Mein Welpe zieht bald ein!

  • Hallo,
    in ungefähr 4 Wochen zieht bei uns ein kleiner Huskywelpe ein.
    Ich kann's kaum noch erwarten!!! :smile:

    Jetzt habe ich noch ein paar Fragen:
    -Ab wann kann ich ihm was beibringen? (Sitz,Platz etc.-natürlich braucht er ja noch 1-2 Tage Eingewöhnungszeit oder?)
    -Wie mache ich ihn Stubenrein? (Habe schon einiges gelesen,jetzt frage ich euch lieber nochmal! ;) )
    -Huskies darf man NIE von der Leine lassen,egal wie gut erzogen er ist, er rennt jedem Hasen hinterher wegen seinem ausgeprägtem Jagdtrieb,stimmt das? :???:
    -Was könnt ihr mir für eine Erstaustattung empfehlen? (z.B an Spielzeug oder was für eine Leine gut für einen Welpen ist)

    So das war's erstmal!
    Ich freue mich auf eure Antworten.

    LG
    Jessica

  • Hey ;)


    Also mit Sitz und Platz kannst du noch warten, das is nicht so wichtig.
    Ein Welpe braucht weit mehr als 1-2 Tage Eingewöhnungszeit.
    Ich würde mehr Wert auf Erziehung als auf Ausbildung legen, sprich gewisse Grundregeln (eventuell nicht auf Sofa/Bett, Nein etc.) würd ich von Anfang an beibringen.
    Wichtig ist, dass du immer freundlich, aber konsequent mit deinem Hund umgehst!
    Und zudem würde ich dir eine gute Welpenlektüre empfehlen, dazu kommen sicher noch Tipps. Ich hab keine konkreten.

    Stubenreinheit. Geh mit dem Hund prinzipiell immer schnell nach dem Fressen, Schlafen und Spielen raus.
    Da ist das Risiko am Größten ;) wenn er draußen macht, mach Party, freu dich, belohne ihn verbal und eventuell mit Leckerlies und zeig ihm, dass das ganz toll ist!
    Nachts und tagsüber generell würd ich austesten, wie lang er denn schon einhalten kann, aber so alle 2-3 Stunden wirst du schon raus müssen - auch nachts!

    Das mit dem nie von der Leine lassen - dazu kann ich nichts sagen, hab keinen Husky. Da melden sich noch die Kenner.

    Als Erstausstattung würd ich ein gutes Futter, Näpfe für Wasser und Futter, ein Halsband zur Gewöhnung und bitte ein Brustgeschirr + Leine für die ersten Spaziergänge empfehlen. Natürlich auch ein Bett und eventuell ein Spieli.
    Welche Leine du konkret nimmst, ist im Prinzip egal, ich würd eine leichte, eher günstigere Gurtband Leine empfehlen, anfangs wird da doch noch hin und wieder reingebissen ;) und schwere Karabiner ziehen den Hundekopf runter bzw. stören am Rücken!

  • Zitat

    Jetzt habe ich noch ein paar Fragen:
    -Ab wann kann ich ihm was beibringen? (Sitz,Platz etc.-natürlich braucht er ja noch 1-2 Tage Eingewöhnungszeit oder?)
    -Wie mache ich ihn Stubenrein? (Habe schon einiges gelesen,jetzt frage ich euch lieber nochmal! ;) )
    -Huskies darf man NIE von der Leine lassen,egal wie gut erzogen er ist, er rennt jedem Hasen hinterher wegen seinem ausgeprägtem Jagdtrieb,stimmt das? :???:
    -Was könnt ihr mir für eine Erstaustattung empfehlen? (z.B an Spielzeug oder was für eine Leine gut für einen Welpen ist)

    Ich finde den Alltag und das Zusammenleben mit einem Hund wichtiger, als dass er gleich von Anfang diverse Tricks können muß.
    Gerade so ein junger Wirbelwind sollte wissen, was er darf und was nicht- und das gleich vom ersten Tag an, an dem der Welpe einzieht.

    Zum Thema Stubenreinheit:
    Ich würde den Welpen nehmen und ihn nach jeden Spielen, schlafen und mampfen nach draußen bringen, damit er sich lösen kann und damit nachts nicht daneben geht, würde ich den Zwerg mit ins Bett nehmen oder sein Körbchen/Box/Platz/(da gibt es ja zig Sachen auf den Hundemarkt) daneben stellen. Wenn der zwerg aufwacht, kriegt man es mit- ich hatte in der Welpenzeit einen eher leichten Schlaf und wurde sofort wach, wenn sich der zwerg selbstständig machen wollte. So hatte ich Zeit, schnell in die Klamotten zu kommen und den Kleinen rechtzeitig nach draußen zu schaffen.

    Sicher kann man auch einen Huskie erziehen, man sollte aber nicht vergessen, dass die schon auf ihre Art Speziallisten sind- ich kenne einige Huskie-Halter und die können ihre Hunde tatsächlich nicht laufen lassen, da sie sonst "weg" wären.
    Alles andere ist sicher eine Erziehungsfrage.
    Als Tipp kann ich mitgeben- gerade wenn der Hund noch jung ist- ihn nicht zu weit aus einem bestimmten Radius zu lassen. Den Radius könntest Du abstecken, und jedes Mal, wenn der Zwerg diesen verlassen möchte wird er daran gehindert und von Dir- sobald er sich zu Dir umorientiert- herzlich empfangen und gelobt.

    Erstaustattung: Näpfe, widerstandsfähiges Spielzeug- zum Beispiel ein tau, etwas zum kauen, einen Schlafplatz- den er nicht auffressen kann (von Weidenkörben würde ich abraten), eine leichte Leine, eine leichte Schleppleine (Seil kann man aus dem Baumarkt holen) sowie ein Geschirr. Ich sehe es auch so, dass man eine Leine ohne schweren Karabiner nehmen sollte.

    Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Welpen.

  • Hi,
    Also ich geb dir recht Huskys sind megageile Tiere :D
    Sind auch meine Lieblingshunde bei mir ist es so wenn ich ein Notendurchschnitt von 2.0 in der Schule hab krieg ich auch ein Sibrischen Husky aber bei uns hatt jeder gesagt ICH KÜMMERE MICH DRUM...
    Und weisst du auch das ein Husky sehr viel rennen muss? Ich hab lange überlegt für diese Entscheidung
    Weisst du das so ein Husky geschätze 15-20 Tausen € im Leben kostet? Wie viel Zeit hasst du denn?
    Also ich hab 8-15 Stunden am Tag Zeit also überlegs dir so wie ich und informiere dich erstmal mindestens ein Jahr wie ich und dann lässt du dir das alles nochmal durch den kopf gehen und wenn alles zustimmt dann fährst du zum Züchter und kaufst dir ein Husky :D

  • Zitat

    Also ich hab 8-15 Stunden am Tag Zeit also überlegs dir so wie ich und informiere dich erstmal mindestens ein Jahr wie ich und dann lässt du dir das alles nochmal durch den kopf gehen und wenn alles zustimmt dann fährst du zum Züchter und kaufst dir ein Husky

    Wo liest du raus dass sie sich nicht informiert hat?
    Übrigens so einfach is das nicht mit hinfahren und kaufen ;)


    Huskys sind sicher keine einfachen Hunde (und ich würd mir nie im Leben einen "antun"), aber 8-15 Stunden brauchen auch die nicht.

    An die TS, kannst dich ja mal über Zughundesport informieren, machen viele hier im Forum und is für deinen Husky sicher toll!

  • Ich würde ja mal - jobbedingt - sowohl der TS als auch Huskyfan123 dringend ans Herz legen, Eure Eltern mit ins Boot zu holen, da ihr beide versicherungstechnisch gesehen mit "Euren" Hunden nicht mal alleine rausgehen dürft (wenn ich den Nick der TS richtig deute).

    Und Eure Eltern werden vermutlich auch das Finanzielle regeln müssen - es sei denn, ihr kriegt genug Taschengeld um Hundefutter, -steuern und -haftpflichtversicherung jeden Monat zu bezahlen, ganz zu schweigen vom Tierarzt, denn diese "tausende Euro" kann ein Hund nicht nur in 15 Jahren insgesamt kosten, sondern auch mal ganz schnell innerhalb weniger Wochen.

    In der Schulzeit über Wochen oder Monate jede Nacht mehrmals raus und Gassi gehen? Da ist der 2,0-Notenschnitt ruckzuck wieder im Eimer. Nur mal zum Nachdenken.

  • Ich wollte noch beisteuern, dass es wichtig ist den Welpen erstmal ankommen zu lassen und eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Ich warne auch davor, Hund immer gleich zigtausend Sachen anzubieten und zu fordern....Ruhe beibringen ist auch hier das Gebot!

    Genauso wie z.B. bei einem Border, wo alle immer sagen: boar! Die sind sooo clever...dem muss ich gleich Agility, Frisbee und Türen aufmachen und 10.0000 Tricks beibringen, weil sonst wird der nicht glücklich...
    Genauso beim Husky - ich würde es tunlichst vermeiden den dazu zu erziehen jeden Tag 5 Stunden rennen zu wollen. So erzieht man sich schnell einen Hund, der das auch einfordert.

    Natürlich sollte man Hund das anbieten, was er braucht...aber das zeigt einem Hund auch selbst, ob er ausgelastet ist oder nicht ;)

    Das nur für später, wenn Hund etwas älter ist! Ich habe einen Akita-Husky-Mix und der ist auch mal damit zufrieden 2 Stunden am Tag rauszukommen oder wenn ich krank bin oder er runterzufahren und mir nicht gleich die Wohnung zu zerfetzten ;)

  • Hallo,

    ja, ich fühle mich zurückversetzt in dieses Alter und meine Träume. Wie gerne hätte ich einen Hund gehabt, aber es ging nicht. Ich war tierverrückt, aber wir wohnten in der Stadt und im 3. Stock. Einige Jahre habe ich Kleintiere gehalten. Nach der Ausbildung zog ich daheim aus und hatte zwei Katzen. Einem Hund hätte ich nicht gerecht werden können. Es blieb ein Traum. Außerdem war ich viel unterwegs, Party, Reisen, Weiterbildung.
    Ich habe dann einige Zeit Tierheimhunde ausgeführt und konnte eine Menge lernen. Später habe ich geheiratet und wir zogen raus aus der Stadt. Ideal für einen Hund? Leider nein. Ich hatte einen tollen Job, war aber gute 9 Stunden aus dem Haus. Dann kam ein Kind. Zeit für einen Hund? Nicht wirklich. Ich wollte ja auch wieder arbeiten.
    Der erste Hund kam als meine Tochter 10 Jahre wurde. So war sichergestellt das er mittags raus kam. Sie ist genau so tierverrückt wie ich, aber ich hatte schon im Gefühl das auch sie irgendwann lieber feiern geht, viel für die Schule machen muß usw. Ich war diejenige die vor der Arbeit mit dem Hund ging und nachmittags die langen Spaziergänge machte. Es klappte gut und ich nahm mir viel Zeit, Hundeschule, später Verein. Auch mein Kind kam nicht zu kurz. Es ergab sich 3 Jahre später sogar das ein Zweithund dazu kam. Wir hatten nämlich Spaß am Hundesport bekommen. Mittlerweile hat sich unsere Hundeanzahl erweitert, auf 3. Es macht Spaß, aber wir sind total auf Hunde eingestellt. Urlaub gibt es z.B. nur mit Hund. Die laufenden Kosten was die Hunde angeht sind auch nicht gerade wenig, aber sichergesellt. Ein großes Auto mußte auch her. Meine Job habe ich auf Teilzeit reduziert, denn meine Tochter studiert mittlerweile und ist nicht immer mittags da. Zusätzlich stehe ich jetzt oft wieder in der Nacht auf um mit der alten Dame eine Pippi-Runde zu machen. das ist super klasse wenn man gegen 5 Uhr wieder aufstehen muß.
    Ich habe mich für das Leben mit Hunden entschieden, ohne Wenn und Aber.
    Diese Entscheidung habe ich zum Glück mehr als 20 Jahre vor mir hergeschoben, denn meine Eltern wären mir keine große Hilfe gewesen. Das ist eine andere Generation, mit anderen Ansichten. Außerdem habe ich mein Leben ohne Hund sehr genossen. Mit Hund gewinnt man viel. Man gibt aber auch viel auf, gerade in der Jugend.
    Was den Husky angeht. Den finde ich auch super. Für mich gehört dieser Hund aber in erfahrene Hände die ihn auslasten mit dem Sport zu dem er auf der Welt ist. Sicherlich muß er nicht 10 Stunden am Tag rennen, aber er könnte es. Außerdem sind Huskys ausgesprochene Rudelhunde und sie alleine zu halten ist nicht das Wahre.
    Ich weiß jetzt nicht das genaue Alter, 14?, 16 Jahre?, aber einen Hund dieser Größe darf ein jüngerer Mensch gar nicht alleine ausführen. Auch wird eine Sachkundeprüfung verlangt.
    Gruß Terrortöle

  • Sehe ich auch so. Man muss einiges zurückstecken - ein Glück, dass ich nicht der Partygänger bin. Trotzdessen muss ich alles organisieren, wenn ich abends nur mal ins Kino will oder Essen gehen...der Hund kann da eben nicht immer mit.

    Genauso wie ich jetzt die Grätsche mit dem Job machen muss - ich hatte damals einen Partner, so war Hund kein Thema - aber es kommt meistens anders als man denkt. Jetzt bin ich alleine mit Hund und vollberufstätig. Da spielt Hund vor und nach dem Job die erste Geige, sowie am Wochenende und im Urlaub...dann komme im Prinzip erst ich.

    Und ja, der Husky gehört (neben anderen Rassen auch) mMn ebenfalls in Erwachsenenhände bzw. Erfahrung wäre nicht schlecht. Meinen würde ich never ever einem jugendlichen in die Hand drücken. Auch wenn er nen lieber Kerl ist. Aber 65cm + Schulter und 35 Kilo müssen gehändelt werden. Dazu kommt eventuell noch Jagdtrieb & Co. Viele Huskys sind auch "Rassisten" und beschäftigen sich lieber mit Artgenossen Ihrer Art als mit anderen Hunden - da kann es auch mal Probleme geben.

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