Immer will er mich beschützen
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Hallo,
ich bräuchte mal euren Rat.
Ich habe einen 6 Jährigen American Staffordshire Terrier den ich damals mit 2 Wochen bekommen habe, mit der Flasche habe ich ihr großgezogen.
Noch nie getrennt von mir außer zur Arbeitszeit da ist er bei meiner Mutter
Kommandos hat er alle drin und er hört auch sehr gut .
Das Problem was ich habe ist, er zeigt fremden Menschen gegenüber die mir zu nah kommen ein Aggressives Verhalten
Beispiel: wenn wir durch die Stadt gehen und jemand geht an mir vorbei, er achtet zwar auf die Person hat aber nicht zu "beanstanden" dreht die Person sich aber um und will sich mit mir unterhalten, mach den auch noch Bewegungen mit den Händen , bekommt mein Hund einen Nacken und fängt an zu bellen und knurren, bis ich AUS sage .
Ich kann ihn auch ohne Leine führen, zu anderen Tieren oder Menschen zeigt er keine Interesse .
Es kommt mir so vor als ob er nichts an mir ran lassen will, oder mich in jeder Situation beschützen will.
Die Behandlung beim Tierarzt kann ohne Maulkorb nicht erfolgen.
mfg
- Vor einem Moment
- Neu
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Der Hund hatte nun ja 6 Jahre Zeit, das unerwünschte Verhalten zu üben.... Hast du jemals was unternommen, um ihn mit Menschen allgemein zu sozialisieren? Und hast du schon was anderes probiert ausser AUS sagen, hast du gezielt Begegnungen geübt, beispielsweise in der Hundeschule?
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ich denke er glaubt du bist seine recource und du gehörst ihm.
eigentlich (in dem fall) mangelnde führungsqualität deinerseits, da er es selbst in die hand nimmt und bestimmt wer oder was sich dir annähern darf. insofern wäre es wirklich ein "dich verteidigen". wenn auch im weitesten sinne, da er glaubt dass du das selbst nicht kannst.
das steht ihm auf jeden falls so nicht zu. du bestimmst wer zu dir kommen darf und nicht er.
ich denke du soltest dir mehr führungsqualitäten aneignen, welche man sehr gut trainieren kann.
dazu brauchst du jedoch unbedingt anleitung, da dieser zustand schon viel zu lange anhält, als dass es mit ein paar traings zu beseitigen wäre.
mich wundert dass es schon so lange andauert und du noch nichts versucht hast zu ändern. respektiv du noch nicht in soweit dahinter warst damit sich etwas ändert.
nichtmal meine herdenschützer sind in meiner gegenwart "so drauf", obwohl die rassen als wächter und reine beschützer selektiert sind.
meine hunde ziehen mich nicht in zweifel und sehen insofern auch keinen grund mich gegen alles mögliche zu beschützen, nur weil sie glauben ich wäre selbst nicht fähig genug. -
ZitatAlles anzeigen
ich denke er glaubt du bist seine recource und du gehörst ihm.
eigentlich (in dem fall) mangelnde führungsqualität deinerseits, da er es selbst in die hand nimmt und bestimmt wer oder was sich dir annähern darf. insofern wäre es wirklich ein "dich verteidigen". wenn auch im weitesten sinne, da er glaubt dass du das selbst nicht kannst.
das steht ihm auf jeden falls so nicht zu. du bestimmst wer zu dir kommen darf und nicht er.
ich denke du soltest dir mehr führungsqualitäten aneignen, welche man sehr gut trainieren kann.
dazu brauchst du jedoch unbedingt anleitung, da dieser zustand schon viel zu lange anhält, als dass es mit ein paar traings zu beseitigen wäre.
mich wundert dass es schon so lange andauert und du noch nichts versucht hast zu ändern. respektiv du noch nicht in soweit dahinter warst damit sich etwas ändert.
nichtmal meine herdenschützer sind in meiner gegenwart "so drauf", obwohl die rassen als wächter und reine beschützer selektiert sind.
meine hunde ziehen mich nicht in zweifel und sehen insofern auch keinen grund mich gegen alles mögliche zu beschützen, nur weil sie glauben ich wäre selbst nicht fähig genug.

Super erklärt und GENAU das Problem erkannt. Mir ging es mit meinem Schäferhund damals ganz genau so. Da durfte nicht mal ein Auto halten und der Fahrer nach dem Weg fragen ohne dass der Hund ihn am liebsten gefressen hätte.Allerdings war er erst 7 Monate alt. Ich bin so begeistert weil bei mir erst der dritte Hundetrainer erkannt hat dass es an meiner mangelnden "Führungsqualität" lag und der arme Hund glaubte mich beschützen und alles regeln zu müssen.
Dafür ist eindeutig ein guter Trainer nötig, denn da muß man als Hundehalter erstmal ne Menge lernen, mehr als der Hund. Der ist am Ende erleichtert dass er nicht mehr dauernd unter Stress steht weil er "aufpassen" muß. -
ich muss noch anhängen..
selbst meine hunde haben (besonders der kangal und die owtscharka) beim tierarzt einen maulkarb an.
sie wissen genau was sie wollen: und zwar von einem tierarzt nicht angefasst werden.
das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und schon gar nichts mit resourcen (herrchen oder frauchen)verteidigung.
hier verteidigen sich die hunde nur selbst...und das allerdings ist völlig normal und ein kalkulierbares risiko, welches man besser mit maulkorb absichert. -
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Da keiner den Hund gesehen hat, finde ich es etwas vermessen, die oben erwähnte Kontrolle zu unterstellen.
Genauso gut kann es sein, dass dieser Hund schlicht schlecht (mit der Umwelt) sozialisiert ist und somit aus Unsicherheit agiert.
Die Angaben des TS sind nicht annähernd ausreichend, um "das Problem zu erkennen".
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Zitat
Da keiner den Hund gesehen hat, finde ich es etwas vermessen, die oben erwähnte Kontrolle zu unterstellen.
Genauso gut kann es sein, dass dieser Hund schlicht schlecht (mit der Umwelt) sozialisiert ist und somit aus Unsicherheit agiert.
Die Angaben des TS sind nicht annähernd ausreichend, um "das Problem zu erkennen".
Danke! Bin immer wieder über manche hellseherischen Diagnosefähigkeiten erstaunt..... :clairvoyance2:"Kontrollverhalten" ist eh so ein Schlagwort, das für alles mögliche herhalten muss, tönt kompetent und weist dem Hund das Problem zu....

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und weist dem HUNDEHALTER das Problem zu .......wenn schon.
Schlecht sozialisiert und läuft ohne Leine ungestört an Mensch und Hund vorbei?????? Wie geht das?
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Schlecht sozialisiert im Hinblick auf KONTAKT von bzw. mit Fremden.
Und was Kontrollverhalten und Problemzuweisung betrifft: In der Regel wird es genau so gesehen - der HUND hat ein Kontrollproblem.
Das zieht sich hier durchs Forum wie ein roter Faden. Leider.
Unabhängig davon ist "Kontrollverhalten" keine Diagnose.
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ich denke er glaubt du bist seine recource und du gehörst ihm.
eigentlich (in dem fall) mangelnde führungsqualität deinerseits, da er es selbst in die hand nimmt und bestimmt wer oder was sich dir annähern darf. insofern wäre es wirklich ein "dich verteidigen". wenn auch im weitesten sinne, da er glaubt dass du das selbst nicht kannst.
das steht ihm auf jeden falls so nicht zu. du bestimmst wer zu dir kommen darf und nicht er.
ich denke du soltest dir mehr führungsqualitäten aneignen, welche man sehr gut trainieren kann.
dazu brauchst du jedoch unbedingt anleitung, da dieser zustand schon viel zu lange anhält, als dass es mit ein paar traings zu beseitigen wäre.
mich wundert dass es schon so lange andauert und du noch nichts versucht hast zu ändern. respektiv du noch nicht in soweit dahinter warst damit sich etwas ändert.
nichtmal meine herdenschützer sind in meiner gegenwart "so drauf", obwohl die rassen als wächter und reine beschützer selektiert sind.
meine hunde ziehen mich nicht in zweifel und sehen insofern auch keinen grund mich gegen alles mögliche zu beschützen, nur weil sie glauben ich wäre selbst nicht fähig genug.Das glaub ich auch, als ich das gelesen habe, hatte ich mir das schon gedacht!

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