Pinas Pfoten werden immer schlimmer! Hilfe!
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Hallo!
Wir haben Pina seit Januar 2011. Sie kommt von Teneriffa, wo sie in einer Tötungsstation gelandet war. Sie hat eine Schulterhöhe von ca. 50 cm und wiegt 17 Kilo.
Nun zu unserem Problem:
Als wir Pina übernahmen, war sie sehr mager (11 Kilo) und hatte dünnes Fell, ABER: ihre Pfoten waren völlig ok! Inzwischen ist es so, dass ich nicht mehr weiß, was ich mit ihren Pfoten noch machen soll. Sie leckt offensichtlich an den Pfoten. Sie sind inzwischen ganz rot und wund.
Wir haben mit Folgendem versucht, dieses Verhalten abzustellen:
- Stören
- Futterumstellung (nur noch Lamm oder Hirsch mit Kartoffel, kein Huhn oder Rind mehr)
- spezieller Badezusatz
- Melkfett
- Zinksalbe
- Ballistol-Öl
- Cortison-Salbe
- Tannolact-Lotion
- Anti-Juckreiz-Spray
- Socken
- Schuhe
- Haare zwischen den Zehen entfernen lassen
- Bachblüten-Tropfen

Alles scheint nicht zu helfen.
Was ich einfach nicht verstehe ist, warum sie, als sie in der Tötungsstation war und völlig mangelernährt und vernachlässigt war, gesunde Füße hatte! Jetzt, wo sie von allen umsorgt und gepflegt wird, werden die Füße immer schlimmer!
Weiß jemand Rat?
Danke im Voraus!
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Ein neurotisches Verhalten ist ausgeschlossen? Was sagt euer Arzt? Milben und ähnliches wurden auch ausgeschlossen?
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Danke für die schnelle Antwort!
Also, Milben sind ausgeschlossen worden.
Wenn es ein neurotisches Verhalten ist, warum hat sie das erst entwickelt, als es ihr eigentlich gut ging? Und vor allem, wie gewöhne ich es ihr wieder ab?
Ich hab mal gelesen, dass Hunde aus solchen Verhältnissen oft anständiges Futter nicht gut vertragen würden, weil es zum Beispiel zu proteinreich ist und sie das nicht gewöhnt sind? Kann das sein? Aber selbst wenn würde es mir widerstreben, irgendeinen Mist zu füttern...
Was meint ihr?
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Leishmaniose ist ausgeschlossen ?
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Huhu!
Ist sie auf alle gängigen Mittelmeerkrankheiten getestet?Welche Milben wurden denn ausgeschlossen und wie wurde das gemacht?
Wurde sie eingehend auf Flohkot untersucht? Das hört sich seeeehr verdächtig nach Allergie an!Mein Rat: sucht umgehend mit ihr einen fähigen Dermatologen auf!
Liebe Grüße
Rike -
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Hallo!
Die Pfoten wurden untersucht. Sie bekam mehrmals Tropfen in den Nacken. Der Tierarzt meinte zur Sicherheit...
Sie wurde 2x auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Negativ.
Ihr Blut wurde 2x untersucht. Alles ok.
Ach so, die Bauchspeicheldrüse ist auch untersucht worden. Diese Untersuchungen wurden gemacht, weil sie zeitweise große Verdauungsprobleme hatte. Die haben wir aber mit Lamm und Hirsch und ab und zu Enteroteknosal im Griff...
Wie geht das denn mit dem Flohkot?
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ZitatAlles anzeigen
Wir haben mit Folgendem versucht, dieses Verhalten abzustellen:
- Stören
- Futterumstellung (nur noch Lamm oder Hirsch mit Kartoffel, kein Huhn oder Rind mehr)
- spezieller Badezusatz
- Melkfett
- Zinksalbe
- Ballistol-Öl
- Cortison-Salbe
- Tannolact-Lotion
- Anti-Juckreiz-Spray
- Socken
- Schuhe
- Haare zwischen den Zehen entfernen lassen
- Bachblüten-Tropfen

Bis auf die Futterumstellung und die Bachblüten waren das ja alles rein symptomatische Behandlungsversuche.
Ist denn in Sachen Diagnostik bereits irgendwas gelaufen?
Neben den typischen MMKs könnten auch Autoimmunerkrankungen zu Veränderungen an den Pfoten führen. Auch den Anhalt für eine Allergie als solche kann man über Blutuntersuchungen bekommen.Zitat
Wenn es ein neurotisches Verhalten ist, warum hat sie das erst entwickelt, als es ihr eigentlich gut ging?Oft sind die Hunde mit solcher Herkunft wirklich rein mit Überleben beschäftigt - die Probleme daraus entwickeln sich tatsächlich erst, wenn der Hund zur Ruhe kommt und versucht, das alles zu verarbeiten. Aber ich persönlich "glaube" erst mal an eine gesundheitliche Ursache und würde das Thema Allergie, MMK und Autoimmunerkrankungen gründlich klären lassen.
LG, Chris
Edit - mit der Diagnostik hat sich das weng überschnitten.
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Welche Autoimmunerkrankungen kämen denn da in Frage? Würde man das auch im Blut sehen?
MMK sind ja negativ getestet (2x).
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Zitat
Oft sind die Hunde mit solcher Herkunft wirklich rein mit Überleben beschäftigt - die Probleme daraus entwickeln sich tatsächlich erst, wenn der Hund zur Ruhe kommt und versucht, das alles zu verarbeiten.Diesen Gedanken find ich sehr interessant! Was macht man denn da?

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Hallo Tina,
der Unterschied zum freien Leben auf der Straße und dem "Umsorgt werden", besteht ja darin, dass sie geimpft wurde.
Ich würde auch an eine Ausscheidungsreaktion des Körpers denken, auf die Zusatzstoffe in Impfungen (Thiomersal -eine hochgiftige Quecksilberverbindung und Aluminiumhydroxid).
Versuchsweise könntest Du den Hund von einer Tierheilpraktikerin entgiften lassen und das Immunsystem stärken lassen. Das ist relativ günstig - wahrscheinlich günstiger, als Allergietests beim Tierarzt.
Damit könnte man auch eine evtl. Allergie oder sonstige Autoimmunerkrankung wieder heilen.
- Vor einem Moment
- Neu
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