von Bienenstichen und Dicknasen-Retrievern

  • Hallo!

    Am Sonntag spät nachmittag kam mein Hundetier aus dem Garten und hat sich mit einem Seufzer auf dem Sofa niedergelassen. So - und wie ein Frauchen so ist, freut es sich und will das Hundetier mal eine Runde knuddeln.

    Jetzt hatte ich mir den schwarzen Schlumpf angesehen und bin vor Lachen erstmal fast wieder vom Sofa gefallen (ja - auch wenn es um meinen Herzbuben geht kann ich mich eine gewissen Portion Humor nicht verschließen) - da hatte der Bub doch glatt eine dicke Nase (oder besser gesagt, der Bereich hinter dem Riechkolben).
    Na - da hatte ihn wohl (wahrscheinlich) eine Biene erwischt (ich tippe mal drauf, dass er versucht hat, diese jene welche "platt zu liegen") - kann ja passieren (ging mir selbst letzte Woche so, ich hab auch eine mit dem Arm platt gelegen, die mich zum Dank auch gestochen hat :hust:).

    Sei's drum - wir beobachten den Buben erstmal, wie er so reagiert, die Schwellung war ziemlich eindeutig zu sehen. Nachdem über längere Zeit keine Reaktion außer der Schwellung kam (derzeit hab ich seine Nase auch gekühlt), sind wir zum Gassigang angetreten - halt mal nur im Schongang, war ja auch warm.

    Montag hab ich dann seine dicke Nase "unter Aufsicht" gestellt bei SchwieMu, aber doch einen Termin bei der TÄ ausgemacht.

    Nachdem nun am Tag danach kein anaphylaktischer Schock mehr zu erwarten war und das Hundetier normal schnaufen, trinken und fressen konnte (außer dass er mit seiner Riechsteckdose "um die Ecke rüsseln" musste :D ) und er nun einfach nur wie ein Dicknasen-Retriever aussah, haben wir kein Cortison und AB mehr bekommen - nur das Antihistamin Cetirizin. Und den Hinweis der TÄ, doch mal ein Foto von dem armen Kerl zu machen (nein - wir haben ihn ÜBERHAUPT nicht ausgelacht :lol: ).

    Jetzt meine Frage:
    Die Nase ist nach der ersten Gabe Cetirizin heute morgen noch nicht (wie "eigentlich" erwartet) abgeschwollen gewesen, heut abend gibt halt es noch ein paar Tablettchen. Hatte einer eurer Hunde das auch schon mal und evtl. das Cetirizin bekommen? Kann es auch mal ein paar Tage mehr dauern? (Ich ruf morgen schon nochmal bei der TÄ an, wenn es nicht weg geht).

    Und kann ich außer den Tabletten und kühlen der Nase noch was anderes geben, damit die Schwellung schneller weg geht? Ich denke, es juckt etwas - er lutscht sich manchmal über die Nase und etwas vermehrt speicheln tut er auch.

    LG
    Bine mit Puschkin Dicknase

  • Bevor ich was sag, will ich ein Foto sehen |)


    OK, war nur Spaß :D
    Also so 12 Stunden kann das schonmal dauern, wenn die Schwellung vor der ersten Gabe schon längere Zeit bestand evtl. auch länger. Aber nach 24 Stunden und der 2. Gabe sollte es dann schon besser sein.

    Gute Besserung an den Schwarzen :smile:

  • Hallo,

    Von einer Beinen wurde unserer noch nicht gestochen, aber des öfteren von Pferdefliegen und Mücken. Die Mückenstiche sehen noch recht harmlos aus... aber die von den Pferdefliegen sind wirklich... übel. Er sieht dann aus, als ob man ihm den Nasenrücken gebrochen hätte.
    Dauert etwas über eine Woche, dann geht es wieder weg. Hatten beim ersten Mal auch Cetirizin bekommen, hat aber ebenfalls nicht geholfen, vielleicht hilft das bei Pferdebrfliegen/Bremsen/Mücken und Co. einfach nicht und dein Lütte wurde 'nur' von so einem Vieh malteretiert? Kühlen fand unserer toll, wüsste auch nicht, was man sonst noch machen könnte. Die Cremes wären ja schnell wieder weg und so ne Chemie grad so nah an Hundeaugen und Nase... hmmm... is nich so meins.

    LG

  • LadyLeila
    Hm – ich glaub ich mach heut Abend doch mal ein Foto, sollte die Nase noch dick sein :D
    Aber danke für die Genesungswünsche.

    Kekuzu
    Also Bremsenstiche (Bisse?) schwellen bei mir auch so an – hatte ich zweimal – da hab ich auch Cetirizin genommen.
    Aber ich glaub eher an eine Biene – wir haben viel Klee mit Blüten in unserem Rasen und da sind echt einige Bienen und Hummeln unterwegs. Pferdefliegen etc. hab ich in unserem Garten bisher noch keine gesehen.

    @Mo+Kekuzu
    Das Cetirizin soll nicht so wirken bei Hunden – hm, das wollte ich jetzt nicht hören *hüstel*.


    Ich hatte heut morgen auch noch ein Gespräch bzgl. des Antihistamin. Da war die Rede davon, dass die Antihistaminika der ersten Generation besser wirken sollen (aber wohl auch eher mehr Nebenwirkungen haben). Cetirzin gehört aber glaub ich zur zweiten Generation.

    Mal sehen, ich kühl heut abend halt noch weiter mit Eiswürfeln im Zewa und geb noch mal
    die Tablettchen.

    LG
    Bine mit Puschkin

  • der arme wautz ;-)

    ich weiß nicht dürfen Hunde fenistil?? Das gibts glaub auch in Tabletten und nicht nur als Gel, bin mir aber nich sicher.

    weiterhin Gute Besserung an den Süßen

    LG PollyNixe

  • Ich reagiere sebst recht heftig auf Insektenstiche, habe mehr Erfahrung damit wie mir lieb ist :/

    Ich würde den Zinken mit Hydrocortisonsalbe (0,5 %, gibts rezeptfrei in der Apotheke) einschmieren, 3 - 5 mal am Tag. Das beschleunigt das Abschwellen. Und weiter ein Auge darauf haben ob sich nichts entzündet. Wenn es nach zwei bis drei Tagen noch nicht weitesgehend weg ist oder sehr heiss wird, würde ich noch mal der TÄ drauf gucken lassen.

    Bei mir entzündet sich so was auch mal gerne. Hatte schon ein paar Mal einen so dicken Arm das ich Antihistaminika und Cortison i.v. brauchte und anschließend Antibiotika um die Entzündung in den Griff zu bekommen. Auch wenn so ein "Elefantenarm" lustig aussieht, ist das echt unangenehm.

    Ähnlich wirds deinem Dicknasenbären jetzt gehen.

    Alles Gute!

  • Zitat


    @Mo+Kekuzu
    Das Cetirizin soll nicht so wirken bei Hunden – hm, das wollte ich jetzt nicht hören *hüstel*.


    Ich hatte heut morgen auch noch ein Gespräch bzgl. des Antihistamin. Da war die Rede davon, dass die Antihistaminika der ersten Generation besser wirken sollen (aber wohl auch eher mehr Nebenwirkungen haben). Cetirzin gehört aber glaub ich zur zweiten Generation.


    Ich hatte aus aktuellem Anlass gerade gestern meinen TA gefragt, ob es einen Grund gäbe, dass in Rhians Behandlung (Schlangenbiss) kein Antihistamin verwendet wurde, und er mir auch keins zum Mitführen künftig empfiehlt. Da hat er mir auch erklärt, dass AH bei Hunden sehr viel schlechter wirken als bei Menschen - und in Tablettenform erst recht nicht. Es sei viel diskutiert worden, ob es zusammen mit Cortison dessen Wirkung verbessere, aber ohne Cortison halte er es für sinnlos. Das Mittel der Wahl bei Hunden ist Cortison - u. U. reicht eine einmalige Gabe.

    Gute Besserung dem Puschkin!

  • Wenn Du es mit Homöopathie versuchen möchtest: Apis ( Bienengift) D6 oder D12 hilft echt gut, auch bei Mückenstichen. Hab ich immer in der kleinen Notfall-Apotheke dabei, auch für mich. Vespa (Wespengift) hab ich auch, aber noch nicht ausprobiert.

    Das Cetiricin wirkt beim Menschen sofort lindernd/ abschwellend- wenn sich da nichts tut würde ich es weglassen.

  • Zitat


    Ich hatte aus aktuellem Anlass gerade gestern meinen TA gefragt, ob es einen Grund gäbe, dass in Rhians Behandlung (Schlangenbiss) kein Antihistamin verwendet wurde, und er mir auch keins zum Mitführen künftig empfiehlt. Da hat er mir auch erklärt, dass AH bei Hunden sehr viel schlechter wirken als bei Menschen - und in Tablettenform erst recht nicht. Es sei viel diskutiert worden, ob es zusammen mit Cortison dessen Wirkung verbessere, aber ohne Cortison halte er es für sinnlos. Das Mittel der Wahl bei Hunden ist Cortison - u. U. reicht eine einmalige Gabe.

    Gute Besserung dem Puschkin!

    Oh, das wundert mich jetzt gerade...Kira reagiert ja hochgradig allergisch auf Bienenstiche und unser TA sagte uns seinerzeit, dass wir - sollte sie mal wieder gestochen werden und wir ihre Notfallspritze nicht dabei haben - zur Überbrückung eben auch Cetirizin geben könnten... :???: Muss ich ihn bei nächster Gelegenheit doch nochmal drauf ansprechen...

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!