Mein Welpe zieht bald ein!

  • 1. Geh in die Welpengruppe einer Hundeschule
    2. Räum deine Bude auf: Krabbel durch und räum alles Gefährliche weg. Sichere die Treppen usw. Begrenz den Raum, in dem dein Hundebaby ist, damit ihm nichts passiert. Das minimiert auch die Putzarbeit, z.B. Pfützen und mehr auf Teppichboden oder Parkett sind nicht so gut.
    3. Bau ein vertrauensvolles Verhältnis zu deinem Hund auf. Das Jagdverhalten zeigt sich normalerweise erst später und nicht bei Welpen oder Junghunden. Arbeite unbedingt an einem verlässlichen Rückruf, damit du deinen Hund an übersichtlichen Stellen (an gehorsamen Tagen) ableinen kannst.
    4. Besorg wenig und robustes Spielzeug (Tau, Zahnreinigungs-Nagezeuge, Kong). Und das Spielzeug gehört dir, der Hund spielt mit dir mit dem Spielzeug und nicht allein.
    5. Sei konsequent in deinen Regeln. Erlaub dem Welpen nicht, was du dem erwachsenen Hund verbieten würdest, denn es ist schwer, es im nachhinein durchzusetzen. Diese Regeln sollten auch für andere Menschen gelten, die mit dem Hund gehen/spielen usw.
    6. Eine konsistente Körpersprache (des Menschen) ist für den Hund hilfreich.

    Wir haben unsere Huskyhündin seit 4 Jahren und meine Tochter, mittlerweile 16, geht genauso mit ihr wie ich. Ich würde es nicht am Alter festmachen, ob jemand sich durchsetzen kann oder nicht. Allerdings waren wir alle mit Thori in der Hundeschule und haben mit ihr gearbeitet.

    Viel Spaß mit deiner Süßen!

    Grüße Nina

  • Zitat

    -Huskies darf man NIE von der Leine lassen,egal wie gut erzogen er ist, er rennt jedem Hasen hinterher wegen seinem ausgeprägtem Jagdtrieb,stimmt das? :???:

    Na Holla... ich lege dir ans Herz dich vorab intensiv mit dem Thema Anti-Jagd-Training zu beschäftigen bzw. dich eventuell generell mit den Eigenschaften der Rasse zu beschäftigen?

    Ja, sie haben einen enorm ausgeprägten Jagdtrieb. Ich kenne nicht viele Huskys (4 an der Zahl), allerdings kann keiner in Wald und Wiese ohne Leine laufen. Wahrscheinlich kenne ich so wenig, weil es in der Vorstadt eher schwierig ist einen Husky auszulasten und andauerndes Hundegeheul bei den Nachbarn nicht so gut ankommt :D

  • Vielen Dank für die vielen Antworten!
    Es tut mir leid,wenn meine Frage so rübergekommen ist das ich mich nicht informiert hätte.
    Natürlich habe ich das! ;)
    Über die Kosten haben wir uns auch Gedanken gemacht.

    Es ist ja nicht so,dass ich mir ganz alleine einen Hund kaufen würde ohne meine Eltern zu fragen!

    Zitat

    1. Geh in die Welpengruppe einer Hundeschule
    2. Räum deine Bude auf: Krabbel durch und räum alles Gefährliche weg. Sichere die Treppen usw. Begrenz den Raum, in dem dein Hundebaby ist, damit ihm nichts passiert. Das minimiert auch die Putzarbeit, z.B. Pfützen und mehr auf Teppichboden oder Parkett sind nicht so gut.
    3. Bau ein vertrauensvolles Verhältnis zu deinem Hund auf. Das Jagdverhalten zeigt sich normalerweise erst später und nicht bei Welpen oder Junghunden. Arbeite unbedingt an einem verlässlichen Rückruf, damit du deinen Hund an übersichtlichen Stellen (an gehorsamen Tagen) ableinen kannst.
    4. Besorg wenig und robustes Spielzeug (Tau, Zahnreinigungs-Nagezeuge, Kong). Und das Spielzeug gehört dir, der Hund spielt mit dir mit dem Spielzeug und nicht allein.
    5. Sei konsequent in deinen Regeln. Erlaub dem Welpen nicht, was du dem erwachsenen Hund verbieten würdest, denn es ist schwer, es im nachhinein durchzusetzen. Diese Regeln sollten auch für andere Menschen gelten, die mit dem Hund gehen/spielen usw.
    6. Eine konsistente Körpersprache (des Menschen) ist für den Hund hilfreich.

    Wir haben unsere Huskyhündin seit 4 Jahren und meine Tochter, mittlerweile 16, geht genauso mit ihr wie ich. Ich würde es nicht am Alter festmachen, ob jemand sich durchsetzen kann oder nicht. Allerdings waren wir alle mit Thori in der Hundeschule und haben mit ihr gearbeitet.

    Viel Spaß mit deiner Süßen!

    Grüße Nina

    Vielen Dank Nina,diese Tipps nehme ich mir zu Herzen! :smile:

  • Ich hab mir mit 16 einen Aussie geholt und ich bin mein Leben lang mit hunden aufgewachsen... trotzdem war der erste eigene hund etwas vollkommen anderes. Da is' nix mit "Ich treff mich heut mit Freundin X zum Shoppen" oder "Ich guck mir am Freitag den neuen harry potter an". Auch ist dem Hund egal, ob du am nächsten Tag die Mathe- UND Physik-Klassenarbeit schreibst und noch viel Lernen müsstest - der will trotzdem seine Bewegung. Auch kannst du den Hund nicht von heute auf morgen 1, 2 oder gar 5 Stunden (denke da an die Unterrichzeits) allein lassen. Das muss vom Welpenalter an trainiert werden in kleinsten Schritten, von wenigen Sekunden (!) alleinsein über eine Minute, mehrere Minuten, Viertelstunde, halbe Stunde...

    Ich hab ja keine Ahnung, wieviel ihr beiden Huskyfans euch informiert habt und möchte da auch überhaupt keine Vermutungen anstellen :) Ich möchte nur verdeutlichen, dass es vorher teils weniger anstrengend aussieht als es dann sein kann, und dass man VORHER auch einfach denkt, man könnte dann woanders kürzer treten - und dann hat man im Ernstfall womöglich doch nicht die nötige Konsequent und der Hund muss allein daheim bleiben, während du im Freibad planschst...
    In jedem Fall: Überlegt es euch beide ganz genau, informiert euch, vergleicht Züchter, besucht die Züchter auch mal (und zwar dann wenn gerade KEINE Welpen da sind), macht euch ein Bild. Und dann viel Erfolg auf dem weiteren Weg :)

  • Vielen Dank auch für deine Antwort! :smile:
    Wir haben uns ziemlich gut informiert,ich hatte ja nur noch ein paar Fragen. ;)
    Und ja,gut überlegt haben wir uns auch alles.

    Um den Auslauf müssen wir uns wirklich keine Sorgen machen,in unserer Nähe ist ein ziemlich großes Feld.
    Da kann man schön lange Gassi gehen!
    Ach ja, der Weg zur Hundeschule ist auch ziemlich lang-eignet sich auch gut zum Gassi gehen.

    Naja das hat ja alles nichts mit dem Thema zu tun. :headbash:

  • Zitat

    Um den Auslauf müssen wir uns wirklich keine Sorgen machen,in unserer Nähe ist ein ziemlich großes Feld.
    Da kann man schön lange Gassi gehen!
    Ach ja, der Weg zur Hundeschule ist auch ziemlich lang-eignet sich auch gut zum Gassi gehen.

    Das nur noch kurz, auch wenn's mit deinen Fragen nichts zu tun hat:
    Wenn du den langen Weg zur Hundeschule vor und nach dem "Hundeunterricht" immer zurücklegst solltest du dich aber dann nicht wundern, wenn dein Hund in der Hundeschule nicht mehr richtig mitarbeiten kann ;)

  • Zitat

    Das nur noch kurz, auch wenn's mit deinen Fragen nichts zu tun hat:
    Wenn du den langen Weg zur Hundeschule vor und nach dem "Hundeunterricht" immer zurücklegst solltest du dich aber dann nicht wundern, wenn dein Hund in der Hundeschule nicht mehr richtig mitarbeiten kann ;)

    Naja,soooo lang ist er nun auch nicht! ;)

    Und Husky's brauchen ja viel Auslauf,diesen Weg schafft er locker!
    (Natürlich wenn er etwas größer ist und nicht als kleiner Welpe!)

  • Ich meine nur, dein Husky ist auch "nur" ein Hund... ich kenne diese Hypersensibilisierung vom Aussie zur Genüge. "Muss viel beschäftigt werden!" und dann fordern die Leute von ihren Hunden und fordern und fordern und machen sich das Leben schwer. Sieh deinen Husky allem voran als Hund an und nicht als "Husky, der braucht viel Auslauf"... will dir nicht unterstellen, dass du das tun würdest, aber du kannst deinem Hund schnell den Spaß am Arbeiten verderben, wenn er häufig dann arbeiten soll, wenn er schon eine halbe Stunde Gassigang hinter sich hat.

  • Nein, überfordern oder seinen Spaß am Gassi gehen zu verderben,dass mache ich schon nicht.

    Ich habe oft gelesen das viele behaupten das man mit einem Husky Kilometer am Tag zurücklegen muss,dass stimmt nicht immer!

    Andere schreiben das er nicht viel mehr Auslauf braucht als ein anderer Hund,außer man läuft wirklich jeden Tag ein paar Kilometer...dann gewöhnt er sich auch daran!

  • Wir hatten einen Weg von 4-5 km zur HuSchu. Anfangs hatte ich Thori als Welpen im Hundekorb auf dem Gepäckträger des Fahrrads (oder im Auto). Als sie so auf ein halbes Jahr zuging und in die Junghundegruppe kam, war sie völlig unter Strom, wenn wir ankamen, und wollte nicht Sitz, Platz, Steh üben, sondern aus den Hunden ihrer Gruppe eine Jagdmeute machen und den Zaun inspizieren und alle sollten ordentlich rennen. Das kam in der Gruppe nicht so gut an.

    Also nahm ich das Rad und den Fahrradanhänger und ließ sie etappenweise einige Passagen der Strecke (im Wald bzw. am Fluss entlang) laufen. Erst dadurch war sie in der HuSchu wieder einigermaßen zu haben.

    Ein Husky-Rüde, der später in der Gruppe war, zeigte genau das gleiche Verhalten. Ging Frauchen mit ihm die Strecke bis zur HuSchu zu Fuß, arbeitete er recht ordentlich mit. Nahm sie das Auto, war Stress auf dem Platz.

    Ich würde es probieren, wie es für deinen Hund geeignet ist. Es ist ziemlich nützlich - und wurde in unserer HuSchu betont - dass man den Hund "lesen kann", also sieht, was er möchte oder im Begriff ist zu tun, um beim Training die Belastung richtig dosieren zu können und um schon im VOrfelde einzugreifen, wenn er auch nur daran denkt, etwas zu tun, was man ihm nicht erlauben kann (jagen, andere Hunde mobben, Passanten anspringen, Sachen zernagen, Müll fressen usw.).

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