Kommando "Langsam"
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genau ... zusammen spazieren gehen ... dein hund muss lernen auf dich zu achten (vor allem wenn er so ängstlich ist! ist meine auch) du gibst ihn frei und sagst z.b. "hau ab" (klingt hart ist aber nicht so gemeint)
das kannst du z.b. machen indem du z.b. anfängst zu rennen und ihn einfach rennen lässt (ich mache mit meiner immer hündische spiele ... peinlich ja ... ich werfe einen ast und renne hinterher ... und wenn sie nicht kommt ... hintern hoch auf den boden klopfen auf deinen hund zurennen z.b. so spielt meine immer mit mir)
glaub mir rennen ist nicht alles
Ne natürlich ist rennen nicht alles. So Spielerchen machen wir auch hier und da, das werd ich mal vertiefen, es kann so einfach sein
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zum "stress": das könnte schon mit dem "losgehen" zusammenhängen ... meine wird nicht mehr im flur angeleint, sondern nur noch auf ihrem platz wenn sie ruhig ist (NICHT angespannt wie ne sprungfeder) ... ich leine sie z.B. dort an und ziehe mich erstmal gemütlich an (am anfang wirst du deinen hund immer wieder auf seinen platz zurückschicken müssen) aber irgendwann lernt er o.k. auf meinen platz werde ich angeleint und dann gehen wir raus (die erwartungshaltung entfällt wenn du mal ohne ihn gehst)Ich weiß was du meinst, aber das Problem haben wir so nicht :) Die Hundis (sind ja zu dritt, die anderen 2 sind total ausgeglichen und Bodo achtet sehr auf sie) sind super entspannt, wenn wir los gehen. Ich ziehe sie an (dabei ist Aufregung), dann setzen sie sich vor die Tür und wissen, dass ich immer noch ewig brauche und dies und das vergessen habe, Bodo legt sich mittlerweile sogar hin, bis ich endlich soweit bin
Wenn er nicht gerade ängstlich ist oder durch die Gegend fetzt, ist er tiefenentspannt (also nie hibbelig in irgendeiner Form, HSH-like eher). Ihn wirft nur alles aus der Bahn (klingt schlimmer, als es ist, mittlerweile), was anders ist, Schuhe bei den Nachbarn, komisches Blatt weht über die Straße, von fremden Menschen reden wir mal gar nicht
Aber wie gesagt, an der Baustelle sind wir ja schon ewig (und werden auch noch sehr lang brauchen), da gehts aber in großen Schritten vorwärts. Nichtsdestotrotz hat er halt immernoch Stress, den es abzubauen gilt.lg Nadine
PS: Wenn ich mal allein weg geh, checken das die Hunde direkt, wahnsinn, wie clever diese Tierchen sind *hihI* Das fängt schon an bei der Hundehose, geht weiter mit meinem Aschenbecherdöschen (das ich nur zum Gassi mitnehme) und endet beim Geschirre vom Haken nehmen und Aufruf zum allgemeinen Anziehen machen
Das läuft bei uns total ritualisiert ab (eben auch wegen seinen Ängsten, hat ihm sehr geholfen) und er kann sich (entspannt) auf alles einstellen.. - Vor einem Moment
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Hi,
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absitzen lassen!
meine trainerin hat mir das immer geraten bei meiner hysterischen angstmaus ... sobald der hund in stress gerät und was komisch findet ... absitzen lassen und ruhig 1-2 Minuten (Hund beobachten) warten und dann ganz entspannt weiterlaufen bzw. zu seltsamen objekten (kommentarlos) hingehen, interessiert angucken (hund kommt und guckt auch oder auch nicht - ega!) und weiter gehts
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Ich hab ja auch einen (ehemaligen) Angsthund und glaube auch, dass Rennen für sie wichtiger ist als für anderen Hunde, die nicht so unter Stress stehen. Adrenalin baut sich mittels Bewegung viel schneller ab.
Es gibt aber auch Hunde, die sich über Bewegung selbst hochdrehen. Man muss halt sehen, ob das Rennen die Ansprechbarkeit beim Hund erhöht (= Stressabbau) oder erniedrigt (= "sich in Rausch laufen") - mal grob gesagt.Puncto Radius hat bei meiner SL massiv geholfen. So als Nebeneffekt. Die Hauptabsicht war eine andere, aber nebenbei groovte sie sich auf den Radius ein. Und sie wurde wunderbar umweltsicher dadurch, zB Straßenüberquerungen mit Stopp an der Bordsteinkante. Das lief ganz viel über Habitualisierung, also kein direktes Training, sondern: So machen wir es - immer, so dass Joy dann teils auch gar nicht mehr überlegt, sondern es macht "wie immer".
So wie du es schilderst, kann ich mir auch über Stopp arbeiten vorstellen. Du kannst ihn ja auch absitzen lassen und dann einsammeln, wenn du auf seiner Höhe bist. Kann gut sein, dass ihm das mit der Zeit zu dumm wird oder er rafft, ab wann er ein Sitz kriegt - und unterhalb der Grenze bleibt.
ich würde ihn ansonsten auch einfach öfter anleinen, wenn er dir zu weit vorausläuft. Immer mal wieder an deiner Seite laufen lassen, hält dich auch in Erinnerung.Was ist eigentlich mit den anderen, wie weit laufen die vor? Ist evt. ein Gruppenmanagement angesagt?
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absitzen lassen!
meine trainerin hat mir das immer geraten bei meiner hysterischen angstmaus ... sobald der hund in stress gerät und was komisch findet ... absitzen lassen und ruhig 1-2 Minuten (Hund beobachten) warten und dann ganz entspannt weiterlaufen
hey cool, da fällt mir eine Situation ein, wo ich genau das testen werde :) Wenn uns (an bestimmten unübersichtlichen Stellen) ein Mensch von hinten überholt, neigt Bodo dazu, sich permanent umzudrehen, ob noch jemand kommt (nichtmal mit ihm zusammen nochmal zurück gehen hilft), vielleicht geht das, dass ich ihn sitzen lasse, bis er runter gefahren ist (entweder funktionierts oder er steigert sich dann noch weiter rein, mal sehen, wird getestet, danke *g*).
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bzw. zu seltsamen objekten (kommentarlos) hingehen, interessiert angucken (hund kommt und guckt auch oder auch nicht - ega!) und weiter gehtsDas machen wir ständig, die anderen 2 helfen mir total gut dabei, mit denen mache ich bei bösen Dingen Blödsinn (sie finden es toll, dass sie jetzt wieder an Mülltüten schnüffeln dürfen
) und Bodo nähert sich zumindest, aber immer öfter untersucht er den Feind dann auch :) -
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Ich hab ja auch einen (ehemaligen) Angsthund und glaube auch, dass Rennen für sie wichtiger ist als für anderen Hunde, die nicht so unter Stress stehen. Adrenalin baut sich mittels Bewegung viel schneller ab.
Es gibt aber auch Hunde, die sich über Bewegung selbst hochdrehen. Man muss halt sehen, ob das Rennen die Ansprechbarkeit beim Hund erhöht (= Stressabbau) oder erniedrigt (= "sich in Rausch laufen") - mal grob gesagt.Jepp die gibts, Bodo gehört aber eindeutig zur ersten Variante, z.B. Bewegungsspiele (ich renne entgegengesetzt jodelnd quer über die Wiese oder so *g*) macht er IMMER begeistert mit (und ist dabei auch gut ansprechbar).
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Puncto Radius hat bei meiner SL massiv geholfen. So als Nebeneffekt. Die Hauptabsicht war eine andere, aber nebenbei groovte sie sich auf den Radius ein. Und sie wurde wunderbar umweltsicher dadurch, zB Straßenüberquerungen mit Stopp an der Bordsteinkante. Das lief ganz viel über Habitualisierung, also kein direktes Training, sondern: So machen wir es - immer, so dass Joy dann teils auch gar nicht mehr überlegt, sondern es macht "wie immer".Echt? Genau das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen (Radius mit SL), interessant auf jeden Fall :)
Ja genau, wir machen auch so ziemlich alles über Habitualisierung (wieder ein Wort gelernt! *grins*) Bodo hat zu Anfang total schnell ableinen, anleinen, an der Straße stehen etc. gelernt, darin ist er super :)Zitat
Was ist eigentlich mit den anderen, wie weit laufen die vor? Ist evt. ein Gruppenmanagement angesagt?
[/quote]Ne, die anderen sind nicht vorn. Die alte Dame dümpelt zwischen 0 und 50m hinter mir (ihren eigenen Trott eben, also wo es möglich ist) und der Zwerg ist im 5-10m Umkreis von mir und läuft nicht so weit vor (zwecks Jagdtrieb dürfte er auch nicht). Also Bodo machts ganz selbstständig.
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Hey! Ich kann den anderen nur zustimmen, das mit langsam das wird nicht klappen.
Ich würde den Rückblick, den dein Hund dir ja anbietet einfach noch mehr ausbauen.
Bei meiner gibt es das Kommando "halt!" da bleibt sie stehen schaut mich an bis ich das Kommando "ab!" gebe, dann läuft sie weiter, schaut sich aber immer wieder um und bleibt von alleine stehen. Wenn sie mal nicht auf mich achtet oder zu weit weg läuft ohne sich umzuschauen, verstecke ich mich hinter einen Baum oder gehe in die andere richtung, wie hier bereits beschrieben, aber das ist sehr selten der Fall. Sie hat vor 2 Tagen immer größere Radien gezogen. Aber wir haben gleich danach die tage wieder schön trainiert.
Futter als belohnung interessiert sie nicht so sehr, aber ihren Ball. Mittlerweile weiß sie das sie den Ball nur bekommt wenn sie auf mich achtet beim gassi gehen und bleibt oft von alleine bei mir und trabt neben mir her in aller seelenruhe. Ball gibt es jetzt aber nur noch ganz selten, wenn sie auch in ausnahmesituationen auf mich achtet und bei mir bleibt.Vllt hat dein Hund ja auch etwas, was er ganz toll findet und lernt, nur wenn ich auf frauchen achte komme ich dazu, oder bei ihr bleibe.
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Hey Debbie,
da muss ich mal in Ruhe überlegen, wie ich das angehen könnte. Belohnung ist bei dem jungen Mann sone Sache bzw. ne, im Grunde haben wir es mittlerweile gefunden, ein "nettes Wort" bedeutet ihm viel (er reagiert eh sehr gut auf Sprache), streicheln (wir haben ein Kommando, dass bedeutet: "komm her und lass dich kuscheln" - da kommt er schneller als beim "komm" über leckerlies aufgebaut *g*) und eben gemeinsam rennen. Rennen ist das Höchste...aber vielleicht wäre das was? Er soll stehen bleiben und mich angucken und wenn er das macht, renn ich (als Belohnung) weg (in eine x-beliebige Richtung) und er darf mich jagen *kopfkratz*Ich muss das alles in Gedanken mal nochmal durchgehen

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Ja das moit dem Rennen, klingt doch gut. Vllt animierst du ihn dann zum Spielen, also hinterherjagen ganz oft hakenschlagen usw.
ja manche Hunde freuen sich über ein Wort, manche über futter und andere über Spielzeug.
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meine ist auch so .. kommt der feind von hinten (alte menschen) wird sich so oft umgedreht bis madam mit dem kopf gegen den nächsten stromverteilerkasten donnert
ein älterer herr meinte "oh ist doch gut, der hund passt immer auf wer da kommt" .. naja ... lieb gemeint 
mittlerweile gehe ich a) kommentarlos weiter oder b) wenn sie in panik verfällt lasse ich sie absitzen, bis sie sich beruhigt hat (ich ignoriere sie dabei ... da kommt ein strenges sitz und dann wird abgewartet bis sie blickkontakt aufnimmt dann wird gelobt und entspannt weitergegangen) ... alles andere hilft nicht ... ich denke hinsetzen lassen und die "ängste" ertragen ist am besten, sonst läuft der hund nur vor der gefahrenquelle davon und lernt nichts ... wichtig ist auch, dass du ruhig bleibst und als puffer zwischen "gefahr" :/ und hund bist ...
geduld ist eine tugend ... *schnauf*
klar rennen dient dem stressabbau, sollte jeder hund dürfen, einfach "frei" sein und sich alles von der seele rennen :)
finde die idee gut, sobald er zu weit weg ist ... stehen bleiben, umdrehen und mit einem warmen wort wegrennen und spielen
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Bandit ist ähnlich drauf, er hat auch einen nicht unerheblichen Radius, ich mach es so, dass er das auf jeden Fall auch " ausleben " darf, da, wo es möglich ist,
ansonsten bremse ich ihn durch Pfiff aus und er muss auf mich warten, zurückkommen fällt ihm eher schwer.Wenn er allzu flott drauf ist, werd ich unberechenbar und bin dann auch mal kurzzeitig verschwunden, das wirkt immer:)
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