HD/ED was nun?
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Das mein Kleener HD haben wird hatte ich von Anfang an geahnt, aber vor ein paar Tagen kam Diagnose ED dazu. Da ich damit (zum Glück) noch keine Erfahrung gemacht habe weiss ich nu nicht wirklich bescheid was der Hund darf und was nicht. Also fürs Treppensteigen unterstütze ich ihn schon mal mit einem Geschirr, so das es nicht mehr so belastend für die Ellenbogen ist. Fahrradfahren tut er gar nicht.
Ich würde gerne wissen wollen ob er trotzdem ein Bollerwagen (10-15Kilo, 5-10Minuten) ziehen darf, er ein Hunderucksack (1-3Kilo, 20Minuten) und ob ich ihn weiterhin zum spielen und rumrennen auf die Spielwiese lassen darf.
Er ist ein deutsch/kanadischer Schäferhund und 9Monate alt - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Hallo,
na das sind ja keine gute Nachrichten, die ihr da erhalten habt

In wieweit du ihn nun körperlich einschränken musst hängt natürlich auch von der Schwere der vorliegenden HD/ED ab. Je weiter die arthrotischen Veränderungen fortgschritten sind, umso schmerzhafter wird es für deinen Hund werden.
Wichtig ist: Bewegung ist gut! Nicht den Fehler machen und den Hund jetzt "stilllegen". Damit würdest du die Arthrose unweigerlich verstärken, denn ein Gelenk was nicht bewegt wird, verkümmert schneller. Aber in wieweit du ihn belasten kannst, solltest du mit deinem TA absprechen. Zuviel Bewegung ist sicher genauso ungesund, wie gar nicht bewegen.
Was wird denn gegen die HD/ED deinerseits unternommen? Bekommt der Hund Medikamente oder gar Spritzen?
Hast du schonmal darüber nachgedacht, deinen Hund mit Goldimplantaten behandeln zu lassen? Ich hab's bei meinem Hund vor 13 Monaten machen lassen (ED vorne links) und seither läuft und rennt er humpel- und medikamentenfrei durchs Leben!
Gibt hier im Forum einige Einträge zu diesem Thema und solltest du dem mit einem gewissen Misstrauen begegnen, kann ich dir nur empfehlen, sich mit Menschen zu unterhalten, die ihre Hunde, Pferde, Katzen, Vögel mit Goldimplantaten haben behandeln lassen ;-)
Ich drücke dir die Daumen, dass Du eine gute Lösung findest.
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Medis bekommt er nicht, da er nur leicht humpelt nach einer zu langen Runde oder Spielwiese. Es reicht dann aber immer noch um rumzuhoppeln wenn er ein Auto sieht. Scheint also nicht wehzutun
Implantate wären leider zu teuer für mich. Ich habe mich schon informiert und es kostet mit allem drum und dran 1000Euro. Ich tu ja alles für meine Tiere, aber so viel Geld kann ich nicht ausgeben. Ich könnt höchstens sparen und in ein paar Jahren nochmal überlegen wegen OP und vorallem gucken wie es ihm geht
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Zusätzliche Belastung durch Gewicht (Rucksack, Bollerwagen) würde ich vermeiden.
Gleichförmige Bewegung ist sicher gut, evtl schwimmen z.B. bei einer Physiotherapeutin.
Grünlippmuschelpulver und Teufelskralle würde ich evtl. füttern, aber ich würde Dir raten einen Heilungsplan mit dem Tierarzt zu besprechen. Gold soll sehr gut sein, habe ich auch schon gehört.
Aber in jedem Fall: lass dich vom TA oder Physio beraten!
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Zitat
Medis bekommt er nicht, da er nur leicht humpelt nach einer zu langen Runde oder Spielwiese. Es reicht dann aber immer noch um rumzuhoppeln wenn er ein Auto sieht. Scheint also nicht wehzutun
t
Ist das dein Ernst?
Warum humpelt der Hund? Aus Langweile? Bestimmt nicht.
Und mit 9 Monaten Alter, wo seine Gelenke noch weich sind, lässt du in schon Gewichte von 15 kg ziehen, obwohl du weisst, dass Hüfte und Ellbogen kaputt sind? Gehts noch.
Und in ein paar jahren dann doch perieren, aber solang mal weiter machen wie zuvor.
Sorry, gib den Hund bitte an jemanden ab, der sich um ihn richtig kümmert. Ein Hund ist kein Spielzeug. -
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Zitat
Sorry, gib den Hund bitte an jemanden ab, der sich um ihn richtig kümmert. Ein Hund ist kein Spielzeug.Ziemlich krass :/
Welchen Grad ED und HD hat er denn?
Kennst Du seine Vorfahren, sprich Eltern? Hatten die Papiere? -
Zitat
Medis bekommt er nicht, da er nur leicht humpelt nach einer zu langen Runde oder Spielwiese. Es reicht dann aber immer noch um rumzuhoppeln wenn er ein Auto sieht. Scheint also nicht wehzutun
Davon kannst du nicht ausgehen. Unser Mücke muss unsagbare Schmerzen mit der OCD gehabt haben, auch mit dem Kreuzbandriss ist er erstmal weiter rum gelaufen.
Grosse Schmerzen kannst du unter Umständen nicht äusserlich erkennen.
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Mein Connor ist mit Chip im Gelenk noch munter rumgesprungen und wurde nur auf mehrfaches Bitten operiert (den Chip sah man weder auf Röntgen- noch CT-Bildern, aber mir war klar dass da was nicht stimmte, er tickte immer mal, aber nicht schlimm, ein Laie hätte es nicht gesehen).
Mein TA meinte nach der OP, mit diesem Befund hätte er eigentlich auf 3 Beinen laufen müssen.
Soviel zum Thema "So schlimm isses nicht". Hunde zeigen Schmerz mitunter "leider" erst sehr spät.
Connor war bei seiner ersten OP 5 Monate alt (eine zweite erfolgte 3 Jahre später - da ging er wirklich nur noch auf 3 Beinen, in der Zwischenzeit und nach der zweiten OP lief er klar).
Machen lassen hab ich ihn, was er wollte. Nur gezwungen hab ich ihn nicht (also sowas wie Bollerwagen ziehen käme nicht in Frage...er durfte vor ein paar Wochen mal einen Schlitten ziehen...30 Meter, und Schluss).
Bewegung ist wichtig, aber nicht zu irgendwas zwingen (zB Hundesport, wo sie ja über die Hindernisse gehen "müssen"...will er aber draußen mal über nen Stamm springen, soll ers doch tun).
Ich habs so gehandhabt: Lieber ein fröhlicher Hund und dafür vielleicht ein paar Jahre weniger, als einen der ständig nur an der Leine laufen darf oder nicht toben darf, und dann unglücklich alt wird (und wenn ich bedenke, dass wir nur knappe 5 Jahre hatten -nicht aufgrund der schweren ED - dann bin ich froh, dass er so viel Spáß haben konnte).
Genauso mache ich es bei Gordon, der mit 8 Monaten schwere HD diagnostiziert bekommen hat (Zufallsbefund, er zeigt keine Klinik). Muskulatur ist wichtig. Ein Physiotherapeut kann sicher helfen, wir gehen sobald es das Wetter zulässt viel schwimmen.
Allerdings würde ich die Sache jetzt erst mal "ausdiagnostizieren" und "heilen" lassen (also die ED kann man ja nicht heilen, aber die Entzündung die da sicher gerade vorliegt).
Gute Besserung! (und schau mal, ob du nicht doch irgendwie ein Geldpolster anlegen kannst...1.000 € sind nicht viel, wenns um TA-Rechnungen geht....ich weiß, man hat das idR nicht rumliegen, aber man sollte es auftreiben können, wenn es benötigt wird. Hilft dir im aktuellen Fall nicht viel, aber eine OP-Kosten-Versicherung kann einem oft helfen)
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zumal man bedenken sollte.......der Hund ist noch jung. Die Medis würde er zeitlebens brauchen und da muss ich kein großer Rechenkünstler sein um festzustellen, dass die Medis auf lange Sicht die 1.000 Öckers mal eben locker übersteigen.
Und wenn es ein Hund ist, der wie meiner, einen sensiblen Magen hat, dann verträgt er die Medis nicht dauerhaft - und dann ??
Unsere Behandlung (1 Ellenbogen) hat mit allem drum und dran 420 Euro gekostet - viel Geld gar keine Frage. Aber wenn ich nun, nach über 1 Jahr sehe, dass ich nicht eine einzige Tablette mehr gebraucht habe, mein Hund quietschfidel durch die Wiesen wetzt und am Abend eben NICHT humpelt, dann waren es die 420 Euro wert - jeden Cent!
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Mein Rüde (derzeit 5 Jahre) hat beidseitig ED (schon 2 x operiert) und schwere HD (beides bereits mit 6 Monaten diagnostiziert) und wurde vor 1,5 Jahren rundum "vergoldet".
Das hat ca. 600 Euronen gekostet, fand ich sehr günstig.
Die TÄ, die das gemacht hat, sagte auf meine Frage hin, dass sie keine Notwendigkeit sieht, wie so mache Kollegen, die Behandlung zu teuer zu machen, sie möchte den Hunden damit helfen.
Zitat von ihrer Homepage:
"Erkrankungen bei denen eine Golddrahtimplantation in Frage kommt, sind chronische Veränderungen der großen Gelenke, wie Hüfte ( z.B. Coxarthrose, HD), Knie (Gonarthrosen, postoperative Beschwerden), Ellenbogen (OCD postoperativ, Arthrosen), Wirbelsäule ( z.B. Spodylarthrosen), wie auch der kleinen Gelenke.Unbedingt zu beachten ist, daß vor allem der prophylaktische Einsatz der Methode bei beginnenden oder angeborenen Veränderungen deren klinisches in Erscheinung treten deutlich verzögern, unter Umständen sogar verhindern kann. Je jünger der Patient desto besser sind die zu erwartenden Resultate."
Zusätzlich füttere ich Grünlippmuschelextrakt und Teufelskralle, das ist nicht sehr teuer und dem Hund scheint es gut zu tun.
Ich lasse ihn sich - soweit möglich - frei bewegen, aber ich mache bewußt nichts mit ihm, was besonders die Ellbogen belastet, auch im Sport achte ich halt da drauf. - Vor einem Moment
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