Nach dem Gassi gehen sind wir total fertig
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Hallo
Ich hoffe ich bin hier im richtigen Thema......Es geht um unseren Hund Metcho,er ist unser erster Hund.Er kam mit vier Monaten aus Bulgarien zu uns.Ich muß dazu sagen,das es nicht leicht für Ihn war,da er nur mit seiner schwester nach deutschland kam,seine Mutter blieb in Bulgarien.Er hatte eine 21Stündige Autofahrt mit seiner Schwester nach Aschaffenburg hinter sich,als sie Nachts ankamen,wurde seine Schwester sofort an die Pflegefamilie übergeben und wir kamen dann Mittags aus Oberhausen um Ihn abzuholen.Wir sind dann erstmal mit ihm in Aschaffenburg im Wald spazieren gegangen,was sehr angenehm war und sind dann sechs stunden mit ihm nach Hausen gefahren,mit pause natürlich.Dann fing es hier in oberhausen an,er wollte absolut nicht raus,wir mußten ihn dann bis zum Park ziehen,was mir schon unangenehm war,da ging es dann,er mache sein geschäft und ging dann eine runde mit uns.Da ist mir schon aufgefallen,das er sehr ängstlich ist,egal wer kam,er duckte sich und wenn die Leute vorbei waren,bellte er wie verrückt.Der weg nach hause lief er von alleine,aber wehe es kam uns einer entgegen,dann ging das bellen los,oder wenn Autos und der Bus an uns vorbei kam zog er wie verrückt.Wir haben gedacht es würde sich irgendwann legen,sind mit ihm zur hundeschule,was in der gruppe einfach nicht geklappt hat,weil seine Angst zu groß ist.Bin dann nicht mehr hin,weil ich mit ihm hier zuhause arbeite,das bellen der leute gegenüber hab ich im griff bekommen.Sitz,Platz,komm her macht er sehr schön in der Wohnung,aber sobald ich draußen bin mit ihm,schaltet er ab,ich habe leckerchen mitgenommen,reagiert er nicht,ich habe sein lieblingsspielzeug mitgenommen,interessiert ihm nicht,wenn andere Hunde kommen,möchte er spielen,da ich ihn nicht ableinen kann,weil er hört immer noch nicht auf sein Namen,noch nicht mal wenn ich ruf komm her,dann ignoriert er mich,viele sagen ich soll es versuchen und dann weg gehen,er kommt schon hinter her,ja,das ist richtig,aber sobald ich ihn anleinen möchte,rennt er weg,dann müssen wir versuchen ihn im Gebüsch zu bekommen,wo wir ihn dann endlich kriegen,also,ableinen ist nicht mehr.ICh hab dann eine neue Hundeschule gefunden,wo wir einzelstunden nehmen,aber das was wir versuchen sollen mit ihm klappt nicht.Damit das rausgehen mit ihm besser geht,sollen wir stück für stück mit ihm sein seil ziehen machen,bis wir vor der Türe sind,immer weiter ziehn mit ihm so das er auf die Autos nicht reagiert,das mach ich mit ihm schon seit ein Monat,aber sobald die Wohnungstüre aufgeht,ist er weg.Also,Türe zu,komm her rufen,dann kommt er,läßt sich sein geschirr um tun,geht an der leine die Treppen runter türe auf,raus schauen,dann ganz schnell laufen,es könnte ja der böse bus komme.Er zieht langsam so feste das ich ihn bald nicht mehr halten kann,zu dem Geschirr mach ich jetzt immer ein Halsband um,wo ich die eine Seite von der leine am geschirr habe und die andere am Halsband,jetzt läuft er ein wenig langsamer,wenn wir im Park sind mach ich die leine länger und hab sie nur am geschirr,sobald ein Hund kommt,rennt er und ich kann ihn kaum halten,viele möchten nicht das er mit ihren hund spielt,weil er and er leine ist,kann ich ja vestehen,vor allem weil sie sich verletzen können.Ich merke nach jedem spaziergang,das ihm das genauso traurig macht wie mich
.Ich habe mir ratschläge anhören müssen,wie lass ihn laufen,das legt sich,werfe ihm die Leine oder Schlüsselbund hinter her(das kann ich nicht machen,weil er schon angst genug hat und ich ihn doch verletzen kann)oder wenn wir nach hause kommen,sollen wir ihn fest machen,das er sieht das er was falsch gemacht hat oder ihm zwei Tage kein fressen geben usw.das kann ich aber nicht,ich kann ihn doch nicht leiden lassen,weil ich mir sage,das liegt vieleicht auch an uns,das wir das total falsch angegangen sind.Sobald uns einer entgegenkam,blieb ich stehen,hab ihn in den arm genommen um zu zeigen,das ihn keiner was tun kann,ich bin ja da,das gleiche hab ich auch mit dem Bus und den Autos gemacht,jetzt brauch ich das nicht mehr,weil es langsam geht,es sei, es kommt uns eine Gruppe von Leuten entgegen,dann bleib ich stehen,bück mich um ihn in den arm zu nehmen.An der leine im Park versuch ich das mit dem stehen bleiben,was manchmal klappt,am besten kann ich mit ihm im dunkeln laufen,dann ist kaum einer da und ich kann richtig angenehm mit ihm laufen.Ach ja,was er auch macht,sobald ein gegenstand wie zb,Mülltonne oder Sperrmüll auf den gehweg steht,bellt er wie verrückt und läuft nicht daran vorbei.dann muß ich die strassenseite wechseln.könnt ihr mir vieleicht noch tips geben,was ich machen kann,Das das Sitz,Platz,vor allem komm her auch draußen funktioniert? - Vor einem Moment
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Hi,
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Hi, ich bin auch aus OB !
Vielleicht treffen wir uns mal? -
Zitat
Hi, ich bin auch aus OB !
Vielleicht treffen wir uns mal?
Das finde ich toll von dir! -
Es hört sich so an als ob du in einer Wohnung wohnst? Ohne Garten? Hast du ein Auto? Oder Freunde mit Auto?
Es wichtig, dass die Kommandos 200% im Haus sitzen bevor du draussen übst. Dann irgendwo üben wo es ruhig ist, keine Menschen, keine Hunde, keine Autos. Du musst das langsam steigern. Wenn du die Möglichkeit hat, irgendwo hinzufahren wo es ruhig ist wär das optimal.
Wie lange hast du den Hund? Ich habe auch ein Tierschutzhund mit 5 Monaten übernommen und sie ist jetzt, mit 1 Jahr immer noch sehr schüchtern. Es braucht Zeit und Geduld. Ich würde das Verhalten ignorieren, auf keinen Fall bestärken durch streicheln und in den Arm nehmen. Denn damit sagst du dem Hund "ja, auto ist böse. Du hast recht". -
Hallo,
ich würde dir erstmal ganz viel Bindungsarbeit empfehlen!
In negativen Situation aufkeinen Fall in den Arm nehmen oder streicheln- dann besser ignorieren
und alles was du ihr beibringen willst erst zuhause üben.
Das wichtigste bei Hunden die nicht gut - genügend geprägt sind ist viel Geduld und nicht enteuscht sein wenn es länger dauert.
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Hallo,
wenn du deinen Hund jedes Mal in den Arm nimmst und beruhigend auf ihn einsprichst, steigerst du seine Unsicherheit und er wird Ängstlich, das solltest du wirklich lassen! Wir ignorieren Dinge vor denen unser Schisser Angst hat einfach, dann verliert er das Interesse und nach einiger Zeit schauen wir uns es dann mal aus den Nähe an.
Ich würde Dir zu einem guten Hundetrainer raten! -
Hallo
Danke für eure Antworten
Ja,wir wohnen in einer 100qm großen Wohnung,Garten haben wir leider nicht,aber ein Auto(da hat er keine Angst vor,das ist das ja,was mich stutzig macht,gut,er steigt nur ein wenn das Auto aus ist).Das problem ist,mein Mann hat nur Führerschein,also können wir nur am We mit ihm wegfahren und da gehts dann zum Reihn,weil Wasser findet er richtig super.Leider hat mein Mann ein Arbeitsunfall gehabt und darf erstmal drei Wochen sein Bein nicht bewegen,das heißt,leider nur im Park mit ihm gehen
Wir haben ihn jetzt 6 Monate,am 1 April wird er 1 Jahr
Das mit dem ignorieren,werde ich mal versuchen.
muecke,danke für dein Angebot,habe dir eine pn geschrieben
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Ich hab auch so eine Angstnase hier sitzen oder soll ich sagen hatte?
Meine Hündin ist fast sechs und kam vor zwei Jahren aus Oradea, Rumänien,
über ein TH hier in der Nähe zu uns.Auch sie hatt vor allem Angst. Menschen, Autos, Fahrräder, Treppen laufen, Fernsehgucken etc. und viele Geräusche ängstigten sie. Die Dinge aufzuzählen, vor denen sie keine Angst hatte wäre leichter.
Wichtig war für sie, dass ich ihr einen festen Tagesablauf gegeben habe
und immer wiederkehrende verlässliche Rituale.Entspannt spazieren gehen war am Anfang auch nicht drin. Wir sind wochenlang immer ein und dieselbe Runde gegangen, schon allein anders herum zu gehen, hat sie überfordert. Damit wartete ich ca. zwei drei Wochen, ich weiß es nicht mehr so genau.

Wenn Menschen kamen, ob von vorn oder von hinten, wir sind große Bögen gelaufen und ich habe sie den Abstand zu den Leuten entscheiden lassen. Das ist bei uns zu Glück gut möglich. Wir blieben dann stehen und guckten nur.
Ich habe sie nicht angesprochen oder habe sie gestreichelt. Sie musste mit der Zeit die Erfahrung machen, dass die Menschen hier ihr nichts Böses wollen.Nimm deinen Hund bitte nicht mehr auf den Arm, damit erreichst du nicht, dass er weniger Angst hat.
Ab und zu sind wir jemanden begegnet, mit dem wir "Menschen sind nicht böse" üben konnten.
Oder wir haben auf unserem Spaziergang andere HH getroffen, mit denen wir dann gemeinsam gegangen sind.Die Leute haben artig meine Anweisungen befolgt, sie nicht zu beachten
oder wenn sie Kontakt aufnehmen wollte, sich wegdrehend in die Hocke zu gehen,
um ihr die Gelegenheit zu geben sich vielleicht zu trauen.Aber die allergrößte Hilfe war meine Hündin Mali, die Teddy auf Hundeart gezeigt hat,
wie das Leben bei uns funktioniert und vieles nicht annähernd so schlimm ist.Dein Hund braucht Zeit, Geduld und eine große Portion Vertrauen in dich,
damit er seine Ängste verlieren kann.Solange Metcho Angst hat, wird er sich draußen von dir nicht mit Leckerlies oder Spielzeug ablenken lassen.
Angst lähmt und mit Angst kann man nicht lernen.Übe Kommandos erst zu Hause und dann draußen, in einer reizarmen Gegend. Hunde lernen ortsbezogen.
Das was Metcho zu Hause kann, muss draußen an verschiedenen Orten auch erst von ihm gelernt werden.
Wenn dann vielleicht "Sitz" auf der ruhigen Wiese klappt, wird er es nicht automatisch am Straßenrand auch
können.Bitte bestrafe ihn nicht, weil er nicht kommt wenn du ihn rufst. Dadurch wirst du sein Vertrauen nie gewinnen.
Metcho versteht den Zusammenhang in keinster Weise, wenn er draußen nicht kommt und du ihn dann zu Hause mit Nichtachtung oder Futterentzug bestrafst. Das zu lesen, tut mir in der Seele weh.
Mueckes Angebot finde ich superlieb.
Vielleicht kann sie dir helfen. -
Hallo
Das mit dem bestrafen hast du wohl falsch verstanden,das hatten mir andere Hundebesitzer geraten,deswegen hab ich ja geschrieben,das kann ich nicht,weil es mir dann selber weh tut.Bestrafen tu ich gar nicht,weil ich ja auch meine das wir bzw.ich was falsch mache und wie ich hier lese,hab ich ja auch schon ein Fehler gemacht,das mit dem arm nehmen und streicheln,das versuche ich jetzt abzulegen.
Was Metcho und ich machen wenn wir nach hause kommen,erstmal auf das bett legen und kuscheln
und das werde ich wohl nicht so schnell abstellen können
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Okay, dann habe ich das falsch verstanden, sorry.

Kuscheln und Kontaktliegen ist sehr wichtig für die Bindung,
vorallem wenn Metcho das auch genießt und mag.Könntest du deinen Text bitte ein wenig mit Absätzen gliedern?
Wenn er so kompakt geschrieben ist, verliert man leicht die Übersicht
und ist schwer zu lesen, vorallem, wenn's soviel ist. - Vor einem Moment
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