Begegnungen mit anderen Hunden eine Katastrophe!
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goldenbarney -
13. April 2013 um 22:29
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Hallo alle miteinander,
ich habe vorhin schon mal einen Thread erstellt, aber der Betreff ' Probleme mit anderen Hunden ' war wahrscheinlich nicht konkret genug.
Es geht um folgendes:
Mein sieben Monate alter Golden Retriever Barney dreht total durch, wenn er auf andere Hunde trifft.. egal ob Hündin oder Rüde, jung oder alt.
D.h. , wenn er diese beschnüffeln darf, fängt er an zu bellen, möchte hin und her rennen etc. .
Das bellen kann man zwar mit einem scharfen ' Nein! ' unterbinden, aber dieses extrem aufgeregte Verhalten nicht.. wenn man dann z.B. neben jemandem mit Hund herlaufen möchte, also zusammen mit diesem ein Stück läuft, zieht er permanent und übertreibt richtig und das tut er auch noch, wenn die beiden dann lange getobt haben. Ich weiß, Barney ist mit seinen sieben Monaten noch relativ jung und natürlich auch verspielt, aber es ist mir wichtig, dass er auch in diesen Situationen vernünftig neben mir her läuft.. er ist jetzt schon ziemlich kräftig und irgendwann wird es echt schwierig, ihn in diesen Situationen zu halten etc. . :-/Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht Tipps geben und/oder eigene Erfahrungen zu diesem Thema schildern.
LG, Lena & Barney :-)
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Hallo,
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Wie oft trefft ihr andere Hunde, habt ihr Gelegenheit, das gesittete Nebeneinander zu üben? Geht ihr zur Hundeschule? Da kann man das ja gut üben, nebeneinander, gegeneinander, begrüssen, usw.....
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Andere Hunde treffen wir jeden Tag, da wir eher ländlich wohnen und dort viele Menschen mit Hunden Gassi gehen. Es geht so, ja gehen wir, aber dort werden eher andere Dinge wie Fuß , abrufen etc. geübt, das kann er auch schon gut, nur wenn dann solche Situationen da sind, vergißt er das scheinbar komplett..
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Mein sieben Monate alter Golden Retriever Barney dreht total durch, wenn er auf andere Hunde trifft.. egal ob Hündin oder Rüde, jung oder alt.
D.h. , wenn er diese beschnüffeln darf, fängt er an zu bellen,
Kontakt würde ich an der Leine vermeiden möchte hin und her rennen etc. .Das bellen kann man zwar mit einem scharfen ' Nein! ' unterbinden, aber dieses extrem aufgeregte Verhalten nicht.. wenn man dann z.B. neben jemandem mit Hund herlaufen möchte, also zusammen mit diesem ein Stück läuft, zieht er permanent und übertreibt richtig wie managet du hier die Situation ? und das tut er auch noch, wenn die beiden dann lange getobt haben.
Du hast bisher scheinbar verpasst, ruhiges Verhalten zu fördern, d.h. Die Frustrationstoleranz heraufzusetzen.
Leinenführigkeit bedeutet, dein Hund achtet auf dich und schafft es, Reizen zu widerstehen und sich zurückzunehmen.
Das können auch 7 Monate alte Hunde.
Das setzt gutes Timing voraus und auch das Gefühl dafür, wann es einfach zu viel ist und Situationen eher vermieden werden sollten um mit positivem Ergebnis trainieren zu können.
Ich weiß, Barney ist mit seinen sieben Monaten noch relativ jung und natürlich auch verspielt, aber es ist mir wichtig, dass er auch in diesen Situationen vernünftig neben mir her läuft.. er ist jetzt schon ziemlich kräftig und irgendwann wird es echt schwierig, ihn in diesen Situationen zu halten etc. . -
Klingt für mich auf den ersten Blick nach mangelnder Frustrationstoleranz gepaart mit einer niedrigen Reizschwelle, Überforderung und pubertärem Geltungsdrang. Ist aber wirklich nur eine Vermutung. Vielleicht ist es auch nur eines von allem oder gannz was anderes. Aus der Ferne kann man sowas schlecht einschätzen. Man bräuchte eine detailierte Beschreibung der Situation (am besten wäre es euch zu sehen), um eine vernünftige Einschätzung des Verhalten einzuschätzen oder gar Trainingsvorschläge zu machen.

So als Denkanstoß:
Wie sehen die Stunden in der Hundeschule denn aus? Wie ist z.B. der Beginn? Dürfen die Hunde als erstes spielen, oder wird erst gearbeitet, und dann geht es in den Kontakt?
Ist ersteres der Fall, könnte da schon der Grund für das extreme Verhalten liegen: Hunde lernen so, dass andere Hunde automatisch "Party" bedeuten und man sich erst im Anschluss "benehmen" muss.Ansonsten würde ich einfach mal bei eurer Hundeschule nachfragen bezüglich des Problems. Aus der Ferne kann man sowas schlecht einschätzen. Man bräuchte eine detailierte Beschreibung der Situation (am besten wäre es euch zu sehen), um eine vernünftige Einschätzung des Verhalten einzuschätzen oder gar Trainingsvorschläge zu machen.

EDIT:
Zitat
Kontakt würde ich an der Leine vermeiden
Da stimme ich absolut zu. Leinenkontakte sind unnötig und bergen viele Risiken in Bezug auf falsch ausgesendete bzw. verstandene körpersprachliche Signale. -
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Also erst mal zu der Frage, wie ich die Situation manage:
Das hängt immer davon ab, wie sehr er dort hin möchte. Manchmal reicht ein 'rucken' an der Leine, und er geht wieder normal neben mir her, manchmal muss ich immer wieder stehen bleiben.
Zu dem Thema Frustrationstoleranz muss ich sagen, dass Barney sich schon als Welpe schnell ' hochgepusht ' hat, deswegen übe ich schon seit dem, ihn sozusagen wieder ' runterzufahren ' , das klappt normalerweise auch immer, nur bei Hunden ist das dann wieder was anderes.. Deswegen ist die Sache ja so kompliziert. :-/Zum Thema Hundeschule: Ja, ganz genau, am Anfang wird gespielt.. Ich finde das auch total unsinnig und habe auch schon oft überlegt, in eine andere Hundeschule zu wechseln und dort dann sozusagen nochmal ' neu anzufangen '.. ich denke, das werde ich auch bald tun.
Ach und danke für's Antworten :-)
Hat denn vielleicht irgendeiner einen guten Tipp, wie ich den Hund in diesen Situationen, sprich Begegnungen mit Hunden, beruhigen bzw. ruhiges Verhalten fördern kann? -
Zitat
Hat denn vielleicht irgendeiner einen guten Tipp, wie ich den Hund in diesen Situationen, sprich Begegnungen mit Hunden, beruhigen bzw. ruhiges Verhalten fördern kann?
Ich habe wie folgt mit Amy geübt, sie war ähnlich wollte unbedingt zu jedem hin und spielen:
Zuerst habe ich ihr beigebracht, dass wenn ich stehen bleibe, sie an der Leine, sie sich abzusetzen hat(ohne kommando natürlich). Das heißt ich hab mich in Garten gestellt und sie an der Leine gehabt, dann habe ich die Leine leicht auf Spannung gehalten, damit sie es spürt, es ihr aber nicht weh tut, sobald sie saß, hat am Anfang bestimmt 5 Minuten gedauert, Leine lockergelassen und wenn sie aufsprang wieder leichte Spannung. Bis das natürlich einwandfrei funktioniert hat.
Danach habe ich Freunde und Verwandte gebeten, wenn sie sitzt an uns vorbei zu laufen, zuerst in Entfernung und dann näher, natürlich musste sie bei allem was kam sitzen bleiben. Immer mit dieser "Spannungs-Entspannungsmethode".
Als das herrvoragend klappte habe ich Freunde mit Hunden gebeten an ihr vorbeizulaufen. Hier war es so, als hätte sie noch nie was gelernt, aber mit einiger Übung hat das auch hervorragend funktioniert. Ich möchte generell an der Leine keinen Kontakt zwischen meinem und einem anderen Hund. Seit sie das kann, guckt sie zwar noch, wenn ein Fremder kommt, macht vielleicht sogar einmal leise "Wuff" und dann hat es sich aber wieder und läuft ganz normal mit mir an dem "Fremden" vorbei.
Zitata, ganz genau, am Anfang wird gespielt..
Bei uns dürfen sie zwar auch spielen, aber NACH dem Training und auch nur unter Aufsicht.
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Es hat sehr viel mit deiner eigenen Einstellung und Haltung deinem Hund gegenüber zu tun.
Du hast deinen Hund jetzt seit knapp 5 Monaten und er blendet dich komplett aus.
Du bist schlichtweg nicht wichtig,
das hat damit zu tun, dass du dich selbst nicht wichtig genug nimmst. -
Ich denke, du musst (neue) Prioritäten setzen. Frage dich selbst, was dir bzgl. der Erziehung deines Hundes am wichtigesten ist und das übst du dann.
Unsere Prioritäten waren zu Hause:
1. Ruhe halten zu Hause
2. Alleine bleiben können
3. NEIN!Draußen:
1. Leinenführigkeit
2. Nachlaufen, wenn sie frei liefen...ich und meine Hunde hassen die Leine, daher laufen sie fast immer frei.Hast du mal versucht mit ihr zu reden, sobald ihr auf andere Hunde trefft? Müssen Begegnungen an der Leine sein? Wir haben diese nur, wenn Tassia nicht laufen mag und gezwungenermaßen an der Flex ist. Ansonsten heißt Leine = Abstand. Wie verhält sie sich genauso hibbelig, wenn sie ohne Leine auf andere Hunde trifft? Musst du ihn ggf. zu Hause erstmal auslasten (Suchspiele etc.), bevor du ruhig mit ihm nach draußen gehen kannst?
Zum Leinenführigkeitstraining wurde ja bereits genug gesagt, aber: Es ist wichtig, dass er erstmal locker an der Leine läuft und nicht zieht. Absetzen usw. kann man auch erst später reinbringen (bei meinen funzt es z.B gar nicht, die bleiben einfach bei "Stopp" stehen), wenn man merkt, dass es sonst zu komplex wird.
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Danke, für eure Tipps. :-)
Ich muss aber sagen, es klingt für mich jetzt so, als ob ihr denkt, dass Barney total unerzogen sei und nichts könne.

Er geht problemlos an anderen Hunden vorbei, er ist zu Hause ruhig, kann alleine bleiben, hört auch bestens auf ein 'Nein!' und läuft gut an der Leine , d.h. er zieht nicht und Fuß beherrscht er auch (wobei er das scheinbar komplett vergisst, wenn so eine Situation vorkommt, wie ich sie gerade beschrieben hab. Wenn wir raus gehen, ist er nicht hibbelig, sondern ruhig.. sein Verhalten ändert sich erst, wenn er mit anderen Hunden in Kontakt kommt. Ich werde jetzt einfach versuchen, den Kontakt mit anderen Hunden an der Leine zu vermeiden.
Das mit dem Sitz machen lassen etc. werden ich auch versuchen.
Aber mir ging es ja gar nicht darum, dass ich gar nicht an anderen Hunden vorbei laufen kann, sondern eher nicht zusammen mit einer anderen Person mit Hund ein paar Meter laufen kann, denn DANN möchte er immer zu dem anderen Hund rennen und gibt einfach nicht nach. :-/ - Vor einem Moment
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