Unser Dackel treibt mich in den Wahnsinn :-(
-
-
Zitat
Würde sagen, Daggie ist endlich mal ausgelastet!!!

Oder die Kondition kam nicht hinterher. Dürfte spannend werden, wenn die da dann ist und der Dackel das unkontrollierte Hetzen immer mehr braucht...
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Ich würde tendentiell auch nicht unkontrolliert mit der Reizangel spielen (deshalb ja Dummyarbeit, Leckerchen suchen etc. als Vorschlag von mir). Für mich ist Reizangel Antijagdtraining. Die TS hat ja nicht genauer ausgeführt, wie sie die Reizangel verwendet. Ich übe damit vorallem Impluskontrolle. Also der Hund darf erst hetzen auf mein Kommando und soll auf mein Kommando abbrechen.
-
Zitat
außerdem wird daggie im herbst kastriert und mal sehen ob er dann noch etwas ausgeglichener wird
Wird er lediglich kastriert, damit er "ausgeglichener" wird?
Oder gibt es noch einen anderen Grund?Viele Grüße
Themis -
Nein er hetzt nicht unkontrolliert hinter der reizangel her sondern muss warten und darf erst auf befehl los. dann darf er die beute kurz behalten und muss auf befehl wieder abgeben. eine anleitung dazu habe ich als video im internet gefunden und als nächstes wollen wir dann lernen wie man mitten in der jagd aufhört
von unkontrollierter hetzerei halte ich nichts und dem hund bringt es ja auch nichts! aber er macht sich wirklich gut dabei und hat sehr viel spaß. positiv ist auch das ich ihn so besser kontrollieren kann denn er ist ein wirklich leidenschaftlicher jäger. da er leider schon als welpe beim "züchter" oft mit mutter und geschwistern wildern war ist er sehr wild aufs jagen und bringt mir oft vögel und mäuse
grade am anfang habe ich mich da sehr erschrocken als unser grade erst 10 wochen alter welpe mit einer amsel im maul auf die terrasse kam. beim ersten vogel dachten wir dann noch er hätte ihn nur im garten gefunden aber dann haben wir ihn beim jagen erwischt. wir passen seitdem zwar sehr auf damit er nicht jagdt aber in unbeobachteten momenten nutzt er es dann doch ab und an aus und schnappt sich wassucharbeit ist eine gute idee! da werden wir auch mit anfangen

daggie soll hauptsächlich kastriert werden weil er für sein alter schon sehr dominant ist. nach dem gespräch mit der neuen hundeschule und mit unserer tierärztin haben wir uns nun dafür entschieden. außerdem sind wir viel mit anderen unterwegs und in unserer hundetreffgruppe sind auch hauptsächlich hündin
da ist ein kastrierter rüde schon einfacher -
Zitat
daggie soll hauptsächlich kastriert werden weil er für sein alter schon sehr dominant ist. nach dem gespräch mit der neuen hundeschule und mit unserer tierärztin haben wir uns nun dafür entschieden. außerdem sind wir viel mit anderen unterwegs und in unserer hundetreffgruppe sind auch hauptsächlich hündin
da ist ein kastrierter rüde schon einfacherKein Hund kommt dominant zur Welt und eine Charaktereigenschaft ist das auch nicht.
Dominanz stellt die situative Beziehung zwischen zwei Lebenwesen dar, ist nichts Permanentes, was man durch die Hoden entfernen kann.
Das, was Daggie gegenüber dem Dackel macht, wäre euer Part, nämlich erzieherisch und regulierend einzugreifen!
Wenn ihr da nicht tätig werdet, ändert eine Amputation der Hoden nichts an seinem Verhalten.Sei dir darüber im Klaren, dass eine Kastration auch Nachteile mit sich bringen kann, die dann nicht mehr reversibel ist und das erwünschte Ziel wird vielleicht auch nicht erreicht, somit könntet ihr euch ggf. mehr Probleme schaffen, als schon vorhanden sind.
Das Argument mit der Hundegruppe sollte keine Indikation zur Kastration sein.
Wenn der Trainer der neuen Hundeschule, sowohl auch der Tierarzt dazu raten (was mich nicht wirklich verwundert, denn früher galt die Kastration als Mittel der Wahl, um Probleme zu lösen), anstatt Lösungen und Trainingsvorschläge zu erarbeiten, euch zeigt und erklärt, wie man zwei Hunde managed, dann bestehen bei ihnen Wissenslücken! :/
Wenn es unbedingt mit der Kastration sein muss, dann erkundige dich bitte über den Chip, dabei handelt es sich um eine chem., anstatt endgültige, chirurgische Kastration.
Dann kannst du feststellen, ob eine Kastration überhaupt eine erwünschte Verhaltensänderung bringt, wenn nicht, kannst du gleich Abstand von der richtigen Kastration nehmen.
Bei evt. auftretenden Problemen durch die Kastra, ist es wenigstens nur für die Zeit, in welcher der Chip wirksam ist.In Kurzfassung:
Eine Kastration ersetzt weder Erziehung, Management noch lösen sich damit Probleme.Viele Grüße
Themis -
-
Hallo,
heute ist mein Beitrag 6 tage alt und unser hund ein völlig anderer :-)! nachdem die rütteldose 2x flog (aber natürlich nicht getroffen hat) haben beide hunde mit dem bellen aufgehört. der dackel beißt und zerrt auch nicht mehr am zaun und ich muss inzwischen sehr oft schauen ob er wirklich noch im garten oder haus ist weil man ihn nicht mehr hört. unser rentner wird überhaupt nicht mehr geärgert und ist auch wieder aufgeblüht! jetzt ist er es sogar der den kleinen aufweckt und zum spielen auffordert! ich hätte es mir nie träumen lassen das dieser wandel in soooooo kurzer zeit möglich sein könnte und das alles durch ein paar wirklich kleine veränderungen:
1. die reizangel und das damit verbundene antijagdtraining inzwischen nur jeden zweiten tag aber total beliebt bei ihm
2. das fährtensuchen bei dem er schon problemlos strecken von 20m schafft und viel spaß dabei hat. wir machen es im wechsel mit der reizangel damit er jeden tag etwas um die ohren hat
3. die rütteldose gegen das bellen und zerren am zaun (vor sechs tagen bin ich noch mind. 30x am tag schimpfend aber erfolglos im garten rumgelaufen und war nur noch auf 180
)sogar unsere nachbarn und fremde können nun ohne theater am zaun lang laufen!!!!
trotzdem werde ich den kurs in der hundeschule noch mit dem kleinen räuber mitmachen und dort bestimmt noch einige dinge lernen. und mit agility werden wir dann auch anfangen damit er und unser goldi noch etwas mehr spaß haben ;-)
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!