Schilddrüsenproblem & Blutwerte

  • Guten Morgen zusammen,

    wir haben seit 4 Monaten eine liebe 6- jährige Labradorhündin, die wirklich sehr, sehr ruhig ist. Auch ist sie sehr "faul", spielt nicht gerne mit anderen Hunden oder mit ihren Spielzeug, schläft viel und ist recht ängstlich und schreckhaft. Das alles ist ansich ja nicht schlimm, aber verwundert mich doch. Es kommt mir ab und an vor als sei sie schon eine Oma... :???:

    Seit einigen Wochen verliert sie unter allen Achseln auch viel Fell. Anfangs dachte ich an Fellwechsel, nachdem es aber nicht besser wurde und sie nun auch kahle Stellen hat wurde ich stutzig.

    Da sie kastriert werden sollte haben wir vor 2 Wochen gleich auch Blut abnehmen lassen & die SD untersuchen lassen.
    Heraus kam, dass sie viel zu wenig rote Blutkörperchen hat und der HB Wert niedrig ist (Der HB Wert hat sich bei der 2.Blutabnahme am OP Tag gebessert)...Einen Grund dafür haben wir nicht, wurden gefragt ob sie läufig war was wir verneinten bzw. wenn überhaupt nur eine weiße Läufigkeit gehabt haben könnte ohne großen Blutverlust, die solche Blutwerte erklären könnte. Einen Infekt o.ä. hatte sie in den letzten 4 Mon auch nicht. Mal Durchfall, der aber nach 1- 2Tagen dank Schonkost weg war. Niere, Harnwerte, weiße Blutkörp. etc. sind alle gut.
    In 3 Wochen werden dort erneut Blut abgenommen um uns nochmal den Wert der Blutkörperchen an zu schauen. Solange bekommt die Maus von uns Rote Beete Chips von Olewo, evtl. bringt es ja etwas :)

    Ich habe natürlich dem TA auch die Problematik meiner sehr ruhigen und kahlen Maus erzählt und er tippte auf die SD. Er hat den T4 untersucht und heraus kam, dass alles im Normbereich sei. Sie hat einen Wert von 2,4 (Laboklin) und der TA meinte, das sei nicht auffällig. Ich habe im Inet viele Meinungen gelesen und wüsste gern, ob der Wert völlig normal ist und wir keine weiteren Werte, wie T3 etc, überprüfen lassen sollten? 2,4 ist ja schon im unteren Normbereich... Aber wenn der TA sagt das passt sollte ich ihm ja eigentlich vertrauen!?
    Die Anzeichen der Maus würden 100% auf eine SDU passen oder kann dies auch mit den sehr wenigen roten Blutkörperchen zusammenhängen?!?!?

    Würde mich über eure Meinungen/erfahrungen etc sehr freuen! :gut:

    Lieben Dank!

    LG
    jesss

  • Der T4 Wert sagt mal rein gar nix aus.
    Ich würde nochmal ein erweiteres SD Profil + großes Blutbild machen lassen, dann erst kann man näheres bewerten.
    Was fütterst du denn?

  • Ist der Hund vor 4 Monaten nochmal geimpft worden?

    Das kann auch die Blutwerte beeinflussen.

    Und ganz ehrlich: Ich würde solch einen ruhigen Hund nicht noch kastrieren lassen.
    Das kann das Problem noch sehr verstärken.

  • Durch Scheinschwangerschaften und verdacht auf Tumore der Eierstöcke war mir das der sicherere Weg. Sie hat es gut überstanden und alles verlief gut :-)

    Ich füttere Trockenfutter, bewi-dog. Das hat sie 6 Jahre bekommen und bisher gut vertragen. Werden aber mit der nächsten Packung was neues füttern...

    Wir hatten das große Blutbild erstellen lassen- da kam raus, dass alle Werte aus HB Wert und roten Blutk., gut sind.
    Werde wohl wirklich nochmal die anderen SD überprüfen lassen. Sicher ist sicher. Auch wenn mein Mann mir den Vogel zeigen wird :verzweifelt:

  • Zitat

    Dezember 2012. Das passt also :)
    Wurmkur würde anstehen...da würde ich auch dem Vorbesitzer nicht zu 100% vertrauen, dass im FEB entwurmt wurde.

    ja, das passt.
    Die fehlenden Hormone durch die Kastration können den Hund zusätzlich lethargisch machen.
    Hier kannst Du nachlesen, wie sich Quecksilber über Monate im Körper auswirkt.
    Das Quecksilber in Impfstoffen kann nicht ausgeschieden werden. Es zeigt erst nach Wochen und Monaten seine schädliche Wirkung im Körper.

    Zitat

    AUSWIRKUNGEN AUF DAS GESAMTSYSTEM

    Chronische Kopfschmerzen, Allergien, schwerer Hautausschlag, unerklärbare Rückschläge, Schilddrüsenstörungen, anormale Körpertemperatur, kalte, feuchte Haut (speziell Hände und Füße), vermehrtes Schwitzen (häufig in der Nacht), unerklärbare Sinnesempfindungen (einschließlich Schmerz), unerklärbare Taubheit oder brennende Gefühlssensationen, unerklärbare Anämie (Blutarmut), chronisches Nierenleiden (nephrotisches Syndrom, Nierenentzündung), Nebennierenkrankheiten, allgemeine Müdigkeit, Appetitverlust mit oder ohne Gewichtsverlust, Gewichtsverlust, Hypoglykämie.

    Zitat


    ZENTRALES NERVENSYSTEM

    Irritation, Angst, Nervosität (oft mit Schwierigkeiten beim Atmen), Ruhelosigkeit, übertriebene Reaktion auf Stimulationen, Ängstlichkeit, emotionale Labilität (Mangel an Selbstkontrolle, Zornausbrüche mit gewalttätigem, irrationalem Benehmen), Verlust des Selbstvertrauens, Entscheidungsunfähigkeit, Schüchternheit oder Zurückhaltung, leicht erregbar, Gedächtnisschwund (-verlust), Unfähigkeit zur Konzentration, Lethargie/Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Depression, Mutlosigkeit, Verzweiflung,

    http://www.praxis-fichtel.de/Symptome-der-c…ftung.23.0.html

  • @ tresmorientes
    Zur Information:

    Zitat

    Aus einem Beitrag der Uni Erlangen:
    "Ein großes Problem bei Quecksilber schafft der Körper selbst: Bestimmte Enzyme, die Methylgruppen übertragen, können auch Quecksilber methylieren. Das entstehende Dimethylquecksilber, eine metallorganische Verbindung, ist fettlöslich und kann daher die Zellmembran durchdringen. Das Schwermetall wird über den ganzen Körper verteilt und reichert sich im Fettgewebe an.

    http://www.amalgam-informationen.de/diag_ther.htm#m23


    Zitat

    Im Organismus können Methyltransferasen paradoxerweise Methylgruppen auf Quecksilber-Kationen übertragen, wodurch hochgiftiges Dimethylquecksilber entsteht, welches mitverantwortlich dafür ist, dass Quecksilber überhaupt eine giftige Wirkung im Körper entfalten kann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Methyltransferase

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