Stärkung des Immunsystems
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HU-HU liebe Gesundheitsfreunde!
Ständig und überall lese ich in diversen Threads Dinge wie:
"Stärke doch das Immunsystem deines Hundes."
"Bau die Abwehrkräfte auf!!
Hier möchte ich gerne mal ein paar Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems sammeln.
Aus der Humanmedizin kenne ich:
- Bromelain und Papain als Monopräparate oder Enzymgemische, z.B. Equizym
- Misteltherapie entweder anthroposophisch oder phytotherapeutisch
- Vitamine und Spurenelemente, v.a. Vit. C und Natrium-Selenit, vorrangig über die Ernährung ansonsten z.B. Careimmun oder Immunwell
- Milchsäurebakterien z.B. in Joghurts zum Aufbau der Darmflora
- AkkupunkturHabt ihr gute Ideen?
Freue mich auf eure Beiträge

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Für's Immunsystem:
- Spirulina (täglich)
- Propolis (kurweise, wenn nötig)Für die Darmflora:
- Innulin (kurweise, wenn nötig)Für Haut, Fell, Krallen und das Nervensystem:
- Bierhefe (täglich)
- ein Schuss Distel-, Raps- oder Lein-Öl übers Futter (täglich)
- 1 Eigelb (1x wöchentlich) -
Ui, Danke!!
Wie dosierst du das? Einfach pro kg Körpergewicht? Oder gibt es da andere Dosierschemata?
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Zitat
Ui, Danke!!
Wie dosierst du das? Einfach pro kg Körpergewicht? Oder gibt es da andere Dosierschemata?
So "Pi mal Daumen": Ein Schuss Öl, je 1 Tablette Bierhefe und Spirulina. Innulin und Poroplis gibt's als Pulver. Davon würde ich (wir brauchten es zum Glück noch nicht, Freunde haben aber seht gute Erfahrungen damit gemacht ...) jeweils eine Messerspitze über's Futter geben. Genau so handhabe ich es auch mit dem Karde-Pulver, dass ich im Wechsel (2 Monate ja, einen Monat nein, usw.) für die Gelenke gebe.RÜBE wiegt rd. 7kg. Bei nem größeren Exemplar würde ich eben bissl mehr geben. Aber tatsächlich eher nach Gefühl.
Ob "der ganze Spaß" wirklich was bringt kann ich natürlich nur dadurch beurteilen, dass RÜBE mit ihren 5 Jahren "pumperl-gesund" ist. Womöglich wäre sie es auch ohne die Mittelchen. Ich fühle mich damit aber besser und bin mir sicher ihr damit nicht zu schaden.
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Wenn keine manifestierten Mangelerscheinungen da sind, dann halte ich mich von Nahrungsmittelzusätzen bei Mensch und Hund fern. Ich bin auch null Freund von Vitaminpräparaten und ähnlichem. Der Hund braucht sie bei uns eh nicht, weil er teilweise mit Fertigfutter gefüttert wird, da kommt man dann an künstlichen Vitaminen nicht vorbei.
Was ich persönlich mache, um den Hund möglichst fit und widerstandsfähig zu machen:
- möglichst viel naturbelassene Nahrung geben, d.h. es gibt immer wieder zwischendurch Selbstgekochtes, auch Gemüse (um den trinkfaulen Alph ein bisschen bei der Flüssigkeitsaufnahme zu unterstützen)
- ein gekochtes Ei pro Woche
- jeden Tag rohe Möhre
- Milchprodukte wie Hüttenkäse/Quark
- Sauermilchprodukte wie Joghurt und Kefir um die Darmflora lebendig zu halten
- wie die Dackeline schon schrieb: Öl (Rapsöl, Leinöl, Hanföl, manchmal Olivenöl)
- jeden Tag ein wenig Obst (variierend, was wir auch täglich verspeisen: Apfel, Birne, Apfelsine, nach Saison Beerenobst wie Erdbeeren, Blaubeeren)Das sind so meine Hausmachertipps, mit denen wir gut fahren. Klar, je nach Gesundheitszustand des Hundes, kann man davon vielleicht nicht alles bei jedem umsetzen.
Wir fahren damit prima, Alph ist 8, haben gerade einen großen Blutcheck gehabt - er ist momentan topfit.
Außerdem hat er viel Spaß an seinem vielseitigen Speiseplan - und das stärkt die Lebensfreude und Kraft sicherlich auch irgendwie....
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ich lasse meinen Hund das ganze Jahr durchgehend schwimmen, die springt auch bei Minusgraden in die Weser...krank ist se noch nie gewesen

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Wir haben nach mehrmaliger Bronchitis sehr gute Erfahrungen mit etwas Zink im Futter!
LG Francisca
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Hallo zusammen

Meine Hündin (5 Monate alt) hat Giardien :ua_sad:
Vor 6 Wochen haben wir es das erste mal testen lassen weil sie immer mal wieder leicht weicheren Stuhl hatte, ohne blut und schleim, aber wir dachten, bevor wir Futter umstelen, lassen wir es mal abchecken und das Ergebnis war prompt poitiv
Dann gab es fünf Tage Panacur... Danach war alles gut und auch die Probe Negativ...Vor einer Woche wollte ich dann nur nochmal zur SIcherheit für mein Gewissen den Kot testen lassen um sicher zu gehen, dass ales gut ist und zack: wieder positiv...
Jetzt gibt es 5 Tage Metronidazol... dann 5 Tage pause (in der wir uns gerade befinden) und dann nochmal 5 Tage Metronidazol... Begleitend dazu gebe ich Kokosöl und Kräuterbuttermilch. Dazu halte ich mich strikt an die ganzen Hygiene Maßnahmen: Jeden Tag Böden mit kochendem Wasser putzen, Näpfe täglich auskochen, alle zwei Tage Decken und Kissen wechseln und bei 95 Grad waschen, alle Spielis abkochen, den Hunden nach jedem Kotabsatz den Hintern gewaschen, alle zwei Tage gründlich baden, jeden Haufen entfernen unterwegs, im Garten auch jeden Haufen entfernen und dazu haben wir den gesamten Garten mit dem Gasbrenner abgeflämmt um eine Reinfektion zu verhindern... Auch bei der ersten BEhandlung haben wir das alles so gemacht... Trotzdem kam es wieder...
Meine Tierärztin hat nun eine Futterumstellung auf ein Gastro Intestinal Futter angeordnet, um Darm und Magen in Takt zu halten. Weiterhin würde ich gerne das Immunsystem meines Hundes stärken und genau da suche ich jetzt nach Antworten.
Ich gebe jetzt Olewo Möhren Pellets zur Unterstützung und habe mir in der Apotheke nun Propolis Tinktur bestellt, weil ich viel positives darüber gelesen habe... Nur leider finde ich nirgends eine Erklärung wie ich das Propolis anwenden soll... Also wie viele Tropfen Tinktur auf 25 Kilo hund??
Habt ihr sonst noch Immunstärkende Tipps??
Und vielleicht weiß das auch jemand: Ich habe im Internet gelesen, dass einige ihren Garten mit Branntkalk behandeln und das dies die Giardien verätzt... Ich suche auch noch etwas, womit ich den Garten wieder sauber und rein bekomme. Branntkalk klingt gut aber leider finde ich keine Tipps zur Anwendung (wie wird es angesetzt und wie lange dürfen die Hunde & Menschen nicht in den Garten, etc)???
Sorry für den halben Roman
aber ich bin echt verzweifelt 
Danke & Liebe Grüße
Lena -
Zitat
Hier möchte ich gerne mal ein paar Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems sammeln.Hi,
ein wenig Vorsicht ist bei den vielen Tipps und gutgemeinten Erfahrungswerten schon angezeigt
Ich zitiere mich mal selbst aus dem Kochthread:
"....... daß etwa 80% aller Abwehrzellen im Darmbereich zu finden sind. Allerdings wird jeder Magen-Darm-Trakt von einer ganz spezifischen Keimflora besiedelt, die quasi ein symbiotisches Gleichgewicht mit dem "Wirt" sprich dem Hund eingeht und diese Eubiose schon bei der Geburt festgelegt wurde.
Insofern hat jeder Hund sein spezielles Immunsystem"Wenn es sich bei dem Wunsch nach einer Stärkung des Immunsystems eher um eine prophylaktische Maßnahme handelt, reichen in der Tat die einen oder anderen hier aufgeführten "Hausmittelchen".
Ist das Immunsystem sprich das Darmmilieu aufgrund von Medikamenten, Erkrankungen, Dauerstress o.ä. schon auf eine Art geschädigt, braucht es gezielte Maßnahmen, die individuell auf den eigenen Hund zugeschnitten sind.Um herauszufinden, was da im Darm schiefläuft, wäre z.B. eine pH-Bestimmung sinnvoll( im Rahmen einer Kotuntersuchung).
http://www.tier-gesundheitspraxis.ch/saeure_basen_haushalt_tiere.htmAuch wenn diese Möglichkeit nicht immer 100%-tige Ergebnisse liefern, so geben sie doch die Richtung vor, wo ich bei der Ernährung oder durch sinnvolle Zusätze/Kräuter, EM`s usw. ansetzen kann.
Nicht alles was als gesund gilt, wirkt auch
Ich habe bei meinem Hund so eine pH-Bestimmung machen lassen und erfahren, daß die Mikroflora meines Hundes ausglichen ist(....also fast genau im mittleren pH-Bereich liegt). Ansonsten hätte ich z.B. bei einer Übersäuerung ganz gezielt auf bestimmte Zusätze zurückgreifen können, die so einer Übersäuerung entgegenwirken.
Störungen der Darmflora
Viele Faktoren können eine Darmflora ins Ungleichgewicht bringen. So zum Beispiel Infektionen, ausgelöst durch Erreger aus der Gattung der Streptokokken, Staphylokokken, Pilze und Amöben. Ebenso kann eine ungesunde Ernährung dazu beitragen, dass die Darmflora gestört ist. Zuviel Eiweiß in der Ernährung fördert das Entstehen von Fäulnisbakterien und behindert somit die nützlichen Milchsäurebakterien. Durch die Gärung entstehen Toxine, die die Darmwand durchdringen können und dann in den Organismus gelangen.
Quelle:http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/darmflora-aufbauen.html
LG
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Hallo Lena,
erstmal empfehle ich Dir, Dich zu entspannen
Giardien sind überall in der Umwelt, da brauchst Du nicht Deinen Garten abzufackeln
Es ist tatsächlich so, dass ein gesunder Hund mit Giardien keine Probleme bekommt.
Ich habe hier viele Jahre immer wieder Pflegehunde gehabt, die Giardien mitgebracht haben.
Meine eigenen Hunde haben sich nie angesteckt. Ich habe die Pflegehunde nur 2 mal mit Panacur behandelt - ohne große Desinfektionsmassnahmen.Wenn die Giardien nach 2-maliger Behandlung nicht weg sind, gehe ich mit den Hunden zur Tierheilpraktikerin. Sie stärkt das Immunsystem der Hunde mit Homöopathie und baut den Darm auf. Danach ist das Thema Giardien erledigt.
Eine gute Gesundheit bei Deinem Hund erreichst Du durch eine natürliche Ernährung (Barf) und dadurch, dass möglichst wenig Chemie in den Hund kommt.
Ein junger Hund von 5 Monaten hat ja die letzten Wochen einige Impfungen und Wurmkuren bekommen.
Da ist es kein Wunder, dass der Körper sich nicht gegen Giardien wehren kann. - Vor einem Moment
- Neu
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