welche gefahr bei trächtigkeit einer sehr jungen dicken hünd

  • hab gerade so einen dicken hals, wegen der blödheit mancher menschen. in unserer nachbarschaft besitzt eine familie einen blinden huskyrüden. die blindheit beruht auf einer erbkrankheit. dazu eine 7 monate alte labbihündin mit ca 25 kg übergewicht. die hündin ist äusserst aggresiv, verzogen und hat auch schon gebissen. ich sprach die halter (eine türkische familie) an und bot ihnen an, mit in den hundeverein zu gehen, damit sie die probleme der hündin in den griff bekommen. freute mich noch, dass sie mitgingen und was tun wollen. unser trainer sagte ihnen gleich sie müssen die hündin abspecken, denn dieses gewicht sei lebensgefährlich für den hund.
    dann gingen sie nicht mehr hin, da die hündin das erste mal läufig wurde. jetzt ist sie tragend. jetzt meine frage. wann sollte eine hündin das erste mal trächtig werden und wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass die kleinen nicht auch blind sind. die reaktion auf meine frage, ob sie nicht noch blöder sind war.: die verkaufen wir dann, ein kumpel hatte auch junge und alle 9 wurden ihm aus der hand gerissen für gutes geld. hat die hündin überhaupt eine chance gesunde junge auf die welt zu bringen?

  • Oh, das macht mich ganz traurig wenn ich das lese :sad2:
    Was genau passieren wird kann dir hier keiner sagen. Klar können ein paar gesunde Welpen bei raus kommen, es kann aber auch kranke Welpen geben oder die Mutter elendig krepieren....
    Am allerwichtigsten finde ich, dass du die Familie wenn irgendwie Möglich umgehend zum TA schickst! Ich hoffe du kannst darauf irgendwie Einfluss nehmen! Der wird ihnen hoffentlich auch mal ins Gewissen reden.

  • Was haben die denn mit der Hündin gemacht, dass die mit 7 Monaten 25 kg Übergewicht hat?

    Ich dachte immer, die würden erst so zwischen 10-12 Monaten das erste Mal läufig werden?

    Also ein Gang zum Tierarzt wäre mit Sicherheit angebracht, vielleicht kannst du die Familie davon überzeugen und evtl. sogar mitgehen?

  • Ich kann Dir sagen was voraussichtlich passieren wird:

    Die Hündin ist psychisch gar nicht ausgereift und wird "ihr Wesen" auf ihre Welpen übertragen. Warum wohl müssen Züchter ihre Hunde selektieren, eine Zuchtreife abwarten? Eine hibbelige unreife Hündin wird nie in der Lage sein Ruhe auf die Welpen zu übertragen.

    Sind die Hundehalter noch unerfahren und unwissend, dann kommt leider kaum was Gutes dabei raus.

    Die Welpen baden den Schlammassel aus! Leider!

    Dass die Hündin noch Übergewichtig ist; nun, sie wird das erleiden, was auch übergewichtigen gebärenden Menschen geschied - eine nicht ganz einfache Geburt!

    Was tun! Dem Tierschutz melden - aber machen kann leider niemand was, weil, es gibt kein Gesetz, dass die Vermehrung der Hunde verhnindert. Leider! Die nächsten Welpen sind gewiss!

  • Qualzucht § 11 b Tierschutzgesetz

    1) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische
    Maßnahmen zu verändern, wenn damit gerechnet werden muss, dass bei der
    Nachzucht den ... Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile
    oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet
    sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten.

    Beim Vetrinäramt anzeigen, dass da kranke Welpen gezüchtet werden!

  • Kann das Veterinäramt da wirklich etwas tun wenn es ein "Unfall" war? (ich meine dass die Besitzer du blöd sind ist ja leider nicht strafbar). Aber wie will man denen denn nachweisen dass das absichtliches Vermehren kranker Hunde war? Jeder "normale" Mensch würde aufpassen dass bei so einer Konstellation so etwas nicht passiert, aber wenn ich mir durchlese dass die Besitzer sagen dass das eine gute Einnahmequelle ist könnte man ja wirklich meinen dass die das absichtlich gemacht haben :(

  • Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

    Die Hundehalter wussten, dass sie intakten Rüden und Hündin halten. Sie wussten auch von der Blindheit des Rüden. Deshalb hätten sie Vorkehrungen schaffen müssen, dass es nicht zu ungewolltem Nachwuchs kommt.

    Sie hätten:
    a) Rüden/Hündinnen sicher trennen müssen,
    b) sie hätten notfalls einen Hund vorübergehend in einen anderen Haushalt geben können,
    c) sie hätten im Vorfeld für Kastration sorgen können,
    d) sie hätten nach dem Deckakt abspritzen lassen können,

    Wer keine Vorsorge trifft, der gehört abgestraft!

    Die Zeche zahlen die Welpen - leider!

  • Zitat

    Die Hundehalter wussten, dass sie intakten Rüden und Hündin halten. Sie wussten auch von der Blindheit des Rüden. Deshalb hätten sie Vorkehrungen schaffen müssen, dass es nicht zu ungewolltem Nachwuchs kommt.


    vielleicht haben sie dass mit den Bienchen und Blumen noch nicht ganz verstanden :ironie:

  • Zitat

    die reaktion auf meine frage, ob sie nicht noch blöder sind war.:

    Welche Reaktion erwartest du auch auf so eine Frage :???:
    Sorry aber ich kann die Leute - egal was für eine Dummheit sie auch begehen - nicht beleidigen und dann noch Einsicht erwarten.

    Steht überhaupt fest, dass der blinde Husky gedeckt hat? Falls ja kommt es in Hinsicht auf die Vererbung der Blindheit drauf an, welche Krankheit dafür veranwtortlich ist.

    Die Hündin ist viel zu jung, keine Frage und wenn die 25kg Übergewicht nicht übertrieben sind, auch bedrohlich adipös. Aber machen wird man da nicht viel können.
    Selbst das VetAmt wird auf Berufung des Qualzuchtparagraphen nicht viel machen können bis auf weiteres.

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