Hund beachtet mich draussen wenig, wie ändern?

  • @gorgeous:
    Im Haus sind die Hunde eigentlich tagsüber nur in meinem Zimmer, nachts lasse ich die Türen auf, dann kommen sie meist mit ins Schlafzimmer. Eigentlich schlafen die Hunde drinnen nur. Wir machen auch drinnen nichts, also keine Spielchen oder so.
    Ich habe es schon versucht beim Spazierengehen ein Spielzeug oder einen Futterbeutel mitzunehmen und habe mich damit ausgiebig beschäftigt und so getan als wäre das Spielzeug was ganz tolles und interessantes. Hat meinen Hund aber nicht die Bohne interessiert ob Frauchen sich zum Affen macht oder nicht.

    @Liv:
    Es geht eigentlich in erster Linie darum, dass der Hund erstmal kuckt, wenn ich das von ihm fordere und er bei Fuss geht, wenn ich das möchte. Er soll mich also insgesamt mehr beachten. Ziel ist es, dass er seine Aufmerksamkeit in Zukunft bei Hundebegegnungen nicht auf den anderen Hund richtet, sondern auf mich.
    Es geht eigentlich nicht darum, was der Hund beim Spazierengehen tun soll, sondern darum, was er nicht tun soll und zwar andere Hunde anpöbeln.
    Bei Fuss gehen heisst für mich, dass der Hund maximal 1m Abstand zu mir hält.

    Lena:
    Danke ich werde mir das mal durchlesen.

  • Zitat

    Hallo!
    Mein Hund beachtet mich draussen wenig bis gar nicht.
    Im Garten oder auf dem Hundeplatz ist das nicht so, aber beim Spazierengehen werde ich total ignoriert.


    Zitat


    Es geht eigentlich nicht darum, was der Hund beim Spazierengehen tun soll, sondern darum, was er nicht tun soll und zwar andere Hunde anpöbeln.

    Das ist ein Problem, welches häufig auftritt. Es gibt hier unendliche Threads zu "Pöbeln".
    Je nachdem wie lange der Hund das schon macht, dauert die Therapie des Verhaltens.

    Du hast dir nun überlegt, das mit Gehorsam in den Griff zu bekommen.
    Die URSACHE der Pöblei für micht unbekannt. Ich gehe aber davon aus, dass die meisten Hunde aus Unsicherheit und Angst anfangen mit Pöbeln, um sich andere Hunde vom Leib zu halten.
    Daraus kann auch FRUST entstehen (Gefühle hatten wir ja schon beschrieben in dem anderen Thread ;) ).
    Letztlich ist die Handlung aber "pöbeln", was wiederum als aggressives Verhalten einzustufen ist.

    Jetzt möchtest du deinen Hund aus diesem Teufelskreis mit "Schau" und "Fuss" rausholen.
    Hast aber schon festgestellt, dass du dem Hund nichts entgegenzusetzen hast.

    Es gibt genau 2 grobe Wege aus dieser Misere:
    1. Der Reiz, den du dem Hund setzt ist so gross, dass einmal reicht. Du musst ihm das klar verbieten und den Hund im Gehorsam halten.

    2. Du hilfst dem Hund, mit seinen Gefühlen umzugehen und trainierst ihn darin, eine andere Strategie bei Hundekontakten anzuwenden, als "pöbeln".

    Bei BEIDEN!!!! Varianten ist der Gehorsam weiter zu üben ;)

    Du schreibst oben, auf dem Hundeplatz funktioniert es. Gut...Dann musst du jetzt verstärkt alles in Ablenkung üben. Das ist Fleissarbeit.

  • @Lena0:
    Aus dem Link bin ich nicht wirklich schlau geworden. Habe aber ganz ehrlich das Gefühl, als wenn diese Seite hier im Forum so ziemlich jedem bei so ziemlich jedem Problem empfholen wird....

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