Abgabe meiner kleinen Lilu :(

  • Hallo Ihr Lieben.

    ich habe ein Problem. Ich spiele mit dem Gedanken, meine Lilu abzugeben. Mich lässt das Gefühl nicht los, als könnte ich ihr nicht gerecht werden. Leider fühle ich mich überfordert und das schlimmste ist, dass ich es an ihr auslasse. :(

    ich bitte euch, mich nicht unnötig zu verurteilen. ich muss es einfach los werden.

    Sachverhalt:

    meine Lilu ist 3,5 Jahre alt. Wir haben sie seit ca. 3 Jahren bei uns in der FAmilie. Damals hatten wir (mein Mann und ich) nur ein Kind. Mittlerweile ist ein zweites dazugekommen. Er ist nun noch nicht ganz ein Jahr alt. Mein Mann und ich, wir sind beide Berufstätig und unsere Kinder gehen in die Schule/ Kita.

    Wir legen wirklich sehr viel wert darauf, dass es allen (Lilu eingeschlossen) gut geht. Wir gehen täglich ca. 2 - 3 Stunden (über den Tag verteilt) mit Lilu gassi.

    Nun wird das aber etwas zu viel. Ich gehe morgens mit meinem großen Sohn, meinem kleinen Sohn und Lilu raus. Die erste Station ist die Schule danach gehts weiter auf die Wiese (was in letzter Zeit begrenzt möglich war, da mit dem Kinderwagen kein durchkommen durch den Schnee geboten war), danach bringen der kleine und ich, die Lilu nach oben (in den 4. Stock Altbau). Sofort gehen der kleine und ich wieder los, um den Kindergarten zu besuchen. das mache ich so umständlich, weil ich die Lilu ungern in der Kälte sitzen lasse.

    Ach Schei**e... ich kann`s gar nicht in Worte fassen, wie überfordert ich mit meiner Maus bin. :(
    es tut mir so unendlich leid.

    Bitte gebt mir einen Rat.... ich bin total aufgewühlt :'(

  • Also 2-3 Stunden Gassi ist ja schon eine gute Zeit, so viel haben die meisten berufstätigen nicht. Was genau ist denn jetzt das Problem? Es liest sich so als wärst du zeitlich überfordert und nicht generell mit dem Hund. Wieso bringst du ihn nochmal heim bevor du zum Kindergarten gehst? Versteh ich nicht ganz. Wieso muss der Hund sonst in der Kälte sitzen?

  • Hallo,

    also das bietet jetzt nicht sehr viel womit man "arbeiten" kann... wo ist denn das konkrete Problem? SO schilderst nur, dass du überfordert bist, auf der anderen Seite aber alles scheinbar so organisiert hast, dass jeder einigermaßen zufrieden ist, wo ist also das konkrete Problem?
    Was für einen Hund hast du? (Rasse, Alter, Geschlecht, besondere Bedürfnisse usw)
    Gibt es etwas, was deine VErzweiflung ausgelöst hat? Ist es überhaupt der HUnd, der "zuviel" ist oder bist du vll generell überfordert und der HUnd ist einfach der erste "kandidat", dessen Abgabe Erleichterung verschaffen würde? Das klingt böse, es ist aber nicht böse gemeint.

    Geh mal in Ruhe in dich, schreib deine Situation stichpunktartig samt Tagesablauf auf und versuch die DInge zu finden, die dir zuviel sind, die deiner Meinung nach nicht klappen und wieso. Eine Fehleranalyse würde vll eher helfen als über den Hund zu reden, der scheint nicht da sHauptproblem zu sein, so erscheint es mir zumindest

  • Aber darum musst du sie doch nicht weg geben. *tröst*
    Es gibt doch noch die Option, dass morgens ein Sitter vorbei kommt und sie zum Gassigang mit nimmt, während du in Ruhe die Kids in den Kindergarten, respektive zur Schule bringen kannst.

    3 Stunden Auslauf täglich finde ich sehr viel.
    Das würde ich mit zwei kleinen Kindern auch nicht schaffen.

    Vielleicht kann man eine Stunde davon auch zuhause mit Clickertraining und Trickdogging ersetzen?
    Was ist sie für eine Rasse oder Mix?

  • Mach dich nicht verrückt...

    2-3 Stunden draußen ist doch ok.. wenns wärmer ist gibts auch wieder mehr Möglichkeiten draußen zu sein. Die Kids werden auch älter..

    Um sie noch etwas auszulasten könntest du doch mit ihr ein bissl nasenarbeit machen.. ZOS z.B. kann man auch prima in der Wohnung machen und es ist kein großer Akt (wenn sie es verinnerlicht hat). Dabei kannst du sogar die Kids einbinden, die könnten den gegendstand verstecken oder hindernisse bauen/legen

  • Hi,

    ist das das einzige Problem?

    Ich finde das garnicht so kritisch. 2-3 Stunden ist sehr viel.

    Wie wäre es wenn Du jemanden suchst der dir mal den ein oder anderen Gassigang abnimmt?

    Das würde Dich doch schon entlasten.

  • Wenn ich den Beitrag lese, habe ich das Gefühl die TS ist körperlich überfordert.

    Sie wohnt im 4. Stock eines Altbaues in Berlin. Das bedeutet in fast allen Fällen, kein Fahrstuhl vorhanden.

    Die TS schleppt also das einjährige Kind (Kinderwagen?) die 4 Etagen runter, bringt den Großen zur Schule, geht mit dem kleinen Kind und Hund spazieren, schleppt anschließend den fast einjährigen wieder 4 Etagen hoch, bringt den Hund in die Wohnung, um das Kind wieder runter zu schleppen und in den Kindergarten zu bringen.

    Das 5 Tage die Woche kann sehr zermürbend sein.

    Ich lese ja auch nur Mischlingshündin, 3,5 Jahre alt, kann also nicht beurteilen, warum der Hund nicht kurz vor dem Kindergarten, auch im Winter, warten kann, so daß die Schlepperei sich in Grenzen hält.

    Vielleicht einfach mal den Tagesrythmus überdenken und anders planen, wäre hier meine Idee.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Du schreibst: wir sind beide berufstätig. Dann hast Du das selbe abends ja nochmal, wenn Du die Kinder abholst? Ist der Hund tagsüber alleine, wenn ja wie lange? Wenn in der Zeit ein Gassigänger mit dem Hund rausgehen könnte, hättest Du schon viel Zeit gewonnen.

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