• Sicher steht die Bindung inkl. Spielen an erster Stelle. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass er von vorne herein machen kann was er will...

    Ich frage mich nur wie der Hund Grenzen leichter umsetzt - wenn alle am gleichen Strang ziehen oder jeder macht was er für richtig hält?

    lg JackBlack

  • Hunde sind ja nun nicht blöd. Wenn "Herrchen" der einzige Mensch ist, bei dem eine Juchhuuuuuuu-Begrüssung gestattet ist, wird das Kerlchen das auch verstehen. Ich kenne viele Paare, bei denen der männliche Part eher der Kumpel ist, mit dem mehr Mist gemacht wird und die Hunde sind trotzdem keine nervenden Terrortölen.

    Ich würde mir nicht im Vorneherein so einen Stress machen, der Welpe ist noch nicht mal da und es gibt bereits Krach wegen ihm, geh' das Ganze mal deutlich entspannter an, dann hast Du auch mehr Spaß dabei.
    LG von Julie

  • Ich sach ma so: wenns um die Erziehung von " Schutzbefohlenen " geht, kann das für eine bestehende Beziehung unter Umständen eine harte Probe sein :D

    Bei der Farbe des neuen gemeinsamen Autos kann man vielleicht schnell mal nachgeben und kompromissbereit sein, bei der Erziehung ist das ,glaub ich, anders :D

    Bleib gelassen :joint: , sprich deine Bedenken offen an, und respektiere die Meinung deines Partners.

    Je mehr du dein Ding durchziehen willst, umso mehr Widerstand wirst du vermutlich spüren.

    Je mehr Akzeptanz du für deinen Partner bereit hälst, umso mehr wird er vielleicht über das eine oder andere nachdenken :roll:

    Nicht selten werden Beziehungskonflikte auf der " Bühne der Hundeerziehung " ( und Kindererziehung, aber darum geht es ja nicht) ausgetragen.

    Also bleib achtsam dafür :gut:

  • xyzJackBlackzyx:

    Zitat

    Sicher steht die Bindung inkl. Spielen an erster Stelle. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass er von vorne herein machen kann was er will...

    Sicher muss auch ein Welpe einige Grenzen im Zusammenleben kennenlernen, aber bitte immer dem Alter entsprechend. Ein Knirps von 8 Wochen versteht vieles noch nicht so, wie ein Welpe von 12 oder 16 Wochen.

    Zitat

    Ich frage mich nur wie der Hund Grenzen leichter umsetzt - wenn alle am gleichen Strang ziehen oder jeder macht was er für richtig hält?

    In einem natürlichen Rudel würde der Welpe unterschiedliche Grenzen kennenlernen: Die Mutterhündin hat ihre eigenen Grenzen, der Rüde oder die Geschwister haben wieder andere Grenzen.
    Bei manchen Dingen ist es wichtig, dass man an einem Strang zieht: z. B. der Welpe darf nicht aufs Sofa.
    Bei anderen Dingen, wie bei der Begrüßung, finde ich es nicht so wichtig.

    Zitat

    Sicher steht die Bindung inkl. Spielen an erster Stelle.

    Das schreibt hier wirklich jeder Welpenbesitzer, aber in der Realität geht das völlig unter.

    Du wirst hier niemanden finden, der sich Gedanken um die Bedürfnisse eines Welpen macht. Hier findet man nur Fragen zur baldigen Stubenreinheit, wie man einen Welpen möglichst ruhig stellt, welches Denkspielzeug gekauft werden soll, wie man mit Erziehungsproblemen umgeht. Die wirklichen Bedürfnisse des Welpen werden ignoriert.

    Ich weiss nicht, ob Du Deinen Welpen von einem Züchter bekommst. Wenn ja, beobachte mal, wie der Welpe mit seinen Geschwistern spielt, die Welt erkundet, wenn er in einem Garten aufwächst. Solange er dort ist, werden seine Bedürfnisse befriedigt. Er hat Körperkontakt, Spiel, Spaß und kann seine Neugierde, seinen Bewegungsdrang ausleben.

    All dies sollte ihm auch nach seinem Umzug zu Dir, weiterhin ermöglicht werden, bzw. irgendwie ersetzt werden.

  • Laß doch den Welpe Welpe sein. Die Zeit kommt nie wieder. Man kann auch spielerisch erziehen. Was er nicht darf nimmst du weg. Also wenn er Schuhe knabbert, Schuh wegnehmen und Nein sagen. Klar soll er keine Kabel zerbeissen. Also ihn davon abhalten usw.
    Wenn er sich freut, dass ihr heim kommt darf er das auch, warum auch nicht. Ihr freut euch doch auch ihn wiederzusehen.
    Soll er nicht an Leuten hochspringen einfach umdrehen, weggehen. Die wenigsten Hunde springen von hinten hoch.

    Vor allem warte erstmal ab bis er da ist und was er für einen Character hat. Jeder Hund ist anders und du musst die Erziehung auf den Hund abstimmen. Was bei dem einen geht geht beim andern noch lange nicht.

    Freut euch erstmal auf den Welpen und beginnt mit der Erziehung wenn es soweit ist und vor allem wenn es nötig ist. Nicht schon wenn er noch gar nicht da ist...... ;)

  • Mein Mann ist eine Katastrophe was Hundeerziehung betrifft. Das war schon bei den ersten Hunden so und hat sich bis heute kaum einen Deut gebessert. Eine zeitlang hab ich ihn sogar mit Finlay-Junghund in die Erziehungsgruppe geschickt... da ging es mir zwar mehr um die Gesundheit meines Mannes, aber genuetzt hat auch das nicht. Ich kann mich da noch an zwei Gespraechsfetzen erinnern:

    Maenne: Ich mach einfach, was die anderen (in der Gruppe) machen.
    Ich: Neee! Du machst, was Petra (Gruppenleitung) sagt.

    Wochen spaeter...

    Petra: Du, wenn Du willst, dass Fin Fortschritte macht, musst Du selbst mit ihm arbeiten. Dein Mann wird das nie lernen.

    Ja, so isser halt. Die Collies sind heute so, dass sie ihre Erziehung auch nicht vergessen, wenn sie mit Maenne lostippeln. Da kann ich mich auf die Hunde bestens verlassen :smile:

    Aber zuhause, wo es z.B. um Betteln am Tisch geht.... da pell ich mir inzwischen ein Ei drauf, wenn Maenne nicht weiss, wie er ungestoert essen soll. Sein Problem, bei mir bettelt kein Hund.

  • Zitat

    Aber zuhause, wo es z.B. um Betteln am Tisch geht.... da pell ich mir inzwischen ein Ei drauf, wenn Maenne nicht weiss, wie er ungestoert essen soll. Sein Problem, bei mir bettelt kein Hund.


    1a wie bei uns. Sein Problem. Und wenn Jules seine Füße ableckt und ihn nicht in Ruhe läßt, auch sein Problem, bei mir reicht ein kurzes "lass das". Solange der Leidensdruck bei ihm nicht riesig ist, wird er sich eh nicht ändern. Das Wichtige, wenn er mit den Hunden unterwegs ist...sie hören auch auf ihn und laufen nicht weg. Da muss ich mir keine Sorgen machen. Auch wenn er nur die kleinen Runden geht. Bei den Großen bin ich eh dabei.

  • Ist schon genial wie toll die Hunde unterscheiden können, gell.

    Die Hundeerziehung durch meinen Mann läßt auch sehr zu wünschen übrig, welche Erziehung eigentlich? Aber losstiefeln tun die Hunde lieber mit meinem Mann und sie lieben ihn auch heiss und innig. Wenn sie sich entscheiden müssten würden sie sich für meinen Mann entscheiden.
    Schon mehrfach getestet............

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!