Unser Dackel treibt mich in den Wahnsinn :-(
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Hallo,
ich versuche mein Problem und die Vorgeschichte möglichst in kurzfassung zu beschreiben und hoffe sehr das Ihr mir helfen könnt
Bis vor knapp einem Jahr waren wir eine glückliche und hundeverliebte Familie
Unser Dackel 14 Jahre alt und unser Goldi 3,5 Jahre alt waren völlig Problemlos und alles lief gut! Doch dann schafften sich unsere Nachbarn eine fast ausgewachsene und völlig unerzogene Dogge aus dem Tierheim an. Zu Übungszwecken wurde dann mind. 20x am Tag bei uns am Zaun hoch und runter gerannt und der Hund bekam ärger wenn er sich über unsere aufregte. Unser Goldi fand / findet das natürlich nicht gut und hat sich durch dieses Theater in den letzten Monaten zu einem richtigen Kläffer gewandelt. Auch die anderen Nachbarn mit Hunden haben dieses Problem und leider brachten auch Gespräche mit der Doggenhalterin nichts! Es war bis jetzt max 2 Wochen ruhe wenn die gute Frau mal richtig ärger bekam.Dann bekam unser Dackel plötzlich starken Husten und es stellte sich ein schwerer Herzfehler raus. Weil unser Goldi immer sehr unsicher auf neues reagiert hat man uns zu einer Hundetrainerin geraten und damit kam dann wirklich alles aus der Bahn. Wir nahmen einige Stunden bei der Trainerin und sie riet uns dazu kurzfristig einen anderen Hund anzuschaffen damit der Goldi nich völlig aus der Bahn geworfen wird wenn unser Dackel irgendwann nicht mehr leben wird. Nach langem hin und her kam dann Daggie zu uns in die Familie.Ein Rauhhaardackelrüde der leider sehr "frei" aufgewachsen ist und beim "Züchter" sogar mit seiner Schwester und Mutter wildern gehen durfte
Wir dachten uns damals aber das er ja erst 10 Wochen alt ist und wir sahen es leider nicht als Problem an. Zur Vorsicht ließen wir uns dies auch noch von der Hundetrainerin bestättigen !
Heute ist es so schlimm das mein Mann ihn unbedingt abgeben will, unser kranker und alter Dackel ständig belagert, geärgert und dominiert wir und Daggie ein Monster auf vier Füßen ist. Er kläfft extrem viel (anfangs nur draußen wenn unser Goldie am Zaun gebellt hat aber jetzt ständig und auch im Haus), beißt in den Zaun und zieht drann, bellt ständig unseren alten Dackel an und sobald der auch nur aufsteht beißt er ihn ins Hinterbein und zieht es weg. Inzwischen lassen der Goldi und Daggie sich auch nichtmehr vom Zaun abrufen wenn jemand vorbei geht und wenn ich nicht bald einen Durchbruch erziele dann habe ich keine Möglichkeit mehr außer dem Willen meines Mannes zufolgen und ihn abzugeben . Aber was soll aus einem solchen Rabauken dann werden? Er würde wahrscheinlich von einem zum anderen rumgereicht und darann kaputtgehen. Bitte versteht es jetzt nicht so als ob ich ihn nicht erziehen würde! Trotz Kleinkind üben Daggie und ich täglich! Aber das beißen und reißen am Zaun und ständige Bellen draußen und im Haus lässt er sich einfach nicht abgewöhnen.
Ich habe mir nun schon lage Gedanken über Lösungen gemacht und würde gern Eure Meinung und Euren Rat zu dieser Geschichte! Denn oft ist es ja so das man selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und andere dann eine gute Lösung haben.
Meine Idee für das reißen am Zaun: ein Weidezaungerät und Weidezaun den ich von innen an den Zaun spanne. Klingt bestimmt schrecklich aber ich bin verzweifelt
Und wegen dem Dominanzverhalten gegenüber unserem alten Rüden : Daggie kastrieren lassen
Lg
Daggie1234 - Vor einem Moment
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Hallo,
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Was ist denn das für eine abenteuerliche Geschichte?
Diese Hundetrainerin ist ja mehr als seltsam, was sagt sie denn jetzt zum Resultat?
Ich würde mir dringend einen KOMPETENTEN Trainer suchen, wo wohnst Du denn? Hier gibt es viele User, die gute Trainer empfehlen können.
Auch wenn die Nachbarsdogge nervt, Eure Hunde sollten trotzdem damit umgehen können. Den Zaunbeißer würde ich als Erste Hilfe Maßnahme an die Schleppleine nehmen und ihn damit vom Zaun fernhalten.
Aber ich denke, ihr braucht bei Euren vielen Baustellen wirklich einen guten Trainer.
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Ojeh, da bist du ja vom Regen in die Traufe gekommen…
Also ersteinmal hat es mir nicht richtig eingeleuchtet, warum die Hundetrainerin dringend einen weiteren Hund vorgeschlagen hat. Dann würde mich interessieren, was sie zu der jetzigen Situation sagt.
Mein Gefühl beim Lesen deines Threads ist, dass du zu 50% entschlossen bist, den Junghund zurück zu geben und in der Hinsicht moralische Unterstützung brauchst. Das ist natürlich eine schwere Entscheidung und man sagt sich immer, das ist nicht gut für den Hund, aber es könnte es sein, dass der kleine Rüpel als Einzelhund zufriedener wäre? Abgesehen davon, dass dann auch die anderen Hunde und die Halter zufriedener wären? Was für den Einzelnen nicht gut ist, ist auch für alle nicht gut und was für alle nicht gut ist, ist auch für den Einzelnen nicht gut. Und dein alter Dackel kann u.U. noch ein paar Jahre leben.
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Ich find´s auch etwas komisch, dass die Hundetrainerin euch dazu geraten hat, noch einen Hund anzuschaffen...
Mich würde aber mal interessieren, was ihr so macht um Daggie auszulasten? Dackel machen gerne Schnüffelarbeiten und Unserer buddelt sehr gerne. Vielleicht habt ihr nen Hundeplatz in der Nähe, wo Fährtensuche angeboten wird? Das macht man dann ja eh an der Schleppleine und hinterher ist er dann wahrscheinlich richtig ausgelastet, das er nicht so viel kläfft und euren Senior in Ruhe lasst. Leckerchen bzw. Spielzeug suchen im Haus hat unsere erste Dackelhündin gerne gemacht und war danach auch schön müde.
Eventuell braucht der kleine Daggie einfach mehr Aktion, er ist ja auch gerade mal ein Junghund, da ist ja klar, dass er ordentlich Pfeffer im Hintern hat. Klingt für mich jedenfalls irgendwie so für mich, als hätte er einfach Langeweile...
Und wenn er nach richtiger Auslastung einfach nicht zur Ruhe kommt, wäre es eventuell auch sinnvoll ihn an eine Box zu gewöhnen, die man zum Beispiel mit ner Decke abhängt, damit er zur Ruhe kommt. Also nicht so, dass man ihn einfach einsperrt, wenn er nervt, sondern wirklich nur, um ihn runter zu bringen, wenn er so überdreht ist.
Aber nen guter Hundetrainer, der euch da zur Seite steht, wäre wirklich am Besten. Denn euer armer Herr Schmidt tut mir irgendwie gerade total leid, wenn er dauernd bedrängt wird... in dem Alter und mit seinem Herzfehler braucht er sicher viel Ruhe und da ist so ein Rabauke ja nicht gerade gesundheitsfordernd... Find´s auch nen bißchen gemein, ihm gegenüber, was die Trainerin gesagt hat... Ich mein, noch lebt er ja und dann sollt ihr ihn schon ersetzen, weil Sith leiden KÖNNTE? Also ich würde auf jeden Fall wechseln, klingt für mich alles etwas unfachmännisch... -
Da ist wohl erst mal Management angesagt!
Ihr müßt dafür sorgen, das der Kleine den Alten in Ruhe läßt! Optimalerweise schon im Vorfeld eingreifen, also wenn er sich bereit macht und nicht erst, wenn er ihn schon bedrängt.
Selbiges im Garten, nicht unbeaufsichtigt und evtl. an einer kurzen Hausleine, das Ihr ihn vom Zaun weg bekommt.
Von alleine wird es sich nicht geben, und der E-Zaun ist ein ganz doofe Idee! So`n Dackel ist doch keine Kuh!
Das wird auch eine geraume Zeit dauern, innerhalb von zwei Wochen wird das Thema nicht erledigt sein. -
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Danke für Eure schnellen Antworten!
Die Hundetrainerin schiebt die Schuld auf die Zeit beim Züchter und auf die Halterin der Dogge. Sie ist außerdem der Meinung das wir ihn am besten wieder zum Züchter bringen sollen weil der an dem "knacks" schuld sei.
Aber ich halte es wirklich für Quatsch! Natürlich wurde der Jagdtrieb dadurch verstärkt und sicherlich hat er sich einige Unarten bei seiner großen Schwester und Mutter abgeschaut aber die meisten Fehler sind sicher bei uns endstanden
Zu Daggie hat uns die Trainerin aus folgenden gründen geraten:
1. Unser Goldi ist ein sehr ängstlicher Hund und sollte jemanden mit "Rückrad" als Verstärkung haben
2. Herr Schmidt sollte als ranghöchster Hund das Sozialverhalten des Welpen prägen damit der Goldi ihn später nicht zu einem zweiten Angsthasen erziehen kann.
3. Sie riet uns zu einem Dackel weil wir a) schon immer (inzwischen vier ) Dackel hatten und die Sturköpfe kennen und b) weil Dackel laut ihrer Aussage selbstbewuste und mutige Hunde sind und der Goldi dadurch gestärkt werden würdeDamals verkaufte sie uns all diese Punkte sehr gut und wir hatten auch keinen Grund an ihren Erklärungen irgendeinen Zweifel zu haben weil es sehr logisch klang

Natürlich wird Daggie von uns täglich gefordert aber ich habe noch ein kleines Kind und da kann ich nur 2-3 std täglich und auch nur langsame Späziergänge und Daggie bräuchte sicher mehr zeit und mehr tempo! Aber folgende dinge machen wir mit ihm: 2lange und 2 kurze spaziergänge, 2-3x wöchentlich ausflüge in den Wald, täglich spielen, 1x wöchentlich Treffen mit anderen Hundehaltern zum Hundetoben
Natürlich habe ich auch über die positiven Seiten einer Abgabe nachgedacht und ob es für Daggie als Einzelhund bei andereMenschen besser wäre. Aber durch sein Verhalten überwiegt immer die Angst davor das er irgendwann im Tierheim landet. Für unseren Rentner ist es sicher der beste Weg wenn Daggie ihn nicht mehr ärgern könnte.
Aber das ist eben nur die Meinung meines Kopfes und mein Herz sagt dann wieder "beiß dich durch weil irgendwann wirds besser"Ja stimmt ein Hundetrainer wird in dieser Situation sicher die beste und schon längst überfällige Lösung sein!
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Zitat
2-3 std täglich und auch nur langsame Späziergänge und Daggie bräuchte sicher mehr zeit und mehr tempo! Aber folgende dinge machen wir mit ihm: 2lange und 2 kurze spaziergänge, 2-3x wöchentlich ausflüge in den Wald, täglich spielen, 1x wöchentlich Treffen mit anderen Hundehaltern zum Hundetoben
Wie alt ist der kleine Dackel denn jetzt genau? So wenig Programm ist das doch gar nicht pro Tag, evtl. zuviel Programm und zuwenig "Alltag üben", also Umgang mit anderen Hunden usw.?
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Im Vorstellungsthread steht, der Dackel wird im Sommer 1 Jahr alt.
Mal ne andere Frage:
Hat er auch Ruhe gelernt? Könnt Ihr ihn ins Körbchen/Decke schicken und da gibts ne Auszeit?
Das finde ich teilweise viel wichtiger, Programm hat er, denke ich, genug! -
Hallo,
seit meinem ersten beitrag sind erst drei tage vergangen aber es hat sich viel bei uns getan! nachdem ich hier um eure meinungen bat und völlig verzweifelt war suchte ich übers internet nach weiteren beschäftigungsmöglichkeiten für unsere wilde hummel und fand die reizangel
ich habe mir zum ausbrobieren einfach ein langes band und einen lappen geschnappt und verknotet. und es war super! er liebt dieses ding und nun habe ich eine longierpeitsche gekauft und einen lederfetzen als beute angebunden. wir spielen nun 2x am tag 5 minuten mit dem ding und der hund ist ein ganz anderer!!!! hr. schmidt (unser kranker dackel) wird kaum noch geärgert und wenn doch dann lässt sich daggie sofort abrufen
außerdem herrscht im haus plötzlich völlige ruhe weil er garnicht mehr auf die idee kommt irgendwelchen mist anzustellen. kurz gesagt ist es im augenblick einfach toll mit ihm!
dann baute ich noch eine rütteldose nach internetanleitung und warf sie gestern 2x (natürlich nicht auf die hunde!) als unser goldi und daggie am zaun standen und wie die wilden kläfften. der goldi hat es seitdem fast ganz gelassen und daggie kommt spätestens sobald die dose klappert.
da er die grundkomandos wie fuß,sitz,platz usw bereits kennt dachte ich eigentlich das wir um die hundeschule rumkommen aber nun habe ich daggie und mich angemeldet und wir starten ende mai. wenn wir dort alles im griff haben möchte ich gern mit daggie und unserem goldi agility lernen damit daggie sein lebhaftes wesen auspowern kann und beide spaß haben (mit der tierärztin gestern schon abgeklärt weil ich angst beim dackel wegen rückenproblemen hatte). außerdem wird daggie im herbst kastriert und mal sehen ob er dann noch etwas ausgeglichener wird
sicher ist die momentane ruhe nicht dauerhaft aber mit viel hundeschule und gedult werden wir es schon schaffen und unseren vierbeinigen teufel in die richtigen bahnen lenken -
Würde sagen, Daggie ist endlich mal ausgelastet!!!

Kenne mich mit Dackeln nicht aus. Vielleicht würde er auch gerne was suchen, Dummy, Leckerli etc. Oder was bringen (Dummyarbeit) etc.
Es freut mich, dass es besser läuft! :)
- Vor einem Moment
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