• Ja also Leinenführig zu Fuß ist er ja. Und das mit dem auspowern und ordentlich rennen lassen klingt auch gut, aber für später. Ich will mit ihm ja üben, in der Stadt und auf Fahrradwegen bei zu bleiben und nicht ab durch die Mitte ;)
    Er will dann auch zu anderen Hunden, nur rennen rennen rennen.
    Ich muss einfach nachm gassi üben, wenn er schon etwas müder ist. Problem ist nur, der Hund ist erst ab 30 Grad müde zu kriegen...
    Wir üben nun schon ein halbes Jahr, und das wirklich konsequent. Harte Nuss...

  • Ich habe meiner Hündin das Kommando "hinter" beigebracht.
    Zu Fuß, im Stehen am Rad und dann beim Fahren.
    Da ich viel Fahrrad fahre, einfach um in der Stadt rum zu kommen und da nicht immer darauf achten kann (und will), dass der Hund gar nicht zieht und schön neben mir läuft, gibt es bei mir zusätzlich die Unterscheidung zwischen Geschirr und Halsband: Am Geschirr seh ichs nicht so eng, wenn sie doch mal zieht. Auf Kommando hat sie aber zu reagieren. Am Halsband wird niemals gezogen, und ein einmal gegebenes "hinter" rigoros durchgesetzt.

  • Zitat

    Ich glaube, Du gehst den Weg falschrum. Auspowern und dann üben ist kontraproduktiv. Ich würde üben und gar nicht auspowern.


    eben

    auspowern würde ich ihn eh ganz selten, wenn überhaupt

  • Hm, ich probier gern alles aus. Aber üben ohne auspowern mach ich die ganze Zeit schon. Gut, momentan geht gar nix wg Verletzung meiner Hand. Im Frühjahr geht's dann wieder weiter. Bis dahin darf er Schlitten ziehen.
    Bei allen anderen sieht das mitm Rad immer so leicht aus, und die Aussage 'zweimal üben und gut wars', echt fies :(

  • bevo ich ihn am Schlitten rennen lassen würde, würd ich bei deinem Ziel lieber schauen, dass er lernt, auch in schnellerem Tempo, also wenn du rennst etc., neben dir zu bleiben und sich auf dich zu konzentrieren

  • Wie gut ist er denn ohne Rad im Allgemeinen und im Besonderen kontrollierbar ?

    Wenn er ( ohne Rad ) ansprechbar ist, auch bei HOHER Reizlage, dann ist er das neben dem Rad auch, oder nicht ?

    Ich habs z.b. gar nicht üben müssen.

  • Wie machst den Hund denn am Rad fest? Wenn der vorlaufen kann, dann kann er ja schonmal nicht an der Stange am Sitz festgemacht sein, oder? Weil sonst sollte ja immer das Vorderrad im Sichtfeld des Hundes sein?
    Dieses aufdrehen am Anfang kenn ich auch, hält dann 500m an. Ich hab das glück mein Rüde ist kein Rennjunkie. Danach wird vernünftig gefahren.
    Ich hab von anfang an Kommandos gegeben, die recht schnell übernommen worden sind. "GOGO" ist wohl das Kommando was mein Rüde am liebsten hört. Das ist sein Startkommando und sein geb Gas bis zum Anschlag Kommando. Wie gesagt nach 500-1000m wird dann in ein gemütlicheres Tempo gewechselt, ganz von selbst.
    Das Kommando "Warte", oder "Langsam" find ich auch wichtig, genauso wie "Weiter".
    dann gibts noch das Kommando "Rad" was sowas wie Fuß am Fahrrad ist, auf der rechten Seite. Benutz das eigentlich nur um ihn an die Halterung festzumachen und dann gibts das "gogo".

    Mit meiner Hündin hab ich jetzt auch das Radfahren angefangen, weil ich Mittags keinen langen Spaziergang schaffe zu Fuß derzeit. Also laufen beide Leinenlos neben dem Rad her, oder mal vor. Meine Hündin kannte das Fahrrad vorher nur, wenn ich es neben sie hergeschoben hab, sie hatte da Angst vor. Hat sich aber auch sehr gut schon aufs Tempo eingestellt, genauso wie auf die Kommandos.

    Und wenn es dich beruhigt, mein Rüde hat mich beim erstenmal Fahrrad fahren ausprobieren halb umgebracht :lol: . Lag für 10min auf dem Bürgersteig und der einzige Gedanke war, den "scheiß Köter" nicht loslassen und nicht vor Schmerzen Ohnmächtig werden, bevor wir dann Nachhause gehumpelt sind :omg: .
    Er ist mir in der Anfangszeit auch öfter mal ins Rad gesprungen, wenn er nen anderen Hund sah. Hab den deswegen auch mal Intuitiv richtig zusammen gepfiffen, weil der wegen nem anderen Hund sich fast noch nen Bein gebrochen hätte an meinem Fahrrad.
    So Situationen, das er mitten beim Fahren plötzlich unter der Mitte vom Rad auf die andere Seite laufen wollte, oder urplötzlich stehen blieb, oder halb vors Vorderrad geschafft hatte zu springen sind auch vorgekommen.

    Der Trick dabei, ich bin zwar zu anfangs schnell losgefahren. Bis er selbst das Tempo reduziert hatte, was bei meinem Hund eben Funktionierte. Und dann bin ich solangsam gefahren das ich selbst das Fahrrad jederzeit mit nem Fuß auf den Boden hätte stoppen können(was meiner Meinung nach ne schnellere Brems Möglichkeit ist, wie die Bremsen am Fahrrad). So haben wir diese Kommandos eben mit der Zeit aufgebaut.
    Durch dieses langsame Tempo wars auch nicht schlimm, wenn er mal von nem Rad angetitscht wurde. Ab da wars dann learning by doing, sobald wir auf diesem Tempo waren.

  • ja das mit dem Schlitten ist momentan ne blöde Idee, hast recht.
    Das mit dem Laufen muss dann mein Mann machen, bin ein Knie-krüppel.

    Ohne Fahrrad hört er (meistens) sehr gut, ist auch -bis auf Katzen- immer abrufbar. Wenn wir Rad ohne Leine fahren hört er in der Regel auch gut. Mir geht's hauptsächlich um das ziehen.
    Hab heute mal das "hinter" probiert. Funktioniert bei Fuß echt prima. Jetzt wird weiter dran geübt und wenn das gefestigt ist, fangen wir mit Rad schieben an.

    Und Tempo von selbst verlangsamen wird er niemals machen. Ich halte die Leine in der Hand und fahr meist einhändig.
    Kommando langsam und weiter kennt er und klappt auch manchmal, aber 2meter später geht's wieder los. Er läuft auch nie vors Rad, wenigstens das hat er inne.

    Danke für die Tipps!

  • Zitat


    Und Tempo von selbst verlangsamen wird er niemals machen. Ich halte die Leine in der Hand und fahr meist einhändig

    Danke für die Tipps!

    Gewöhn dir das bloß ab, das war der Grund warum ich Nachhause Humpeln durfte. Das ist echt extrem gefährlich!!! Mir wurd Schwarz vor Augen und nur der Gedanke die Leine nicht loslassen wars warum ich nicht komplett ausser gefecht gesetzt wurde. Im Grunde wars nur ein winzig kleiner Ruck, nur ein kleiner impuls vom Hund und schon lag ich da.

    Diese Halterungen für die Mittelstange sind wirklich sehr gut. Man kann auch viel besser damit mit dem Hund Trainieren.
    Der Hund sieht zum einen immer das Vorderrad, eventuell auch einen Fuß, somit sind Kommandos wie langsam ect schonmal einfacher für den Hund zu lernen und er kann besser drauf reagieren.
    Ausserdem sind Richtungskommandos auch einfach einzuführen, der Hund sieht es ja am Vorderrad auch wo es lang geht.
    Vorallem das Tempo klappt so viel besser zu regulieren.

    Tu mir bitte den Gefallen und besorg dir eine vernünftige Halterung fürs Fahrrad für den Hund und lass den Mist mit einhändig fahren.

    Edith: Egal ob ne Halterung fürs vor dem Fahrrad herlaufen, oder neben dem Fahrrad. Wenn du nur eine Hand am Lenker hast und die andere am Hund und der Hund geht aus welchen Gründen auch immer plötzlich im 90grad Winkel zur Seite dann zieht dir das dass komplette Vorderrad weg und du fliegst.

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