Welpe beißt und bellt mich an?!

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    ...ja, so sind vor allem Welpen eben. Wir sind auch bereit, die Zeit zu investieren, uns war von vornherein klar, dass es Arbeit wird - aber genau das ist doch auch das schöne daran, zu sehen wie der Hund sich entwickelt und aufwächst. Oder nicht? ;-)

    Genau und es ist noch kein Meister (Neuhundehalter) vom Himmel gefallen! ;)

    Versucht mal mit positiver Bestärkung zu arbeiten z.B. wenn ihr das Geschirr ummacht, ich habe das mit vielen Leckerchen aufgebaut ( kommt natürlich auf den Hund an) und auch den Korb kann man so positiv belegen .... bleiben wird belohnt und Ungehorsam ingnoriert, so lernen Welpen schnell, das es sich lohnt. ;)

    Schnauzengriff etc. sind alte Hüte der Hundeerziehung und kann die Vertrauensbasis massiv beeinträchtigen.

    Hier noch ein Buch das mir sehr gefallen hat und man einen guten, teils humorvollen Einblick im Verhalten eines Hundes bekommt:


    Unter dem Bild ist ein Link, da kannst du auch vorab ein wenig reinlesen.

    Lies dich in den verschiedensten Threads noch ein und nehme die "guten" Tipps einfach mit, ansonsten ignoriere einfach so einige Leute.

    LG Sabine

  • Zitat

    Mit Bildern kann ich dienen ;) vorausgesetzt ich schaff es, sie hier hochzuladen...ich versuch mal was.... ;-)

    Fein, möchte auch welche sehen! :D

    Hochladen und verkleinern kannst du ganz schnell bei http://www.picr.de denke daran die Bilder dürfen nicht größer wie 640 x 640 Pixel haben. ;)

    LG Sabine

  • Also ich habe damals meine Hündin, wenn sie nach mir geschnappt hat, am Nacken gefasst und die Schnute langsam Richtung Boden geführt. Also nicht mit Gewalt, aber bestimmt. Ich weiss, dass solche Techniken umstritten sind, aber bei ihr hat es super gewirkt. Es kam einige Male vor, dass sie das im Welpen-und Jugendalter versucht hat, und nach insgesamt 2-3 Malen, nie wieder!
    Selbst wenn ich ihr ihren heiligsten Knochen wegnehme, bleibt sie brav.
    Ich möchte nicht behaupten, dass die Technik bei allen funktioniert. Sie wollte halt ihre Grenzen austesten und bekam Grenzen aufgezeigt. Diese akzeptiert sie und knurrt mich niemals an oder schnappt. Selbst wenn ich ihr oder jmd anderes zb auf den Schwanz steigen würde, würde sie nix machen.
    Da es jedoch umstritten ist, muss da jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Wichtig war mir: es darf nicht weh tun! Man muss es also kontrolliert und sachte machen.

  • Zitat

    Also ich habe damals meine Hündin, wenn sie nach mir geschnappt hat, am Nacken gefasst und die Schnute langsam Richtung Boden geführt. Also nicht mit Gewalt, aber bestimmt.

    Sie wollte halt ihre Grenzen austesten und bekam Grenzen aufgezeigt. Diese akzeptiert sie und knurrt mich niemals an oder schnappt.
    Man muss es also kontrolliert und sachte machen.

    Das ist Gewalt, von der strikt abzuraten ist.
    Welpen wollen keine Grenzen austesten, Welpen testen ihre Umwelt mit dem Maul und den Zähnen darin aus, aber nicht ihren Halter!

  • Also ganz so, dass ein Welpe seine Halter nicht austestet ist es einfach auch nicht. Was sich unser Welpe bei uns "erlaubt", würde er bei unserer erwachsenen Hündin im Leben nicht machen. Gerade was schnappen angeht! Da reicht von unserer Hündin erst mal ein Blick und dann backt der Welpe kleine Brötchen.

    Natürlich kann man Beißhemmung trotzdem gewaltfrei beibringen und sollte das auch tun! Wir haben gequietscht und sind haben uns weggedreht / sind weggegangen, wenn Welpi zu grob wurde. Bei uns ist das kein Thema mehr.

    Ein-zwei Mal haben wir auch das vorher konditionierte "nein" verwendet.

  • Zitat

    Danke Tallhy (hoffe, ich habs richtig geschrieben), dann werde ich mir das Buch kaufen! Danke auch für die Tipps...

    Was ich hier dann noch dazu sagen möchte: Dieser Wurf war wirklich ein "aus Versehen"-Wurf, wie es hier genannt wird... die Hündin war das erste mal jetzt schwanger und bekam dann gleich 12 Welpen... unser Hund wurde vor Abgabe schon zwei mal entwurmt und die erste Impfung hat sie auch schon hinter sich... und vernachlässigt war sie auch auf gar keinen Fall. Der Hündin, also der Mutter, schien es auch hervorragend zu gehen, sie war nicht aggressiv, hat sich streicheln lassen,... wenn wir in irgendeiner Art und Weise einen schlechten Eindruck gehabt hätten, wären wir ohne den Hund gegangen und mit dem TSV oder der Polizei wieder gekommen...
    Auf jeden Fall vielen Dank für all eure Hilfe! :)

    Übrigens sehe ich das mit dem Stammbaum genau so - unsere ist ein Mischling und bis auf die Verfehlungen, die aber an mir liegen, ist sie ein herzensguter Hund, da ist doch der Stammbaum egal.

    Nachtrag von vorhin: NEIN, wir haben NICHT den Hund genommen, der auf uns zugelaufen kam, weil wir eben wussten, dass diese Hunde die aktivsten und frechsten sind...

    Vielen Dank auch an Dagmar & Cara...ja, so sind vor allem Welpen eben ;-) Wir sind auch bereit, die Zeit zu investieren, uns war von vornherein klar, dass es Arbeit wird - aber genau das ist doch auch das schöne daran, zu sehen wie der Hund sich entwickelt und aufwächst. Oder nicht? ;-)

    Lass dich nicht zu sehr verunsichern. Wenn da alles sonst in Ordnung war und das nicht als Geschäft betrieben wird sondern ein "Unfall" war finde ich das ok. Wir haben auch "nur" Mischlinge ohne Stammbaum. Wir sind megahappy mit denen und wenns nach "Zuchtstandardprägung" gehen würde müssten wir eigentlich arge Probleme haben...haben wir aber nicht. Vermehrer die das Geschäftsmäßig machen sind halt wirklich übel....sollte man nicht unterstützen.

    Auch bei der ganzen Erziehung...lass dich nicht zu sehr verunsichern. Was hab ich Bücher gelesen/Videos geschaut.
    Aber am Ende entscheidest Du was für dich in Frage kommt und wie du das dann umsetzt.

    Wichtig finde ich z.B. in der Kommunikation das der Hund "versteht" was ich will, sonst kann ich erstmal gar nichts erwarten. Das fängt genau mit so simplen Sachen an wie das "Nein" beim spielen wenns zu heftig wird.
    Momentan versteht die kleine Wurst einfach noch nicht was du willst. Umdrehen, ignorieren kann z.B. ein Mittel sein, kann aber auch genau gar nichts helfen wenn ich das nicht rüberbringe oder es bei Welpi ankommt. Stell dir einfach immer wieder jemanden vor der deine Sprache nicht spricht und zudem deine Körpersprache noch lernen muss.

    Lass Welpi erstmal ein paar Wochen bei euch ankommen, versuch ne Beziehung und Vertrauen aufzubauen (Geduld, das dauert...Monate) und hol dir Fachwissen in dem Sinne das es zu Dir und deinem Hund passt. In der Regel hat man ja 10-15 Jahre intensives Zusammenleben mit dem Hund vor sich und die sollen ja beiden Seiten was "bringen". Im Optimalfall eine schöne Zeit zusammen und für den Hund ein zufriedenes erfülltes Hundeleben. Ausser du hast dir den Hund jetzt aus anderen Gründen angeschafft. Solls auch geben.

    In diesem Sinne...viel Spass noch mit Eurem Welpi...was eigentlich bei dem süßen Teil nicht so schwerfallen sollte. ;)

  • @geisi2: Danke, ich werde versuchen, mich nicht verunsichern zu lassen. Nur leider steht überall was anderes und am Ende weiß man dann gar nicht mehr, was stimmt.
    Geduldig werde ich auf jeden Fall sein, die Kleine hat sich hier auch schon gut eingewöhnt. Immer wenn ich aus der Schule komme, springt sie um mich herum und wenn ich sie hoch nehme, leckt sie mich ab. Das Gleiche bei meiner Mutter, wenn sie weg war und wieder kommt. Ich denke, sie fühlt sich schon sooo wohl und das freut mich natürlich :-) Sie ist wirklich niedlich, auch wenn sie eine kleine Hexe ist ;-) Wenn sie mich dann mit ihren braunen Kulleraugen anschaut, kann ich schon gar nicht mehr böse sein... :-)

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