• Hallo,
    Ich stelle mir gerade die Frage, wie das bei euch so ist.
    Wieviel Zeit hat euer Hund, um eure Befehle auszuführen?
    Ich frage deshalb, weil meiner einer hier trödelt.. da wird erstmal durch die Gegend geguckt und sich dann gemächlich hingesetzt. Mir geht das mittlerweile etwas auf dem Geist, jedoch bin ich mir nicht sicher, wie ich reagieren soll..

    LG FrauPups

  • Also da ist ja jeder Hund anders.

    Mein Yorki zum Beispiel ist ein übereifriger Kandidat. Mein Whippet braucht einfach ein-zwei Sekunden länger bis das Komando bei ihm ankommt auch sein ganzer Bewegungsablauf ist langsamer.

    Wenn ich allerdings das Gefühl hätte einer fängt an mit trödeln, würde es auch mal ein kleines Donnerwetter geben...

    Bei der Hündin meiner Eltern z.B. gab es `ne Zeit wo sie einfach länger denken mußte, die hat dann auch durch die Gegend geschaut und gegähnt. Da hieß es einfach dranbleiben und konsequent das Komando einfordern.

  • Ich habe ja nichts gegen ein, zwei Sekunden länger. Mir kommt es allerdings so vor, als würde er sich denken:'Ja pffh.. echt jetzt?'

    Nicht immer, aber es nervt. In gut frequentierten Gebieten hat er es noch schwer, sich zu konzentrieren, daher bin ich mir nicht sicher, ob ich eher mal nen Ton fahren lassen oder ihm lieber die Zeit geben soll, die er braucht.
    Allerdings motzt er dabei auch noch. Da denke ich dann wieder, er hätte einfach keine Lust, sich jetzt hinzusetzen.


    Gesendet von meinem HTC Desire S

  • Kessy hat auch eine etwas laengere Reaktionszeit, sie ist halt von der gemuetlichen Sorte und befindet sich immer mal im "Energiesparmodus". Das heisst beispielsweise ich sag sitz, sie kommt angetrottet und stellt sich brav neben mich und guckt mich fragend an, rein nach dem Motto "reicht das nicht, ich bin doch ganz artig". (Sowas lass ich ihr dann natuerlich nicht durchgehen, aber eine gewisse Zeit geb ich hier halt. Wenns eilig ist und ich aus irgendeinem Grund eine schnelle Kommandobefolgung brauche kommt das Kommando noch ein 2tes Mal in strengerer Stimmlage hinterher oder es kommt ein "schnell schnell" oder "hopp hopp" :D Dann legt sie einen Zahn zu.
    Ich hab mich dran gewoehnt, manchmal nervts mich aber eigentlich sind wir ganz gut aufeinander eingestimmt.

  • Je nach Situation, z. B. setzt er sich nicht gleich, weil die Situation grad sehr " reizvoll " ist, lass ich ihm Zeit.
    Da seh ich dann, dass die Ablenkung grad sehr hoch ist.

    Kommt er aber nicht sofort, wenn ich rufe , und meint er aber eben noch an Baum x schnüffeln und markieren zu müssen , um dann in Ruhe zu kommen, korriegiere ich deutlich, damit klar ist, dass ich das doof finde.

  • hier hüpft auch so eine Trantüte rum...
    meistens aktzeptiere ich das, wir sind ja beim Gassi und nicht auf der Flucht ;)
    muecke mich intressiert aber mal, wie du korrigierst, wenn der Wuff nicht sofort kommt?

    Madame, stellt sich nämlich auch gern mal taub, bis sie fertig geschnüffelt hat :???:

    Liebe Grüße

  • Bei uns sitzt auch so ein ständig hinterfragender Hund. Der wartet zu 30% erstmal ab, ob wir es denn auch ernst meinen. Da passiert es schon mal dass ich das Kommado SITZ mit Hör- und Sichtzeichen gebe und meinen erhobenen Zeigefinger erst nach 2 Minuten wieder runter nehmen kann, da sich Herr Hund erst dann hinsetzt. Bin ich weniger entspannt, kommt ein recht lautes HEY von mir. Das reicht dann meist aus.

    Für mich war das eine riesen Umstellung vom Goldie der schon da saß bevor man überhaupt ans Kommando geben gedacht hat und diesem Sturkopf der es immer wieder wissen will.

    Die Erfahrung die ich machen musste war, dass man grade bei einem Sturkopf besonders konsequent sein muss. Oft erlebe ich auch, dass ich (bleiben wir mal beim SITZ) das Kommando gebe, er deutet ein Hinsetzen an, sieht mich dabei ganz genau an, ich schaue vielleicht schon wieder in der Gegend rum und Hund hat mit seinem Poppes den Boden nicht mal berührt. Da hilft nur immer darauf achten, dass der Hund das Kommando wirklich ausführt, ggf. die Ansage "unterstützen" (bei uns halt ein scharfes HEY).

    PS: Wenn Janosch ein Kommado nicht unverzüglich befolgt, bekommt er kein Lob (verbal, Leckerlies, Zuwendung etc.) von mir sondern ich nehme dies mit stoischer Ingnoranz zur Kenntnis. Ob das so richtig ist, da bin ich mir immer unsicher. Aber ich will ja, dass er bei einem Kommado sofort reagiert und nicht erst 2 Minuten prüft, ob die Olle das Ernst meint.

  • Zitat

    hier hüpft auch so eine Trantüte rum...
    meistens aktzeptiere ich das, wir sind ja beim Gassi und nicht auf der Flucht
    muecke mich intressiert aber mal, wie du korrigierst, wenn der Wuff nicht sofort kommt?
    Ich geh auf ihn zu, und / oder rufe "ey! " ,oder stampfe auf,oder klatsche in die Hände je nach Situation reicht dezent bis deutlich.

    Madame, stellt sich nämlich auch gern mal taub, bis sie fertig geschnüffelt hat

    Liebe Grüße

  • Zitat

    Die Erfahrung die ich machen musste war, dass man grade bei einem Sturkopf besonders konsequent sein muss. Oft erlebe ich auch, dass ich (bleiben wir mal beim SITZ) das Kommando gebe, er deutet ein Hinsetzen an, sieht mich dabei ganz genau an, ich schaue vielleicht schon wieder in der Gegend rum und Hund hat mit seinem Poppes den Boden nicht mal berührt. Da hilft nur immer darauf achten, dass der Hund das Kommando wirklich ausführt, ggf. die Ansage "unterstützen" (bei uns halt ein scharfes HEY).

    BX werden ja auch oft als stur bezeichnet. Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass es nur um die richtige Motivation geht.
    Schaffe ich es den Hund zu motivieren und das Training vernünftig zu timen, hab ich einen Hund, der bereitwillig mitarbeitet.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!