Verdacht auf Kreuzbandriss
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Nightstalcer -
6. Mai 2013 um 21:24
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Hallo ihr Lieben,
ich habe heute erfahren, dass unsere Familienhündin am Wochenende übers Feld gelaufen ist, dann plötzlich aufschrie und seitdem humpelt. Meine Mum war heute mit ihr beim Tierarzt, der hat geröngt und die Verdachtsdiagnose Kreuzbandriss (allerdings am Hinterlauf) gestellt.
Sie hat jetzt erstmal Schmerztabletten für die nächste Woche bekommen, wenn es so nicht besser wird rät der TA zur OP.
Betty ist jetzt 10 Jahre alt, und hat eigentlich den TA nur zum Impfen gesehen, nur letztes Jahr wurde ihr eine Zyste weggeschnitten, weil sie an der Stelle immer wieder Grützbeutel bekam und das wurde entfernt. Narkose sollte sie also gut packen, allerdings gibt es ja keine Garantie.
Was meint ihr, kann man da auch ohne OP was machen? Ich habe eine ziemlich gute Physio, zu der meine Mum dann mit ihr gehen könnte. - Vor einem Moment
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Hat denn keiner einen Rat dazu?

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Hallo,
einen Rat habe ich nicht wirklich. Der Golden Retriever einer Freundin hatte auch einen Kreuzbandriss. Sie war zu dieser Zeit 12 oder 13 Jahre. Aufgrund ihres Alters hat man es auch erstmal ohne OP versucht, jedoch ohne Besserung. Schließlich wurde sie dann doch operiert, hat es super überstanden und heute keinerlei Probleme mehr damit... -
Hallo nightstalcer,
bei meinem DSH -Rüden wurde am Freitag auch nach Schubladentest (der seeehr schmerzhaft gewesen sein muss, er wollte den TA beißen
) und anschließendem Röntgen Kreuzbandriss diagnostiziert.
Da Quattro ED hat (beide Ellbogen bereits 2 x operiert) und zusätzlich schwere HD, hat der TA nicht direkt zur OP geraten, aber auch nicht direkt abgeraten.
Ich habe daraufhin die letzten Tage viereckige Augen bekommen vom Suchen im Netz, habé viele Info's zu pro-und-contra-OP bekommen.
Einige berichten, dass es ohne OP gut wurde, andere, dass es auch mit OP nicht wirklich gut wurde......
Gute Physio ist bestimmt nicht verkehrt
Ich werde mir eine zweite Meinung von einem anderen TA (Orthopäde) holen, habe aber eigentlich schon entschieden, dass ich es konservativ versuchen möchte, zumal Quattro nur etwas unrund lief, und nach der Gabe von Medi's völlig klar läuft.
Ich möchte halt wissen, was er darf und was nicht;
Leinenzwang ist erstmal klar, aber z.B. über mehrere Wochen lang nur 3 x 5 Minuten raus fürs Lösen klingt für mich so, dass er dabei viel Muskelmasse verlieren würde, die er mit seiner Vorgeschichte nur schwer wieder aufgebaut bekommt..... -
Also, wir waren vor Kurzem auch wegen des Knies und die Ärztin machte den Schubladentest der negativ ausfiel, sowohl in Narkose, als auch im wachen Zustand des Hundes. Allerdings kann das Kreuzband ja auch angerissen sein. Das lässt sich schwerer feststellen.
Humpelt der Hund denn immer noch?! Wie verhält er sich beim Sitzen, klappt der Schenkel des betroffenen Beines da zur Seite weg?
Also einen Anriss kann man wohl ohne OP belassen. Aber die Gefahr eines kompletten Durchrisses ist wohl ziemlich groß?!
Wir haben bei unserem Verdacht auf Kreuzbandproblematik auch eine Schmerztherapie begonnen und der Hund bzw. das betroffene Bein sollte auf jeden Fall intensiv und lange genug geschont werden!http://www.lesia.de/tierkrankheite…iatum-craniale/
Gute Besserung!
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Zitat
Hallo ihr Lieben,
ich habe heute erfahren, dass unsere Familienhündin am Wochenende übers Feld gelaufen ist, dann plötzlich aufschrie und seitdem humpelt. Meine Mum war heute mit ihr beim Tierarzt, der hat geröngt und die Verdachtsdiagnose Kreuzbandriss (allerdings am Hinterlauf) gestellt.Was meint ihr, kann man da auch ohne OP was machen? Ich habe eine ziemlich gute Physio, zu der meine Mum dann mit ihr gehen könnte.
Hallo,
Kreuzband ist immer Hinterhand
Du hast eine gute Physio an der Hand. Dann mach einen Termin zur Befundung. Ich denke die Kollegin wird Dich gut aufklären und helfen eine Etscheidung treffen zu können.
Ich wünsche Deinem Hund gute Besserung
lg Simona
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Ein Bekannter von mir hat bei seinem DSH vor einigen Wochen einen Kreuzbandriss hinten operieren lassen. Im Nachhinein denke ich, es war die falsche Wahl.
Das Kreuzband war mit 5 Jahren gerissen. 2 Jahre später hat er den Hund operieren lassen. Probleme hatte der Hund eigentlich nicht, er lief nur etwas unsauber, schien aber keine Schmerzen zu haben. Der TA hat zu einer OP geraten, weil der Hund sonst im Alter Probleme bekommt.
Operiert wurde der Hund Ende Februar. Er kann immer noch nicht richtig laufen, hatte zwischendurch hohes Fieber mit einer Blutvergiftung, weil sich die Stelle entzündet hat.
Der Besitzer bereut die OP also total.
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Ich hatte mal eine Hündin, die hatte erst in einem Bein einen Kreuzbandriss, der operiert wurde und danach ging es ihr wieder gut.
Ein halbes Jahr später hatte sie in dem anderen Bein auch einen Kreuzbandriss.
Das wurde von zwei Tierarztpraxen diagnostiziert.
Ich war ziemlich verzweifelt, weil die OP sehr aufwändig und teuer war. Und die Zeit nach der OP war auch nicht gerade einfach.Ich hatte gerade einen Termin bei meiner damaligen Tierheilpraktikerin und habe meine Hündin dort vorgestellt. Sie bekam eine Behandlung mit der Bioresonanz.
Als wir wieder zu Hause waren, hat die Hündin auf einmal angefangen, das Bein wieder vorsichtig zu belasten. Erst wenig, am Ende des Tages hat sie es vollständig belastet.Ob nun die Bioresonanz geholfen hat oder ob 2 Tierärzte eine falsche Diagnose gestellt haben, keine Ahnung. Ich würde es immer wieder versuchen.
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So, sind ja doch einige Antworten zusammen gekommen, danke.
Es ist nicht meine Hündin, sondern die meiner Mum, aber ich habe ihr die Physio auch empfohlen, doch wir wollen erstmal abwarten, da lt. TA die Op wenn sowieso nicht eilt (also wir müssen das nicht nächste Woche entscheiden, sondern können das auch beobachten) und sie selber riet eher ab als zu.
Und gestern hat sie zumindest teilweise das Bein auch auf dem Laminat aufgesetzt, aber noch nicht belastet.
Sitzen tut sie relativ normal, muss ich meine Mum noch mal fragen.
Aber ich rede mal mit der Physio. -
Meine beiden Hündinnen vor Caillou hatten beide einen Kreuzbandriss der operiert wurde. Beide waren je so um die 4 / 5 Jahre bei der OP. Die OP und Wundheilung verlief bei beiden gut aber bei beiden war das Gangbild danach nicht mehr ganz sauber und Dana hatte später (so mit ca. 8 Jahren) teilweise arge Probleme mit Athrose im operierten Knie.
Und hier ein - wie ich finde - recht interessanter link / Erfahrungsbericht zu dem Thema http://www.royal-scouts.com/kreuzbandriss_beim_hund - Vor einem Moment
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