Er wurkst und wurkst und wurkst - und ich bin fix und fertig

  • Heul Dich ruhig aus! :solace:
    Mach Dir nicht zu viele Gedanken, es ist wie es ist. Weine lieber, wenn Dir nach Weinen zu Mute ist, dass kann helfen.
    Du tust ja schon Alles was in Deiner Macht steht, davon bin ich überzeugt! Alles Andere wird sich finden.

  • Ich kann Dir zwar auch nicht mit einer "Diagnose" weiterhelfen, aber ich bin in Gedanken bei Euch und hier sind sämtliche Finger und Pfoten gedrückt, dass ihr bald wisst, gegen wen ihr da kämpft!

  • Danke noch mal für all Eure Zusprüche!

    Es war gut, dass wir in die Klinik sind. Er bleibt jetzt erst mal bis morgen mittag drin - bekommt Infusionen und Medis über einen Venenzugang und dann werden wir weiter sehen. Das ist besser und weniger stressig für ihn und wir können auch mal wieder durchschlafen. Laut TÄ ist er auch ganz brav und tilt nicht rum. Vielleicht kann er bis morgen schon wieder was intus behalten.

    Die Blut- und Organwerte sind glücklicherweise soweit i. O. (zumindest nichts Behandlungsbedürftiges), auch Bauchspeicheldrüse, Nieren, Prostata und so sind lt. Ultraschall ohne Befund. Die Ärztin hat jedoch eine "schwammige, inhomogene" Veränderung an der Milz gesehen, die sie erst mal ohne Narkose per kleiner Nadel punktieren wird um zu schauen, was es ist. In dem Alter müssten wir leider evt. schon auch mit einem Tumor rechen. Sie schaut zwar schon mal drauf und ich bekomme morgen eine Vorabinfo - endgültig kann das aber nur ein Pathologe beurteilen, das Ergebnis kommt erst in 3 oder 4 Tagen.

    Eine Erkrankung dieses Organs kann eine erhöhte Histaminausschüttung hervorrufen, die z. B. zu Magen-Darm-Problemen führen können. So hat sie es mir jedenfalls erklärt. Da alles andere erst mal ausgeschlossen wurde, würde das aus meiner Sicht seine schon zwei Monate dauerenden und immer wiederkehrenden Beschwerden erklären. Weiß aber nicht, ob das jetzt eher ein Zufallsbefund ist und die Magenbeschwerden tatsächlich dadurch so heftig wurden, oder ob er deswegen eher generell empflindlich war und das jetzt in Verbindung mit den Giardien, vielleicht zu kaltem Wasser und so diese heftige Reaktion hervorgerufen hat. Gut ist aber auf jeden Fall, dass das gefunden wurde und vielleicht noch so rechtzeitig, dass er uns noch ein paar Jahre bleibt.

    Warten wir's ab - mehr kann ich JETZT eh nicht machen, außer mich schon mal informieren.

  • In dieser Tierklinik ist er gut aufgehoben, denke ich! Dort haben sie Jacobs Kumpel, Dackel "Olli" auch mal sehr geholfen (eine Woche stationär), mit Magen-Darm-Geschichte, echt üble Sache.

    Die Milz kann man doch auch entfernen, oder!? Vielleicht hängt das Alles ja wirklich mit diesem Organ zusammen!? :???:

    Jedenfalls sind alle Pfoten und Daumen weiterhin fest gedrückt! Ihr schafft das!

  • Nachtrag: Meine Recherchen (es lebe das Internet) haben bestätigt, was mir die Ärztin erzählt hat. Ich muss sagen - DIE ist echt super. Total lieb und vorsichtig mit Schnuffelino, erklärt gut und verständlich und den Preis finde ich für eine Klinik nicht überteuert (Ultraschall, Punktion, Bluttest, Medizin, Kost und Logis bis morgen: 450 Eus). :gut:

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich mich gleich für die medizinische Abklärung entschieden habe, bevor ich mit seinem Futter ewig lange herumprobiere. Konnte mir auch nicht so recht vorstellen, dass von jetzt auf nacher nicht mehr funktionieren soll, was über ein Jahr problemlos ging und eh schon auf Sensibelchen ausgerichtet war. Vielleicht wäre es sonst zu spät gewesen....

    Das zeigt mir, dass ich recht habe mit meiner Einstellung, auch wenn mein Mann das manchmal als übertrieben belächelt: ich warte mit einem Arztbesuch nicht zu lange, wenn Hausmittel nicht helfen. Glücklicherweise können wir das finanziell tragen. Ich hoffe wirklich, dass es nicht so schlimm ist, obwohl die meisten Milzveränderungen lt. Forumsthreats und Infoseiten bösartig sind... *seufz*. Ein OP scheint ziemlich wahrscheinlich und ich muss vielleicht "...verbleibende Jahre" in "...verbleibende Monate" abändern :sad2: Ein Hoffnungsschimmer ist: wenn das tatsächlich die Ursache für dieses zwei Monate dauernde auf und ab wäre, wäre es keines der schnell wachsenden Sorte.

    Ist komisch - kein Getrippel, wenn man schlafen möchte, kein abend-/nächtlicher Gassigang, wir sind beide daheim und Wuffi ist nicht da - merkwürdiges Gefühl. Ich vermisse seinen Geruch - er riecht soo gut, wenn man mal von den Pfoten absieht :), morgen früh ausschlafen - werde bestimmt trotzdem um 6 wach..... Wenn er schon kurz vor 6 herumtippelt, nervt mich das echt und ich könnte ihn an die Wand tackern :grumbleshield: , aber ich glaube, morgen früh wird es mir fehlen. Abends durch die Wohnung laufen, ohne im Halbdunkel über ihn drüber zu stolpern oder mit artistisch anmutenden Verrenkungen über ihn zu steigen, damit er nicht aufwacht... :roll:

  • Zitat

    Hallo.
    Weißt du schon was neues?

    Heute Nachmittag konnten wir ihn wieder mit nach Hause nehmen, nach dem er vom Magen her soweit stabil ist, dass im Moment oben nix mehr rauskommt. Er ist noch nicht ganz der Alte - war ja aber auch ziemlich anstrengend und vielleicht ist er auch wegen dem Klinikaufenthalt noch etwas durcheinander. Er war noch nie länger als zwei Stunden von uns weg, und da war er in Narkose. Sein Rute-o-Meter zeigt nach unten, meist fühlt er sich dann nicht wohl oder er ist müde. Ich hoffe nicht, dass er die rationierte Essensportion als Strafe einordnet.... Der Bursche schiebt echt Kohldampf und scharwenzelt ständig um das Schränkchen, auf dem das Futterschälchen steht - kann es aber nicht in den Kühlschrank stellen, das ist sonst zu kalt.

    Was die Milz angeht, sind wir noch nicht schlauer. Da müssen wir uns leider noch bis Do-Nachmittag gedulden. Die Ärztin hat bei der Gewebeprobe nichts Gravierendes gesehen, typische Mastzellentumore sind ihr erst mal nicht ins Auge gesprungen - aber sie kennt sich da nicht so gut aus. Dass alles andere aber tip-top ist, freut mich ganz besonders, scheinbar machen wir es mit dem Futter richtig :smile:

    Er bekommt in den nächsten zwei, drei Tagen noch Medis (Magenschutzmittel und was gegen Brechreiz), Fresschen so alle zwei Stunden nur eine Sorte Nassfutter zwei Teelöffel. Wasser trinken darf er so viel er will , darf nur nicht kalt sein. Wenn es wieder rauskäme, 2 Stunden Komplett-Wasserentzug und dann wieder nur kleine Mengen. Werde jetzt in den nächten Tagen mal ausmessen, wie viel er genau trinkt - dieser heftige Durst am Sonntag war vielleicht nur wegen der Übelkeit... Die Nierenwerte sind jedenfalls i. O.

    WAS genau diese heftigen Beschwerden verursacht hat, lässt sich ohne weitere, teure Test nicht feststellen und wären ohne Garantie, dass sie was fänden. Etwas Offensichtliches war nicht erkennbar, er wird jetzt erst mal noch sympthomatisch behandelt. Vielleicht hat er doch was Vergammeltes unterwegs gemampft. Mal schauen, wie es sich heute entwickelt. Habe gerade eine kleine "Pfütze" gefunden (nur Wasser), vielleicht hat er nur ein Bäuerchen gemacht und es kam ein bisschen Wasser raus.

    Wie war denn das mit dem Fencheltee - verdünnt? Und wenn ja - 1 :1?

    Schön jedenfalls, dass er wieder da ist, unser zäher, kleiner Mann. :yellow_el:

    L. G. SchnuffelTony

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