Magenumdrehung, mein schlimmster Albtraum
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Hallo zusammen,
ja, das elendige Thema Magenumdrehung. Es gibt ja bereits viele Topics zu dem Thema und hab auch alles möglich gelesen, aber ich hab trotzdem -der grade deswegen- noch eine Frage: Gibt es sowas wie ein Ausschlusskriterium bei Verdacht auf Magenumdrehung?
Ich habe z.B. gelesen, dass der Hund kein Wasser trinkt, wenn er eine MD hat. Kann man also sagen, wenn der Hund Wasser trinkt, hat er keine MD? Oder wenn man ihm ein Stück Wurst gibt und er es ohne Probleme frisst?
Ich frage, weil ich bei meinem aktivem Hund immer mal wieder die Befürchtung einer MD habe. Heute mal wieder. Wir waren spazieren, mit Stöckchen werfen und allem. Als wir wieder zuhause waren, bekam er sein Fressen und danach hatte er "seine fünf Minuten". Ist durch's Haus gerannt und gesprungen, hat wie wild mit einem Spielzeug gespielt, ist auf den Dachboden gerannt und wieder runter und so weiter. Außerdem hat er ganz wild gehechelt. Er hat aber ohne Probleme eine Wurstscheibe gefressen und auch später getrunken. Jetzt hat er sich auf den Dachboden verzogen und schlabbert seine Pfoten ab. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hi,
ich verstehe nicht so ganz was Du meinst.
Eine Magendrehung kann durch viele Faktoren ausgelöst werden. Es muß nicht unbedingt rumtoben mit vollem Magen sein.
Viele, gerade große Hunde bekommen im Schlaf eine Magendrehung.
Ich denke erkennen oder ausschließne kann letztendlich nur ein Tierarzt. Aber ein aufgeblähter Bauch und Apathie, trockenes Würgen ohne das was rauskommt , sind schon sichere Anzeichen für eine MD.
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Hey, ich persönlich finde die Gefahr, die durch das Spielen von Stöckchen ausgeht, viel größer als die der Magendrehung.
Es gibt neuere Untersuchungen (wobei ich die Studie nicht selber gelesen habe), dass Hunde öfter in Ruhephasen, also im Schlaf Magendrehungen bekommen als beim Toben. Genauso wenig kann man einen vollen Magen als ein höheres Risiko bezeichnen.Ein Hund mit Magendrehung hat Schmerzen. D.h. er wird sich anders benehmen als üblich. Es ist wahrscheinlich, dass der Bauch hart und berührungsempfindlich ist. Taste den Bauch deines Hundes mal ab, wenn ihr das nächste Mal kuschelt. Normalerweise solltest du dort richtig reindrücken können (bitte vorsichtig und mit Gefühl), also nicht nur oberflächlich, sondern auch in die Tiefe gehen. Spannt der Hund dagegen oder ist der Bauch bretthart, ist das ein Alarmsignal (vorallem der brettharte Bauch)
Hunde mit Magendrehung können durchaus noch Wasser schlucken, teilweise auch feste Nahrung. Aber viel wahrscheinlicher ist es, dass ein Großteil des Wasser wieder aus dem Maul herausläuft.
Zusätzlich gasen die Hunde auf, d.h. dass du dabei zugucken kannst, wie dein Hund dicker wird.Ingsesamt geht es deinem Hund, wenn er eine Magendrehung hat, richtig schlecht. Kommen oben genannte Symptome dazu, dann nicht lange zögern, sondern (am besten mit Vorankündigung) in die nächste Tierklinik.
LG Nele
PS: Auf You Tube findest du Videos von Hunden mit MD.
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Ein klares Zeichen dafür, dass der Hund KEINE Magendrehung hat, ist, wenn er sich hinlegt. Das soll mit Magendrehung nicht möglich sein (Aussage einer Tierärztin beim Erste-Hilfe-Kurs).
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Also mein Hund hat sich hin gelegt und war auch sehr schwer davon zu überzeugen nochmal aufzustehen.
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Zitat
Also mein Hund hat sich hin gelegt und war auch sehr schwer davon zu überzeugen nochmal aufzustehen.
Echt? Wie ist es denn ausgegangen?
Ist es im Schlaf passiert? -
Ist leider nicht gut ausgegangen....und es ist nicht im Schlaf passiert, sondern Stunden nach dem Fressen und auch Stunden nach dem Gassi gehen. In einer Ruhepause

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Sicher legen Hunde sich nicht gern hin, wenn der Bauch total weh tut. Aber Ausnahmen gibts immer, zudem kommt es drauf an, wie weit fortgeschritten die Magendrehung zu dem Zeitpunkt ist. Ist der Kreislauf schon versackt, legen sie sich wohl oder übel trotz Schmerzen hin.
Ich kann auch nur bestätigen, dass Magendrehungen häufig aus der Ruhe heraus und durchaus mit fast leerem Magen passieren.
(Erfahrung aus 8 Jahren Tierklinik)Ich hab gehört, dass Bindegewebsschwäche und/oder Füttern der Tagesration auf einmal (große Magendehnung) neben tiefem Brustkorb Gründe sein können.
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Eine Magendrehung heißt nicht immer, dass sowohl der Mageneingang zur Speiseröhre als auch der Magenausgang zum Darm abgeschnürt sind. Deshalb kommt es durchaus vor, dass Hunde noch trinken können. Wie ich aus Beschreibungen Betroffener weiß, tun sie das auch, vielleicht weil sie sich davon Erleichterung erhoffen
. Auf jeden Fall ist ein Hund mit Magendrehung nicht mehr fröhlich drauf. Das wäre für mich das erste Alarmzeichen. Den Hund beobachten und den Bauch abtasten, wie schon geschrieben, gibt dann weitere Hinweise. Wenn alles was vorne reingeht wieder erbrochen wird, kann das auch ein Hinweis sein. Alle diese Symptome können aber auch andere (deutlich harmlosere) Ursachen haben.Tatsächlich finden wohl die meisten Magendrehungen in Ruhephasen statt. Das ist das besonders Tückische daran, weil es meist Nachts passiert, wo man es nicht bemerkt, wenn der Hund nicht im gleichen Raum schläft.
Eine Magendrehung ist auch mein schlimmster Albtraum, aber ich bin doch über die Jahre ein Stück weit gelassener geworden, wenn Hundi mit vollem Magen herumtobt. Mach Dich nicht verrückt
.LG Appelschnut
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In meinem Bekanntenkreis gab es einen Fall von Magendrehung beim Hund. Der Hund wurde bekocht und bekam mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag. Er hat nachdem Fressen nicht getobt. Gelegen hat er auch. Der Hund hatte zunächst keine typischen Symptome, außer Bauchschmerzen...
Persönlich würde ich bei ernsthaftem Verdacht auf Magendrehung immer sofort zum TA fahren. Hat der Hund wirklich eine, zählt jede Minute.
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