Tierphysiotherapeutin vs. Tierarzt
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Moin zusammen,
da ich momentan am Grübeln bin, brauch ich mal eure Meinung zur Situation und allgemein zu dem Thema.
Lunchen humpelt seit letzter Woche hinten rechts.
Vermutlich hat sie sich versprungen oder sonst wie verrenkt (wer sie kennt, wird verstehen, was ich damit meine
).Traumeel + kurze Leinenspaziergänge und Schonen als Soforthilfe, ja.
Dick ist nichts, was man kühlen könnte.
Spürbar auch nichts, Schmerzen bei Berührungen weder an Wirbelsäule noch am Bein selbst.Auch würde sie gerne rennen, wenn man sie lässt und da läuft sie dann halt anders.
Nun als Optionen:
- weiter schonen und abwarten
- Besuch bei der Tierphysiotherapeutin, die uns empfohlen wurde (wird aber wohl erst nächste Woche oder wenn wer absagt)
- Besuch beim Tierarzt, der vermuten wird, dass irgendwo eine Entzündung ist und was spritzen wird
sind die mir bekannten Optionen, da ich gerade keinen Tierarzt hier kenne, der auch schaut, ob ein Wirbel rausgesprungen ist oder sonstiges, wobei mir halt so eine Tierarzt-Physio-Kombi am Liebsten wäre.
Wie wäre da euer vorgehen und warum?
Natürlich wären auch Tierarzt oder Physio-Empfehlungen in 100km Umkreis nie verkehrt, falls da wer zufällig was weiß.
- Vor einem Moment
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Bei über einer Woche würde ich zum TA gehen und mal prüfen lassen.
Physio würde ich immer nur zur Unterstützung nach erfolgter Diagnose machen lassen. -
Zitat
Bei über einer Woche würde ich zum TA gehen und mal prüfen lassen.
Physio würde ich immer nur zur Unterstützung nach erfolgter Diagnose machen lassen.
was genau würdest du "mal prüfen lassen"?Bin ja momentan noch auf Tierarztsuche nach wem, der nicht einfach sagt "Entzündung, ich spritz dem Hund was und 2 Wochen Schonzeit"
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Ehrlich gesagt würde ich beides machen, aber dem Hund nicht einfach was spritzen lassen, bzw. sollte der Hund beim Besuch der Physio medikamentefrei sein, der sonst keine genaue Anamnese möglich ist.
In der Regel kann Dir der/die PT auch einen guten Tierarzt empfehlen. -
Hätte ich eine gute Tierphysio an der Hand, wäre ich zuerst da, damit die mir sagt, worauf ich beim TA-Besuch achten soll, was ggf. diagnostisch gemacht werden soll, damit ich mit Ergebnissen rauskomme und nicht mit einem sinnlos leeren Geldbeutel oder einem lediglich fitgespritzten Hund.
Hätte ich einen guten Tierarzt an der Hand, der macht, was nötig ist, aber nicht alles mögliche, was evtl. nicht gebraucht wird, wäre ich dort...
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Hm, also meine TA macht immer Gangbildanalyse ohne Medis, dann wird abgetastet und wenn da nichts erkennbar ist, röntgen.
Per Se mal Antibiotika und Ruhe, weil man auf die Schnelle nix anderes findet, gibt es hier nicht.
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Zitat
Per Se mal Antibiotika und Ruhe, weil man auf die Schnelle nix anderes findet, gibt es hier nicht.
hier auch nicht mehr, aber man macht halt so seine Erfahrungeninzwischen hat sich herausgestellt, dass Luna eine Wunde zwischen den Ballen hat.
Sobald am WE der Verband ab ist, wird sich rausstellen, ob die Mimose daher gehumpelt hat oder ob da noch was anderes istSonst haben wir einen Tierarzt gefunden, der auch im physiotherapeutischen Bereich einige Fortbildungen gemacht hat und ich denke, er wird dann getestet als Ansprechpartner
würde mich aber noch interessieren, wie andere es so handhaben bei Lahmheiten

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Ich habe selber eine Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin gemacht.
Und trotzdem (oder gerade WEIL ich weiß, wie die meisten Ausbildungen vonstatten gehen
) würde ich bei länger anhaltenden Beschwerden immer Arzt und Physio kombinieren. -
Ich würde auch erst den TA-Besuch vorziehen.
Abtasten, Gangbild wird ja eh meist geguckt.
Nach dem was ich mit meiner Hündin hinter mir habe, würde ich immer zum Röntgen raten!
Meine hatte eine Knochenentzündung (obwohl Alter, Größe etc. eig. nicht passen)
Zuvor wurde auf Hws-Problem, Arthrose in der Schulter getippt.
Nach dem ersten Röntgen Verdacht auf Osteosarkom.
Erst Röntgen in einer Super-Luxus-Klinik plus Punktion brachte die Diagnose Knochenentzündung zu Tage.
Wäre ich mit der Diagnose zur Physio, wäre das sinnlos und extrem Schmerzhaft für meiner Hündin geworden.Gute Besserung :)
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Zitat
Per Se mal Antibiotika und Ruhe, weil man auf die Schnelle nix anderes findet, gibt es hier nicht.
Ein Antibiotikum? Warum das denn?
Also hier wird bei unklaren Sachen (dazu gehört eben alles, was nicht hochgradig ist. Man kann selbst durch Rö-Bilder, Abtasten etc manchmal einfach nicht rausfinden, warum Hund denn nun humpelt.) und wenn Traumeel und Ruhe allein nicht geholfen haben, erstmal 3 Tage Rimadyl gegeben.
Warum auch nicht? Wenn ich Schmerzen habe, weil ich mir was verrissen habe, bin ich fürs Ibu auch sehr dankbar. Außerdem ist es entzüdnungshemmend und abschwellend und das allein bewirkt schon eine massive Schmerzlinderung.Was spricht dagegen, es erst einmal so zu probieren?
Wenn es dann immernoch nicht besser wird, klar, dann wird geröntgt und werden schwerere Geschütze aufgefahren. - Vor einem Moment
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