Hund aus Spanien als Zweithund

  • Hallo ihr Lieben!

    Ich bin Carina, komme aus NRW, bin 23 Jahre alt und arbeite in Teilzeit (24 Stunden) in der Personalverwaltung einer Senioreneinrichtung und habe einen Minijob von zu Hause aus (Sofortmeldungen absetzen).

    Zu meiner Familie gehört noch
    * mein Lebensgefährte (der Vollzeit arbeitet)
    * unsere Tochter (die diesen Monat 3 Jahre alt geworden ist)
    * unsere Hündin Yuna (Border Collie-Goldi-Mix, 1 Jahr und 3 Monate).

    Wir wohnen recht im Grünen. Wiesen und Felder direkt vor der Tür, mehrere Seen um die Ecke. Wir fahren oft in den Wald oder zum See. Ich bin viel mit dem Rad unterwegs. Yuna hört spitze.

    Yuna haben wir mit 12 Wochen bekommen. Ich habe sie von Anfang an über den Beutel gefüttert. Sie war schnell stubenrein und hat schnell und gerne gelernt. Mit unserer Tochter kommt sie prima klar und ist sehr vorsichtig und zurückhaltend. Da unsere Tochter sie aber oft mal neckt, werden wir jetzt mehr darauf achten, dass wir sie nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen. Es ist noch nichts passiert, aber das muss ja auch nicht sein...

    Ich will unsere Türen mit Türgittern versehen, sodass ich den Hund bei mir habe, wenn ich zum Beispiel ins Bad oder ähnliches gehe.

    Nun zum eigentlich Grund warum ich schreibe.

    Schon seit ein paar Wochen schaue ich mich nach einem Zweithund um. Zwei Hunde zu halten, war schon immer mein Traum, ich liebe Hunde. Habe - seit ich 7 war - immer mit einem zusammengelebt.

    Tage und Wochen vergingen, aber nie war "der Richtige" für mich dabei.

    Dann war er da.

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    Ein Doggenmix. Im November 2012 geboren.

    Folgende Beschreibung:

    *Name* wurde als Welpe völlig unterernährt in Sevilla gefunden. Mittlerweile hat er sich zu einem hübschen Rüden gemausert.

    *Name* wird einmal sehr groß werden - typisch für einen Doggen-Mix. *Name* ist schätzungsweise im November 2012 geboren.

    Im Tierheim zeigt sich *Name* als freundlicher und aufgeschlossener Geselle. Er hat mit anderen Hunden keine Probleme. Katzen allerdings mag er überhaupt nicht leiden. Daher wünschen wir uns für *Name* ein Zuhause ohne Katzen.

    *Name* würde sicherlich auch gerne eine Hundeschule besuchen. Er lernt gerne und schnell.

    Gechipt? √ja
    Geimpft? √ja
    Kastriert? (X)noch nicht
    Verträglich mit Hunden? √ja
    Verträglich mit Katzen? Xnein
    Kinderlieb? √ja
    Check auf
    Mittelmeerkrankheiten:
    (X)nicht getestet

    *Name* wird geimpft, gechipt und mit internationalem Impfpass abgegeben.

    Da war er also und ich war vollkommen verliebt... Ich konnte nichts mehr dagegen tun, ihr wisst wahrscheinlich was ich meine...

    Der Wuffi ist jetzt schon 66 cm groß und ist natürlich noch nicht ausgewachsen. Er soll sehr lieb, aber etwas tollpatschig sein.

    Laut der Orga wird er noch kastriert und auch noch auf Mittelmehrkrankheiten untersucht.

    Erst war die Orga sich nicht sicher, ob sie uns den Hund geben wollen, weil eben 1 kleines Kind und 2 Hunde.

    Ich habe denen aber sämtliches geschrieben, wie ich was machen würde und so stimmten sie zu, mit der Bedingung, dass unsere Yuna ebenfalls noch kastriert würde.

    Dem stimmte ich zu, da ich dies eh noch vorhatte. Unsere Maus wird also im Oktober kastriert.

    Der Wuffi aus Spanien würde Mitte November bei uns einziehen.

    Nun habe ich dembezüglich aber noch einige Frage.

    1. Würdet ihr Kind und Hund beim Abholen des Spaniers mitnehmen? Oder würdet ihr eher allein fahren?
    2. Sollte ich Kind und Hund am Anreisetag erstmal unterbringen, damit der Spanier einen Tag bei uns allein hat und sich einleben kann oder sollten alle da sein?
    3. Wie sollten sich Kind und Spanier das erste Mal gegenübertreten?
    4. Könnt ihr mir weitere Tipps und Ratschläge geben, was ich beachten sollte?

    Ganz herzliche Grüße und ich hoffe bei euch ist nicht so ein mieses Wetter wie bei uns!

    Carina und Anhang :-)

  • Zitat

    Ich habe denen aber sämtliches geschrieben, wie ich was machen würde und so stimmten sie zu, mit der Bedingung, dass unsere Yuna ebenfalls noch kastriert würde.

    Tut mir leid, aber das würde mir persönlich absolut zu weit gehen! Ist es nicht alleine deine Entscheidung? Mal angenommen, du hättest es nicht vor, weil es keinen Grund gibt, würdest du es dir dann immer noch vorschreiben lassen?

    Zu deinen Fragen wirst du sicherlich bald Antworten bekommen. Ich wüsste zwar, wie ich persönlich vorgehen würde, aber es gibt bestimmt einige, die kürzlich in solch einer Situation waren.

  • Zitat

    1. Würdet ihr Kind und Hund beim Abholen des Spaniers mitnehmen? Oder würdet ihr eher allein fahren?

    Ich würde mit Kind und ErstHund definitiv erstmal einen Spaziergang machen und den potenziellen Zweithund zur Probe einen Tag mit nach Hause nehmen.

    Zitat

    4. Könnt ihr mir weitere Tipps und Ratschläge geben, was ich beachten sollte?

    Ich würde von diesem Hund abstand nehmen. Mir kommt das alles nicht seriös vor. Vorallem, dass verlangt wird, dass du deine Hündin kastrieren lässt. Die Rassebeschreibung kommt mir auch sehr komisch vor. Woher will das Tierheim wissen, dass er Kinder mag? Für angebliche 10 Monate kommt er mir auch sehr klein vor. Sieht für mich auch nicht nach einem Doggenmix aus. Zudem frage ich mich, wie der Hund in ein deutsches Tierheim gekommen ist, wenn er in Spanien gefunden wurde. Hat man sich denn überhaupt in Sevilla die Mühe gemacht den Besitzer zu suchen?

    Zitat

    *Name* würde sicherlich auch gerne eine Hundeschule besuchen. Er lernt gerne und schnell.

    Und was hat er gelernt?

    Zitat

    Der Wuffi aus Spanien würde Mitte November bei uns einziehen.

    Und bis dahin will das Tierheim ihn reservieren oder wie? Auch wenn morgen tolle Interessenten kommen?

  • Ich würde deine Hündin auch nicht auf Anraten der Tierschutzorga kastrieren, sondern nur dann wenn du es für sinnvoll hältst.

    Das Treffen der beiden Hunde würde ich auf neutralem Boden organisieren, vielleicht gibt es ja die Möglichkeit das der Neuankömmling erst mal ein paar Stunden zur Ruhe kommt bevor er deine Hündin kennen lernt.

    Hübscher Bursche :fondof:

  • Ich finde es gelinde gesagt ziemlich dreist von der Orga, dass sie Euch vorschreiben, die Hündin kastrieren zu lassen, damit Ihr den jungen Rüden bekommt! Was soll diese Vorschrift? Für mich sieht es fast so aus, als würden sie den Rüden nicht wirklich kastrieren lassen, bevor er zu Euch kommt..... "Er mag keine Katzen"... was machst Du dann, wenn er an der Leine total austickt, wenn eine Katze auftaucht, was bei Euch in der ländlichen Umgebung sicher oft passieren kann? Dann hast Du einen an der Leine durchstartenden Kraftprotz, an der anderen Hand Deine kleine Tochter und die Hündin ist ja dann auch noch da :mute:

    Von so einem grossen Hund aus unbekannter Herkunft würde ich mit einem kleinen Kind (das scheinbar nicht sehr grossen Respekt vor Hunden hat) ganz schnell Abstand nehmen! Wenn Deine kleine Tochter mit dem Hund nach Kleinkinderart tolpatschig Kontakt aufnehmen will und der sich etwas schnell bewegt, fliegt die Kleine quer durch die Wohnung! Und falls der junge Rüde in seiner Welpenzeit keinen oder nur negativen Kontakt mit Kleinkindern hatte, wird sich das erst herausstellen, wenn er fertig erwachsen ist (bei so grossen Hunden erst mit ca. 3 Jahren). Dann kommt Deine Kleine bereits in die Schule und wird sicher immer mal wieder Spielkameraden heimbringen wollen.... Der Hund wird dann mit Sicherheit schwerer als alle Kinder sein!

    Gerade mit kleinen Kindern in der Familie finde ich es sehr wichtig, die Herkunft und Lebensweise der ersten Wochen des zukünftigen Hundes zu kennen! Er müsste in der so wichtigen Phase im Wurf zusammen mit der Mutterhündin kleine Kinder positiv kennen gelernt haben. Als ausgehungerter Strassenfindling ist er evtl. von Menschen (Erwachsenen und Kindern) misshandelt, weggejagt oder mit Steinen beworfen worden... das sind Prägungen, die sich dann im Erwachsenenalter erst bemerkbar machen.

    Liebe Grüsse Irène

  • Da hast Du Dich jetzt in paar nette Fotos verliebt, glaubst alles, was über den Hund behauptet wird...und was machst Du, wenn es nicht stimmt? ent- liebst Du Dich dann wieder, bringst Du ihn ins Tierheim, lässt Du zu, dass er mit Deinem Kind nicht zurecht kommt und sich hundetypisch verhält??? Wieso verliebst Du Dich nicht in einen Hund, der hier im Tierheim/ in einer Pflegestelle ist, den Du kennenlernen kannst, mit dem Du Gassirunden drehen kannst, etc.etc.
    Du solltest das Thema Zweithund einfach etwas rationaler angehen.

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