Gibt es ne "Opferrolle" bei Hunden??
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Wenn Hunde mobben, hat das nomalerweise nichts mit "schlecht sozialisiert" zu tun. Ist ganz normales Verhalten, was im "Familienrudel" auch vorkommt, allerdings haeufiger in Gruppen zu beobachten ist.
Das heisst natuerlich nicht, dass ich rumstehen wuerde und meine Hunde einen anderen mobben lassen wuerde. Ich guck mir das "eine Weile an" und beende das meisst ungerechte "Spiel" dann auch.
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Hallo,
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Acht Monate, schreibst du.
Kann es sein, dass er anfängt, wie ein "richtiger Mann" zu riechen...und damit ist er natürlich auch ne Art Konkurrenz auf der Wiese..
Und: in der Familie meiner Tochter lebt die Mutter Theresa aller Hunde im Allgemeinen und der Labradore im Besonderen.
Immer nur untertänig , superfreundlich, verträglich mit alles und jedem, absolut kinderlieb ....wurde gepestet von Nachbarshündin , immer wieder. Hat sich alles gefallen lassen ,beschwichtigt....
Und irgendwann mal Happs und Nachbarshündin musste für 180 € zum TA und sich das Ohr wieder zusammenflicken lassen.
(Selbst der TA, der den MobbingHund als regelmäßigen Patienten hat, meinte, das hätte sie verdient
)
Also, dein Kleiner ist noch klein und doch nicht mehr so wirklich...beschütz ihn, wenn er's grad nötig hat, aber schreib ihn noch nicht fest in seiner " Opferrolle" , er ist durchaus noch entwicklungsfähig im Auftreten. -
hm, das kann wohl sein, ich dachte eben mit dem nach "Mann riechen" kommt auch zeitgleich das sich "wie ein Mann Verhalten" und hatte mich schon auf pubertierendes Prollen vorbereitet ( ich hatte vorher ausschliesslich Hündinnen)
Obwohl, vielleicht braucht er auch einfach noch bis zum Mann sein...neulich ne läufige "Freundin" von ihm getroffen und es hat ihn nich die Bohne interessiert...lagen beide friedlich nebeneinander als wir n Kaffee getrunken haben, einmal hat er kurz gerochen...also evtl doch noch kein Mann und riecht aber schon so
(oder er is evtl schwul und wird deswegen gemobbt
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Ich glaub, meine Molly ist auch so ein Opfer. Sie kommt von der Straße und wurde laut Tiervermittlung auf der Straße fast totgebissen. Sie hat auch einige gescheite Bissnarben am Körper verteilt. Wenn wir andere Hunde auf der Straße treffen, dann reagiert sie immer total unterschiedlich. Wir haben mal eine etwas ältere Hündin getroffen, die sich freundlich im Bogen genähert hat. Molly stand stockstill, dann hat die andere geschnüffelt so Nase an Nase und dann fing meine das Kläffen an und hat an der Leine gezerrt. Die andere fand das weder beeindruckend noch sonstwas. Sie trabte einfach weiter. Dann haben wir schon etwas stürmischere Begegnungen gehabt. Freundlich-stürmisch sollte ich sagen. Da hat sie sich hinter mir verkrochen. Ich habe oft den Eindruck, dass sie bei stürmischen Begegnungen sofort auf Angst schaltet während sie bei ruhigen Begegnungen sofort einen auf dicke Hose macht und vorsichtshalber mal rumkläfft. Bin am Sonntag bei der Trainerin. Dann weiß ich hoffentlich mehr über ihr Verhalten. Momentan kann ich das noch nicht so richtig einschätzen.
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bei uns auf der Hundewiese gibt es auch eine Hündin, die regelmäßig von anderen Hunden gemobbt wird :-/ sie unterwirft sich jedesmal schon, bevor der andere Hund überhaupt bei ihr ist und zieht mit ihrer Unsicherheit mobbende Hunde richtig an..
Lilly mobbt diese Hündin leider auch, d.h. sie stellt sich vor sie, und lässt sie nicht mehr aufstehen.. die Konsequenz ist natürlich, dass wir sie anleinen, sofern wir die andere Hündin rechtzeitig sehen (was aber nicht immer gelingt, wenn die Hunde damit schneller sind)..
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Zitat
Es gibt rasse- und damit charakterbedingt Hunde, die das nicht können. Sie benehmen sich auch als erwachsene Hunde wie Welpen oder Junghunde. Das "gehört" sich eigentlich nicht. Andere Hunde können nun auf zwei Wege mit diesen Hunden umgehen: Ignorieren oder draufhauen. Letzteres wählen viele Hunde, die auch unsicher sind, aber eher extrovertiert.
Viele Grüße
CorinnaEs ist schon eine ganze Weile her, dass dieser Thread hier aktiv war, aber ich würde gern eine Frage stellen und hoffe auf Feedback: Welche Rassen (und Charaktere) sind denn nicht so gut in der Lage sich entsprechend zu verhalten um nicht in der Opferrolle zu landen?
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Labrador und Golden Retriever, Beagle, der letzte, bei dem es ganz extrem war, den ich kennengelernt habe war ein Schweißhund-Bracken-Mix.
Meist sind es Rassen, bei denen das Aggressionsverhalten zugunsten der (jagdlichen) Brauchbarkeit zurückgedrängt wurde.
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Ich hab bisher nur Flat Coated Retriever kennengelernt, die durchgehend als Opfer herhalten mussten.
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Das ging schnell, vielen Dank. Ich frage weil ich auch so ein Opfertier hier bei mir hab. Und bei ihr trifft es zum Teil auch zu, dass sie sich eher wie ein Junghund verhält. Sogar die meisten Trainer schätzen sie auf ca. 1Jahr.
Gerade heute ist wieder ein Vorfall gewesen, wo sich zwei Hunde (ein scheinbar gut bekanntes Paar Rüde und Hündin) sich auf meine "gestürzt" haben. Sie war ein Stück (dazwischen noch mind. 50m) in deren Richtung gerannt und als die beiden anderen Hunde sie sahen ist sie wieder in meine Richtung umgedreht, da setzte der Rüde ihr nach.
Ich dachte kurz noch es läuft auf Rennen/Jagen hinaus, aber der Rüde wollte meine Hündin scheinbar eher vertreiben. Meine hat gleich ein "ich bin ein Mädchen ich tue nix"- Fiepsen begonnen aber das hat den Rüden in diesem Moment nicht interessiert. Die Hündin schloß auf und so wurde meine vorne von der Hündin in Schach gehalten und hinten vom Rüden in den Hintern gebissen. Meine Blockversuche schlugen leider fehl.Ich versuche schon, dass sie vornehmlich mit mir bekannten Hunden Kontakt hat, aber ich möchte auch nicht jeden Fremdkontakt verhindern. IdR. läuft es ganz gut und ich habe nicht ständig solche Vorfälle, aber meine Hündin ist schon auffällig oft das Opfer solcher Situtationen. Gerade deswegen mache ich mit ihr Begegnungstraining, denn sie hat manchmal die Strategie "Angriff ist die beste Verteidigung" für sich entdeckt. Zwar noch relativ "harmlos" indem sie einen kleinen bellenden Scheinangriff versucht und abdreht bevor es zum Kontakt kommt, aber trotzdem provoziert sie damit Konfliktsituationen.
Solche Vorfälle werfen einen im Training dann leider oft zurück.
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@ Asil_m :
Ein Hund, der DIREKT auf andere (und dann noch mehrere...) zuRENNT,
verhält sich äußerst unhöflich und aufdringlich aus Hundesicht .Und wird dann nicht "gemobbt", sondern "erzogen" bzw "auf seinen Platz gesetzt ".
Labbies zB sind Weltmeister im Hervorlocken von Reglementierung ,
durch ihr rassespezifisches Hurradrauflosspring .
Ich hab hier auch so n Exemplar, das sehr ungnädig auf unerwünschte oder zu dreiste/wilde Annäherung reagiert.
Er beißt nicht, aber setzt doch deutlich grenzen . Und wenn der andere Hund dann "höflicher "wird, ist alles prima. - Vor einem Moment
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