• Ich habe das Problem mit Rocky auch nach wie vor. Er ist ein Bauernhofhund, kennt keine Begrenzungen, kennt den maximalabstand zum Halter auch nicht die die meißten Hunde instinktiv einhalten, also haben wir auch lange mit Schlepp gearbeitet. Zeischenzeitlich gings dann mal, so dass er sich nicht mehr so ewig weit entfernt hat, aber umso seltener wir spazieren gehen, desto schlimmer und da ich viel Stress habe sind wir wieder beim Punkt unter Null, was heißt dass er mir beim letzten Mal sogar abgehauen ist (allerdings auf dem Grundstück seiner Besitzer, also in den Feldern die dazu gehören) ...

    Falls jemand ein Patentrezept hat wäre ich sehr dankbar, befürchte aber, dass man um Schlepp nicht herum kommt wenn man nicht alle 30 Sekundenbrüllen will, was HUnd dann sowieso ab dem 20 Mal überhört.
    Oder man beschäftigt den Hund penetrant damit er immer bei einem bleiben muss, aber das wäre auch kein Dauerzustand.

  • Huhu,
    ich geb mal ne kleine Rückmeldung :)
    Ich hab jetzt mal son bisschen gezielt angefangen, was zu testen. Wenn er mir zu weit vorn läuft, ignoriere ich ihn und lauf mit den anderen beiden ein Stück querfeldein und mache mit ihnen superspannende Leckerliesuchspiele. Bodo kommt dann angefetzt und sobald er da ist wird er mit ins Boot geholt und darf auch was suchen. Wenn ich das ein paar mal nacheinander mach, habe ich das Gefühl, dass er eher bei mir ist (sowohl geistig als auch körperlich *grins*), ich werd das ganze über rennen und spielen mit mir auch nochmal testen, weil er da sicher noch viel mehr drauf abgeht.

    Und ich werde mit ihm das "wart auf mich, bis ich dich eingeholt habe" gezielt üben, ich denk, das wird gut bei ihm klappen.

    Und noch was ist mir aufgefallen, er rennt (seit ich das gepostet habe *grins*) eh nicht mehr ganz so weit weg, weil er einfach ausgelasteter ist (also, klar war mir das schon, nichtsdestotrotz sollte er halbwegs bei mir bleiben, auch wenn er mal Rennnotstand hat). Davor hatte ich nämlich eine ziemliche Stressphase, wo ich weniger als normal mit den Hunden unterwegs war.

    Auf jeden Fall habt ihr mir echt geholfen (meine Knoten zu entwirren *g*), danke und wir mahcen uns jetzt mal auf ans fröhliche üben :)

    Weihnachtliche Grüße
    Nadine

  • Öhm.. also falls das noch Thema ist, meiner kennt sowohl "Warte" als auch "Langsam" und das sind unterschiedliche Kommandos, allerdings nicht wahnsinnig unterschiedlich.

    Warte ist eben stehenbleiben, bis ich auf gleicher Höhe bin und dann weiter bzw. wenn ich stehe ist "warte" = "komm her und zuppel nicht an der Leine rum, Frauchen muss fotografieren" (meistens). Er setzt sich dann in der Regel zu mir. Langsam ist eben genau das - nicht so schnell. Und "nicht so weit" ist eben "nicht so weit" ;)

    Aufgebaut wie alle anderen Kommandos auch, in die man schlecht reinführen kann: Gewartet bis der Hund es tut und bestärkt, mit nem Kommando verknüpft und wiederholt. Allerdings hab ich bei "Langsam" den Aufbau stark mit der Stimmlage unterstützt. Genau wie bei "vorsichtig". Und insbesondere die Warte, Stop und ähnlichen Kommandos hab ich im späteren Verlauf alle noch geclickert.

    Beim "nicht so weit" habe ich keine Schlepp benutzt, sondern ihn einfach gebremst, wenn er den Radius überspannt. Also Kommando wahlweise Rückruf oder Stop, Radius wieder herstellen, Freigabe. Sozusagen wie beim Leinentraining nur ohne stehn zu bleiben und ihn damit physisch am Weitergehn zu hindern sondern eben per Kommando. Bleibt er im Radius, kann er sich frei bewegen, sprengt er ihn, gehts nicht weiter.

    Das hat sich bei uns irgendwie so ergeben aus den Alltagsanforderungen beim Gassilatschen.

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