Zähne machen lassen oder nicht

  • Auch wenn ich eigentlich nicht mitreden kann (RÜBE - 5 Jahre - hat keine Zahnprobleme. O-Ton vom TA: "So weiß, wie frisch gefallener Schnee"), würde ich die Zähne machen lassen. Auch oder gerade vor dem Narkoserisiko, da das ja mit jedem Jahr steigt.

  • Meinem Hund wurden Anfang des Jahres die Zähne gemacht. Er ist 15. Ursprünglich musste er wegen einer anderen Sachen in Narkose, aber wir haben die Zähne gleich mitmachen lassen.
    Vorher wurde ein Blutbild gemacht und dann bekam er eine spezielle "Opa-Inhalationsnarkose". Zusätzlich wurde er noch infundiert während der Op. Er hat alles bestens überstanden.

    Beste Grüße, Brombeernase

  • Hallo Pony82 und alle anderen,
    Ich bin Tierärztin Arina B. mit meiner Chihuahua-Spitz Mischlingshündin Fiona.
    In meiner Praxis kommen täglich Mo-Fr über 5 Tierbesitzern mit Tieren die Zahnstein haben.
    Bei Hunden, die nicht in freier Wildbahn leben, bildet sich im Laufe der Zeit Zahnstein. Doch gegen den gefährlichen Belag kann man etwas tun.
    Verweigert dein Hund sein Futter oder hat er starken Mundgeruch, können dies Indizien für Zahnprobleme sein. Eine häufige Ursache ist der gelblich-braune, raue Belag auf den Zähnen, im allgemeinen Zahnstein genannt. Wird der Zahnstein nicht behandelt, kann sich sowohl das Zahnfleisch als auch das Zahnbett entzünden. Im schlimmsten Fall kann es zu einer äußerst schmerzhaften Lockerung der Zähne kommen.
    Also würde ich dir die Behandlung raten. Sonst leidet dein Hund.

    Zur Vermeidung von Zahnstein sollte man auf eine ausgewogene Ernährung des Tieres achten. Rohes Gemüse, Büffelhautknochen, getrocknete Schweineohren, Ochsenziemer und harte Hundekekse kräftigen Zähne und Zahnfleisch.

    Sie beanspruchen das Gebiss mechanisch und erhöhen den Speichelfluss - beides positive Aspekte für die Zahnpflege.

    Einige Firmen bieten spezielle Kaustreifen für Hunde an, die aufgrund ihrer Enzyme die Zahnsteinbildung verringern (erhältlich im Fachhandel und bei den Tierärzten). Auch bietet die Industrie spezielle Zahnpasta und -bürsten für den Hund an. Allerdings muss hier vorausgesetzt werden, dass der Hund bereitwillig den Fang öffnen lässt und während des Putzens still hält.

    Wie beim Menschen sollte auch bei Hunden eine jährliche Gebisskontrolle zur Routine gehören. Dies kann im Rahmen der jährlichen Impfung stattfinden.

    Entfernung:
    Genau wie beim Menschen wird der Zahnstein mit einem Ultraschallgerät entfernt, allerdings muss Ihr Hund dafür in eine leichte Narkose gelegt werden. Nach dem Entfernen des Zahnstein wird der Zahnschmelz poliert und die Beißer Ihres Hundes sind wieder so gut wie neu.

    Also geh bitte zum TA und lass das machen.

    deine Arina und Fiona

  • Hallo auch mein dringender Rat lass es machen, Zahnschmerzen sind sehr belastetend und was dei komplikationen durch Zahnstein verieterte Zähne angeht kann ich mich nur meinen "Vorschreibern" anschließen meine Tjorven hatte auch extrem schlechte Zähne und mußte deswegen mehrfach in Narkose zuletzt letztes Jahr im August, da war sie 14! an der narkose hatte sie allerdings etwas länger zu tun ich würde mir eine Tierklinik/Tierarzt suchen die zuminest im Notfall beatmen können, falls Dein Hund sich die Zähne nicht putzen lassen mag ich habe mit dem Zahnpflegespray von platinum gute Erfahrungen gemacht bei Tjorven haben sich die Intervalle in denen die Zähne gemacht werden mußten zumindest von 1x pro Jar auf alle 2 jahre strecken lassen und bei Askja habe ich einen beginnenden Zahnstein komplett wieder weg gekriegt

  • Hi,
    ich kann dir auch nur raten die Zähne machen zu lassen.
    Die Bakterien im Mund schluckt der Hund immer mit runter :/ und die befallen je länger er sie schluckt nicht nur das Herz,sondern auch noch andere Organe.
    Meine Yorkiehündin(leider mit 15 verstorben) hatte unheimlich schlechte Zähne.
    Ein paar mussten gezogen werden,bei einigen wurde nur der Zahnstein entfernt.Klar hatte ich auch Angst,das ist völlig normal.Jede Narkose birgt ein gewisses Risiko,genau wie bei uns Menschen.Muss aber sagen,dass meine Kleine danach wieder viel fröhlicher war und eine höhere Lebensfreude hatte.
    Auch bei meinem kleinen Chihuahua(die wohl ein erhöhtes Narkoserisiko haben)hatte ich Angst.Aber es mussten die Eckzähne gezogen werden,weil die Milchzähne nicht ausfallen wollten,Hartes Futter und Zerrspiele haben nicht geholfen.Was sein muss muss sein. Sonst wird dein Hundi auf Dauer krank.Also Kopf hoch und durch :gut:
    (P.s. hab noch nie gehört,dass Hunde schneller altern nur aufgrund einer Narkose,war bei meinen nicht so,im Gegenteil meine 11Jährige war danach quitschfideler als vorher ;) )Lg nelly15

  • Unbedingt machen lassen, Zahnstein und daran anhaften Bakterienfilme sind ein wunderbarer Herd für Herzkrankheiten.

    Mein Herzkranker Hund hatte mit 14 noch eine Narkose zur Tumorentfernung, bestehe auf Inhalationsnarkose und ständiger Überwachung der Vitalfunktionen (klinik-Update).

    Und anschließend regelmäßig Zähne putzen!

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