Zähne machen lassen oder nicht
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Huhu, ich würde euch gerne mal nach eurer Meinung fragen.
Da ich verschiedene Tiere besitze habe ich auch einige Tierärzte, die mir alle verschiedene Meinungen zum Thema Zähne machen sagen.Jago hat schon sehr früh schlechte Zähne gehabt. Inzwischen ist er 8 und hat ziemlich Zahnstein. Heute hat eine Tierärztin, bei der ich notfallmässig war, gesagt, dass die Zähne dringend gemacht werden müssen und mindestens einer auch gezogen werden muss.
Bisher hatten die Tierärzte verschiedene Meinungen dazu. Ein Teil sagt mir, dass die Narkose belastender wäre als der Zahnstein, die andere Hälfte rät dazu die Zähne machen zu lassen. Wenn man den Zahn nicht ziehen müsste könnte man auch ohne Narkose ran. Jago lässt gerne und geduldig an sich rumfummeln.
Hab letztes Jahr mal meinen Pferdezahnarzt drauf schauen lassen, der meinte es sei nicht schlimm.So, jetzt bitte eure Meinungen und Erfahrungen.
Ach ja, auf den eitrigen Mundgeruch würde ich natürlich gerne dankend verzichten und da ich Jago inzwischen viel besser ernähre als früher gäb es auch Chancen, dass die Zähne nach der Behandlung gut bleiben. - Vor einem Moment
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Mein Hund schafft es dank Holzröhrchen (haben die alten TÄ in der Praxis) ohne Narkose.
Denke mal so wenn wir Menschen uns nicht die Zähne putzen und Zahnstein haben kann das
alle möglichen Herzkrankheiten nach sich ziehen wegen der Bakterien- willst Du das Deinem Hund antun???
Teste es, wenn er es nicht schafft kommst Du um die Narkose nicht rum denn Zähne müssen gemacht werden!Ich bin kien Krösus weiss Gott nicht aber selbst ich geh alle 6 Monate mit meinem zum Zahnstein entfernen und wenn es dafür nur Nudeln mit Tomatensosse gibt!
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Naja, es geht ja nicht um Zahnstein entfernen sondern Zahn ziehen, und da kommt man wohl um die Narkose nicht rum, oder? Tut doch weh und ist unangenehm.
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Zahnprobleme, besonders wenn bereits entzündet, gehen aufs Herz!
Ich würde es dringend machen lassen.
Bei meiner Hündin damals wurde noch als sie 11 Jahre alt war ein abgebrochener Zahn gezogen, sie hat die Narkose wunderprächtig überstanden. -
Zitat
Naja, es geht ja nicht um Zahnstein entfernen sondern Zahn ziehen, und da kommt man wohl um die Narkose nicht rum, oder? Tut doch weh und ist unangenehm.
Wart doch erstmal ab und lass es untersuchen und hey wenn es muss muss es willst Du deinem Hund ne Herzschwäsche beifügen nur weil du angst vor der Narkose hast??? Ah und der Pferdedoktor- der soll lieber bei den Pferden bleiben und Dir keine Tipps für Deinen Hund geben nur mal so

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Naja, die Hünden meiner Mutter wäre bei einer Narkose wegen Zähne ziehen fast gestorben, also eine Narkose ist bitte auch nicht zu unterschätzen

Geht ja nicht darum, dass ich mich vor der OP drücken mag, sondern dass es auch Tierärzte gibt, die das Narkoserisiko hoch einschätzen und ich es eben auch schon erlebt habe. Daher frage ich hier nach Erfahrungen.
Habe mit der Tierärztin heute ausgemacht, dass wir in 10 Tagen wenn ich zur Nachkontrolle des aktuellen Falles komme noch mal auf die Zähne schauen.
Der Pferdezahnarzt hat wie alle anderen Tierärzte Tiermedizin studiert und er war der Meinung, dass der Zahnstein in keinem Verhältnis zu einem Narkoserisiko steht.
Meine Hündin, die ich als Kind hatte, musste mit 12 operiert werden und danach war sie nicht mehr der selbe Hund. Sie war einfach von agil zu alt gewechselt. Damals haben die Tierärzte auch gesagt, dass es an der Narkose lag dass sie plötzlich so schnell gealtert ist.
Jago ist mein ein und alles, da ist es doch verständlich, dass ich mir verschiedene Meinungen zu Herzen nehme, oder nicht? -
Zitat
Naja, die Hünden meiner Mutter wäre bei einer Narkose wegen Zähne ziehen fast gestorben, also eine Narkose ist bitte auch nicht zu unterschätzen

Da ich so einen Fall selbst hatte (Berner-Rüde, er wurde nur drei Jahre alt), kann ich sehr gut nachvollziehen, wie sich das anfühlt.
Ja, auch ich habe bei meinem herzkranken Rüden sehr lange überlegen müssen, ob ich die Zähne machen lasse oder ob mir das Narkoserisiko zu groß ist. Beim ersten Mal (da war er knapp 7 Jahre alt) ließ er mir keine Entscheidungsmöglichkeit, weil ein Zahn abgebrochen ist und beim zweiten Mal (knapp 9 Jahre alt) habe ich mich dafür entschieden.
Eine Narkose ist kein Zuckerbonbon, das ist richtig, aber die Risiken, die der Zahnstein mit sich bringt, sind nicht zu verachten. -
Zitat
Eine Narkose ist kein Zuckerbonbon, das ist richtig, aber die Risiken, die der Zahnstein mit sich bringt, sind nicht zu verachten.Danke!
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Ich habe erst vor einigen Monaten bei meinem Hund die Zähne machen lassen. Er ist nun auch 8 Jahre alt. Vielleicht hätte ich auch noch 2 Jahre warten können, aber dann wäre er 10 Jahre alt und da ist mir das Narkoserisiko dann auch zu groß.
Ich habe mit dem TA die Narkose genau abgesprochen. Habe ihm gesagt, dass bei einer OP vor 4 Jahren die Narkosenachwirkungen noch einen ganzen Tag zu spüren waren. Jetzt bei den Zähnen sollte ich den Hund 3 Stunden später wieder abholen, aber nach einer Stunde kam schon der Anruf, weil "mein Hund abgeholt werden wollte". Und genau so war es auch. Ich war 5 Minuten nach dem Anruf in der Praxis und mein Hund war schon wieder Topfit. -
JayJay war 8 oder 9 als wir seine Zähne haben machen lassen. Dem Hund ging es danach auch sichtlich besser, wer selbst schon mal Zahnschmerzen hatte, weiß ja wie schlimm das ist. Gerade wenn klar ist, das der eine Zahn raus soll, wird es wohl nicht ohne Grund sein.
Ich würde es machen lassen, aber schauen das die Praxis in der es gemacht wird diese Inhalationsnarkose verwendet, das ist wohl besser dosierbar.
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