Echte Wölfe und blöde Fragen

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  • Inzwischen kann man ein bißchen mehr zum Schafsriß lesen: Die Hunde an der betroffenen Herde seien "hochzertifiziert" gewesen (was genau das bedeutet, kann uns Chris vielleicht erklären?), und heute morgen seien "zur Schafherde gehörende Hunde" auf der Straße aufgegriffen worden. Ob verletzt, ist noch nicht raus. Das Ganze war übrigens an einem Flüßchen, der Zaun zur Wasserseite ist von innen nach außen umgedrückt.

    Aber ich denke, so ein Rekordmassaker wird noch ausführlich durch die Presse gehen. Mir tut nur der Schäfer so leid. Der hat seinen Tieren doch offenbar alles an Schutz gegeben, was überhaupt möglich ist - nur, um dann sowas vorzufinden.

  • Hast du dazu mehr Infos, also wo genau?

    Und noch ein Pferd: junge, tragende Großpferdestute in Sachsen-Anhalt, gerissen in Dorfnähe aus einer Herde. Was ist das bloß für ein schreckliches Wochenende?

  • terriers4me, wie kommst Du an diese Fälle? Gibt es da eine FB-Gruppe?

    Ich frage mich, welche Konsequenzen es haben würde, wenn welche der ganz großen Züchter/Aufzüchter betroffen wären. Kann mir nämlich nicht vorstellen, dass z.B ein Schockemöhle sich dann so einfach abspeisen lassen würde.

  • Ja, es gibt mehrere, die sind teilweise sehr schnell und aktuell - ob man nun den Tenor teilt oder nicht, es ist jedenfalls sehr informativ, wenn man wissen will, wo in der Nähe was war:

    Das mit den Schafen war zum Beispiel erst hier:

    https://www.facebook.com/groups/255822288813316

    Das mit der Stute hier:

    https://www.facebook.com/groups/621563168298198

    ...und die haben auch meist alles sehr schnell:

    https://www.facebook.com/LandOderWolf

  • Was ist das bloß für ein schreckliches Wochenende?

    Es ist September - die jungen Wölfe von diesem Jahr sind hungrig, die Elterntiere müssen viel möglichst leichte Beute machen. Auch lernen die Jungwölfe die ersten Jagdsequenzen. Das ist bei eingezäunten Tieren wohl leichter. Der September ist einer der gefährlichsten Monate, was den Herdenschutz angeht.

    Die Hunde an der betroffenen Herde seien "hochzertifiziert" gewesen

    Das wird mittlerweile in Herdenschutzkreisen als eher verächtliche Aussage zu den AG-Pyris genutzt.

    Muss in diesem schlimmen Fall aber nichts heissen - wenn die Herde in so einem Kuddelmuddel durch den Zaun geht, können auch die HSH mitgehen, die Wölfe noch ein Stück verfolgen etwa.

  • Die Bilder von der Fläche zeigen ein sehr sehr schmal eingezäuntes Stück am Deich. Um da hundert und mehr Schafe drauf weiden zu lassen, wird man entsprechend in die Länge gehen müssen. Da haben die üblichen 2 HSH überhaupt keine Chance gegen mehrere Wölfe. Noch dazu, wenn vllt. die verängstigte Herde im Weg steht und die Wölfe an verschiedenen Stellen agieren. Der Zaun steht direkt an der Kante zur Deichböschung, der Einsprung ist leicht, wenn die Hunde keine Chance hatten, ihn zu verhindern.

    Das ist keine Kritik - eher eine Analyse zum Dazulernen.

    Von den Örtlichkeiten her, wird es die Schäferei Jeronimus sein.

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