Erziehung bei Mischlingen

  • Ich füge hinzu einen Mischling mit unbekannter Herkunft.
    Wobei es natürlich die beiden,wahrscheinlich seltenen,Extremfälle sind, die ich hier aufzeige:
    Mischling unbekannter Herkunft,der sich als Ü-Ei entpuppt und u.U völlig ungeeignet ist und demgegenüber der Hund(vom Züchter) bei dem Eltern,Großeltern,Geschwister etc. bekannt sind und keine großen Überraschungen vorkommen,weil er zufällig genau dem Rassestandart entspricht, was das Verhalten betrifft.
    Es liegt eine Menge dazwischen, die sehr viel realitätsgetruer ist ;)

    Das mit dem Körperkontakt war nur ein Beispiel, was bei mir die Ausgangsfrage aufgeworfen hat.

  • Majalein

    Das sehe ich definitiv anders, ich kenne Amys Bruder, Ihre Eltern sowie Geschwister der Eltern und man sieht definitiv kein Muster!

    Ihre ganze Familie ist eher sehr ruhig im Wesen und sehr leicht zu handhaben, Amy ist das krasse Gegenteil, sie ist total hibbelig, immer am rumrennen, mal 5 Min liegen bleiben ist schwierig für sie. Man könnte sagen sie ist hyperaktiv.

    Dazu muss man noch sagen, sie ist ein Mischling aus Dackel und Fox also absolut Jagdhund, ich hatte aber nie Probleme mit ihr, bis jetzt zumindet.

    Also pauschal kann man nicht sagen, es ist schwieriger

  • Wenn ein Hund sich "unter Umständen" als völlig ungeeignet entpuppt, muß man sich dem Hund zu liebe trennen.

    Aber, wie oft kommen diese Extreme vor?

    Man ist ja nun nicht völlig blind und kann auch beim Welpen schon erkennen, wie z. B. die Endgröße sein könnte.
    Ein Mischlingswelpe aus Großhunden wird ein anderes Gebäude haben, als einer aus Kleinhunden.

    Erfahrene Menschen werden auch beim Welpen gewisse Abstammung vermuten und liegen meist richtig.

    Und wie ich schon geschrieben habe, die Neigungen des Hundes lernt man im Laufe der nächsten Wochen und Monate kennen.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Puh, ich weiß zwar, welche Rassen in meinem Hund vertreten sind, aber um sowas hab ich mir keine Gedanken gemacht. Die Grundkommandos bringt man allen gleich bei, und der Rest ergibt sich ja.. man kennt seinen Hund ja irgendwann und merkt, wofür er sich eignet oder nicht eignet...

  • Napffüllerin

    Genau das meine ich ja, wenn ich sage dass es vieles zwischen meine genannten Beispielen gibt, was eher der Realität entspricht.
    Ich kenne mich vor allem mit der Pferdezucht aus,aber nehme mal an das es da schon gewisse Parallelen gibt.
    Der Vollbruder von meinem Pferd ist auch in allem das komplette Gegenteil von ihm.

    Um nochmal zur Ausgangsfrage zurückzukehren:
    Allgemein sagt ihr auch, dass das einzelne Individuum bedeutender als die Rasse(n), der es angehört.Ich denke das sind sich alle hier einig. Und ich sehe das auch nicht anders,aber würde gerne noch etwas vertiefen :smile:
    Um der Disukssion noch ein weiteres Beispiel hinzuzufügen:
    Habe ich einen Border-Welpen(wahlweise eine Rasse mit ähnlicher Veranlagung), achte ich von Anfang an darauf, dass er lernt Ruhe zu halten. Womöglich mehr als bei einer anderen Rasse,weil ich von vornerein weiß, dass sie bei zu viel Programm gerne überdrehen, während sich meine Labbihündin (gilt jetzt wie immer nicht für alle Vertreter dieser Rasse) schon von sich aus Pausen nimmt und ich das nicht explizit üben musste.

    Und in unerfahrenen Händen?


    so leicht gebe ich nicht auf :p

  • Unerfahrene Hände, denen auch noch das natürliche Bauchgefühl und die Begabung einen Hund zu erziehen fehlt, werden mit keinem Hund, egal ob Mischling oder Rassehund, glücklich werden.

    Es sei denn, sie merken, da läuft was schief und suchen sich Hilfe.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    Unerfahrene Hände, denen auch noch das natürliche Bauchgefühl und die Begabung einen Hund zu erziehen fehlt, werden mit keinem Hund, egal ob Mischling oder Rassehund, glücklich werden.

    Es sei denn, sie merken, da läuft was schief und suchen sich Hilfe.

    Gaby und ihre schweren Jungs


    Manchmal werden sie sehr wohl glücklich, der Hund aber nicht.
    Aber es ist schon ein bißchen schwieriger, einen Mischling unbekannter Herkunft zu erziehen, finde ich. Es gibt ja nun nicht den tollen Ratgeber " Vom Umgang mit einem Mischling", während man für die einzelnen Rassen bestimmt genug Literatur findet. Wenn die Vorfahren bekannt sind, beliest man sich natürlich über die Rassen, die mitgemischt haben, aber das fällt eben auch aus. Und auch hier im Forum kommt statt eines konkreten Vorschlags oft der Hinweis, bei einem Mischling könne man eben schwer oder gar nicht beurteilen. Absolut nachvollziehbar.
    Ich rede nur von meinen Erfahrungen. Ich habe einen gut händelbaren Hund und ich behaupte, auch einen zuverlassigen Instinkt. Aber immer wieder verblüffen mich seine Verhaltensweisen und ich verzweifle regelrecht, weil ich sie nicht erklaren kann.

  • Zitat


    Um nochmal zur Ausgangsfrage zurückzukehren:
    Allgemein sagt ihr auch, dass das einzelne Individuum bedeutender als die Rasse(n), der es angehört. [/size]

    ich würde immer zuerst die rassetypischen eigenschaften (wobei beim mischling die eine oder andere sich eher zeigt) in en vordergrund stellen und dann das individuum als solches. es macht z.b. (für mich) keinen sinn sich einen herdi zu holen und dann zu glauben..
    ich habe sicher ein ruhigeres exemplar, welches kein grundstück zum bewachen braucht usw...
    da fällt man bei so einem hund schnell auf die nase.

  • Das sind genau so die Sachen, die ich meine.

    Natürlich schlägt auch bei den Rassen der eine oder andere mal aus der Art,aber es gibt Gründe weshalb man sich für diese oder jene Rasse entscheidet.
    Und auch hier im Forum,wo fast täglich ein neuer Thread geöffnet wird mit der Frage: "Welche Rasse passt zu mir?" wird eben Bezug auf bestimmte Tendenzen bestimmter Rassen genommen und dementsprechend Tips gegeben.

    Die Hündin,die ich letztes Jahr hatte, sah als Welpe aus wie ein Labbi. Vom Charakter hat sie außer ihrer Wasserfanatik nichts vom Labrador, sondern ganz viel von den Windhundeartigen. Allerdings ist sie ein wirklicher Traumhund,der keine Probleme macht.

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