Hund beachtet mich draussen wenig, wie ändern?

  • Hallo!
    Mein Hund beachtet mich draussen wenig bis gar nicht. Zur Zeit versuche ich ihm das Kommando "Schau" anzutrainieren, bzw. das Fussgehen zu verbessern.

    Aber er beachtet mich nicht wirklich. Da kann ich auch mit einem Würstchen vor seiner Nase rumwedeln, ich bin uninteressant.

    Im Garten oder auf dem Hundeplatz ist das nicht so, aber beim Spazierengehen werde ich total ignoriert. Ich weiss einfach nicht, wie ich die Aufmerksamkeit auf mich lenken kann.

    Hat jemand einen Tipp diesbezüglich?

    Gruss

  • Und um welchen Hund geht es, den fresssüchtigen oder den anderen?
    Super Fragen stellst Du immer, ohne irgendwelche Informationen, sollen wir alle hellsehen, damit Du ja nichts erklären mußt?

  • RonjaRäuber:
    Wir üben innerorts an der Leine.

    Lucy_Lou:
    Er interessiert sich für die Gerüche anderer Hunde, für alles was fressbar ist und für Fährten von allem was jagbar ist. Würde ich ihn ableinen würde er wohl stur geradeaus weiter rennen. Interessanter als ich ist draussen Fressen das auf dem Boden liegt, Wild, andere Hunde und die Gerüche anderer Hunde. Er ist 7.

  • Manchmal muss man da etwas in die Trickkiste greifen, damit der Hund sich wieder daran erinnert, dass er eigentlich gar nicht alleine unterwegs ist.

    Teste doch einfach mal aus, bei welchen Leckerlis er wirklich alles um sich herum vergessen kann. Beispielsweise steht bei uns an oberster Stelle Käse...am liebsten gewürfelter Gouda. Dicht gefolgt wird das dann von leckerer Fleischwurst. An Platz 3 kommt erst das geliebte Trockenfutter.

    Biete ich ihr aber "nur" ihr Trockenfutter an, kann ich schon merken, dass sie mit ihrer Aufmerksamkeit nicht so ganz bei mir ist. Wie an einem Magneten haftet sie allerdings an mir, wenn ich Käse dabei habe.

    Im Moment erarbeiten wir uns auch eine Vertiefung unserer Mensch-Hund-Beziehung. Madame geht auch gerne ihre eigenen Wege bzw. versinkt in ihrer eigenen Hundewelt und vergisst dabei Raum, Zeit und mich.

    Ich nehme sie meistens an eine 10 - 15 m Schleppleine und rufe sie ab und an ab. Kommt sie zu mir, wird sie gelobt, bekommt die heißbegehrte Belohnung und dann wird gespielt, getobt...dann wieder ein bißchen gearbeitet und dann darf sie auch wieder ihren Gelüsten fröhnen.

    Wir haben gute Tage, da klappt das alles super und haben wir einen weniger guten Tag erwischt, begebe ich mich auf ihr Niveau und buddel mal ein Loch oder such die Maus und siehe da... Madame wird neugierig, kommt zu mir und buddelt mit. Dann buddeln wir auch mal um die Wette.

  • Zitat


    Biete ich ihr aber "nur" ihr Trockenfutter an, kann ich schon merken, dass sie mit ihrer Aufmerksamkeit nicht so ganz bei mir ist. Wie an einem Magneten haftet sie allerdings an mir, wenn ich Käse dabei habe.

    Im Moment erarbeiten wir uns auch eine Vertiefung unserer Mensch-Hund-Beziehung. Madame geht auch gerne ihre eigenen Wege bzw. versinkt in ihrer eigenen Hundewelt und vergisst dabei Raum, Zeit und mich.

    Damit arbeitest du aber weniger an eurer Mensch-Hund-Beziehung, als an der Käse-Hund-Beziehung. ;)

    Futter oder Spielzeug sind wirklich toll um zu belohnen, sollten doch aber nicht allein der Schlüssel dazu sein, dass Hund bei mir bleibt. Das Wichtigste für den Hund sollte doch immer der Besitzer an sich sein - ohne Hilfsmittel.

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