Nach dem Gassi gehen sind wir total fertig
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Anke, du schreibst, man solle auf keinen Fall "bemutternd und tröstend" mit dem Hund umgehen. Das finde ich zu pauschal. In einer angstauslösenden Situation kann es durchaus hilfreich sein, beruhigend auf den Hund einzuwirken.
Das stimmt! Allerdings sollte man die Situation so früh erkennen und beruhigend reden, bevor der Hund Panik bekommt. Ich merke Laika sofort an, wenn ihr z.B. ein Mensch der gebückt läuft etc. seltsam vorkommt und schmeisse gleich mein "feiiiiiiiiin" (beruhigend gesagt) in die Runde. Dann weiss sie, der Mann macht nichts und ich muss mich nicht aufregen. Wenn ich das erst sagen würde, wenn sie den Mann verbellt, dann hätte ich das falsche bestätigt. Unser "fein" wurde aber auch super konditioniert und ist unser Markerwort.
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Das stimmt! Allerdings sollte man die Situation so früh erkennen und beruhigend reden, bevor der Hund Panik bekommt. Ich merke Laika sofort an, wenn ihr z.B. ein Mensch der gebückt läuft etc. seltsam vorkommt und schmeisse gleich mein "feiiiiiiiiin" (beruhigend gesagt) in die Runde. Dann weiss sie, der Mann macht nichts und ich muss mich nicht aufregen. Wenn ich das erst sagen würde, wenn sie den Mann verbellt, dann hätte ich das falsche bestätigt. Unser "fein" wurde aber auch super konditioniert und ist unser Markerwort.
Ja, so meinte ich es auch. Schwierig ist es nur, wenn man den Hund noch nicht gut kennt und nicht vorausschauend handeln kann. Solche Situationen gab es anfangs öfter.
Deine Laika sieht übrigens total süß aus!
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Hallo
Also,ich muß sagen,das mit dem Tip,einfach weiter gehen wenn ein Auto kommt,klappt.Es ist ja nicht so,das er gar keine Angst hat,aber ich kann wenigstens schon mit Ihn auf den gehweg gehen ohne das er versucht auszuweichen.Wenn wir laufen dann sag ich Ihm ganz leise, schön machst du das,sehr fein.......
Anschreien können wir Ihn gar nicht,alleine schon deswegen weil wir wissen,das wir auch einige fehler machen und ich im Park gesehen habe,wenn da jemand bestimmter sein Hund anschreit,weil er zeigen möchte das er aufs Wort hört,sowas finde ich doof,nicht jeder ist perfekt und man kann auch keinen perfekten Hund haben.MAl was anderes,ist es normal,das er keine Leckerchen draußen nimmt?Wir haben alles versucht,seine lieblings Leckerchen,Fleischwurst,Hühnerherzen abgekocht,drinnen ist es kein problem,kann ich perfekt mit ihm arbeiten,aber draußen,überhaupt nicht,noch nicht mal wenn ich es ihm hin werfe.
Im Park stehen vier kleine Mauern,da können sich sogar Kinder drauf setzen,da springt er rüber,ich wollte ihn belohnen,aber er nimmt nichts.
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Der Stresslevel ist zu hoch, deswegen verweigert er Futter.
Ich meld mich nächste Woche mal bei dir, vielleicht können wir was fürs WE ausmachen. -
Ok,freu mich drauf

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Seit wann habt ihr den Hund? Euch ist sicher klar, daß hier sehr viel Ruhe, Zeit und Gelassenheit notwendig ist? Und der Hund nichts tut, um euch zu "ärgern", sondern er ist ängstlich, verstört und unsicher.
Anke, du schreibst, man solle auf keinen Fall "bemutternd und tröstend" mit dem Hund umgehen. Das finde ich zu pauschal. In einer angstauslösenden Situation kann es durchaus hilfreich sein, beruhigend auf den Hund einzuwirken.
Das sollte natürlich keine Dauerlösung sein. Bei Zazi kommt auch Lob und Anerkennung super an, er versteht es natürlich nicht, aber der Tonfall bei "Super, Klasse, toll gemacht" lässt ihn gleich zwei Köpfe größer werden...
Ich glaube du hast mich falsch verstanden, das mit dem "Suuuper, gut gemacht" mach ich natürlich auch! Ich lass meinen Hund nicht allein mit der Angst, ich versuche aber sicher aufzutreten und den Hund nicht versehentlich durch ein: "Is ja aaaalles gut!" in seiner Angst zu bestätigen... Ich sag zu Kali im Auto auch: "Jaaa, super machst du das!" etc, aber nicht in beruhigender Form sondern als würde ich mich total freuen... :-)Gesendet von meinem Xperia S per Schlittenhund! =P
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woodyfan: Meinst du mit "Zwang, Druck und Gegenstände werfen" mich? Ich bin da nämlich deiner Meinung was das angeht...^^
Klar geht vor allem ohne Vertrauen nix, aber das fällt nunmal nicht einfach vom Himmel... Daran muss man arbeiten. Nur durch Zeit geben, in der Hoffnung der Hund gewöhnt sich von selbst an seine Stressoren, wird man nicht immer was erreichen können. Der Hund muss lernen, dass zwar manche Dinge unangenehm scheinen, dass man sich aber auf Frauchen/Herrchen verlassen kann, das die das regeln, und zwar ohne den Hund mit zuviel Druck zu überfordern...
Und ganz wichtig: Was beim Einen funktioniert, funktioniert beim Anderen wiederum gar nicht, man muss mit einen Mix aus Fingerspitzengefühl und Fachwissen sein eigenes Süppchen kochen... B-)
Ich war ein sehr ängstliches Kind, und den Erwachsenen, die mich zu Dingen die mir Angst machten gezwungen haben, hab ich niiieee wieder richtig über den Weg getraut... Soviel zu meiner Einstellung zu Druck ;-)Gesendet von meinem Xperia S per Schlittenhund! =P
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woodyfan: Meinst du mit "Zwang, Druck und Gegenstände werfen" mich? Ich bin da nämlich deiner Meinung was das angeht...^^
Gesendet von meinem Xperia S per Schlittenhund! =PNein, ich bezog mich nicht auf Dich. Die TS schrieb in ihrem Eingangspost, das ihr geraten worden sei, mit dem Schlüssel nach dem Hund zu werfen.
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Hallo
Ja,das wurde mir geraten,wenn der Hund weg läuft mit dem Schlüsselbund,Leine usw.nach ihm werfen,weil es bei ihr funktioniert hat,aber wenn man den Hund von ihr sieht,da kommen ein die tränen,deswegen höre ich da auch gar nicht hin und versuche die leute im Park zu meiden.......So langsam weiß ich mit wem ich reden kann und mit wem nicht......Also mit Gewalt und einschüchtern mach ich auf gar keinen Fall,möchte ja ein Freundlichen,Zufiedenen und Glücklichen Hund haben
Wir haben Ihn jetzt 6 Monate und das was ich mit ihm geschafft habe,da bin ich schon sehr glücklich drüber.......

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Hallo
Ja,das wurde mir geraten,wenn der Hund weg läuft mit dem Schlüsselbund,Leine usw.nach ihm werfen,weil es bei ihr funktioniert hat,aber wenn man den Hund von ihr sieht,da kommen ein die tränen,deswegen höre ich da auch gar nicht hin und versuche die leute im Park zu meiden.......So langsam weiß ich mit wem ich reden kann und mit wem nicht......Also mit Gewalt und einschüchtern mach ich auf gar keinen Fall,möchte ja ein Freundlichen,Zufiedenen und Glücklichen Hund haben
Wir haben Ihn jetzt 6 Monate und das was ich mit ihm geschafft habe,da bin ich schon sehr glücklich drüber.......

Ein sicherer und selbsbewußter Hund wird keinen Schaden davontragen, wenn neben ihm ein Schlüssel zu Boden fällt. Bei einem ängstlichen Hund, der wegläuft, kann das nur kontraproduktiv sein.
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