Junger OEB Welpen - Beziehung zu Kinder
-
Sassii -
26. November 2012 um 08:27
-
-
Hallo!
Wir werden Mitte Dezember eine kleine Old English Bulldogg zu uns holen. Er ist ein Rüde, dann 8 Wochen alt und heißt Carlos :) Unsere "kleine" Familie besteht erst einmal nur aus meinem Mann und mir, wir sind also kinderlos. Allerdings habe ich eine 11-jährige Schwester und eine 3-jährige Nichte, die, da wir alle in einem Dorf wohnen, sicherlich des öfteren bei mir sein werden.
Nun ist es so, dass die Züchterin auch 2 kleine Kinder hat und der kleine Carlos dann bereits Kinder kennen wird. Ich habe mich schon erkundigt (Erfahrungen von Bekannten, Internet, Bücher etc.) wie man die Situation des ersten Kennenlernens am besten meistert.
Meine kleine Schwester kennt Carlos bereits seit er 14 Tage alt war und wir waren mit ihr schon 2 x dort. Da er aber ganz schön verspielt ist und noch ordentlich mit seinen Zähnchen spielt, habe ich Bedenken, dass meine kleine Nichte dann vielleicht Angst bekommt. Sie ist generell Hunden sehr aufgeschlossen und knuddelt (egal ob groß oder klein) jeden erst einmal ordentlich durch :)Also - lange Rede, kurzer Sinn - ich wollte einmal horchen, ob vielleicht jemand Tipps für mich hat, wie wir Welpe und Kinder am besten zusammen bringen. Vielleicht hat ja auch jemand Erfahrungen mit OEB's!

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Junger OEB Welpen - Beziehung zu Kinder*
Dort wird jeder fündig!-
-
Mach dir nicht zuviele Gedanken. Bewaffne dich mit Leckerchen und fang direkt an, richtiges Verhalten zu belohnen. Dann wird er schnell wissen, wie man sich als Hundekind verhalten soll.
Das macht dem Hund Spass und dir auch.
Bleib cool
:joint: 8) -
Zitat
Sie ist generell Hunden sehr aufgeschlossen und knuddelt (egal ob groß oder klein) jeden erst einmal ordentlich durch
Das würde ich ändern. Eine Dreijährige kann mit der entsprechenden Erklärung gut verstehen, dass man einen Hund nicht sofort durchknuddeln darf. Zusätzlich würde ich eine Tabuzone für die Kinder einrichten - eine Decke/ Körbchen/ Ecke o.ä., bei der der Hund lernt, dass er dort immer einen Rückzugsort hat. Wenn er dort ist, darf er nicht gestreichelt, bedrängt o.ä. werden.
Ansonsten viel Spaß und vertraut Eurem Bauchgefühl
-
Nimm die beiden Antworten vor mir zusammen, und das wird klappen :)
-
Ich denke, da ihr Carlos (toller Name, so heisst unserer auch
) als Welpen bekommen werdet, könnt ihr da viel bei der Heranführung an Kinder bewirken. Unser Hund kennt zB keine Kinder, da in unserem Bekanntenkreis niemand eins hat, aber er ist in der Familie, wo er geboren wurde, mit Kindern gross geworden und ich merke immer wieder, egal wie gruselig Menschen für ihn sein können, Kinder sind es nie. Unter anderem, so denke ich, da er in seiner Prägungsphase welche kennenlernte. Er lässt sich ohne Probleme, sogar sehr gerne, von Kindern behutsam anfassen. Und da dein Carlos ja weiterhin mit Kindern zutun haben wird, und wenn du auf die richtigen Dinge Acht gibst (Kind darf dem Hund nichts klauen, ihn nicht von hinten erschrecken, irgendwo dran ziehen) dann kann er lernen, dass Kinder total positiv sind. Viel Spass mit dem Kleinen! -
-
Zitat
Da er aber ganz schön verspielt ist und noch ordentlich mit seinen Zähnchen spielt, habe ich Bedenken, dass meine kleine Nichte dann vielleicht Angst bekommt.
Das "mit den Zähnen spielen" wird auch noch eine ganze Weile anhalten.
Darum würde ich den Welpen erst mit 10 Wochen abholen, dann verkürzt sich die Zeit bei euch, in der er seine Zähne einsetzt.
Außerdem lernt er noch länger im Spiel mit seinen Geschwistern, das Beissen zu dosieren.ZitatZusätzlich würde ich eine Tabuzone für die Kinder einrichten - eine Decke/ Körbchen/ Ecke o.ä., bei der der Hund lernt, dass er dort immer einen Rückzugsort hat.
Wenn er dort denn bleibt...... -
Zitat
Außerdem lernt er noch länger im Spiel mit seinen Geschwistern, das Beissen zu dosieren.
Ab der 8. Woche etwa beginnt das Spiel unter Geschwistern deutlich rauher zu werden, als es ein Spiel unter gleichaltrigen Welpen wäre, die nicht aus demselben Wurf kommen. Wenn Züchter und/oder Mutterhündin nicht klug steuern, lernen Welpen also gerne auch mal das Gegenteil, nämlich beim Spielen ordentlich aufzudrehen, wenn sie allzu lange beim Züchter sind. Da machen jetzt 1-2 Wochen den Kohl nicht fett, ich würde den o.g. Satz nur nicht so allgemein als Regel stehenlassen.ZitatWenn er dort denn bleibt......
Das ist nicht der Punkt, der Welpe soll sich ja nicht ausschließlich in seinem Körbchen aufhalten. Er lernt dabei nur, dass er einen Rückzugsort hat, an dem er wirklich Ruhe hat, und das ist wichtig, damit er sich seine Ruhezone im Zweifelsfall nicht erst erkämpfen muss, wenn er sie braucht.
Abgesehen davon wärst Du nicht nur auf die Gnade des Hundes angewiesen, dass er sich immer brav benimmt und auf seiner Decke bleibt, sowas kann ich auch mal einfordern, wenn ich es brauche und solange es dem Hund gegenüber natürlich fair und angemessen bleibt.
-
Super, danke für die Antworten!
Einen Ruheplatz haben wir schon in Form eines "Welpenauslaufs". Wir werden hier das Körbchen mit Decke und seinem Kuschellöwen, den er vom Züchter mitbringt reinlegen. Ich habe gehört, dass Welpen solche Höhlen mögen und außerdem ist es praktisch um ihn stubenrein zu kriegen. Also kann er sich ordentlich zurück ziehen!
Ach, ich bin ja auch schon so ordentlich aufgeregt!
-
Ist das sowas wir ein Laufstall?
-
Ja, so in etwa. Ich würde es aber eher als eine 6-eckige große Box bezeichnen. Sie hat einen Durchmesser von 120 cm und eine Tür, die man auch geöffnet lassen kann.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!