Hund behalten oder besser abgeben?
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Leider kann ich Luke nicht mit auf die Arbeit nehmen.
Das mit dem Pieseln mittags ist kein Problem für Luke, denke ich. Mir geht es in der Tat um Trennungsschmerz vs. nicht alleine sein in der neuen Familie.
Luke stellt zuhause nichts an, verhält sich ruhig. Er guckt sowieso immer irgendwie traurig, so dass man aus seinem Gesicht nichts ablesen kann. Ich glaube, er schläft viel. Natürlich freut er sich wie Bolle, wenn ich heim komme. Aber bis dahin ist er alleine das Rudel und ich habe Gewissensbisse, ob das für einen Hund mit erst 2,5 Jahren wirklich zum Dauerzustand werden sollte.
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Hi,
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Woher kommst du Sammy?
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Ich würde das davon abhängig machen, wie anhänglich ist der Hund wirklich oder wie stark eure Bindung?
Die allermeisten Hunde haben mit Wechsel der Bezugspersonen weniger Probleme als der Mensch Probleme hat den Hund abzugeben
Und Luke würde ja auf einen von Dir für gut befundenen Platz kommen.
Du könntest ja auch mit Besuchen anfangen, verlängern und evtl mehrfach "Probewohnen" machen, so dass alle Beteiligten sich besser kennenlernen können. Und dann siehst du vielt wie der Hund sich dort fühlt.
Auch wenn es schwer fällt, in Deiner momentanen Situation würde ich den Hund abgeben, selbst wenn er jetzt gut zurecht kommt.
Problematisch wird es, wenn der Hund mal krank wird zB, oder älter, es kann immer mal wieder Situtionen geben, wo der Hund mehr Betreuung braucht. Das wäre ja für euch beide dann nicht gut. -
Zitat
Liebe Hundebesitzer/-kenner,
ich bin in einer doofen Situation und brauche Eure Meinung:
Ich habe die Möglichkeit, Luke in eine andere Familie zu geben. Dort wäre beinahe ständig jemand für ihn da und dort hätte er auch eine ältere Beagle-Dame ständig um sich. Von dieser Familie samt Hund, die ich kenne, habe ich eine gute Meinung. Luke wäre dort sehr gut aufgehoben.
Jetzt kann ich aber meinen Hund nicht fragen, ob er die Situation jetzt gerne in Kauf nimmt, um bei mir zu bleiben oder ob er lieber in die andere Familie wechseln würde. Ich würde mir wünschen, er könnte reden. Also deshalb seid Ihr nun gefragt und ich bitte um reichlich Rückmeldung.
Viele Grüße, Dirk
Schön, dass du dir solche Gedanken machst.
Wie wäre es denn, wenn du mit der Familie eine Art Dog-sharing machen würdet?
Eine Freundin von mir hat einen "sharing" Hund, weil sich berufbedingt beim Hauptbesitzer etwas verändert hat. Beide Parteien kümmern sich gut um den Hund und verstehen sich auch super. Ob das für euch eine Lösung ist, müsst ihr natürlich selbst wissen... (räumliche Entfernung, Sympathie, ähnliche Erziehungsauffassung etc.)Wie ihr das finanziell handhabt, müsst natürlich ihr miteinander ausmachen. Mancheiner sagt "Gib mir nur das Futter", der nächste sagt "ach was, wir haben doch auch etwas davon" und wieder einer will als Dogsitter bezahlt werden.
So wie du dich um deinen Hund zu sorgen scheinst, nehme ich an, dass ihr eine gute Bindung habt und er dich liebt. Da wäre es doch auch blöd für den Hund, wenn er auch dich noch verliert.
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Zaasou: Essen
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@ Sammy....schade du bist zu weit weg..komme aus BaWü, sonst hätte ich dir vielleicht was angeboten.
Viel Erfolg..wohin tendiert denn dein Herz?Behalten oder abgeben?
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Wäre es nicht möglich, ihn hin und wieder zur Hundebetreuung geben?
Also vielleicht 2-3 mal in der Woche?Dann würdest du nicht ganz so viel Geld ausgeben und er wäre nicht jeden Tag alleine.
Lg
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Zaasou: Nach allen Meinungen hier tendiere ich dazu, ihn abzugeben, da ich weiß, dass er wieder mit einem Hund zusammen wäre und immer jemand für ihn da ist. Das scheint mir die bessere Lösung zu sein. Die Hundesitter-Lösung, mal abgesehen vom Finanziellen, scheint mir dauerhaft nicht ausreichend für Luke zu sein.
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Liebe bedeutet auch loslassen können!
Ich bin der Meinung, dass der Hund mit so vielen Stunden des Alleinseins nicht sehr glücklich ist. Du selbst wirst ein schlechtes Gewissen haben den Hund so lange alleine zu lassen.
Momentan ist der Hund noch recht jung; was aber, wenn er älter wird und nicht mehr so einhalten kann? Was wenn er erkrankt und Beobachtung und mehr Hilfe braucht?
Ich tendiere dazu Dir den Rat zu geben den Hund tagsüber zu der bekannten Familie in Pflege zu geben und abends wieder abzuholen. Das ist für beide Seiten eine sehr gute Lösung!
Könnt Ihr das so nicht gestalten, dann wäre eine dauerhafte Bleibe bei der Familie für den Hund doch die schönere Seite. Ihr könnt ja dem Hund den Übergang leichter gestalten, in dem er über einen längeren Zeitraum sein neues Zuhause kennen lernen kann.
Wichtig wäre - das es auch tatsächlich ein Dauerplatz für den Rest seines Hundelebens ist. Und bitte: alles schriftlich festhalten!!!
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Hm, schwierige Situation.
Ich würde wahrscheinlich erstmal alles andere versuchen, bevor ich den Hund abgebe. Die Option hast du doch vielleicht auch noch länger, es sind ja keine Unbekannten, sondern quasi entfernt Verwandte von dir. Oder wollen sie auf jedenfall einen Zweithund und würden sich dann einen anderen suchen?
Warum ist der Vorschlag, wenigstens für einige Tage pro Woche eine Hundebetreuung zu suchen oder jemand, der mit ihm Gassi geht, keine Option für dich? Ich finde die Idee gut. Hast du denn den Eindruck dein Hund leidet unter der Situation? Auch darunter, keinen anderen Hund mehr bei sich zu haben? - Vor einem Moment
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