Das ewige Thema...
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Hallo liebe Hundefreunde.
Das ist mein erster Beitrag hier und ich bin auf euch gestoßen, weil ich verzweifelt bin und mir heut wirklich zum Heulen ist...
Bevor ihr euch den Roman antut: Es geht ums Kläffen beim Spielen mit anderen Hunden - ich weiß, dass es hier schon Themen dazu gibt, aber der den ich gefunden hab, war aus 2009 (erstellt). Also probier ichs einfach nochmal und hoffe, dass ihr mir nicht böse seid...

Folgendes: Mein Hund hat die schlechte Angewohnheit zu Kläffen und Quietschen, wenn er mit anderen Hunden spielt. Hab mir den Beitrag aus 2009 schon durchgelesen und find den Ansatz,dass daran nichts schlimmes ist, ein bisschen beruhigend. Aber er steigert sich dann so rein, dass ich ihn zum Beispiel bei Hunden, mit denen er von Welpenalter an immer spielen durfte, kaum runter bekomme - auch nicht an der Leine. Ich kann ihn auch in der Hundeschule nicht mit den anderen Hunden spielen lassen, weil er sich dann überhaupt nicht mehr aufs Arbeiten konzentriert.
Zu seinem bisherigen "Werdegang": Welpenkurs und Junghundekurs haben wir besucht; Begleithundeprüfung haben wir erfolgreich bestanden. Also das ist kein Problem und er ist an sich daheim sehr ruhig (bis aufs Melden, wenn wer das Tor zur Einfahrt öffnet, aber das darf er). Ich kann ihn auch überall mitnehmen, Stadt, Restaurants etc.. - beim Autofahren auch kein Mucks.
Aber beim Spielen wird gekläfft, weil der andere schneller ist, weil der andere nicht "gut genug" mitmacht etc.. Lass ich ihn dann mal spielen, weil das ja doch auch irgendwie dazu gehört, kann ich mich darauf einstellen, dass er die nächsten Tage beim Gassi gehen jeden Hund hinterher quietscht an dem wir vorbei gehen. - wie schon 2009 erwähnt erntet man genervte Blicke à la "Ja, wieder eine, die sich einen Modehund anschafft und nicht damit zurecht kommt".
Noch ganz kurz zum Charakter meines Hundes, bevor ich mein heutiges Erlebnis kurz erörtere, dass mich komplett fertig macht: Er ist absolut nicht dominant. Gehe öfters mit dem Rüden meiner Freundin spazieren; die spielen nicht - meiner probiert ihn schon aufzufordern, der andere mag nicht und fährt lautstark drüber und gut ist. Dann gehen sie nur gemeinsam den Weg abschnüffeln und einer zeigt den anderen, wo es besser riecht.
auch ist eine Rüdenrunde, mit 8 Hunde (mit Tibetischer Dogge, Labis, Goldis, Mops etc.) kein Problem. Er ist wirklich nur aufs Spielen fixiert.Zu meinem heutigen Tag:
Da unsere Hundeschule zugemacht hat, suche ich nach Ersatz und würde irrsinnig gerne Agility mit ihm machen. Hab auch schon Geräte zu Hause und es gefällt uns beiden einfach. War mich dann heute vorstellen und die Trainerin meinte, nachdem die Geräte eingeschneit sind, wir lassen die Hunde mal spielen (hab sie vorgewarnt, das meiner Laut ist) Abgesehen davon, dass sie meinte, mein Hund ist fix dominant und ein Raufbold, meinte sie auch, dass ich beim Kläffen unbedingt intervenieren muss - auch wenn er 50 m entfernt ist - und ihn anbrüllen muss (was sie dann getan hat)...ich bin ja lieb und lass mir gern Tipps geben; habs dann auch gemacht. Obwohl ich nur 10 Minuten dort war, hab ich heute keine Stimme mehr und ich weigere mich zu glauben, dass das der Weg ist, ihm das abzugewöhnen... Abgesehen davon, wurden die Hunde nach drei Minuten wieder angeleint und der Hund der Trainerin ist weiter um unsere herum gelaufen, dann ist klar, dass meiner "wuschig" ist... er wollte halt arbeiten/sich bewegen/spielen - sitzen war nach dem Aufwärmen laaaangweilig...
Ich war dann total geknickt und auch bisschen enttäuscht von meinem Hübschen, weil ich dachte, dass wir endlich was gefunden hätten. (ich weiß, dass das unfair von mir war)... waren dann anschließend in meinem Stall und als wir gegangen sind, dürfte ich meine Haube verloren haben. Auf jeden Fall hat er sie mir nachgetragen und in die Hand gelegt...ihr könnt auch nicht vorstellen, was für ein schlechtes Gewissen ich hatte...
Kann mir jemand helfen? Gibt es vielleicht ein paar Aussie-Besitzer, die das Problem kennen? Ich wäre echt sehr sehr dankbar für ein paar Tipps.
Liebe Grüße
Anna & Brégo
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Hallo,
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ich denke, dein hund hat frust, aus welchen gründen auch immer... ob er nu toben oder strukturieren oder dominieren oder ob er dich nicht versteht oder ob er überfordert ist... was auch immer, ruheübungen und frusttraining tun not.. allerdings muß der hund auch körperlich und geistig in der lage sein,ruhe zu halten, dafür muß der hund also erst mal gearbeitet haben...
die trainerin meint, dein hund wäre ein raufbold, und dominant? und hat nur gesagt, dass du brüllen sollst? nix sonst? hat sie sich erkundigt, wie euer tag so abläuft oder was ihr sonst so macht? wie eure fütterung abläuft und was der hund so arbeitet?
wenn dein hund eh hochfährt, meinst du wirklich, agility ist der richtige sport?
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Was die Trainerin dir da geraten hat, hört sich für mich auch wenig plausibel an. Unterbrechen des Bellens mittels Anschreien scheint mir doch eine etwas veraltete Methode.
Ich bin auch der Meinung dein Hund hat Frust in den Spielsituationen.
Ich will nix falsches intepretieren, aber für mich liest sich das so, als ob dein Hund das Spielende generell nicht akzeptieren kann. Hunde bellen im Spiel andere Hunde an um Aufmerksamkeit zu bekommen und diese zum Weiterspielen zu animieren. Springt der andere aber da nicht an, dann verläuft sich das normalerweise und beide fahren runter und gehen ihren Weg.
Wenn der bellende Hund aber das Spielende nicht akzeptiert, dann schlägt das auffordernde Bellen in Frustrationsbellen um.
Frage:
Machst du auch Spielchen mit ihm? Bällchenwerfen, Apportieren, Leckerchensuche o. Ä.? Wenn ja, kannst du das dann von dir aus unterbrechen und beenden ohne dass er ins Bellen verfällt? Oder spielt ihr solang bis ER keine Lust mehr hat? -
Mein Lolek ist ähnlich beim spielen. Er bellt andere Hunde gerne an - immer nur dann, wenn ihm was nicht passt (der andere Hund zu langsam, der andere Hund will nicht spielen, der andere Hund hat einen Stock....) oder wenn er den anderen zum spielen auffordert. Vermnschlicht würde ich sagen, dass dann so aussieht: "LOS SPIEL MIT MIR! SPIEL MIT MIR!!! JEEEEEETZT! *anrempel* SOOOOFFFFOOOOOOOOOOOOORT!!!!!!!!!!!!....."
Ich persönlich finde das nicht normal und will das auch nicht. Mich nervt das Gekläffe.Er bekommt eine Verwarnung ("Ende - lass das") und sollte er es dann nochmal machen, kommt er an die Leine, bis er wieder etwas ruhiger ist. Und dann gibt´s einen neuen Versuch.
Laaaaaangsam aber sicher wird das besser mit der Bellerei. Ich merke es aber sofort, wenn ich etwas inkonsequent werde oder wir lange keinen anderen Hund getroffen haben.Anbrüllen finde ich von daher nicht gut, da du das Spiel ja dann quasi mitmachst. Hab ich anfangs ein paar mal gemacht, wenn ich zB abgelenkt war und plötzlich genervt von der Bellerei. Das hat gar nichts gebracht. Das hat nur noch mehr hochgepushed.
Aber konsequentes rausnehmen und anleinen bringt bei uns Erfolg. -
Zitat
Kann mir jemand helfen? Gibt es vielleicht ein paar Aussie-Besitzer, die das Problem kennen? Ich wäre echt sehr sehr dankbar für ein paar Tipps.
Ich würde dir raten es in einem Hundeverein zu versuchen. Wir haben beim Agility-Training auch Aussies und dein Problem kenne ich nur zu gut. Schwierig wird es wenn da jemand mit zweien ist, mit einem trainiert und der andere muß zusehen. Es dauert, aber es geht und dann sind beide still. Beim Arbeiten ansich kläffen Aussies halt mal, aber sie müssen auch lernen ansonsten ruhig zu bleiben.
Bei uns im Verein wird auch Obedience gemacht und da wird ruhig gearbeitet. Das ist für viele ganz gut bevor sie dann in einen Sport gehen wo mehr Action ist. Sie haben dann schon gelernt sich etwas zurückzunehmen.
Falls du in NRW wohnst kann ich dir vielleicht sogar einen Verein empfehlen.Gruß Terrortöle
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Frage:
Machst du auch Spielchen mit ihm? Bällchenwerfen, Apportieren, Leckerchensuche o. Ä.? Wenn ja, kannst du das dann von dir aus unterbrechen und beenden ohne dass er ins Bellen verfällt? Oder spielt ihr solang bis ER keine Lust mehr hat?Also ja, ich mach Tricks mit ihm, Ball ist sein Liebling (vor allem der Leuchtende im Winter), Suchspiele sind auch ganz beliebt und Mantrailingübungen mach ich auch mit ihm. Hab auch Agilitygeräte gekauft (Tunnel, Hindernis, Slalom) und das machen wir auch zwanglos und im Spiel (und lautlos). Nein, er kläfft mich überhaupt nicht an. Ich beende das Spiel und er akzeptiert das ohne Murren.
Das Problem hab ich wirklich nur, wenn er mit anderen Hunden in Aktion ist. Wobei ich ihn da auch abrufen kann, er setzt oder legt sich (ohne entsprechendes Kommando) links neben mir hin. Wimmert/Kläfft aber trotzdem den anderen Hunden hinterher - und da hat das Brüllen gar nichts gebracht. Wenns die Trainerin gemacht hat, hat er sich aufgefordert gefühlt zu ihr zu gehen und sie hat ihn dann gelobt...für mich hat das aber eher den Eindruck gemacht, als dass er das nicht als "Achja ich soll nicht kläffen", sonder eher "Juhu, ich steh im Mittelpunkt und werde gestreichelt" aufgefasst hat - weil ihm das ja auch egal war. Hab mich aber bei der Dame nichts mehr sagen getraut, weil sie mir sowieso nichts geglaubt hat...@ Terrortöle, einpatra: Hundeverein wäre schön. Wenn man einen finden würde.... Agility, ja denk ich schon. Bei der Arbeit ist er total konzentriert. War ja wie gesagt bisher in der Hundeschule und die Begleithundeprüfung haben wir ja auch ohne Quietscherei geschafft - auch den "Unterricht" mit andern 15 Hunden am Gelände. Aber mit denen durfte er nie spielen und dann ist es auch okay für ihn - dort gabs das Problem nicht. Selbst wenn dann ein paar beim Ablegen abgehauen sind, ist er liegen geblieben und war "bei mir". Bin leider aus Österreich
Die Behauptung, dass mein Hund ein Raufbold sei, wurde deshalb aufgestellt, weil er seine Rute eingekringelt hatte (Collie halt)...da war überhaupt nichts aggressives dabei. Dominanz ist im Zusammenhang mit meinem Hund eher unpassend...und hätte mir das auch noch nie ein Trainer gesagt, mit dem ich wirklich mit dem Hund im Training (Unterordnung) war... sie hats aber in einer Begegnung, die 5 Minuten gedauert hat erkannt.@ ruelpserle: Das klingt zumindest besser, als anbrüllen und nein es hat auch nichts gebracht.
Nun ist es bei mir so, dass ich ihn aufgrund dessen nicht so oft mit anderen Hunden spielen lasse, dh eigentlich müsste ich mich dann dafür gezielt zu Spieldates treffen oder? eine mit ihrer Aussiehündin hat dann gemeint, sie hat den Hund mit einer Wasserpistole angespritzt...klingt harmlos, aber ist es das für den Hund auch?Hier noch ein paar Tipps hiezu von diversen anderen Trainern, wo ich war:
- ruckartig so stark an der Leine anziehen, dass er kurzzeitig keine Luft bekommt
- dem Hund jedes Mal auf die Zehen steigen. -
Ich kenne die Methode mit der Wasserpistole auch.
Ob man die anwenden mag oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Nach meiner Ansicht gibts andere Alternativen als mit Wasser zu spritzen. Zum Einen wäre mir die Gefahr zu groß, dass es zu negativen Begleiterscheinungen kommt, eine falsche Verknüpfung dabei entsteht (Bspl. Angst vor Wasser, Angst vor diesen Spritzpistolen oder ähnlich aussehenden Dingen - immerhin spielen Kinder im Sommer oft mit so was, Angst vor dem Herrchen/Frauchen, Angst vor einer bestimmten Hand/Armbewegung usw.).
Außerdem stelle ich den Sinn und Zweck n bissl Infrage. Was will ich denn erreichen? Das Wasserspritzen in dieser Form ist zwar irgendwie eine Bestrafung, bzw. ein Unterbrechen einer bestimmten Handlung, aber das kann man auch anders erreichen. Ich möchte ja nicht, dass mein Hund plötzlich Angst bekommt oder in Panik gerät. Das wäre mir zu risikoreich. Außerdem ist es ziemlich lästig, wenn ich bei jedem Gassigang son Ding mitschleppen müsste.Ich würde vermutlich eher versuchen irgendwas aus den natürlichen Verhaltensweisen in einem Rudel zu finden wie das leichte Anstupsen, welches als Maßregelung unter Hunden vorkommt. Dazu habe ich mich aber noch nicht genug eingelesen in das Thema und will da auch nix falsches sagen.
Ich denke, dass ein kompetenter Hundetrainer mehr dazu sagen kann. Ich würde mich nochmal nach einem solchen Trainer umschauen/umhören. Leider gibt es ja viele unqualifizierte Trainer (haste du ja selbst erlebt), sodass da ein wenig Recherche nötig ist. Ruf doch mal ein paar im www zu findenen Trainer und Hundeschulen in deiner Umgebung an. Meistens bekommt man bei einem Telefonat schon einen ersten guten Eindruck. Verlass dich da einfach auf dein Bauchgefühl. Wenn da einer mit diversen einschlägig bekannten Hilfsmittel ankommt, dann wäre ich schon skeptisch. Wenn da einer kurz und knapp angebunden ist und nicht ausreichend auf dich eingeht, Vorsicht.
Bei mir wars so, dass die Trainerin mich ausführlich beraten hat zum Ablauf von Trainingseinheiten. Sie erklärte mir ihre grundsätzliche Einstellung und Lehrmethode, bot mir vorab einen Haustermin an um sich ein Bild der Situation zu machen mit anschließender schriftlichen Ausarbeitung einer ersten Beurteilung des Hundes, des Problems und Vorschlägen zur weiteren Vorgehensweise, und erst dann haben wir über den Preis gesprochen. Am Ende wars ein halbstündiges Telefonat und zwei Tage später machte ich den ersten Termin aus. Vom Preis her, weiß ich jetzt nach weiterer Recherche, dass sie im Einzeltraining sogar günstiger ist, als die Gruppentherapie in den nahegelegenen Hundeschulen. Und zwischendurch gibts immer wieder Niederschriften zum Fortschritt des Trainings, Zusammenfassung von "Hausaufgaben" oder Tips zu bestimmten Randthemen.
Vorbildlicher gehts gar nicht. Und ehrlich gesagt hab ich bisher nach noch keinem Zertifikat oder sonstigen Qualifikationen gefragt.
Das beschreibt zwar den Optimalfall, aber ich denke so sollte es eigentlich immer laufen. Leider höre ich es viel zu selten von anderen Trainern. Aber wer sucht, der findet.
Und wenn das eure einzige Baustelle ist, dann wirst du da sicher auch noch deinen Weg finden ;-) -
Kann meinen Beitrag nicht mehr bearbeiten???
ZitatHier noch ein paar Tipps hiezu von diversen anderen Trainern, wo ich war:
- ruckartig so stark an der Leine anziehen, dass er kurzzeitig keine Luft bekommt
- dem Hund jedes Mal auf die Zehen steigen.Cesar Millan lässt grüßen.
Meine Meinung dazu:
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Nö, wir treffen uns nicht extra zu "Spiel Dates". Ich glaube, da würde das Schaf schon im Vorfeld echt abdrehen....
Das ergibt sich zB auf Gassi Dates mit Freunden oder auch mal mit fremden Hunden.Ich persönlich halte von den Tips mit Wasserpistole spritzen, auf die Zehen treten nichts. Wenn mein Hund spielt, dann ist der schon auch mal ein ganzes Stück weg. Bis ich da bei ihm bin um ihm auf die Zehen zu treten, ist er vermutlich schon aus der Pubertät raus und eher ein Hundesenior.
(Dasselbe Problem, auch beim "antupsen")
zur Wasserpistole: ich bin schon froh, wenn ich ein ruhiges Ziel treffe.... bis ich den hüpfenden, bellenden und rennenden Lo treffe, verbrauche ich vermutlich 300 l Wasser.... die mit zu schleppen ist mir dann doch zu viel.
Naja... und da mein Hund nur ohne Leine spielen darf, fällt auch dieser Tipp weg.
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was genau stört DICH denn daran, dass er so rumbellt?
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