Hat jemand einen Hund aus Tunesien?

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich bräuchte mal Euren Rat und frage daher, ob jemand einen Hund aus Tunesien hat?

    Es geht um folgendes: wir haben uns gestern eine ganz liebe Hündin angesehen, ob sie evtl. als Zweithund für uns und unsere Ronja in Frage kommt. Ich fand Lamaita toll und ich glaube Ronja auch.
    Eines aber hat mich sehr verunsichert:
    Die Dame hat den Hund selbst mit aus Tunesien gebracht, dort kam er schon als Welpe in eine Auffangstation, die eine Bekannt von ihr betreibt und jetzt mit einem Jahr hat sie ihn nach D gebracht. Bis dahin alles ok, aber die Dame sagte, die HUnde aus Tunesien seien immer sehr eigenständig und würden nie solch eine Bindung aufbauen wie andere.
    Soll das stimmen? Klar muß nicht jeder Hund soviel "will to please" haben wie unsere Ronja (Colli-Schäfi-Misch) aber das hat ja nichts mit Bindung zu tun.
    Momentan ist nat. für den Hund hier alles neu und interessant und alles wird bestaunt und beschnüffelt, da wird der Mensch nebendran auch schon mal vergessen, aber was sind denn schon 3 Wochen. Sehe ich das falsch?
    Was meint ihr oder wer kann mir denn da aus Erfahrung mit tunesischen Hunden berichten?
    Vielen lieben Dank schonmal
    Gruß Andrea

  • Das hat nix mit dem Herkunftsland zu tun. Meiner ist aus Spanien. Er hat sich eine gewisse Zeit alleine durchschlagen müssen. Er ist dementsprechend recht selbstständig. Trotzdem hat er eine Bindung zu mir, hat halt seine Zeit gebraucht.

  • Das sind ja immer Einzelaussagen.

    Aber, vielleicht hilft es: Bekannte hatten einen Hund aus Nordafrika. War eine prima Hündin, aufgeschlossen, in der Stadtwohnung zu halten. Sie kam im Alter von 6 Monaten.

    Was ich persönlich nicht so gut ausgehalten hätte: sie ist immer wieder abgehauen, sie hatte einen unbändigen Freiheitsdrang. Millisekunde nicht aufgepasst: schwupps, weg. Sie war immer gekennzeichnet, teilweise wurde sie von Fremden eingesammelt, die dann anriefen, teilweise haben die Besitzer sie selbst gefunden, teilweise kam sie nach Tagen selbst zurück. Finder haben auch berichtet, dass sie sich draußen unglaublich "smart" verhielt, auf Autos achtete, usw.

  • Meine ist auch ein Auslandshund.
    Sie ist ehr uneigenständig, hält sich am Menschen.
    Glaube das hat ehr was mit Rasse, Alter, Erziehung und Vertrauen zu tun.
    Und drei Wochen sind ja eine sehr kurze Zeit.
    Mach dir nicht soviele Gedanken, das wird schon :gut:

  • Danke für Eure Zusprüche und ich freue mich riesig, daß ihr das genauso seht wie ich.

    Wir sind ja noch in der Entscheidungsphase, obwohl uns Lamaita schon sehr gut gefallen hat. Wir wollen nun aber nochmals abwarten, wie es ist, wenn Pflegefrauchen mit Wuffel zu uns kommt, denn gestern war es ja umgekehrt. Inzwischen konnte ich auch über den gestrigen Besuch noch ein wenig nachdenken und meine, ein Hund, der keinerlei Interesse an den Menschen hat geht nicht gleich auf diese zu und schleckert Gesicht und Ohren ab, oder?

    Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Besuch und nehme mir ganz fest vor, einfach nur auf meine eigenen Gefühle zu hören. Drückt mal die Daumen - Danke!!!!

  • Zitat

    Danke für Eure Zusprüche und ich freue mich riesig, daß ihr das genauso seht wie ich.

    Wir sind ja noch in der Entscheidungsphase, obwohl uns Lamaita schon sehr gut gefallen hat. Wir wollen nun aber nochmals abwarten, wie es ist, wenn Pflegefrauchen mit Wuffel zu uns kommt, denn gestern war es ja umgekehrt. Inzwischen konnte ich auch über den gestrigen Besuch noch ein wenig nachdenken und meine, ein Hund, der keinerlei Interesse an den Menschen hat geht nicht gleich auf diese zu und schleckert Gesicht und Ohren ab, oder?

    Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Besuch und nehme mir ganz fest vor, einfach nur auf meine eigenen Gefühle zu hören. Drückt mal die Daumen - Danke!!!!

    Es zeigt zumindest, dass der Hund Menschen kennt und keine Angst vor ihnen hat (was sehr gut ist). Über Bindungsfähigkeit sagt das meiner Meinung nach nicht unbedingt etwas aus. :smile:

  • Ich glaube nicht dass das etwas mit dem Herkunftsland zutun hat, sondern eher mit den enthaltenen Rassen und mit dem vorherigen Leben im Herkungstland.
    Je nach dem welche Mischung der Hund ist kann er schon sehr eigenständig sein, auch wenn er sich davor alleine eine länger Zeit auf der Straße durchschlagen musste besteht bestimmt eine gewisse Eigenständigkeit.
    Ich habe selbst 2 Spanierinnen, die haben aber beide nie auf der Straße gelebt, sind beide nicht sehr eigenständig und haben eine sehr gute Bindung zu uns.
    Bin gespannt wie ihr euch entscheidet! Wisst ihr denn was bei der Hündin mitgemischt hat?

  • Zitat

    Wisst ihr denn was bei der Hündin mitgemischt hat?

    Ich zeige Euch am besten einfach mal Lamaita, sie sieht aber auf dem Foto größer aus als sie ist, nämlich gerade mal kniehoch und noch "gut zu händeln", was für mich wichtig ist, denn ich denke halt auch mal an evtl. Krankheitsfälle und dann muß ich mit ihr auch über die Treppe kommen :D

    http://www.hh-pfalz.de/wir-suchen/hundezuhause.html#Lamaita

    Also gleich die erste weiße Hündin!

    Ronja und auch ihre Vorgängerin, mein Herzenshund Sandy, sind/waren übrigens auch spanische Straßenhunde und da haben wir nur beste Erfahrungen gemacht!

  • Zitat

    Ich glaube nicht dass das etwas mit dem Herkunftsland zutun hat, sondern eher mit den enthaltenen Rassen und mit dem vorherigen Leben im Herkungstland.


    für mich gehört beides zusammen

    wo es in Spanien viele größere Hunde gibt, die Podenco oder Galgo drin haben, sind sie schnelle Renner und gerade erstere recht eigenständig

    gehen wir aber nach Rumänien, wirst du wohl andere Hunde finden mit anderen Rassen und somit anderen Charaktereigenschaften überwiegend

    so finde ich es regional schon unterschiedlich allgemein

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