• Liebe Hundefreunde,
    seit einer Woche ist meine kleine Zwergpinscher-Hündin Luca nun in ihrem neuen Zuhause. Sie ist 13 Wochen alt und ich liebe dieses Würmchen schon jetzt über alles. Trotz "Vorbereitung" und Kauf eines Hunderatgebers für Pinscher, liest es sich in der Theorie aber doch immer leichter als in der Praxis und ich fühle mich mächtig überfordert... vor lauter "Wie mache ich alles richtig?", weiß ich überhaupt nicht wo ich anfangen bei der Kleinen anfangen soll.

    1. Auf ihren Namen hört sie leider noch nicht, aber mit Übung und Geduld werde ich das hoffentlich hinbekommen... oder?

    2. Stubenreinheit - die Kälte und der Schnee machen es dem Hündchen nicht gerade leicht sich draußen zu lösen. Manchmal scheint sie einfach nicht zu wollen und kehrt schnurstracks zu unserer Haustür zurück. Soll ich es dann einfach später nochmal versuchen oder auf Gedeih und Verderb darauf warten bis was kommt? Wenn ihr kalt ist, möchte ich sie natürlich nicht quälen, aber vielleicht ist das ein Zeichen dafür, dass sie gerade sowieso nicht muss?

    3. Fiepen - wie bereits oben geschrieben, ist Luca nun eine Woche bei mir. Sie vermisst natürlich ihre Mami und Geschwister und muss sich erst an uns gewöhnen. Mein Freund und ich sind auch darum bemüht, dass sie wirklich gar nicht alleine ist und immer jemanden da hat. Das bin hauptsächlich ich. Sie sucht viel Körperkontakt und schläft gerne auf unserem Schoß ein. Tagsüber und abends darf sie auch mit uns im Bett liegen und dort ein Schläfchen machen (nachts muss sie ins Körbchen, das funktioniert ohne Probleme). Aber sollte ich nicht langsam damit beginnen ihrem Fiepen nicht immer nachzugeben? Ich möchte ihr den Kontakt natürlich nicht verweigern, jedoch klar machen, dass ich entscheide ob sie drauf darf. Egal ob auf den Schoss oder aufs Bett. Vorhin habe ich versucht ihr Fiepen zu ignorieren bis sie damit aufhört, da hat sie prompt eine Pfütze hinterlassen ... ist es denn in Ordnung wenn sie nur für einen wirklich kurzen Moment still ist und ich diese Sekunde ausnutze und belohne um ihr zu zeigen, dass jammern nicht erwünscht ist?
    Auch mit ihrem Körbchen ist das so eine Sache ... wenn sie bei uns im Bett einschläft, trage ich sie manchmal in ihr Körbchen - mal bleibt sie drin, mal möchte sie unbedingt zu uns ... ich kann ihr den Befehl Körbchen allerdings noch nicht beibringen, wenn sie nicht mal auf ihren Namen hört,oder?

    4. Fressen. Ich muss zugeben, dass ich es in der ersten Woche versäumt habe ihr feste Fressenszeiten zu geben. Das möchte ich nun nachholen. Frühstück gibts zwischen 7 und 8. Mittagessen zwischen 13 und 14 Uhr und Abendessen soll es nochmal zwischen 17 und 18 Uhr geben. Ist eine vierte Mahlzeit notwendig? Ich hätte diese vielleicht auf 21 oder 22 Uhr angesetzt, aber da schläft Luca meist sowieso. Wären denn die anderen Futterzeiten in Ordnung?
    Nächstes Problem ist, dass sie nach dem Fressen immer ziemlich aufgedreht ist und spielen möchte. Von möglicher Magendrehung habe ich schon gehört, soll ich sie daher dann einfach ignorieren, damit sie sich selbst beschäftigt?

    5. Spielen. Dass ich bestimmen soll wann gespielt wird und wann nicht, habe ich bereits gelesen. Auch soll sie sich selbst beschäftigen können. Dazu gebe ich meist etwas zum Kauen oder einen Ball. Ansonsten hat sie keinen Zugang zum Spielzeug. Allerdings geht sie dann auch gerne an meinen Teppich und kaut den an. Was soll ich in so einer Situation machen? Teppich wegräumen? Oder mit was anderem beschäftigen? Aber laufe ich ihr dann nicht hinterher?
    Und - wie oft spielt man denn eigentlich mit so einem kleinen Baby? Und wie lange? Zwei bis drei Mal jeweils 15 bis 30 Minuten?

    6. Tagesablauf. Wie sieht denn euer Tagesablauf so aus? Vielleicht kann ich mich ein wenig daran orientieren.

    7. Kommandos. Ab wann kann ich denn mit kleinen Übungseinheiten beginnen? In meinem Pinscher-Ratgeber steht, dass ich das nicht machen sollte, bevor sie nicht zuverlässig auf ihren Namen hört. Was meint ihr dazu?

    So ... Fragen über Fragen. Manche mögen sicherlich naiv klingen und es gibt bestimmt auch nicht immer eine Musterlösung für alles. Jeder Hund ist unterschiedlich, das ist mir klar. Aber ich befinde mich manchmal tatsächlich im Zwiespalt zwischen "Ich möchte sie nicht zurückweisen" und "Ich muss und möchte sie erziehen" - liebevoll aber konsequent. Ich liebe dieses kleine Wesen über alles und würde mir so sehr wünschen, dass wir ein richtig gutes Team werden. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass es gar nicht einfach ist alles richtig zu machen ...

    Ich wäre um Ratschläge und Meinungen wirklich sehr dankbar...bitte helft mir.

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    1. Auf ihren Namen hört sie leider noch nicht, aber mit Übung und Geduld werde ich das hoffentlich hinbekommen... oder?


    Wie bringst du ihr denn den Namen bei?

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    2. Stubenreinheit - die Kälte und der Schnee machen es dem Hündchen nicht gerade leicht sich draußen zu lösen. Manchmal scheint sie einfach nicht zu wollen und kehrt schnurstracks zu unserer Haustür zurück. Soll ich es dann einfach später nochmal versuchen oder auf Gedeih und Verderb darauf warten bis was kommt? Wenn ihr kalt ist, möchte ich sie natürlich nicht quälen, aber vielleicht ist das ein Zeichen dafür, dass sie gerade sowieso nicht muss?


    Das machen viele Welpen. Im Haus fühlt sie sich sicher und geborgen und möchte dann natürlich immer am liebsten wieder heim. Aber das wird sich geben, wenn sie ein wenig älter wird. Dann wird draußen interessanter und nicht mehr so furchteinflößend sein. Geh mit ihr raus, vielleicht auch ein wenig weiter weg von der Haustür und lass ihr ein wenig Zeit und geh dann wieder nach Hause.
    Im übrigen finde ich es bei den Minusgraden im Moment durchaus legitim einem so kleinen Wesen wie deinem Welpe einen Pullover oder Mantel anzuziehen, damit es nicht ganz so kalt für sie ist. :)

    Zitat

    3. Fiepen - wie bereits oben geschrieben, ist Luca nun eine Woche bei mir. Sie vermisst natürlich ihre Mami und Geschwister und muss sich erst an uns gewöhnen. Mein Freund und ich sind auch darum bemüht, dass sie wirklich gar nicht alleine ist und immer jemanden da hat. Das bin hauptsächlich ich. Sie sucht viel Körperkontakt und schläft gerne auf unserem Schoß ein. Tagsüber und abends darf sie auch mit uns im Bett liegen und dort ein Schläfchen machen (nachts muss sie ins Körbchen, das funktioniert ohne Probleme). Aber sollte ich nicht langsam damit beginnen ihrem Fiepen nicht immer nachzugeben? Ich möchte ihr den Kontakt natürlich nicht verweigern, jedoch klar machen, dass ich entscheide ob sie drauf darf. Egal ob auf den Schoss oder aufs Bett. Vorhin habe ich versucht ihr Fiepen zu ignorieren bis sie damit aufhört, da hat sie prompt eine Pfütze hinterlassen ... ist es denn in Ordnung wenn sie nur für einen wirklich kurzen Moment still ist und ich diese Sekunde ausnutze und belohne um ihr zu zeigen, dass jammern nicht erwünscht ist?
    Auch mit ihrem Körbchen ist das so eine Sache ... wenn sie bei uns im Bett einschläft, trage ich sie manchmal in ihr Körbchen - mal bleibt sie drin, mal möchte sie unbedingt zu uns ... ich kann ihr den Befehl Körbchen allerdings noch nicht beibringen, wenn sie nicht mal auf ihren Namen hört,oder?


    Ich würde das Fiepen, wenn sie was von euch möchte, schon ignorieren, denn sonst wird sie es immer einsetzen, wenn sie was von euch will und das wird oft sein.

    Das mit dem Körbchen verstehe ich nicht ganz, ehrlich gesagt. Ich muss keine Namen nennen, wenn ich meine Hunde auf ihren Platz schicke. Das geht dann einfach direkt an die beiden gerichtet "Geh auf dein Platz" und sie gehen. :)

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    4. Fressen. Ich muss zugeben, dass ich es in der ersten Woche versäumt habe ihr feste Fressenszeiten zu geben. Das möchte ich nun nachholen. Frühstück gibts zwischen 7 und 8. Mittagessen zwischen 13 und 14 Uhr und Abendessen soll es nochmal zwischen 17 und 18 Uhr geben. Ist eine vierte Mahlzeit notwendig? Ich hätte diese vielleicht auf 21 oder 22 Uhr angesetzt, aber da schläft Luca meist sowieso. Wären denn die anderen Futterzeiten in Ordnung?
    Nächstes Problem ist, dass sie nach dem Fressen immer ziemlich aufgedreht ist und spielen möchte. Von möglicher Magendrehung habe ich schon gehört, soll ich sie daher dann einfach ignorieren, damit sie sich selbst beschäftigt?


    Man braucht keine festen Fressenszeiten. Man kann sie einführen, aber es gibt Hunde die Konsequenzen ziehen, wenn sie nicht um ihre gewohnte Zeit was bekommen. ;)
    Wie oft du fütterst liegt an dir. Ich füttere meine erwachsenen Hunde nur einmal am Tag. Mein Welpi hat nur 2 Mal bekommen.

    Magendrehung... nunja. Bei einem Winzling wie deinem ist die eigentlich recht gering, die Gefahr. Sie ist noch klein und Futter gehört da noch zu den unglaublich aufregenden Sachen am Tag. Danach ist man dann natürlich aufgedreht. Ich würde Spielaufforderungen ignorieren, damit sie sich nicht ans Toben nach dem Fressen gewöhnt.

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    5. Spielen. Dass ich bestimmen soll wann gespielt wird und wann nicht, habe ich bereits gelesen. Auch soll sie sich selbst beschäftigen können. Dazu gebe ich meist etwas zum Kauen oder einen Ball. Ansonsten hat sie keinen Zugang zum Spielzeug. Allerdings geht sie dann auch gerne an meinen Teppich und kaut den an. Was soll ich in so einer Situation machen? Teppich wegräumen? Oder mit was anderem beschäftigen? Aber laufe ich ihr dann nicht hinterher?


    Das kannst du halten wie du möchtest, mit dem Spielzeug.
    Beim Teppich kannst du ihr Ersatz anbieten, wenn sie beginnt zu kauen. Sie kaut, du unterbrichst es und gibst ihr stattdessen irgendwas, was sie benagen darf.

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    Und - wie oft spielt man denn eigentlich mit so einem kleinen Baby? Und wie lange? Zwei bis drei Mal jeweils 15 bis 30 Minuten?


    Lieber kürzere Einheiten, damit sie nicht zu sehr aufdreht. 5 bis 10 Minuten habe ich damals gemacht. Einfach damit sie nicht anfängt überschüssige Energien aufzubauen und dann ihre 5 Minuten Ausrastphase zu haben. Die durfte sie später draußen haben. :)

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    6. Tagesablauf. Wie sieht denn euer Tagesablauf so aus? Vielleicht kann ich mich ein wenig daran orientieren.


    Immer unterschiedlich. Einmal wegen meiner Schichtarbeit und zum anderen weil ich meinen Tag nicht verplane. Es gibt weder feste Gassi-Zeiten noch feste Übungszeiten. Da kann ich nicht weiterhelfen.

    Zitat

    7. Kommandos. Ab wann kann ich denn mit kleinen Übungseinheiten beginnen? In meinem Pinscher-Ratgeber steht, dass ich das nicht machen sollte, bevor sie nicht zuverlässig auf ihren Namen hört. Was meint ihr dazu?


    Ich wüsste nicht warum, ausser um den Hund nicht mit zu viel auf einmal zu überfordern. Der Name dient ja nur zur Benennung. Name wird gesagt, Hund fühlt sich angesprochen und dann folgt das Kommando. Aber wenn er mit seiner Konzentration eh gerade bei dir ist, brauchst du den Namen nicht.

    Aber ein 13 Wochen alter Welpe soll erstmal das Leben richtig lernen, den Umgang mit euch. Das einzige Kommando das mir in der Zeit wichtig wäre, ist das Aus. https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t61351.html Das ist eins der wichtigsten Kommandos. Dann kommt der Rückruf und dann erst alles andere. Wobei da jeder Halter eigene Prioritäten setzt.

  • Hallo,

    na, dann will ich mal meinen Welpensenf dazu geben :)

    Namen üben: ich habe immer seinen Namen gesagt, wenn ich ihn gestreichelt oder mit Leckerli belohnt habe. Dann mit Mann oder Kind ein Spiel gespielt: wir saßen an unterschiedlichen Ecken des Raumes, haben abwechselnd den Hundenamen gerufen, wenn der Kleine dann angerannt kam, haben wir gelobt und belohnt

    Fiepen: heisst bei uns eigentlich nur "höchste Zeit, mit dem Hund raus zu gehen, der muss mal" :D

    Fressenszeiten: da im Wald das Karnickel auch nicht immer pünktlich vorbeiläuft, gibt es bei uns keine festen Zeiten

    Spielen: wir spielen Verstecken oder Zerrspielchen oder Apportieren

  • Hallo,
    ich habe auch seit einer Woche einen Welpen (Golden Retriever) und will meinen Senf, wie es mir gerade geht und was bei uns so Stand der Dinge ist, gerade mal hier dazu geben.

    1. Meine Maus (Bonnie) kennt ihren Namen schon. Ich habe immer Leckerlis genommen, ihr gezeigt (riechen lassen), dass ich welche habe, bin dann weg gelaufen und habe sie mit "Bonnie" dazu annimiert mir zu folgen, dann gab es ein Leckerli. Manchmal hat mein Mann sie auch fest gehalten. Und immer wenn ich mich auf den Boden gesetzt habe und sie kam zu mir gerannt, habe ich auch "Bonnie" gesagt. :)

    2. Also wenn ich von der Zeit oder der "Begebenheit" (nach spielen, fressen etc.) meine, es müsse jetzt so weit sein, gehen wir raus und sitzen das aus. Allerdings hat sie auch ein dickeres Fell. Wie wäre es für deine Kleine denn mit so einer Decke etc.?

    3. Ich glaube, so kleine Babys können noch nicht unterscheiden zwischen "manchmal" auf die Couch und manchmal nicht. Du solltest dir überlegen, ob sie immer darf oder nicht. Und dann spricht doch nichts gegen Nähe wenn sie welche sucht. Mein Mann und ich sitzen jeden Tag sehr, sehr lange auf dem Boden, damit Bonnie kuscheln kommen kann.

    4. Wir haben drei Zeiten (kurz nach 7, gegen 13 uhr und gegen 19 Uhr) zum fressen. Das mit der Magendrehung habe ich meine Züchterin auch gefragt und die meinte, dass die Kleinen ja gar nicht so viel fressen und ja auch keine Purzelbäume schlagen. Unmittelbar danach geht es ja eh erst mal raus zum lösen und das dauert schon mal 15-20 Minuten bis wir wieder drin sind.

    5. Sorry, aber das finde ich Blödsinn. Diese Bücher habe ich auch gelesen, aber jetzt denke ich, dass sie spielen können MUSS wenn sie will- es ist schließlich noch ein Baby und die erproben sich ja noch viel selbst spielerisch. Meine Bonnie hat immer Spielzeug da liegen (sie liebt Plüschtiere aller Größen, nur achte ich darauf, dass keine Knopfaugen dran sind). Das liegt immer da zum Spielen, genauso wie ein dickes Seil. Nur die Quietschdinger bekommt sie nur wenn ich "mitspiele". Viel öfter wie 2 x am Tag für 10-15 Minuten setze ich mich nicht mit ihr auf den Boden und spiele. Sie soll sich ja auch selbst beschäftigen lernen, damit sie nicht denkt, ich bespasse sie die nächsten Jahre. Dann gibt es ein paar Übungen wie Sitz und "Stopp" und draußen ein oder zweimal üben wir an der Leinenführigkeit. Und natürlich auch noch kuscheleinheiten. :D

    6. Mein Mann muss um 7:10 Uhr aufstehen und damit Bonnie nicht die Stunde alleine ist (das kann sie noch nicht), die er im Bad ist, stehe ich dann auch auf und füttere sie derweil, gehe mit ihr runter und dann ist Ruhe angesagt. Wenn sie danach aufdrehen will, muss sie das alleine tun, ich lege mich dann noch mal hin. Auch wenn ich nicht schlafe. Aber hier lebt noch ein Hamster, den ich gegen Mitternacht immer noch eine halbe Stunde im Flur beim Auslauf beaufsichtige, deswegen bin ich eigentlich dauer-müde. Mein Mann geht noch mal mit ihr runter wenn er geht und dann geht es entweder im 2 Stunden Takt oder wenn sie gerade aufgewacht ist. Dafür habe ich den ganzen Tag Jeans und Schuhe in der Wohnung an. Meist hat sie wirklich lange (1 1/2 bis 2 Stunden) geschlafen bevor es Mittagessen gibt und am Nachmittag gibt es dann auch Spiele und etwas länger draußen bleiben wie nur zum erleichtern und ein paar Übungen. Zum Abend hin geht mein Mann noch mal gegen 23 Uhr mit ihr und ich stelle mir den Wecker auf 4 Uhr, damit sie sich auch noch mal lösen kann.

    7. Also Bonnie wusste zumindest, dass sie sich hinzusetzen hat wenn sie ein Leckerli will (ich denke nicht, dass man da behaupten kann, sie würde bereits "sitz" können) noch Tage bevor sie ihren Namen kannte. Warum sollte der Name wichtig sein für Kommandos? Versuch es doch einfach mal mit der "klassischen" Sitz- Üben Methode wie sie in jedem Buch steht. Leckerli (und auch Futter) gibt es hier nur, wenn sie vorher brav sitzt. ;)

    Seit Bonnie hier ist, war ich zeitweise auch echt verzweifelt weil ich dachte "herrje, was du jetzt falsch machst, bekommst du NIE wieder raus". Aber ich denke, dass ist Blödsinn und man setzt sich da nur selbst unter Druck. Man wird nie alles 100%ig richtig machen können, wichtiger ist es doch, dass man ein gutes Gefühl hat und merkt, dass es dem Knirps gut geht. Und wenn ich mich nach ein paar Übungen auf den Boden setze, sie ankommt, sich auf mich plumpsen lässt (wird nicht mehr sehr lange gehen *gg*) und einschläft, denke ich immer schon irgendwie, dass sie es hier vielleicht doch nicht so schlimm findet. :smile:

    Wird schon, nur nicht so unter Druck setzen (wie ich hier gelernt habe! :D ).
    Liebe Grüße,
    Manu und Bonnie

  • Vielen Dank schon mal für eure Beiträge!

    Ja, zum Rausgehen ziehe ich ihr hin und wieder einen Hundepullover über. Bei so einem kleinen Fratz wahrscheinlich wirklich sinnvoll...aussitzen fällt mir schwer, aus Angst, sie könnte sich eine Blasenentzündung zuziehen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie sich erkältet hat ... sie niest hin und wieder...und das hat nichts mit Staub oder Fusseln zu tun, in denen sie rumschnuppert.

    Bezüglich des Namens versuche ich hin und wieder auch die Leckerlie-Methode. Allerdings rennt sie mir dann sowieso immer hinterher und ist ganz verrückt danach und springt auch hoch. Vielleicht gar keine schlechte Ausgangssituation? Ansonsten heißt es wohl üben,üben,üben ...
    Im Zusammenhang mit dem Erlernen weiterer Kommandos und von wegen Körbchen, geht es mir schlicht und ergreifend darum, dass ich erstmal überhaupt zuverlässig ihre Aufmerksamkeit bekomme, wenn ich sie beim Namen rufe. Und das ist leider noch nicht der Fall. Gut,sie ist erst seit einer Woche hier, wahrscheinlich wird das schon bald klappen... ich hoffe es zumindest!

    Zum Thema "Zugang zum Spielzeug" ... ja,vielleicht sollte ich es liegen lassen. Ich kann ja trotzdem entscheiden ob ich Lust habe mitzuspielen ;-)

    Wahrscheinlich muss ich einfach geduldiger sein... und etwas mehr entspannen ;-)

  • Zitat

    1. Auf ihren Namen hört sie leider noch nicht, aber mit Übung und Geduld werde ich das hoffentlich hinbekommen... oder?


    Ich habe den Namen übernommen, den er schon hatte.
    Aber ab und an hatte ich das Gefühl,
    als würde er darauf nicht ganz so reagieren.
    Ich habe dann etwas betont (aber nicht streng) gesagt "Jack",
    hat er reagiert, bekam er ein Leckerli.

    Zitat

    4. Fressen. Ich muss zugeben, dass ich es in der ersten Woche versäumt habe ihr feste Fressenszeiten zu geben. Das möchte ich nun nachholen. Frühstück gibts zwischen 7 und 8. Mittagessen zwischen 13 und 14 Uhr und Abendessen soll es nochmal zwischen 17 und 18 Uhr geben. Ist eine vierte Mahlzeit notwendig?


    Jack ist jetzt 4 1/2 Monate und ich habe auch 3 feste Fresszeiten (Stehen im Ablauf unten).
    Die 4 Portion bekommt er nebenbei als Beschäftigung (Snackball oder Kong)

    Zitat

    6. Tagesablauf. Wie sieht denn euer Tagesablauf so aus? Vielleicht kann ich mich ein wenig daran orientieren.


    Mein Tagesablauf ist nicht immer gleich, aber ich nehme einfach mal den Tag von heute:

    8:00 Uhr: Aufstehen, gleich die Jogginghose und Jacke drüber-und gleich die erste Gassirunde laufen (ca. 10 Minuten)

    8:30 Uhr: erstes Fressen und Frischwasser

    9:30 Uhr: Gassi gehen (15 Minuten)

    10:30 Uhr: Kommandos wiederholen (sitz, platz, aua, aus und pfui)

    13:00 Uhr: Fressen geben (Wenn nötig auch Frischwasser)

    14:00 Uhr: Große Gassirunde mit Spielen und Rückrufübungen (30 Minuten)

    15:00 Uhr: Ruhepause

    16:00 Uhr: Spielen mit anderen Hunden auf der Wiese (Eigentlich täglich-30 Minuten)

    17:30 Uhr: Letztes Fressen (Wenn nötig Frischwasser)

    18:30 Uhr: Gassirunde (20 Minuten)

    21:00 Uhr: Gassirunde (20 Minuten)

    23:30 Uhr: Letzte Gassirunde (10 Minuten)

    Zwischen 19 und 21 Uhr gibt es dann noch Kopfspielchen. Halt beschäftigung wo er nicht mehr aufdreht und das Spielzeug kommt auch wieder in die Hundekiste bis zum nächsten Tag.

    Ich bin froh das ich ein Fernstudium mache und deswegen auch so viel Zeit mit meiner Fellnase verbringen kann :)

  • Entspannen ist schon mal eine gute Idee.
    Und was das mit den Leckerlis und dem hinterher rennen angeht- meine folgt mir dann auch auf Schritt und Tritt. Dann heißt es eben schneller sein wie sie, damit ich im weg laufen ihren Namen rufen kann. *gg*

    Mir war es so wichtig, dass Bonnie nicht nur auf ihren Namen reagiert, sondern auch guckt auf ein Zungeschnalzen. Also habe ich das gemacht und wenn sie geguckt hat Leckerli rein, feine Bonnie und gewartet bis sie wieder weg geguckt hat, wieder gemacht, Leckerli rein, feine Bonnie und so weiter und so weiter.

    Man darf niemals vergessen (was zugegeben zu Beginn mein Problem war), dass es noch Babys sind, die all das noch gar nicht kennen können. Und sie haben noch so viel Zeit es zu lernen, daher sollte man weder sie überfordern noch sich unter Druck setzen. Die Menschen, die einem begegnen, sehen ohnehin nur den süüüüüßen Welpen, denen ist es wurscht oder er sitz kann oder eine Rolle oder oder oder. Die meisten haben bei soooooo süßen Welpen nicht mal ein Problem damit, wenn er sie anspringt (ich schon, schließlich soll sie das ja später auch nicht). Daher- cool bleiben. :D

  • Zuerst mal Glückwunsch zum neuen Familienmitglied!!!
    1.Genau, die Kleine ist ja erst eine Woche bei dir. Wie übst du denn?
    2. Unsere Kleine ist jetzt 4 Wochen bei uns, vor allem jetzt wo es draussen so kalt ist, hat sie auch so ihre Schwierigkeiten. Lass ihr da einfach noch ein wenig mehr Zeit, dann kommt es bei ihr auch. Hab für sie ein "Mäntelchen", weil das Welpenfell nicht so wärmend ist, wie das der Erwachsenen. Bin prinzipiell nicht so der Mäntelchenfan aber für kalte Temperaturen ideal. Sie hasste es wie die Pest in dem Ding zu stecken aber so kommen wir wenigsten ein paar Schritte voran. Vor allem ist die Gefahr bei Welpen einer Blasenentzündung, wenn sie draussen nicht in Bewegung sind. Ideal für die Welpengruppe.
    3. Ich persönlich würde auf das Fiepen nicht mehr reagieren, sondern auf die Sequenzen in der sie nicht fiept sie zu dir zu nehmen, ihr dann deine Geborgenheit geben. Wenn sie während des Fiepens Geborgenheit sucht bei dir oder deinem Partner, zu lassen aber nicht auf das Fiepen eingehen z.B Streicheln ect.
    4. Das mit dem Fressen. Wir haben drei Mahlzeiten morgen, mittags, abends. Wir versuchen die Abstände zwischen den Mahlzeiten etwa gleich zu halten. Wann aber gefüttert wird ist immer ein bisschen unterschiedlich, ich nutz das aus, wenn die Kleine bis 9 Uhr schläft (kam bis jetzt leider nur einmal vor ;) ). Unsere hat nach dem Fressen auch ihre 5 schwachen Welpenminuten, ich ignorier sie dann einfach, also beobachte ..weil oft nach dem Essen muss sie sich nach den schwachen Minuten nochmals lösen.
    Bin mir nicht sicher aber habe gehört das, dass Risiko bei grösseren Hunderasse höher sei, als jetzt bei kleinen. Könnte sein das ich mich irre. Würde einfach nach dem Fressen keinen grossen Spaziergang/Üben machen.
    5. Wenn sie mir an den Teppich geht unterbinde ich das mit einem "Nein". Am Anfang hat das natürlich noch nicht geklappt hab ihr dann einfach eine Alternative gegeben, ein Hundespielzeug. Du wirst schnell merken, wenn dein Welpe an die Grenzen kommt. Zeigt sich wie bei Babys die eigentlich hundemüde sind aber doch noch wie am spiess schreien. Bei unserem Welpen is es so, dass sie völlig überdreht ist, dann ist es spätestens an der Zeit das Spiel abzubrechen.
    6. 6:22 Uhr - 9:00 Uhr steht sie mal auf, das erste ist Gassi, Beschäftigen, Füttern/ schläft bis ca. 13:00Uhr Gassi, Füttern, Beschäftigen, Schlafen bis ca. 15:00-16:00 Uhr "grosse" Runde 30Min -45Min, Schlafen anschliessend bis ca. 18:00 Uhr Gassi, Beschäftigen, Füttern, Schlafen ...und ca. zwischen 22:00 - 23:00 Uhr letztes Gassi gehen bevor dann Schlafenszeit ist.
    Also zwischen durch geh ich oft noch mit ihr raus lösen mit der Zeit sieht man die "Anzeichen". Aber das wär so grob der Rahmen. Kann sich von Tag zu Tag +/- 1-2h verschieben
    7. Mhm so hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Nach etwa 4 Tagen hatten wir die Trainerin der Welpengruppe zu Hause, die uns einfache Grundkommandos gezeigt hat (glaub 4 waren es), davon haben wir 3 immer mal wieder geübt. Ich persönlich kann eine Welpengruppe empfehlen.

    Das wird schon, nach drei Wochen seid ihr da schon Sattelfester :D

    So ich husch jetzt ins Bett ... :sleep:

  • Willkommen bei uns!

    1: Ja, das wird. Einfach oft mit dem Namen ansprechen und loben wenn sie reagiert.

    2: Hab Geduld! Ein Welpe braucht ne Weile und du hast es ja richtig erkannt: Das Wetter macht es nicht besser. Besonders für so bodennahe Welpen, einfach was anziehen und immer nur kurz raus.
    Du wirst bald wissen wann sie wirklich muss, in 2 Wochen wirst du plötzlich feststellen das ihr 2 viel seltener raus müsst als vorher.

    3: Mit dem Fiepen musst du unterscheiden lernen. Ist es weil sie was will, dann kannst du ignorieren wenn du magst.
    Ist es aber weil sie dir vielleicht zeigen will das sie muss? Das solltest du belohnen, einen Hund der anzeigt das er muss ist unglaublich praktisch!
    Das mit dem Körbchen: Doch, das geht. Setz sie rein und sag dabei den Befehl, "Körbchen" oder was immer du magst. Wirf ab und an mal ein Leckerchen rein und wenn sie dem folgt sagst du auch "Körbchen" und lobst. Auch hier: Geduld! Das wird alles.

    4: Ich hatte für Arren feste Zeiten, inzwischen ist er 9 Monate und bekommt nur noch 2mal täglich, mal um 10, mal erst um 13, wie es passt. Abends fast immer um 19 Uhr.
    Das kannst du also halten wie du magst. Mit der Ruhe: Ich bin mit Arren nach dem Futter raus und habe dann mit ihm gekuschelt, bis er einschlief.

    5: Arren hatte, wie alle meine Hunde vor ihm, immer Zugang zu seinem Spielzeug. Ob ich mit ihm spiele entscheide ich, aber er darf alleine spielen wann er will.
    Für den Teppich: Übe das Kommando "Nein!", das ist wichtig! Das hat man die ersten wochen ständig gehört bei uns, solange bis er gerafft hat: Ich darf keine Möbel ankauen, das Sofa nicht anknabbern, den Teppich nicht ablecken. (Nein sagen und sie wegholen, damit sie die Tätigkeit unterbricht)

    6: Ich schilder dir mal Arrens erste Wochen bei uns. Er kam mit 8 Wochen zu uns, war ganz typisch aufgedreht wie auf Speed und ich habe manchesmal gedacht "Oh Gott, warum wollte ich nen Welpen???" Er schlief nicht, nur bei größter Erschöpfung einige Minuten, also habe ich es mit ihm gemacht wie mit einem Menschenbaby: Ich hab ihn getragen. (Er gehört zu einer extrem menschenbezogenen Rasse, Kontakt ist auch heute noch so wichtig wie Futter)
    Arren lebte also die ersten 3 Wochen zum großteil auf meinem Arm, er brauchte das einfach. Nach und nach konnte ich ihn ablegen, er schlief immer öfter weiter. Nach 5 Wochen war es erledigt, er legte sich von allein hin und schlief.
    Ich bin alle 2 Stunden mit ihm raus, ganz wichtig war nach jedem Spielen! Egal was, sobald er getobt hatte musste er schnell raus.
    Eigentlich hat sich die ersten Wochen alles um den Kleinen gedreht, so ist es halt.

    7: Kommandos übst du so nebenbei. Arren zum Beispiel hat sich immer von alleine hingesetzt wenn ich sein Futter vorbereitet habe. Also habe ich immer passend "Sitz" gesagt und ihn doll gelobt. Nach einiger Zeit habe ich "Sitz" gesagt bevor ich die Schüssel auf den Boden gestellt habe, saß er gabs Futter und das hatte er schnell raus.
    Auch das "Hier" habe ich nebenbei geübt, wann immer er auf dem weg zu mir war habe ich ihn gerufen. "Arren, hier! Ja fein!"

    Und zum Abschluß: Verabschiede dich vom "alles richtig machen". Das gibt es nicht. Aber es gibt auch kaum Fehler die alles versauen. Vertrau dir, deinem Bauchgefühl. Du und dein Hund, ihr werdet immer mehr zusammenwachsen und in einigen Monaten wirst du zurückdenken und lachen. ;)
    Wir alle sind nicht perfekt. Und unsere Hunde lieben uns auch wenn wir es nicht sind.

    Das wichtigste: Hab viel Spaß mit deiner Kleinen!

  • Wow, danke für die vielen Beiträge! Es ist wirklich hilfreich, sich ein wenig an der Erfahrung anderer zu orientieren. Im Augenblick schläft die kleine Maus.

    Zum Thema "Nein": da bin ich kräftig am Üben. Vermutlich normal, dass sie noch Zeit braucht um dieses Signal zu verstehen. Ich werde es so handhaben, dass ich ein strenges "Nein" ausrufe wenn sie beispielsweise am Teppich kaut und falls sie darauf keine Reaktion zeigt, so werde ich sie davon wegschieben und ihr etwas anderes zum Knabbern geben.
    Gestern zum Beispiel ist sie in ihrem Karton (ich habe leider keine Hundebox und sie soll im Karton schlafen, damit ich mitbekomme falls sie aufs Klo müsste) nachts nochmal richtig aufgedreht als ich schlafen wollte und hat wie wild versucht rumzutollen. Ich habe mehrmals versucht das zu unterbinden und mit einem Mal hat sie auf mein "Nein" reagiert und war still. Da hatte ich schon fast ein schlechtes Gewissen.

    Wie gesagt, ich versuche oft ihren Namen zu nennen und locke sie hin und wieder mit Leckerlies. Manchmal habe ich den Eindruck sie wird das nie verstehen, aber ihr habt schon Recht... sie ist ja noch ein Baby!

    Ihr Fiepen zu ignorieren fällt mir schwer, aber ich versuche mich daran zu halten so lange zu warten bis sie einen Augenblick lang ruhig ist und dann gehe ich auf sie. Wahrscheinlich braucht auch das Zeit!


    Ich habe noch eine Frage zum Lösen. Nachts muss sie offenbar gar nicht auf Toilette und morgens gehe ich zwar zwischen 7.30 und 8 Uhr mit ihr raus, habe aber fast den Eindruck sie könnte es noch länger halten, weil sie Anstalten macht sich wieder hinzulegen. Ist das normal? Hat sie evtl. Angst vorm Lösen (wegen der Kälte) oder einfach eine gute Blase?

    Liebe Grüße :smile:

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