Sitz???
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Sonst versuch das mit dem Locken (Leckerli von vorn über den Kopf nach hinten führen) mal ganz langsam, wenn sie nicht nach hinten und zur Seite ausweichen kann. Beispielsweise in einer Zimmerecke...
War jetzt auch meine Idee.
Vielleicht mit dem Leckerli direkt an der Schnüss andocken und dann langsam und ruhig führen. Eigentlich kann sie ja dann gar nicht mehr anders.Verhaltensweisen anbieten fällt bei erwachsenen Hunden, die möglicherweise vorher auch nicht gelernt haben, für Futter zu arbeiten, gerne mal aus. Die kommen gar nicht auf die Idee. Die Erfahrung habe ich bei unserem Neuzugang jetzt auch gemacht. Die guckte mich anfangs total verzweifelt an und wenn es ihr zu lange dauerte (und das ging anfangs sehr schnell), resignierte sie und ging einfach weg.
Trotz mega verfressen sein und lecker Käsewürfel.
Seit sie verstanden hat, daß man sich nur immer mehr anstrengen muß, um was zu bekommen, bietet sie zumindest die Dinge an, die sie kann. Aber niemals etwas, was wir ihr noch nicht beigebracht haben.
Unsere Große wechselt von sitz ins platz ins steh ins fuss, notfalls bis allen schwindelig ist.... aber die Kleine würde sich niemals z.B. hinlegen, weil sie platz grad erst lernt. Ihre Rettungsanker sind derzeit "nur" schau und sitz. - Vor einem Moment
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Hi,
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Nachdem auf Druck immer GEgendruck kommt, hilft Runterdrücken meist nix. Bei meinen hilft´s bei nem "vergessenen" Sitz, einfach mal kurz am Fall überm Poppers nach oben zu zupfen - dann weichen sie automatisch nach unten aus. Und dann halt richtiges Timing beim Bestätigen ;-)
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Spannend...
Ich würde das selbständige Sitz bestätigen, aber wenn sie tatsächlich soooo selten sitzt, lohnt es sich vielleicht mal zu überlegen, ob ihr vielleicht auch ohne Sitz leben könnt

Wozu genau braucht sie / du ein Sitz?
Ehrlich gesagt...ich damit angefangen, weil ich das für das leichteste hielt *gg* Ausserdem kommt die Dame ja vom Dorf, dreht also gern mal wegen allem möglichen durch hier. Da fände ich es praktisch, wenn Sitz und Platz eine Option wären. Nutze ich auch bei unserem "Kleinen" gern mal um ihn abzulenken von dem, was er gerade im Sinn hat. Im Grunde wäre es mir tatsächlich einigermaßen egal, wenn sie das nie lernt...aber jetzt hat mich doch irgendwie der Ehrgeiz gepackt

@ Testbild, ja, ich glaube auch, daß sie nicht gelernt hat für Futter zu arbeiten. Ich führe ja gerade den Clicker bei ihr ein, da wir schon noch die ein oder andere Baustelle haben und ich mir davon Hilfe erhoffe.
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Ich wollte meinem Hund vor nem halben Jahr auch, mittels Clicker, das "Sitz" beibringen. Sitz kann er bis heute nicht.
Er bot mir halt immer nur das "Platz" an. Da dachte ich mir, "Was soll`s?!"!, dann kann er eben nur Platz auf Kommando...
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Hmmm... Dass das mit dem Druck nicht funktioniert, verstehe ich. Wenn sie ohnehin nicht viel sitzt, ist klar, dass auf den Druck Gegendruck folgt.
Bettelt sie? mein Hund setzt sich zum Betteln hin. Da könnte man es dann wieder clickern...
Sonst versuch das mit dem Locken (Leckerli von vorn über den Kopf nach hinten führen) mal ganz langsam, wenn sie nicht nach hinten und zur Seite ausweichen kann. Beispielsweise in einer Zimmerecke.
Ist das Futter reizvoll? Will sie ran?
Mal eine kleine Frage, ich habe noch nie geklickert und frage mich gerade ob der hund das clickern in so einem Fall nicht eher auf das betteln beziehen würde? das steht ja wahrscheinlich für den Hund in dem Moment im Vordergrund und hinsetzen würde er sich ja vermutlich weniger bewusst oder?
Wie gesagt keine Ahnung, ernstgemeinte Frage :-) -
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Hunde mit einem "Lernvakuum" in ihrer Vorgeschichte brauchen tatsächlich manchmal unglaublich lange, bis sie raushaben daß selbsständiges Denken im Zusammenhang mit Menschen von Vorteil sein kann. Die können Dich stundenlang anstarren, aber nicht auf die Idee kommen das "sitz" die momentane Situation auflösen könnte.........
Daher braucht man in erster Linie mehr Geduld und "Sturheit" als der Hund - wenn dann irgendwann der Knoten beim Vierbeiner geplatzt ist, dann kannst Du oft gar nicht so oft was anbieten wie die dann lernen und mitmachen wollen

Vielleicht kannst Du das Sitz beim Futtergeben formen - einfach den Napf so lange hoch vor ihrer Nase halten, bis das raufstarren zu anstrengend wird und sie sich hinsetzt. Dann erst füttern. Futternapf ist für viele Hunde verständlicher als ein Leckerlie, das regt sie im schlimmsten Falle auf und sie wissen nicht, was erwartet wird.
Allerdings schoß mir auch durch den Kopf, daß sie vielleicht Probs mit Gelenken oder Knochen hat wenn sie so wenig sitzt - eigentlihc ist sitzen für viele Hunde eine Art Entlastungshaltung, wenn sich hinlegen nicht lohnt und stehen zu "dynamisch" ist.
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Hachja, da merkt man mal wieder die Verwandtschaft.

Jules war am Anfang nicht mit Leckerlie zu locken, die nahm einfach nichts. Ich habe dann viel körperlich gearbeitet. Also Hund in einen Gang, oder in eine Ecke und dann auf sie zugehen. Leckerlie weit hinter halten und sofort, wenn der Arsch runter geht, loben.
Was Jules einmal begriffen hat führt die sehr zuverlässig aus. Sie musste nur erstmal lernen, dass sie agieren soll. Mittlerweile ist sie sehr eifrig bei der Sache, sobald ich das Trainingszeug auspacke.
...vom Handy getippt
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Für den Anfang würde ich einfach warten, bis sie sich mal hinsetzt und dann sofort hingehen, knuddeln, ganz viel loben, damit sie eine Verknüpfung bekommt: sitzen= positiv!
Und erst, wenn du das mal eine Zeit gemacht hast, würde ich mit etwas "Nachdruck" arbeiten, z.B. nochmal probieren sie leicht runter zu drücken oder eben das mit der Ecke, aber nicht überfordern, sie muss erstmal verstehen, was Sache ist, sonst verknüft sie nachher noch was Negatives mit "sitz"... -
@ Fini, nö, Leckerchen nehmen ist überhaupt kein Problem hier *gg* Madame ist eher Modell Staubsauger
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Ich hatte bei meinen Pflegehunden zwei sehr hartneckige "Sitzverweigerer". Mit Galga Tessa habe ich ein 3/4 Jahr alles ausprobiert, was mir einfiel: Leckerli über ihren Kopf führen, vor Wand stellen, damit sie nicht einfach dabei rückwärts geht, lange warten und selbst ausprobieren lassen. Nichts funktionierte und ich war schon gewillt zu glauben was manche über die Anatomie des Windhundes sagen, nämlich, dass sie nur sehr schlecht sitzen können. Sie hat es auch nie angeboten! Dann wurde es richtig kalt und sie fror draußen trotz Mantel. Was machen dumme Windhunde, wenn sie frieren: Sie setzen sich mit dem nackten Po in den Schnee
Und da habe ich immer das zitternde Häuflein Elend belohnt, wie es da im Schnee saß - jetzt kann sie es!Kito fühlte sich von allen Trainingsversuchen bedrängt und irritiert! Leckerchen nach oben führen: Hilfe! Hand um Leckerchen schließen: Hilfe! Immer war es ihm zu trubelig und zu viel Aufmerksamkeit auf sich. Geklappt hat es dann, als ich mal übers Wochenende af die Bande aufgepasst habe:
Ich saß auf der Couch, vor mir ein Fußhocker, dahinter Kito. Er bekam 2-3 Mal ein Leckerli zugeworfen und dann nicht mehr. Ich habs ihm gezeigt und es mir aufs Bein gelegt. Oh ja, er wollte es gerne haben und hat geschaut und hypnotisiert, ist fiepend im Kreis gegangen und irgendwann - es kann gut eine halbe Stunde gewesen sein - hat er aufgegeben und sich hingesetzt!
Da flog wieder das Leckerli. Beim ersten Mal war er irritiert und es dauerte wieder fast genauso lange bis zum Setzen und dann ging plötzlich ein Licht in dem kleinen Kopf auf. Der Rest war eine Sache von 15 Minuten bis er wusste, dass Hinsetzen eine gute Alternative is, wenn einem sonst nichts einfällt um das Leckerli zu kriegen. - Vor einem Moment
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