Hund versucht Kommandos zu umgehen/ schnappt
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Hallo,
. Heute ist sie immer wieder aufgesprungen und wollte zu den Kindern ( da fällt immer etwas runter). Ich habe sie nun also wiederholt und konsequent immer wieder auf den Platz geschickt. Nach dem (gefühlt)50. Mal hat sie angefangen zu kläffen und nach meinem Bein/Hose geschnappt.
SandraVielleicht solltest Du den Kindern verdeutlichen, dass nichts runterzufallen hat! Denn wenn was fällt, macht der Hund per se ja nichts falsch, wenn sie es sich holen will! Du kannst nur Situationen reglementieren, die eindeutig sind!
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Hallo,
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Naja, eigentlich sollte der Hund, auch wenn mal etwas runterfällt nicht gleich hinspringen um es aufzusaugen.
Da es bei drei Kindern nie ausbleibt dass mal was danebengeht, kann der Hund schon lernen dass sie nicht immer unter dem Tisch rumwuselt. ich finde es schon falsch dass der Hund einfach losstürmt um sich die Krümel zu holen. -
Zitat
Vielleicht solltest Du den Kindern verdeutlichen, dass nichts runterzufallen hat! Denn wenn was fällt, macht der Hund per se ja nichts falsch, wenn sie es sich holen will! Du kannst nur Situationen reglementieren, die eindeutig sind!
Für mich klingt das eher so, als ob die Kinder es noch nicht hinbekommen nichts fallen zu lassen
kleine Kinder sind da noch nicht so gut drin.
Und natürlich macht der Hund was falsch, wenn er gelernt hat beim Essen auf seinem Platz zu bleiben (oder eben gerade dabei ist das zu lernen). Das ist durchaus eine Situation, die man für den Hund eindeutig gestalten kann. -
Ich finde du hast in der Situation gut reagiert. Kein riesen Tam Tam drum gemacht und weiter konsequent geblieben

Anleinen würde ich auch, bevor sich das ganze wieder so hochschaukelt. Evtl. sogar dauerhaft eine Hausleine dran lassen, damit du nicht irgendwann einen Hund hast, der wegläuft wenn du mit der Leine kommst.
Bleibt sie ruhig, dann solltest du sie belohnen, damit sie lernt, dass sich brav sein lohnt.Wenn sie sich dauerhaft gar nicht mehr beruhigt wenn ihr esst, also durchgehend angespannt ist, dann würde ich sie wohl außer Sicht in einem anderen Zimmer unterbringen, damit sie gar nicht erst so lauern kann.
Davon abgesehen solltet ihr mit ihr an der Frustrationstoleranz arbeiten.
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Also bei kleinen Kindern, sehe ich das natürlich ein
Hauptsache der Hund wird nicht mal so angelockt, wenn Mutter nicht guckt.....!?Ich würde mir allerdings nicht die mühe machen, 50 zig Mal den Hund auf den Platz zu schicken!
Wenn sie das Kommando nicht befolgt, nehmen und anleinen. Dann spart ihr Euch den Nervenkrieg, denn man ärgert sich ja schon nach irgendwann, wenn man wieder und wieder agieren muss!
Und die Situation puscht sich nicht so hoch! -
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Anleinen finde ich gut, hätte ich auch gemacht. Ich finde es auch gut und richtig, dass der Hund Frust hat und eben auch lernt, ihn zu ertragen und damit umzugehen. Angeleint hat sie wenigstens nicht den Zwiespalt, welche Entscheidung sie treffen soll. Das hilft ihr sehr.
Menschen die keine Frustrationstoleranz lernen sind unerträglich - Hunde genauso.
Ich würde sie sogar nicht mal dafür belohnen. Es gehört doch normal zum Alltag und wenn sie entspannt liegt, dann ist ihre Welt doch in Ordnung.
Ja, ja, ich bin sehr kalt und herzlos

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Auf welcherlei Arten kann man den an der Frustrationsgrenze des Hundes arbeiten?
Wir hatten anfangs das Problem dass Lucy labradortypisch in jeden Hund reinlaufen wollte und dann auch schon kläffend und frustriert in der Leine stand wenn sie nicht hin durfte.Das geht nun mittlerweile mit dem Clicker schon ganz passabel. Auf normalem Fußweg klappt es nun ohne Gekläffe und Gezerre an lockerer Leine.
Unsere Trainerin gab mir noch den Tip mit der Reizangel zu arbeiten. Lucy liegt dabei im Platz und darf dem fliegenden Spielzeug nicht folgen-eigentlich wird doch dabei eher geübt einem Bewegungsreiz zu wiederstehen,oder? -
Etwas zu wollen, aber nicht zu dürfen oder zu können, erzeugt Frust. Ob das nun ein Bewegungsreiz, Essen, geliebte Menschen, verhasste Hunde oder sonstwas sind.
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Man kann zum Beispiel Futter fertig machen, aber dann nicht geben. Oder den Napf hinstellen und dann wieder weg stellen ohne dass der Hund dran durfte. Den Hund warten lassen bevor er sich aufs Futter stürzen darf.
Fertig machen zum Spazieren gehen und dann wieder hinsetzen. Nicht auf die Couch lassen (wenn der Hund das sonst darf). Und so weiter und so fort. Es gibt unzählige Übungsmöglichkeiten im Alltag. Man sollte allerdings beachten, dass es für den Hund aushaltbar ist und langsam gesteigert wird, also nicht gleich alles auf einmal
Reizangel passt da auch gut rein.
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Hallo Lucylu,
ZitatIch habe heute beim Abendessen zunächst über kurzfristige Leckerchen-Belohnung vom Tisch versucht Lucy am Platz zu lassen
nie den Hund vom Tisch füttern, auch nicht belohnen, denn dann wartet der Hund auf Leckerlies vom Tisch und steht unter Stress.
Statt anleinen geht auch eine Box. Eine stabile wenn nötig.
Wenn Essen runterfällt dann den Hund weit entfernt vom Tisch ablegen.
Meine Hunde müssen, wenn die Menschen essen, im Abstand auf ihren Decken liegen. Da sie nie was kriegen liegen sie da immer ganz entspannt. Wenn wir fertig gegessen haben, Tisch abgeräumt ist dann dürfen sie was kriegen, aber keine Speisen vom Tisch.
Mit meinen Hunden trainiere ich auch ständig die Frustationstoleranz, das halte ich für wichtig. Ist übrigens auch für Menschen wichtig.
Grüße Bernd
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