Frust, vom frechen Ferkel so langsam zur jagenden Wildsau
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Hallo,
ich weiß es gibt viele treads mit dem Thema. . Aber irgendwie komm ich nirgends richtig zur Antwort.Mir fehlt der richtige Anfang
Als erstes ich weiß das unser Problem hausgemacht ist. ...
Abby War schon immer mein verwöhntes Einzelkind. .ich War mir bewusst das alles nur so gut klappt weil sie lieb ist und gefallen mag.sie ist 20 Monate alt und ein kleiner Münsterländer-Mix
Gassigänge waren völlig ok, der Radius War zwar immer etwas weit aber sie kam ja brav wieder und achtete auf uns. .
dann hatten wir das mäuseloch probleml, aber mit abholen haben wir das in den Griff bekommen.Jetzt am Samstag ist sie das erste mal richtig jagen gewesen. . Der arme Hase, ich hatte keine Chance mehr. Kam dann nach 5 Minuten wieder.
Seit dem ist sie wie durch den Wind. .völlig Gaga und will nur noch aufs Feld Fährten suchen. .Heute hat sie sich in gülle gesühlt, ist das ekelig.
Wollte nun mit ihr draußen Leckerli suchen spielen, klappt auch 5-6x danach ist es für sie langweilig.
Wie was mach ich denn nu?
Bin für Sie draußen sowas von uninteressant. ..wir wohnen direkt an dem Feld. .also muß ich da jeden Tag gassi. Verstecken und wegrennen ist ihr egal, denn sie weiß wo sie wohnt und hat ja alle Zeit der Welt nach hause zu kommen. .Wie fange ich denn jetzt an?
Würde mich riesig freuen, wenn sich jemand die Mühe macht mir die richtigen Vorgehensweisen zu erklären. ..Bin echt durch den Wind, dass mein Püppchen mir jetzt so auf der Nase tanzt. . Hab auch angst das der Freilauf nicht mehr klappt.
Lg
vom Handy, kann daher etwas wild sein
- Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Antijagdtraining!
Da gibt es sehr gute Literatur und Seminare. -
Schleppleine an den Hund und ab sofort dran lassen. Mal mit Schlepp, mal Freilauf geht nach hinten los. Das schon mal vorab.
Befasse dich mit Antijagdtraining, dann kannste es wenigsten einigermaßen kontrollieren.
Den Jagdtrieb selbst kannste nicht abgewöhnen oder wegtrainieren. Du kannste es aber umlenken (andere Nasenarbeiten als Auslastung) und kontrollieren (Superruf oder Superpfiff konditionieren, Impulstraining). Das Ganze dauert aber eine gefühlte Ewigkeit. So im Schnitt biste ein bis zwei Jahre mit der Schlepp unterwegs, bevor du das erste mal wieder an Freilauf denken kannst.Ich wünsche die viel Spaß und Glück.
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Was machst du denn mit ihr so zur Beschäftigung?
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Zitat
Hallo,
Heute hat sie sich in gülle gesühlt, ist das ekelig.
Hab ich ganz vergessen zu erwähnen.
In Gülle, totem Tier oder sonst irgend einem Mist wälzen ist völlig normal für Hunde. Gerade nach dem Baden/Duschen machen Hunde das verstärkt.
So was kannste aber mittels Komandotraining hinbekommen. Entweder sofort den Hund abrufen, wenn man sieht, dass er sich wälzen will, oder mit einem antrainierten "Nein" oder "Pfui" unterbinden.
Das setzt aber voraus, dass diese Grundkommandos auch wirklich sitzen.Wie klappen denn deine Kommandos bei dir zu Hause? Klappt das immer ganz sicher, oder nur so la la?
Leckerchensuchspiele für draußen sind gut, aber anfangs kann der Hund seine konzentration noch nicht so lang halten. Gib dem Hund ein deutliches Vorbereitungszeichen, bevor es an die Suchspiele geht.
Manche Leute ziehen dann, ein speziell ausgesuchtes Geschirr an und lassen den Hund Sitz oder Platz machen, damit er vom vorherigen Tun runterfahren und sich kopfmäßig sammeln kann und seine Aufmerksamkeit zu 100 % auf dich richtet. Es sollte ein immer gleiches Ritual sein, damit der Hund das irgendwann verinnerlicht. Er wird dann so nach und nach merken "Ok, gleich gehts Leckerchensuchen los".Dass dein Hund nach 5 - 6 Mal keine Lust mehr hat, hängt vermutlich eher an der noch nicht geübten Konzentration zusammen. Deshalb geht man hier auch Schritt für Schritt vor.
Ich habs so gemacht:
Der Hund macht sitz oder platz (sollte man sich festlegen) und wird irgendwo locker festgemacht, Zaunpfahl, Baum oder so (nur zur Sicherheit, dass er nicht abhaut). Mittlerweile sitzt meine Süße mittels "Bleib"-Kommando auch ohne Festmachen brav und guggt mir bei den aufmerksam bei den Vorbereitungen zu.
Dann legst du mehrere Meter zunächst im Abstand von ein bis zwei Fußlängen ein Leckerchen, am Ende der Reihe einen kleinen Leckerhaufen als Superbelohnung. Dann gehsts zum Hund zurück, nimmst die Leine (am Besten eine Schleppleine) und gibts dem Hund das Komanndo "Such". Im Optimalfall steht der Hund auf und geht auf Schnüffelspur und sammelt nach und nach die Leckerchen ein. Am Ende der Kette beim Leckerchenhaufen dann große Party feiern und Hund ausgiebig loben.
Wenn das einigermaßen gut klappt, kann man nach und nach die Abstände der Leckerchen vergrößen, später auch mal um ne Kurve oder in nem Kreis, Leckerchen vielleicht auch auf Tictac-größe verkleinen usw.
Ziel ist es dem Hund nach und nach n bissl schwierigere Spuren zu legen, sodass er sich stückchenweise länger konzentrieren muss und er sich n bissl mehr anstrengen muss mit seiner Nase.Bei solcher Auslastung sind wir grad angekommen, werden aber demnächst noch im Hundesportverein verstärkt und etwas spezifischer mit der Nase arbeiten lassen.
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die tanzt dir nicht auf der nase rum, die agiert nur entsprechend ihren anlagen... sie muß jagen, sie muß ihre nase nutzen, sie muß aus feld, sie muß ihre körperliche belastbarkeit austesten... und hat wahrscheinlich bisher nicht gemerkt, dass sie das nicht darf oder soll
sie wird jetzt erwachsen, die will ne aufgabe/ arbeit habenhilf ihr da einfach!!!
und nur noch handfütterung, nur draussen füttern, nur für geleistete arbeit...
fährtenarbeit anfangen, fahrrad fahren!!!
dummytraining mit schleppleine. Impulstaining.
fahrrad fahren. komando stop und platz freundich generalisieren...bei allem, was du jetzt in deinem schrecken machst, mußt du bedenken, dass du einen Arbeitshund hast, der extrem sensibel und für die relativ direkte zusammenarbeit mit dem menschen gedacht ist, also auf keinen fall zu böse oder forsch dran gehen...
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Hallo,
lieben Dank für eure Antworten.Einiges davon hilft mir schon viel viel weiter.
Ja, ich habe mich darauf ausgeruht das sie ja immer auf pfiff kam... und ja dadurch hat sie sich den Radius immer selbst erweitert. Ich habe dagegen nichts getan. .. denke aus Bequemlichkeit. Das Feld vor der Haustür zu haben War einfach zu verlockend.
Ich bin ihr auch überhaupt nicht böse, denn sie kann am wenigsten dafür.
Durch den Winter haben wir zur Zeit auch keine hundeschule und machen weniger als sonst, da habt ihr recht.
Das wird sofort geändert.
Wir machen sonst viel Tricks, nasenarbeit (ohne Fährte, dabei fährt sie mir noch zu sehr hoch) also es werden Gegenstände versteckt die dann gesucht werden müssen.
Wir gehen jetzt nur noch mit voller Aufmerksamkeit wieder gassi.. ja wir haben alles etwas schleifen lassen, ist wohl nicht so gut bei einem 20 Monate altem Hund.
Heute War ich mir der Schlepp. .. sie ist echt ne artige. ..rannte nicht rein, hat am Ende geschnüffelt, auf mich gewartet oder bei schnalzen zu mir zurück zum weitergehen sie kennt das Training wohl noch:-)
Sie hört sonst sehr gut. . Drinnen und draußen. .. sie ist ein sehr leicht zu erziehender Hund. ..das wurde gut erfasst, sie ist sensibel und will immer ganz nah mit dem Mensch arbeiten.
Und arbeiten will sie. ..
Mir hat der tread schon viel geholfen, denn er hat mir die Augen geöffnet. Ich War faul, und wunderte mich dann warum mein Hund sich allein beschädigt

Hier bei uns gibt es nur Hundehalter die nichts mit dem Hund machen als Feld, Feld und zusammen spielen lassen. Davon habe ich mich wohl anstecken lassen, aber die haben halt auch keine kleine Münsterländerin, leider weiß ich nichts über ihre Herkunft....
Gerne nehme ich weiter tipps entgegen... und freue mich auf Anregungen.
Lg
vom Handy, kann daher etwas wild sein
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Zitat
die tanzt dir nicht auf der nase rum, die agiert nur entsprechend ihren anlagen... sie muß jagen, sie muß ihre nase nutzen, sie muß aus feld, sie muß ihre körperliche belastbarkeit austesten... und hat wahrscheinlich bisher nicht gemerkt, dass sie das nicht darf oder soll
sie wird jetzt erwachsen, die will ne aufgabe/ arbeit habenhilf ihr da einfach!!!
und nur noch handfütterung, nur draussen füttern, nur für geleistete arbeit...
fährtenarbeit anfangen, fahrrad fahren!!!
dummytraining mit schleppleine. Impulstaining.
fahrrad fahren. komando stop und platz freundich generalisieren...bei allem, was du jetzt in deinem schrecken machst, mußt du bedenken, dass du einen Arbeitshund hast, der extrem sensibel und für die relativ direkte zusammenarbeit mit dem menschen gedacht ist, also auf keinen fall zu böse oder forsch dran gehen...
Das hätte ich auch vorgeschlagen. Dieser Tipp wurde mir bei Milo gegeben, er kommt jetzt langsam in die Pubertät und seine Aufmerksamkeit mir gegenüber schwand von Tag zu Tag. Ich konnte neben ihm stehen und Mortilo "schreien", da hat nicht mal ein Ohr gezuckt. Wir machen das draußen Füttern jetzt seit einer Woche, es hat jedoch gleich nach dem ersten Tag gefunzt. Alle Aufmerksamkeit ist bei mir. Abrufen, selbst bei Sichtung eines anderen Tieres, inkl Hund, kein Problem mehr. Ich musste Milo die ersten zwei Tage sogar dazu annimieren, dass er mal ein wenig weiter vor läuft und mir nicht so am Allerwertesten klebt (ist ja auch nicht das Optimum, ne?) Hätte ich nie gedacht, wie das einschlägt.
Sorry, musste nur mal meine Begeisterung kundtun

Viele Grüße,
Frollein
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Bei deiner Hündin würde ich auch jedes Zögern, Verharren und v.a. das Vorstehen belohnen und somit "ausbauen".
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Kann mir einer diese handfütterung genau erklären?
Bekommt sie dann nicht s im haus, , rein gar nichts?Wie macht ihr das denn? ?Auserdem gibt es hier dose...
Vielleicht hat jemand Lust mir das genau zu erklären. .
Und wie belohne ich das ausharren, vorstehen? Per Clicker? Zu dem schleppleinentrainig? Ist das nicht viel auf einmal?
vom Handy, kann daher etwas wild sein
- Vor einem Moment
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