13 jährige Mischlingshündin - Gedanken zum Einschläfern
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Willkommen im Forum,
diese schwere Entscheidung musste ich - zum Glück - noch nie treffen.
Was mir bei deinem Eingangspost aufgefallen ist:
- immer wieder Durchfälle
Woher kamen diese? Gab es diesbezüglich eine Diagnose? Liegt es vlt nur am Futter? Entwurmt ihr vlt zu viel oder überhaupt? Wird der Hund geimpft - und das vlt auch viel zu viel?
Das sind jetzt nur meine Gedanken die ich mir dazu mache.
Und dann noch: Warum hat dein Hund ein Antibiotikum wegen dem Durchfall bekommen? Schlägt das Antibiotikum nicht auch auf den Magen? Sprich, zerstörrt man damit nicht wieder alles?? Kommt daher das Erbrechen deines Hundes?
Ansonsten schließe ich mich den anderen an. Die Entwässerungstabletten und gefässerweiternde Tabletten müssen erstmal "beim Hund ankommen" - sprich wirken bzw. die richtige Dosierung muss herausgefunden werden.
Vlt. kannst du deinem Hund einwenig Schlaf- und Nerventee zurbereiten (hier auch liebevoll "Schlaf und nerv nicht Tee" genannt)... Im "Club der Alterpfleger / -innen" Thread wird dieser gerne genutzt. Schau doch mal im Thread dort vorbei und schilder dein Problem dort

Wie gesagt, das sind jetzt nur meine Gedanken die mir spontan in den Kopf gekommen sind beim lesen deines Posts. Mein Oldie ist gesundheitlich zum Glück noch fit

- Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich finde das was Du beschreibst, hört sich sehr nach stress, aufgrund der körperlichen Probleme, an und nach einem nicht mehr richtig funktionierendem Stoffwechsel.
Ich würde den Hund wohl einschläfern.
Wir stehen zu Hause gerade vor der selben Problematik. Unsere Katze hat Lungenkrebs und ist nur noch Haut und Knochen. Die Sehkraft ist innerhalb kürzester Zeit stark beeinträchtigt, sie ist schwach und dehydriert.
Und seit ein paar Tagen unsauber.
Ich habe mir gesagt, so lange sie noch frisst und ihre Streicheleinheiten geniest lasse ich sie noch, wir behandeln sie hat wie eine alte Frau. Aber so langsam ist der Punkt wohl erreicht wo es nicht mehr geht, bzw. was ist die Steigerung ? Noch mehr körperliche Probleme, noch mehr Unwohlsein, Todeskampf ?
Wir werden sie wohl am Wochenende erlösen... -
Noch ne kleine Frage.
Wie sieht soeine Entwässerung eigendlich aus?
Ist das dieses Hecheln?
Waren eure Hunde auch "schlaflos" und wenn ja wann stellt sich das ungefähr ein das sie dann doch einschlafen?
Ob weil es ihnen besser geht oder aus Erschöpfung. -
Hallo Snoopymaus
Tina hat das Antibiotikum bekommen weil sie die Verdauung nicht richtig funktioniert hat. Sprich der Magen und der Darm hat das schlecht verdaute zu schnell wieder ausgeschieden. So der TA.
Der meinte auch wir sollen das nicht absetzen.
Geimpft und entwurmt wurde sie normal. Nicht zu viel oder zu wenig. Daran kanns nicht liegen.
Futter wirk in der Regel frisch gekocht und nach dem einem Tag ohne Essen hat sie auch mit viel Appetit gegessen. Mitags auch alles bei sich behalten aber Abends nach 30 min oder so gebrochen.
Sie ist auch ein recht Beschwerdefreier Hund. Der TA meinte schon das das alles natürlich hart anzusehen ist aber man bedenken muss das sie wahrscheinlich, da sie sonst eigendlich gesund war, starke Angst hat.
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Wie wäre es erst mal mit Schonkost (Gekochter Reis und Hähnchen) bis sich der Zustand des Hundes ein bisschen gebessert hat?
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Sie bekommt schon Schonkost. Was anderes ist auch garnicht möglcih. Eigendlich wurde schon immer viel für sie gekocht.
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ZitatAlles anzeigen
Hallo Snoopymaus
Tina hat das Antibiotikum bekommen weil sie die Verdauung nicht richtig funktioniert hat. Sprich der Magen und der Darm hat das schlecht verdaute zu schnell wieder ausgeschieden. So der TA.
Der meinte auch wir sollen das nicht absetzen.
Geimpft und entwurmt wurde sie normal. Nicht zu viel oder zu wenig. Daran kanns nicht liegen.
Futter wirk in der Regel frisch gekocht und nach dem einem Tag ohne Essen hat sie auch mit viel Appetit gegessen. Mitags auch alles bei sich behalten aber Abends nach 30 min oder so gebrochen.
Sie ist auch ein recht Beschwerdefreier Hund. Der TA meinte schon das das alles natürlich hart anzusehen ist aber man bedenken muss das sie wahrscheinlich, da sie sonst eigendlich gesund war, starke Angst hat.
Bei Menschen hört man manchmal auch das ein Antibiotikum auf den Magen- und Darmtrakt schlägt, sprich Durchfall oder ein flaues Gefühl verursacht.... Deswegen kam mir die Idee bezüglich des Erbrechens deines Hundes. Nach der Antibiotikagabe wäre es zumindest sinnvoll eine kleine Magen- Darmsarnierung vorzunehmen
Einwenig die "guten" Bakterien wieder aufbauen, damit es mit der Verdauung weiterhin oder wieder gut klappt.Was heißt normal geimpft und entwurmt? Eine Entwurmung ist nur dann nötig wenn ein Hund einen Wurmbefall hat. Vorsorglich wirkt kein Wurmmittel!!! Deswegen ist dieses "ich entwurme alle 3-4 Monate meinen Hund" völliger Blödsinn. Eine Wurmkur ist ne reine Chemiekeule die einmal alles - also wirklich alles - im Darm beseitigt... eben auch die wichtigen Darmbakterien. Viele Hunde haben nach einer Wurmkur weichen Kot oder sogar Durchfall.
Zum Impfen: Ein Hund braucht keine jährliche Impfung! Falls du das mit regelmäßig meinst
Schau mal in den Impfpass und geb die Hersteller bei google ein um dir den Beipackzettel durchzulesen. Auch gibt es hier einen sehr interessanten Thread über Impfschäden die auftreten können. Nutze einfach mal die Suchfunktion.Wie oft bekommt sie am Tag Tabletten? Vlt kommt daher das Erbrechen?
Wie eine Entwässerung aussieht kann ich dir nicht sagen da ich davon - zum Glück - noch verschont wurde.
Gute Besserung an deinen Wauz
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Ich finde das ist aus der Ferne immer schlecht zu beurteilen. Wenn ich mir unsicher war was zu tun ist habe ich immer den in meinen Augen sehr kompetenten TA gefragt was er mir raten würde.
Vielleicht sind es ja auch nur Nebenwirkungen von den Medis?
Ich würde das mal abklären lassen.
Egal wie Du Dich entscheidest wünsche ich Euch alles Gute
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Ganz, ganz, ganz wichtig:
Wurde ein Ultraschall vom Herzen gemacht oder die Diagnose Herzklappenfehler nur anhand des Röntgens und Abhörens gestellt?
Wenn nicht, rate ich dir sehr eindringlich, einen Schall machen zu lassen. Das kann unter Umständen alles entscheiden.
Normalerweise sollten Entwässerungsmedikamente relativ zügig wirken, zumindest sollte sich Besserung einstellen.Sehr unruhig sind Hunde mit Herzproblemen oft, wenn Wasser in der Lunge ist. Das sollte sich ein wenig bessern, die Tendenz muss schon sehr zeitnah zu erkennen sein (nicht ein paar Tage).
Du hast im Grunde 2 Möglichkeiten...lass sie gehen (was ich durchaus vertretbar finde in dem Alter und Zustand) oder aber hilf ihr bestmöglich.
Ein Herzultraschall tut überhaupt nicht weh und kann so viel bringen.
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Zitat
Entwässerungstabletten brauchen auch ein paar Tage bis sie wirken, dann sollte es eigentlich besser werden. Das die Medikamente von jetzt auf gleich anschlagen, kannst du nicht erwarten

Das stimmt nicht.
Man muss erstmal wissen, welches Diuretikum (Wassertablette) gegeben wird.Lasix (Furosemid) z.B. wirkt als Tablette innerhalb von einer Stunde.
HCT braucht einige Tage bis es voll wirkt (ich weiß aber nicht, ob es das in der Tiermedizin gibt)
Dann gibt es noch weitere Diuretika wie Spironolacton, Eplerenon, Amilorid etc, die nur schwach diuretisch sind und langsam wirken.ZitatNoch ne kleine Frage.
Wie sieht soeine Entwässerung eigendlich aus?
Ist das dieses Hecheln?
Waren eure Hunde auch "schlaflos" und wenn ja wann stellt sich das ungefähr ein das sie dann doch einschlafen?
Ob weil es ihnen besser geht oder aus Erschöpfung.Die Entwässerung geschieht über die Nieren, dein Tier sollte mehr pullern müssen. Indem dem großen Kreislauf Flüssigkeit entzogen wird, kann die Flüssigkeit aus dem kleinen Kreislauf (Lungenkreislauf) über die Lymphgefäße wieder ins Blutsystem und dann ebenfalls im großen kreislauf über die Nieren ausgeschieden werden.
Dadurch das das Herz deiner Hündin das Blut nicht mehr richtig pumpt, staut es sich in den Lungenkreislaf zurück, der Druck wird in den Lungengefäßen immer höher und Flüssigkeit wird in das Lungengewebe gepresst; dies behindert die Lunge beim Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidtransport.Hecheln kann viel bedeuten: Stress, Schmerz, Angst, Luftnot, Wärme.
Wenn der Hund nicht zur Ruhe kommt, könnte das ebenfalls ein Zeichen für Schmerz und Angst sein.
Es tut mir sehr leid, dass es deinem Hund nicht gut geht. Ich denk an euch unbekannterweise!
- Vor einem Moment
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