• Hey!
    ich hoffe ich erstelle hier keinen doppelten Theard, wenn doch tut mir das leid..

    Ich habe einen vier Jahre alten bernersennen-mix mit einer Schulterhöhe von 70cm und einem Gewicht von 42kg. Dieser Hund soll nun drei bis vier Tage die Woche zu einer Nachbarin da deren Hund verstorben ist und sie sich gerne mit um meinen kümmern möchte. Diese wohnt aber im 2. og ohne Fahrstuhl.

    Meine Frage: ist das Treppensteigen schädlich für ihn? Und wenn ja, kann ich irgendetwas tun um die belastung zu verringern oder Schäden entgegenzuwirken?

    Gruß, Prinzessin

  • Hallo Prinzessin ;)
    Dein Thread ist wahrscheinlich "doppelt" oder schon sehr oft geschrieben ( deshalb keine Antwort ? ).
    Also, zu deiner Frage, ob das Treppensteigen für deinen Hund schädlich ist.
    Nun ja: das "kommt darauf an".
    Meine erste Gegenfrage wäre: Ist dein Hund gesund, also in diesem Zusammenhang HD-frei ? Da die wenigsten "normalen" Hundehalter ( also Nicht-Züchter oder "Leistungssportler" ) ihre Hunde auf HD röntgen lassen, wirst du das wahrscheinlich nicht wissen (?). Wenn nicht, solltest du am besten zuerst einmal einen TA zu rate ziehen. Sollte der Hund eine ( schwerere ) Hüftgelenksdysplasie haben, wäre das Treppensteigen sicher nicht gut für ihn.
    Andere Frage: Wie oft müsste der Hund denn die Treppen am Tag ( bei der Nachbarin ) rauf und runter ? Je nachdem, wie lange er dort bliebe, und wie oft er Gassi müsste, macht das schon einen Unterschied, ob es nur zwei mal ist ( hin und wieder heim ) oder vier, oder sechs mal.
    Dritte Frage: wie "trainiert" ist dein Hund ? Ungewohnte Bewegungsabläufe beanspruchen ja Muskeln, die der ( untrainierte ) Hund sonst kaum benutzt.... Und, wenn es dann um Treppensteigen geht ( rauf ist nicht so belastend wie hinter ! ), helfen gut ausgebildete Muskeln, die Gelenke zu schonen.
    Zu deiner 2. Frage, ob du die Belastung verringern kannst...: Ja = ZUERST klären, ob die Hüften deines Hundes gesund sind ! Im Grunde "müsstest" du ihn dazu röntgen lassen ( das kostet natürlich, braucht eine Narkose etc. ). ABER, ein erfahrener Tierarzt sollte eigentlich schon "von außen" sehen können, ob da womöglich ein Verdacht besteht...
    Wenn keine Bedenken bestehen, solltest du mit dem Hund auch "üben". Ihn also nicht von einem Tag zum anderen dieser Belastung aussetzen. Seine Muskeln müssen sich wahrscheinlich erst dort bilden, wo sie beim Stufensteigen gebraucht werden. Je MEHR Muskeln er aufbaut, umso mehr werden seine Gelenke geschont...
    Einen kleinen Hund kann man ja bequem tragen ( zumindest beim Hinunter-Gehen ). Deiner muss den Weg alleine schaffen...
    An und für sich ist das Steigen von zwei Stockwerken wenige Male am Tag für einen gesunden Hund kein großes Problem. Wie oben gesagt: es kommt auf den Hund an !!!
    ... LG: Manuel

    Externer Inhalt www.fotos-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
  • hey!
    aaalso :rollsmile:
    mein hund ist wegen der epilepsie in der klinik einmal durchgecheckt worden, aber nicht mit schwerpunkt auf hd.. währe das da aufgefallen?
    ich denke er würde so 2x hoch und 2x runter steigen dürfen.. einmal wenn sie ihn holt und wieder bringt und zwischen drin einmal zur runde.
    wir machen THS, ich denke also das er schon ein paar muskeln hat. ansonsten steigt er nur hin und wieder mal in den ersten stock wenn ich meine freundin mit ihrem hund zum gassi gehen abhole oder eben wenn ich mal U bahn fahre..
    also schlägst du vor das wir ihn erstmal auf hd untersuchen lassen und (wenn nichts ist) ich mit ihm öfter mal treppen steige? wie schlägst du das training vor?
    ja, mit kleinen hunden ist das einfacher... aber einen 42kg klops kann man schlecht in den 2. stock tragen! XD

  • Zitat


    wir machen THS,.....


    Einen Sporthund würde ich auf alle Fälle auf HD und ED untersuchen lassen! Vor allem so einen großen, schweren.
    Alle meine Hunde, die Agility und VPG gemacht haben, sind vor dem Einstieg ins richtige Training geröngt worden!

  • Ich mach auch THS, hab ne 30kg Hündin mit 64cm Schulterhöhe. Wir wohnen im 3. Stock und sie geht jeden Tag mindestens 3 Mal hoch und 3 Mal runter. Bisher bekommt es ihr gut. Sie wird 5 und hat noch keine Probleme.
    Auf HD hab ich sie nicht röntgen lassen, mach ich auch nicht. Seh ich keinen Grund.

    Ich glaube da wird mittlerweile auch echt arg viel Geschisse drum gemacht. Dass der Hund jetzt wegen 2 mal Treppensteigen irgendwelche Schäden bekommt glaub ich nicht. Wenn ich seh, wie die im Wald beim Spielen den Abhang runterfetzen, dann mach ich mir da mehr Sorgen...

  • Zitat

    Sie wird 5 und hat noch keine Probleme.
    Auf HD hab ich sie nicht röntgen lassen, mach ich auch nicht. Seh ich keinen Grund.


    Glück gehabt! Bis jetzt.
    Ich finde das unverantwortlich, dem Hund gegenüber, wenn er vorbelastet ist, die Probleme durch Sprünge noch zu verschlimmern!
    Wenn man es weiß, dann kann man Sportarten wählen, die den Muskelaufbau fördern und die Gelenke unterstützen.
    Unsere Trainer achten zum Glück, für die Hunde, darauf, das nur gesunde Hunde zum Training gelassen werden.
    Wer das als "Geschiss" betrachtet, da tut mir der Hund leid!

  • ...und auch mit schwerer HD kommt ein Hund in den ersten Stock (und würd wohl auch noch in den 2. steigen, wenn er ein bisschen Pause machen dürfte zwischendurch).
    Ich würde keinen Hund die Treppe unkontrolliert runterrasen lassen wegen , aber ansonsten stell ich mir das nicht wesentlich anstregender und belastender vor als schwieriges ansteigendes Gelände draußen.

  • Zitat


    Glück gehabt! Bis jetzt.
    Ich finde das unverantwortlich, dem Hund gegenüber, wenn er vorbelastet ist, die Probleme durch Sprünge noch zu verschlimmern!
    Wenn man es weiß, dann kann man Sportarten wählen, die den Muskelaufbau fördern und die Gelenke unterstützen.
    Unsere Trainer achten zum Glück, für die Hunde, darauf, das nur gesunde Hunde zum Training gelassen werden.
    Wer das als "Geschiss" betrachtet, da tut mir der Hund leid!


    Ich finde es unverantwortlich den Hund in Narkose zu legen um mööööglicherweise eine HD festzustellen. Dann hat sie halt Probleme wenn sie 10 ist, dann wird sie gut mit Schmerzmitteln eingestellt und fertig. Ich fang doch jetzt nicht an mir drei mal zu überlegen, ob ich den Hund nen Abhang oder von mir aus auch ne Treppe runterflitzen zu lassen nur weil er mööööööglicherweise HD hat. Was soll denn dieses Theater. Ich lass doch auch kein Kind durchchecken mit Röntgen und Narkose, weil es Handball spielen will. Was soll denn das... ist für mich ne neue Mode, die man halt mit Hundehaltern machen kann, weil für sein Tier macht man ja alles, sonst ist man ja unverantwortlich.
    Außerdem mach ich lieber ne Sportart mit meinem Hund, die ihm Spaß macht, statt mir zu überlegen, ob der Hund mööööglicherweise was hat, wo er nicht mal im Geringsten irgendwelche Anzeichen dafür zeigt.

  • Zitat

    Ich finde es unverantwortlich den Hund in Narkose zu legen um mööööglicherweise eine HD festzustellen. Dann hat sie halt Probleme wenn sie 10 ist, dann wird sie gut mit Schmerzmitteln eingestellt und fertig.


    Aber die Narkose mit 10 Jahren und den Hund dann mit Schmerzmitteln vollpumpen ist ja so vieeeeeel besser, als ein ein wenig Vorbeugung! :headbash:
    So einige Hundebesitzer werde ich nie verstehen!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!