Gartensaison - Anschlagen und Bewachen - wie regeln??

  • Meine Große meldet und soll es auch,nur nicht Dauerbellen oder rumpöbeln am Zaun,dass geht gar nicht.

    Sobald sie anfing zu melden,bin ich raus habe geschaut was los ist,hab sie gelobt und weiteres wuffen verboten und belohnt. Das dauerte ca. einen Monat konsequenten durchziehens,dann war es gegessen. Sie kam nach gut 2-3 Wochen von alleine zu mir gerannt wenn sie was kurz gemeldet hat (macht sie immer noch,hin und wieder).

    In ihren pubertären heißen Phasen,hat sie angefangen am Zaun zu pöblen. Sie wurde sofort reindirigiert und das Thema war nach etwa 2 Wochen durch (gelegentlich überkommt es sie noch aber das sind Ausnahmen)

  • sam kann bei uns nach bedarf raus in den garten...zur auffahrt haben wir ein tor angebracht ,an der anderen hausseite eine holztür,so das sam das grundstück nicht verlassen kann.
    vor dem hinteren knick haben wir dazu noch schafzaun gezogen,damit er nicht mal hinter einer katze her durch den knick stürmt.
    der vorgarten ist ohne aufsicht für sam tabu,da nicht eingezäunt.

    sam darf und soll melden wenn wer kommt,drinnen u. auch draussen.
    es hat schon eine weile gedauert bis er unterscheiden konnt wer ok ist u. wer angemeldet werden muß.inzwischen reicht ein rufen seines nahmens und er kommt im haus vom fenster weg.
    draussen war besonders eine nachbarin ein ganz großes problem... da hat folgendes geholfen
    jedesmal wenn sam austickte weil die nachbarin ans tor kam,wurde er reingebracht.

    psot usw ,wurde ihm "vorgestellt"( :-) ) und gut war.da gibt es nur mal anmelden wenn urlaubsvertretung kommt.
    bellen ,weil der nachbar besuch im garten hat(oft mit unerzogenen kleinsthund u. kindern die sam vom schaukelgerüst aus ärgern) wird mit "kalli wohnt da,besuch bei kalli" kommentiert,dann ist ruh
    es kommt ab und an vor das sam auch die nachbarn hinterm knick verbellt,z.b. wenn er erschrickt weil da plötzlich jemand rumhantiert... da reicht ein "die wohnen da" und wir gehen raus aus dem teil des gartens,dann muß sam auf der anderen seite der pforte bleiben.

    dies alles hat eine zeit gedauert und sich mit der zeit so langsam im alltag etabliert... ohne großes üben o. "schönfüttern"... einfach immer wieder angewandt.

    dazu kommt das wir immer mal gäste in der oberen gästewohnung haben.. da kann sam nicht jedesmal wenn die das haus verlassen o. kommen anschlagen,das wäre ja auch mal mitten in der nacht....
    hier hat es auch geholfen sam den gästen vorzustellen und danach reicht dann "besuch oben" und gut ist.

    lg kirsten

  • Zitat


    Mit etwas Kontrolle am Anfang kann man dem Hund beibringen, das er eine bestimmte Grenze nicht überschreitet.
    Allerdings muss man eben zu Beginn etwas Arbeit investieren und ihm diese Grenze deutlich machen, ähnlich wie im Haus, wenn er z. B. die Küche nicht betreten soll.


    Gibt's da auch genauere Tips?
    Bei uns ist es der Balkon. Wenn sie anfängt sich aufzuregen muß sie bisher ins Körbchen. Aber deutlich besser wird es nicht.

  • Zitat


    Gibt's da auch genauere Tips?
    Bei uns ist es der Balkon. Wenn sie anfängt sich aufzuregen muß sie bisher ins Körbchen. Aber deutlich besser wird es nicht.


    Meinst du das mit der Grenze? Bei uns darf Diego die Küche nicht betreten. Wir haben ihn jedesmal konsequent wieder rausgeschickt, wenn er sie betreten hat. Nach relativ kurzer Zeit hatte er kapiert, dass die Küche tabu ist.

  • Ich schreibe jetzt mal, was mir ein Bekannter erzählt hat, der das gleiche Problem hatte:

    Er hat sich ein Gerät gekauft, dass ein Zischgeräusch macht. Jedesmal, wenn der Hund im Garten anschlägt wird damit ein Zischgeräusch abgegeben. Der Hund zieht dann sofort den Schwanz ein und versteckt sich hinter ihm :sad2:

    Er hat es danach noch 2x gemacht, jetzt ist Ruhe.
    Das gleiche hat er auch beim Anpöbeln von anderen Hunden gemacht, ganz furchtbar! Er erzählt stolz herum, dass sein Hund jetzt ohne Probleme an anderen vorbei geht.

    Ich habe es damals so gemacht, dass ich jedesmal, wenn er gebellt hat hin bin und nachgesehen habe. Dann Lob.
    Wenn er dann nicht aufgehört hat, sofort reingeholt.
    Es hat schon ziemlich lange gedauert, aber jetzt schlägt er mal kurz an und wenn ich rufe ist auch Ruhe. Denn sonst käme er ja wieder rein.
    Das war wohl ein ganz schöner Zeitaufwand und sehr umständlich, denn ich mußte ja immer alles stehen und liegen lassen. Aber es hat sich zum Glück bezahlt gemacht.

  • Zitat

    Refur hat geschrieben:
    Gibt's da auch genauere Tips?
    Bei uns ist es der Balkon. Wenn sie anfängt sich aufzuregen muß sie bisher ins Körbchen. Aber deutlich besser wird es nicht.


    Viel besser geht es positiv, über Lob!
    Bei Meinen sage ich immer: "Ist OK!" So nach dem Motto, ich hab`s auch gehört.
    Dann gibt es ein Lecker, wenn sie kauen, können sie nicht bellen!

  • Helfen tut nur Konsequenz.
    Unsere dürfen Fremde die vorbeilaufen kurz anbellen,fertig.
    Hunde darf man ein wenig mehr,aber auch nur kurz,spätestens wenn die Hunde am Grundstück vorbei sind muß Schluß sein.
    Steigern sie sich rein geh ich vor(und das ist bei uns ein weiter Weg) und schick sie weg.
    Dann ist es mir auch egal ob Leute das nicht der hundefreundlich finden, da muß man dann durch.
    Bekannte darf man nicht anbellen,Kinderwägen dürfen überhaupt nicht angebellt werden,und der Kindergarten der bei uns fast täglich vorbeiläuft auch nicht.
    Wenn irgendwelche Leute meinen, unsere Hunde in ein tiefsinniges Gespräch verwickeln zu müssen......da tuts mir leid,da ruf ich nicht ab. Da muß dann Mensch erzogen werden und lernen,daß meine Hunde im Leben nicht auf ihn hören werden (Ei Du,wie heisst du denn,so feine Hundis, macht schön aus,oder Platz,ich bins doch nur.....würg) Dauert meist länger als den Hunden was beizubringen :headbash: :headbash:
    unsere Mila ist ja recht frisch bei uns,unsere Haustür ist jetzt den ganzen Tag offen,ich hab deutlich Muskelkater vom vorlatschen,aber sie hat es jetzt,nach vier Tagen,halbwegs verstanden.
    Gelernt haben das eigentlich alle unsere Hunde. Sie haben nur unterschiedlich lange dazu gebraucht.

    Konsequent sein,auch wenns schwer fällt.......... ein wenig besser wirds ja meist von alleine,wenn der Garten und das draussen sein Alltag geworden ist.

  • Zitat

    ein wenig besser wirds ja meist von alleine,wenn der Garten und das draussen sein Alltag geworden ist.

    ja, das stimmt. Das habe ich in den letzten Tagen auch bemerkt.
    Es ist so, daß Momo bestimmte Fahrzeuge (Kleintransporter) anbellt und Motorräder hauptsächlich. Die düsen vorbei, er bellt wie wild und sie verschwinden ja wieder. Fazit: er hat ein Erfolgserlebnis, hat sie "verjagt"
    Das ist eben seine Belohnung und da kann ich ja nun nichts dagegen machen. Bei Leuten mit Hunden ist es ebenso.
    Wie schalte ich diese Selbstbelohnung aus? Ist ne doofe Frage, aber ich hab echt keine Idee.

    Ansonsten ist es so, er bellt zwar, es ist aber kein Dauerkläffen, es ist auch nicht aggressiv, außer bei den genannten Fahrzeugen. Er steigert sich nicht rein, er hört wieder auf, ätzend ist es trotzdem.
    Ich versuche, soweit wie möglich konsequent zu sein aber das Grundstück ist halt groß und er ist viel schneller als ich. Es dauert halt zu lange. Aber immer her mit den Tips, ich denke mal, Ihr habt da schon einiges ausprobiert mit Euren Hunden und ich kann nur lernen davon.
    LG Elke

  • Tayler bewacht sehr gerne unser Grundstück :P bei Hunden,besonders bei denen die er nicht mag, steigert er sich schonmal rein.. am Anfang bin ich zu ihm an den Zaun gegangen und mit nein abgebrochen, hat das nicht gereicht dann hab ich ihn kommentarlos reingebracht. Da meine Eltern ihn aber viel allein raus in den Garten schicken, er ein Nein von ihnen ignoriert und Sie auch nicht immer hingehen zum abbrechen, hatte ich damit nur wenig Erfolg....er hat nur gelernt die Klappe zu halten sobald ich auch am Zaun bin :roll:

    Jetzt bin ich durch eine neue Trainerin drauf gekommen ihm einfach sein Markerwort zuzurufen wenn er erst nur hingeht und schaut, aber noch nicht bellt, dann verbales Lob, mal ein Leckerlie wenn er zu mir kommt oder mal ein Spielzeug...gleich am ersten Abend als ich Anfing drauf zu achten, ist er nach kurzer Zeit gar nicht mehr zum Zaun gerannt oder hat geguckt und gleich wieder zu mir um sein Leckerlie zu bekommen. Das gute ist die Methode nutzt sogar meine Mama weil Sie nur kurz ein lob hören lassen muss bevor er anbellt, so hat er bei ihr sogar schon seinen Erzfeind ignoriert, bei dem er sonst vor pöbeln nichts mehr wahrgenommen hat :)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!