Labrador-Hündin hat "was" an der Wirbelsäule...

  • Hallo :hallo:

    Ich muss euch nun mal um Rat fragen, da ich mir wirklich sorgen um meine Hündin mache...
    Ich versuche wirklich alles genau zu erklären, ich hoffe ihr könnt damit was anfangen!

    Also , es ging vor ca. 10 Wochen los, die beiden Weiber tobten durch den Garten, wie so oft und sie geben dabei auch schon mal richtig Gas... ich war auch draußen und hörte Bonny auf einmal laut aufschreien, ich bin sofort hin , sie kam auf mich zu und man sah nichts, also sie humpelte nicht und lief auch nicht anders als sonst !

    Gut dachte ich mir, dann kann es ja nicht so schlimm gewesen sein... brachte die beiden aber trotzdem ins Haus wo sie erstmal schliefen! Später ging es dann wieder raus... und sobald sie etwas schneller laufen wollte fing sie laut an aufzujaulen ! Auch hier ein Humpeln sie ist halt nur langsamer gelaufen!
    Abends vor dem Fernseher, wollte Bonny dann aufs Sofa, sie kam mit den Vorderläufen hoch und schrie...
    Da ging es mir Eiskalt den Rücken runter, da muss was sein...

    Ich bin dann mit ihr zum Tierarzt, habe mein Problem geschildert und die TA hat sie einmal von oben bis unten abgetastet , Bonny zeigte aber eine Schmerzen , egal wo die Tierärztin drückte!
    Die TA hatte dann den Verdacht auf Spondylose... gab uns Schmerzmittel mit und Canicox , sollte es nicht besser werden sollte ich in einer Woche wieder kommen!

    Es wurde nicht besser...
    Ich wieder hin und es wurde eine Röntgenaufnahme gemacht... von Spondylose keine Spur, aber dennoch war da weiter vorne, auf der Wirbelsäule was sich über 2 Wirbel zog was, dass für mich als Leihen aussah wie ein Zahn ...
    Sie tippte auf Entzündung, und ich sollte ihr 4 weitere Wochen ein Schmerzmittel mit Entzündungshemmer geben (Onsior) und in 6 Wochen nochmal zum Nachröntgen kommen!

    Nach 6 Wochen war ich dann auch wieder beim Röntgen und die "stelle" war immernoch zu sehen, die Tierärztin meinte die Stelle hat sich nicht vergrößert ist eher ein wenig kleiner geworden, sie würde keine Schmerzmittel mehr geben, nur noch dieses Canicox zur Unterstützung der Gelenke ... da so eine Entzündung schon eine Zeit braucht bis sie ganz raus ist!

    Nun ist es so, das wenn Bonny zum Beispiel bei uns im Haus auf die erste Treppenstufe geht, leicht aufjault, sehr leise, aber die jault... heute habe ich beobachtet das sie außerdem wenn sie auf der ersten Stufe steht, oder auch wenn sie sonst wo steht wo es leicht bergauf geht ihr Rechtes Hinterbein anhebt , und genau das ist es was mich nun auch verunsichert, das ist neu!

    Sonst, normales Spaziergen gehen oder auch mal rennen und toben mit Alice ist kein Problem, da zeigt sie gar keine Schmerzen!
    Aufs Sofa geht sie allerdings nicht mehr und hochspringen tut sie auch nirgends mehr!

    Nun bin ich wirklich verunsichert , sollte ich mir vielleicht noch eine 2te Meinung einholen, oder ist es wirklich "nur" eine Entzündung die wirklich ihre Zeit braucht bis sie wieder abklingt?!

    Vielleicht hatte von Euch schon einmal jemand einen solchen Verlauf und kann mir sagen, wie er gehandelt hat?

    Ich glaube das war jetzt erstmal genug...
    Falls fragen sind , gerne Frage, die Röntgenbilder habe ich leider nicht mitbekommen!

    Liebe Grüße

  • Für mich schreit da alles nach 2ter Meinung ehrlich gesagt.

    Wenn der Arzt trotz Röntgenbild nicht so richtig weiß was es ist und auf Verdacht irgendwas gegeben wird, wäre ich beim nächten Doc.
    Ich verstehe auch nicht welche Entzündung sich auf einem Röntgenbild abbilden läßt, aber da bin ich Laie, nur kommt's mir komisch vor.

    Wenn es so ist wie beim Menschenarzt, kann man sich die Röntgenbilder anfordern als weiterbehandelnder Arzt.

    Gute Besserung der Maus!

  • Hi,

    auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen. Unter Onsior hätte sich das schon stark verbessern müssen.

    So macht das keinen Sinn. Eventuell solltest Du eine gute Tierklinik aufsuchen.

  • Also eigentlich hat es sich ja schon sehr verbessert, sie "schreit" nicht mehr und es hörte sich am Anfang wirklich so an als wenn jemand meinen Hund absticht, es ist hat noch sehr leises jaulen, was in den 6 Wochen vielleicht 3x vorkam, dass was mich nur verunsichert, das sie hat nu noch dazu ihr Hinterbein hebt, also wenn sie steht wo es leicht aufwärts geht!

  • Ja, wir haben einmal den kompletten Hund durchleuchtet, weil wir ja erstmal gar nicht wussten wo man anfangen sollten, bis dieses Stückchen dann aufgefallen ist, was aussieht wie ein Zahn!

    Was könnte dies sein, wenn es evtl. keine Entzündung ist... es befindet sich im vorderen Teil der Wirbelsäule... was kann man auf einem Röntgenbild alles erkennen?

    LG

  • Da das schllimmste ja immer diese Ungewissheit ist, solltest du dir wirklich eine zweite Meinung holen. Wenn es dann auch "nur" eine Entzündung ist, umso besser.
    Klar kann sowas auch ziemlich lange dauern. Kyra hatte mal vom toben mit einem großen Hund einen Bluterguss auf dem Rücken, auch so Richtung Wirbelsäule, ich kann dir sagen, als dich den Knubbel gefühlt habe, wurde mir heiß und kalt. Das ganze hat auch fast 6 Wochen gedauert bis der blöde Bluterguss da weg war :/
    Ich drück euch auf jeden Fall die Daumen.

  • Vielen Dank für eure Antworten, ich denke ich werde dann am Montag nochmal wo anders hin und mir wirklich eine 2te Meinung einholen, sicher ist wirklich sicher !
    Schade, dass ein Hund nicht einfach sagen kann was ihm fehlt...

    LG

  • Hi,
    kann dir die Tierklinik in Oldenburg, Gartenstr. echt empfehlen. Wir haben bestimmt einen guten TA, aber wenn es ihm zu arg wird, schickt er die Leute schon gleich dort hin. Wir haben da nur gute Erfahrungen gemacht. Und du weißt ja, was wir für Rabauken haben.
    LG und Dicken Drücker:)

  • So, puuuuh ich war in der Klinik in Oldenburg und ich wollte mal berichten was dabei raus gekommen ist !

    Also, erstmal hat man sich dort echt seeehr viel Zeit genommen, Wahnsinn, alles erklärt, viel erklärt ich weiss gar nicht ob ich das alles nochmal zusammen bekommen!

    Bonny hat eine Verkantung an der Wirbelsäule, die tatsächlich davon kommen "kann" wenn Hunde toben und sie zusammen knallen, nun ist es auch so, das Bonny 3 Wirbel hintereinander hat die etwas kürzer sind als der Rest!

    Der Arzt sagte, man kann dies durch eine Schmerzmitteltherapie behandeln, gepaart mit viel Bewegung , so das sich dort viele Muskeln aufbauen, die die Schmerzen dann lindern können!

    Oder aber ich soll mit Bonny zur Physiotherapie!! Dort wirklich dann wohl die Stelle Massiert und die Dame würde mir sagen durch welche Bewegung ich das alles noch verbessern könnte !

    Ich habe mich glaube ich für 2teres entschieden, da ich nicht schon wieder Schmerzmittel geben möchte!

    Hat von euch jemand Erfahrung mit Physiotherapie? Bringt das was?


    Liebe Grüße

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