Quietschie - ja oder nein?
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Dadurch werden meine Hunde garantiert nicht zu bösen Bestien,
die morgen, nächste Woche oder nächstes Jahr in einen Kinderwagen springen.
Ach, Mööönsch....
- das hat doch keiner gesagt..... 
Sondern nur, dass es Hunde gibt, die das Gequietsche zu sehr aufputscht; dass es Hunde gibt, bei denen das einen "Beutetrieb" auslöst und dass es Hunde gibt, bzw. geben könnte, die im Affekt vielleicht nicht so schnell unterscheiden können "was quietscht denn da...?".
Zudem, dass man damit das (übersteigerte) Interesse an quietschenden Dingen weckt und fördert.Mir ist das, abgesehen vom Nervfaktor, nunmal nicht angenehm bzw. zu heikel.
Es war/ist nur (m)eine Antwort auf die Ausgangsfrage und die kann eben nicht nur lauten: "der Hund kann das unterscheiden und das hat nichts mit der Beißhemmung zu tun".
Das mag bei einigen bei euch so sein, bei einigen aber vielleicht auch nicht - ob man das Risiko eingehen will, muss jeder selbst entscheiden - man kann es doch aber nicht "wegreden"...?!Und ja - ich war (leider) schon einige Male dabei, wie Hunde von anderen totgebissen bzw. schwer verletzt wurden - keiner der Hunde hat abgelassen, obwohl das (lebende!) "Opfer" gequietscht hat und nur einer der Hunde war vorher schon aufällig.
Nun will ich damit nicht sagen, dass das alles Hunde waren, die Quietschies zu Hause hatten - ich will damit nur sagen, dass das Quietschen in diesen Fällen keine Beißhemmung ausgelöst hat...
Auch bei mäusejagenden Hunden ist das übrigens nicht der Fall - ganz im Gegenteil.... - Vor einem Moment
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Hi,
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Zuckersüß
Er hat bestimmt gehofft,
aus dem Frosch wird eine Prinzessin.
Und irgendwann wollte er nur mal nachgucken,
wo der Frosch die Prinzessin versteckt hat.
Zitat
edit: Und sollte mein Hund irgendwann mal den Unterschied zwischen Quietsch-Spielzeug und Mensch/Kind/Tier nicht mehr erkennen, gehe ich ins Kloster ...versprochen
Ich komm mit.
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@ angel,
ich habe drei Kinder und mit denen hatte Chester nie Probleme. Er kannte aber keine Babys die quietschen, da der Jüngste 10 Jahre alt war als Chester kam
.
Weil ich Angst ums Enkelchen hatte, war hier sogar ne Trainerin und deren Rat war es Chester besser nicht zum Kind zu lassen. -
Auch nicht nur mal gucken?
Der Hund muss doch wissen, wer jetzt neuerdings dazu gehört. -
Ja, solche Tipps halte ich persönlich auch für kontraproduktiv. Da gibt es was neues, in dem Fall ein Baby, alles wuselt drum rum und der Hund, der ja sonst auch zur Familie gehört, wird abgeschirmt, vermutlich als einziger. Dass der das negativ verknüpft ist doch fast vorprogrammiert... :/ Das hätte man evtl. besser lösen können und ob es nun tatsächlich was mit Quietschspielzeugen in der Vergangenheit zu tun hatte
...nun ja, ich wage es jetzt einfach mal, es zu bezweifeln 
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Ja, solche Tipps halte ich persönlich auch für kontraproduktiv. Da gibt es was neues, in dem Fall ein Baby, alles wuselt drum rum und der Hund, der ja sonst auch zur Familie gehört, wird abgeschirmt, vermutlich als einziger. Dass der das negativ verknüpft ist doch fast vorprogrammiert... :/ Das hätte man evtl. besser lösen können und ob es nun tatsächlich was mit Quietschspielzeugen in der Vergangenheit zu tun hatte
...nun ja, ich wage es jetzt einfach mal, es zu bezweifeln 
Genauso ist es leider.
Hier waren die Hunde immer bei allem mit dabei...es wurde nichts vor dem Hund versteckt oder sie eben zurückgesetzt. Wie soll der Hund positiv reagieren auf ein Baby, wenn er in dessen Anwesenheit nur benachteiligt wird?
Sicherlich gibt es schlecht sozialisierte Hunde, die auf Quietschen, Unterwerfen etc. nicht ablassen. Aber das ist in der Prägung des Hundes was schief gegangen und /oder er hat schlechte Erfahrungen gemacht oder ist nicht gesund...aber ich bezweifle sehr stark das ein gut aufgezogener Hund seine Beißhemmung verliert oder eben Agressiv auf Kinder geht wenn er mit Quietschies spielen darf.
Zum hochdrehen: Dafür brauche ich keinen Quietscher. Es gibt Hunde die gehen bei einem normalen Ball ab wie Schmitz Katze..oder wenn sie ihr Zerrseil haben oder oder oder...von jedem Spielzeug kann der Hund negativ beeinflusst werden, genauso wie eben positiv. Es liegt am Halter den Hund in seinen Bahnen zu halten und dafür zu sorgen, dass er eben nicht überdreht oder zur Gefahr für andere wird. Aber da kommts mMn nicht auf das Spielzeug an sich an, sondern wie man damit spielt bzw spielen lässt und wie mans eben ggf dosiert und einschränkt wenn man merkt der Hund übertreibts langsam.
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da muss ja meine kröter ein kinderfressendes monster sein, welches andere hunde als nachtisch frisst.
denn sie hat nur quietschendes spielzeug.immo sinds zwei bälle, 3 plüschelche und ein zerrspieli (welches dank dem wurm getötet wurde).
sie hat eine beisshemmung bei anderen hunden und bei uns (mal davon ab das sie äusserst selten überhaupt mal nach einem hund schnappt und im spiel sofort weg geht, wenn der andere hund quietscht). kinder mag sie, sofern diese nicht auf ihr rumtanzen...und auch dann frisst sie die kinder nicht, sondern geht einfach nur weg.
ich passe auf das sie ihr spielzeug nich in einzelteile zerlegt, fängt sie damit an wird es ihr weggenommen oder eben durch ein kommando verboten.
sie lebt auch ohne spielzeug zufrieden, aber wieso soll sie das zeug nich haben, wenn sie damit noch mehr spass haben kann.wieso hat sie soviele, weils die einzige sachen sind die sie interessieren. bälle ohne geräusche sind nach 5 min. uninteressant, genauso wie fast alles andere (bis auf den futterball, da ist aber auch futter drin
).also manchmal kann man auch übertreiben...
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Zitat
Und ja - ich war (leider) schon einige Male dabei, wie Hunde von anderen totgebissen bzw. schwer verletzt wurden
Ich glaube, das würde mich traumatisieren. -
Zitat
Ich glaube, das würde mich traumatisieren.
So richtig traumatisiert hat es mich nicht, bzw. ich habe frühzeitig entgegen gewirkt, indem ich mich bewusst in neue Hundebegegnungen begeben habe.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass meine Hunde weder als Angreifer, noch als Opfer beteiligt waren - wir waren bis auf einen Fall, in dem meine Hündin früher mal gebissen wurde (übrigens auch trotz bzw. eher sogar wegen Quietschen und "Unterwerfung"), immer nur aussenstehende Beobachter.
Trotzdem geht mir besonders das (kurze) Todes-Quietschen des Chi, besonders aber der wehklagende, langgezogene Schrei, als die Halterin realisierte, was passiert ist, oft (und auch wieder jetzt, wenn ich dran denke) durch den Kopf und Mark und Bein.
Zumindest weiß ich seitdem, dass unsere felligen Partner nicht nur Schmusetiger sind (gut, das wusste ich auch schon vorher - nur nicht so anschaulich), sondern von einer Sekunde auf die andere ohnegroßartig erkennbares Warnzeichen zu gefährlichen (Raub)tieren werden können - und das auch ausgelöst durch qietschende "Beute".Ich will ja auch gar niemanden etwas einreden oder sagen, wir hätten alle potentielle kleintier- und kindermordende, quietscheteilgeschädigte Hunde - ich wollte nur drauf hinweisen, dass das vielleicht auch auslösende und begünstigende Faktoren sein können.
Nicht mehr und nicht weniger.Wie immer wirds dutzende, verschiedene Beispiele und Gegenbeispiele geben und es geht hier ja auch nicht um Rechthaben und darum wie's "in Wirklichkeit" ist.
Es würde gefragt, ob diese Quietschteile eine negative Auswirkung haben können - und ohne die Tiere persönlich fragen zu können, muss man wohl anhand von (einigen) Beobachtungen und Erfahrungen davon ausgehen, dass sie das können - und so sollte man die Frage dann m.M.n. auch beantworten....Was nun jeder dras macht, für wie riskant er das hält oder auch nicht, ist doch jedem selbst überlassen - das Problem oder die Wahrscheinlichkeit aber abzustreiten oder ins Lächerliche zu ziehen bringt einen doch aber nicht weiter....
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Der Schnapshund hat mehrere Quietschies - und alle davon 24/7 zur Verführung, lustigerweise quietschen die Dinger seltenst, wenn Pali auf ihnen rumgnatscht, sondern in 95% aller Fälle dann, wenn ich wiedermal aus Versehen drauf trete. Pali guggt dann eher genervt a la 'hat das blöde Trampel wieder nicht geguggt, wo es hinlatscht?'
Der Schnapshund (total aggressiv, wie immer und ohne jegliche Hemmung) mit ihren beiden Quietschseppln
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