Das ewige Thema...
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Zitat
Ich verstehe Dich, habe auch einen Aussie. Und die können wirklich in einer Lautstärke, Ausdauer und Frequenz bellen, dass Du ausrastet. Mit Schreien und hektischen Aktionen wirst Du nichts erreichen, das kannst Du Dir sparen.
Geht es Dir generell um Hundebegegnungen oder nur um die Spielsituation? Warum ist es Dir denn so wichtig, dass er mit anderen Hunden spielt? Ich würde ihn, wenn er so abdreht, einfach aus der Situation rausnehmen.
Danke für den Link
Freu mich ein paar "Verwandte" zu finden.Also prinzipiell ums Spielen - die Hundebegegnungen sind zwei/drei Tage nach dem Spielen mit anderen schwierig (Nachwirkungen) - daher auch zwangsläufig auch die Hundebegegnungen. Rausnehmen tu ich ihn ja auch, aber da braucht er dann auch eine Zeit bis er runter kommt und da wird halt auch noch gekläfft (die Situation stresst ihn einfach total)
Mal schauen, was die Trainerin sagt.
Kann ihn auch gar nicht mehr spielen lassen - das löst aber das Problem nicht wirklich oder? Ich umgehe es ja nur... - Vor einem Moment
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die aussies, die hier so rumlaufen, bellen ALLE wie blöde beim 'spielen'...
jedenfalls die, deren Menschen meinen, ihr Hund müsse 'spielen', also so ungefähr 7-10 verschiedene Hunde
die anderen 3-5 Aussiebesitzer hier in der Gegend assen ihre hunde nict mitanderen Hunde rennen, weil sie ganz klar sagen, der hund ist ein Arbeitshund, der hat gar nicht den Sinn für 'Spielen', der eine trailt, der andere macht dogdance und unterordnung, zwei arbeiten an enten, einer an schafen...
es gibt hunde, die wollen nicht 'spielen', die wollen keine unstrukturierte gruppe um sich haben, die wollen klare regeln erkennen und leben.
meine große 'spielt' auch nicht... die hat überhaupt keinen kopf für andere hunde.. als ich das noch nicht akzeptiert hatte, hat sie entweder die anderen Hunde gerne vertrieben oder sie setzte sich weiträumig ab und lief paralell mit.
warum möchtest du, dass dein hund 'spielt' ?
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eben, ich würde auch sagen, der Aussie muss nicht spielen, meiner jedenfalls nicht (mehr), nur ganz selten noch.
Das Kläffen bei Hundebegegnungen hatten wir auch (aber "nur" territorial), das habe ich mit viel Geduld, einem funktionierenden Abbruchkommando und Würstchen abgestellt.
Bring ihm erstmal bei, an Hundegruppen vorbeizulaufen, ich vermute, das wird gar nicht so schwierig sein wie Du denkst. Am einfachsten ist es übrigens auf Wiesen.
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Ich glaube, die wenigstens erwachsenen Hunde spielen noch so wirklich gerne. Meine Hündin läuft ganz gerne in Gruppen, aber a) sie will laufen und b) sie will dabei ihre Ruhe haben. Und so kenne ich es von den meisten erwachsenen Hunden. Klar, hin und wieder mal ein kurzes "Spielchen", aber generell doch eher weniger.
Ich finde sehr häufig, dass das was wir als "spielen" interpretieren, ganz andere Hintergründe hat. Lolek zB fängt an, andere Hunde zu begrenzen... sieht sehr "spielerisch" aus, wenn er einen Hund, der ihn überholen will, anrempelt und zum spielen aufforder... ist es aber nicht.
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Naja ist ja die "romantische" Vorstellung, dass der Hund Kontakt zu anderen Hunden hat
aber eigentlich haben wir die Phase der "Sozialisierung" gut hingekriegt - er ist ja zu allen Hunden freundlich. Nur das Spielen verträgt er nicht...hab jetzt auch mit einer Trainerin gesprochen. Sie meinte, dass es durchaus sein kann, dass er soviel Stress hat, weil der Hütetrieb durchkommt = Stress, weil die anderen nicht in die Richtung laufen, wo er hin will. Hab die letzten Tage dann gegrübelt und die jeweiligen Situationen Revue passieren lassen und ich denke, dass das durchaus Sinn macht. Er umrundet sie ja und kläfft sie an, geht nicht mal direkt auf Körperkontakt - also nix mit unstrukturierten Gruppen.
Mags passen oder auch nicht. Hab jetzt ein "Spielverbot" mit anderen Hunden verhängt :) ich bin sowieso viel besser mit dem leuchtenden Ball :) da kann eh jeder andere baden gehen...
Ihr habt Recht, wenn ihn das so unglaublich stresst, kanns ja gar nicht spielen sein - auch wenns so ausschaut und es schadet ihm ja nicht, wenn ich dafür genug mit ihm spiele.

Hab am Samstag auch schon wieder einen "Schnuppertermin" in einer Hundeschule bei uns in der Nähe (bin gestern mit Zug daran vorbeigefahren) und mich gleich mal für BGH 1 (ab Februar) und Agility (ab April) gemeldet.
Aber vielen vielen lieben Dank für eure lieben Antworten und Tipps (Wiese + Hundegruppe merk ich mir)
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Alles was ein Aussie lernen muss ist RUHE, alles andere kann er schon. Ich habe zwei Aussies. Anfangs hatte ich mit meiner Ersthündin auch das "Problem". Unbedingt den Ball weglassen auch wenn du das Gefühl hast, er wäre der absolute Liebling. Konzentriert sich dein Aussie auf die Umwelt, wenn du den Ball in der Hand hast oder fixiert er ohne Unterlass, wenn ja sehr schlecht...konditionierter Balljunkie. Grundsätzlich meldet sich der Aussie gern zu Wort, was sich aber mit entsprechender Umstrukturierung super in den Griff bekommen lässt. Beschäftigung draußen mit ruhigen Suchspielen. Konzentrationsspielen. Querfeldeinparcour. Tricks in allen Lebenslagen, alles ohne Tempo. Die Situation wie du sie beschreibst, klingt mir sehr nach "Stress" seitens deines Hundes, er will die Lage in Verbindung mit anderen Hunden unter Kontrolle zu bringen (Hütetrieb) Ich habe damals angefangen, in solchen Situtationen (natürlich erst ohne Außenreize, z.B. daheim und im Wald) meine Hündin auf Hundewiesen ablegen zu lassen und mich interessanter zu gestalten D.h. erfolgreiche Übungen von daheim nach draußen verlegen,das Programm immer abwechslungsreich gestalten. Lass deinen Aussie für dich arbeiten, dass ist es was er braucht. Was er am liebsten mag, bekommst du schnell raus. Ob apportieren an Land und im Wasser. Am Fahrrad laufen, im Wechsel mit Zuggeschirr neben dir und nach vorne ziehen. Suchspiele in Baumstämmen und auf der Wiese. Querfeldeinjoggen. Oder Obedience auf Feld und Wiese. Mach dich interessant mit täglicher Abwechslung, ohne ihn zu pushen. Wichtig daheim...RUHE...viel Schlafen. Aussies schlafen oft von sich aus nicht genug, wenn sie von anfang an fälschlicherweise gefordert werden, das habe ich leider auch übertrieben. Wenn Aussies zu wenig Ruhephasen haben, können Sie auch überdreht sein. Richte auch hin und wieder gezielt Tage ein, an denen kein großes Programm ist, nur kurze Gänge. Beim Schäfer gibt es auch arbeitsfreie Tage.
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