Kameraauswahl, Tipps zum Fotografieren - Teil II
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TanNoz -
10. November 2012 um 14:12 -
Geschlossen
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Nur, wenn der Hund auf mich zukommt, klappt nach Fokussieren auch nicht so schnell. Zumindest nicht bei meiner Kamera+Obi-Kombi.
Darf ich trotzdem mal ein bisschen quasseln? Ich überlege gerade, was mehr Sinn macht, vllt habt ihr da ja eine Meinung zu. Ich denke mal, ich hole aus dem, was meine Kamera + Objektiv mir bietet, schon eine Menge raus. Habe mir für mein Objektiv auch Beispielfotos von mehreren Fotografen angeschaut, dennoch reicht mir das "Maximum" was dort so gezeigt wird, nicht mehr aus.
1. Möglichkeit: Das Nikkor 70-200mm 2.8 gebraucht (1. Version) für knapp 1000€-1200€ kaufen.
Vorteile: Das Objektiv ist super scharf und ein sehr gutes Tele.
Nachteile: Gebrauchtkauf mit all den Risiken. Außerdem wiegt es einiges und ist nicht mehr die neueste Technik.2. Möglichkeit: Tamron 70-200mm 2.8er mit Build in Motor holen.
Vorteile: Günstig zu bekommen (650€ neu), soll ne sehr gute Schärfe auch bei Offenblende haben
Nachteil: kein Ultraschallmotor, einige Fotografen beweisen aber an z.b ner Fuji S5 (dasselbe Nievau wie meine D3100) dass man damit auch schnelle Objektiv gut erwischt. Hundebilder habe ich nur an ner D90 gesehen, die ja nen eigenen Motor im Gehäuse noch hat. Ich gebe außerdem den Großteil meines Geldes aus und kann danach nicht so schnell doch noch auf nen Nikkor umsteigen, bereue ich das vielleicht nach nem Jahr, dass ich nicht doch die Markenware genommen habe?3. Möglichkeit: Nikkor 70-200 4.0 neu kaufen. Liegt derzeit bei 1100€.
Vorteil: Tolle Linse, durch Neukauf kaum Risiko, wird wohl noch im Preis fallen.
Nachteil: Nur 4.0 als Brennweite. Reicht das wirklich dauerhaft aus, ich liebe persönlich die 1.8er Festbrennweite, eben wegen der hohen Lichtstärke so. Die Beispielbilder der Nikkor auch von spielenden Hunden überzeugen allerdings total.Habt ihr dazu ne Meinung?
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Ich habe dich doch auch gar nicht angesprochen bzgl. der Fokusfalle

Und japp, du hast Recht: Jeder kann es machen wie er mag. Ich wollte ja nur helfen

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Zitat
1. Möglichkeit: Das Nikkor 70-200mm 2.8 gebraucht (1. Version) für knapp 1000€-1200€ kaufen.
Vorteile: Das Objektiv ist super scharf und ein sehr gutes Tele.
Nachteile: Gebrauchtkauf mit all den Risiken. Außerdem wiegt es einiges und ist nicht mehr die neueste Technik.
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Ich würde wohl am ehesten zur ersten Möglichkeit tendieren. Dass es nun nicht die aktuelle Version ist, würde mich nicht stören. Du sagst ja das die Fotos scharf werden, also passt das. 2.8 wäre mir auch wichtig, auch wenn man vielleicht meist etwas abblendet, aber so hat man noch Reserven. Ansonsten würde ich dann wohl eher zum 4er Nikkor tendieren, falls es mit dem 2.8 nicht klappt oder das Gewicht abschreckt.
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Zitat
Ich würde wohl am ehesten zur ersten Möglichkeit tendieren. Dass es nun nicht die aktuelle Version ist, würde mich nicht stören. Du sagst ja das die Fotos scharf werden, also passt das. 2.8 wäre mir auch wichtig, auch wenn man vielleicht meist etwas abblendet, aber so hat man noch Reserven. Ansonsten würde ich dann wohl eher zum 4er Nikkor tendieren, falls es mit dem 2.8 nicht klappt oder das Gewicht abschreckt.
Das einzige Problem, was ich dabei habe ist dass es ziemlich viel Geld (für mich) ist, und ich eben null Garantie habe. Der Fotograf, der es verkaufen will (gibt mehrere Angebote aktuell) macht hauptsächlich Hochzeitsfotos. Würde ich es testen können, mal sehen...
Aber ihr meint auch, dass sich das lohnt, auch wenn man wirklich nur im Hobbybereich fotografiert? Ich möchte ehrlich gesagt nicht nur Hunde fotografieren, sondern auch mal andere Dinge, darum wird wohl zusätzlich noch ein Tamron 28-75mm einziehen, aber ich hätte gerne ein ordentliches Hundefotoobjektiv. Ne FB wäre mir sogar noch lieber, aber die ist bei Nikon ja nun absolut nicht bezahlbar.
Das Gewicht stört mich gar nicht so, meine Kamera wiegt ja dafür fast nichts und ich schlepp sowieso immer meine Tasche mit. -
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Ob es sich lohnt, musst du selbst wissen. Ich finde einfach, wenn es ein Hobby ist, woran man viel Spass hat und was man regelmäßig betreibt, dann kann man doch auch dafür Geld ausgeben. Fü mich ist es kein Muss, dass man damit Geld verdient, nur um eine teure Ausrüstung damit zu rechtfertigen.
Aber ich würde bei den Gebrauchtangeboten auch einfach mal fragen, ob du es vorher ausprobieren kannst, gerade bei so viel Geld. Viele bieten es ja von sich aus an, dass man es selbst abholt und vorher testet :) -
Zitat
Eine Fokusfalle ist eine reine Übungssache und hat nichts mit den Kameraherstellern zu tun. Aber ich versteh nicht, warum man es sich mit Fokusfallen kompliziert machen muss, wenn es schon reicht, mit einem AF Feld auf den Hund zu zielen und ihm zu folgen!?
Eine Fokusfalle kann auch nicht funktionieren, wenn du nicht etwas hast, das auf gleicher Höhe des Hundes ist. Angenommen du hast Wiese, im Hintergrund Hecken. Du willst den Hund jetzt seitlich rennend an einem bestimmten Punkt scharf haben mit Fokusfalle. Dann fokussierst du ja die Höhe irgendwo bei den Hecken dann vor und wenn der Hund kommt, drückst du ab. Ergebnis: Hecke scharf, Hund nicht, weil Hund nicht in der Schärfeebene liegt.
So was klappt vielleicht bei Sprüngen über eine Hürde, weil der Hund dort dann (mit Glück) auf dereslben Ebene wie die Hürde ist und somit eventuell im Schärfebereich liegt. Bei allem Anderen ist es Blödsinn...Erstmal, habe ich geschrieben, "Eine Art" und nicht ich bastele mir eine komplette Fokusfalle.
Dann zum nächsten, ich habs gerade nochmal extra für dich nachgeschaut, bei Canon kann man leider nicht explizit zwischen Auslöse und Schärfepriorität wählen.
OneShot hat Schärfeprio, die anderen beiden nicht.
Und ja, natürlich funktioniert das was ich geschrieben habe nicht, wenn ich nichts auf der Ebene habe, auf der sich der Hund dann befindet. Bei einem seitlich vorbei laufenden Hund ist es auch wirklich Quatsch, weil das normalerweise jede Kamera schafft.
Interessant wird es wirklich bei frontal auf einen zulaufenden Hunden. Mag sein das ich mich wirklich zu dumm anstelle, aber so einfach mit "fokusier halt drauf und dann drück ab" war das zumindest wenn der Hund wirklich frontal mit Vollspeed auf mich zugelaufen kam nie.
Bei meiner alten Kamera mit dem alten Objektiv ging das z.B. garnicht. Da habe ich damals immer getrickst, indem ich Oneshot eingestellt habe, auf irgendwas fokusiert und dann ausgelöst habe wenn der Hund sich meiner Meinung nach in der Schärfeebene befand. Ging auch.
Die, die hier gerade Fragen haben meines Wissens nach auch nicht die komplette Profiausrüstung, sondern suchen nach einer Möglichkeit den Ausschuss zu verringern.Und daher nochmal langsam:
wenn es eine Möglichkeit gäbe, z.B. 3 Fokuspunkte in einem bestimmten Bildbereich anzuwählen, eine bestimmte Schärfeebene auszuwählen und dann Schärfeprio einzustellen, sodass die Kamera auslöst wenn sich der Hund in der Ebene befindet, würde das wohl den Ausschuss verringern und wäre eine Möglichkeit, z.B. einen nicht ganz so schnellen AF zu unterstützen.
Geht bei meiner nicht, also seis drum.Wenn mir noch jemand erzählt, er hält auch beim auf einen zustürmenden Hund einfach drauf, fokusiert und drückt ab, werde ich mir sowieso überlegen ob ich mein Equipment nicht verkaufe.

Edit:
Meine aktuellen Objektive habe ich alle gebraucht gekauft und es nicht bereut. Ich kenne ehrlich gesagt auch keinen einzigen Fall, bei dem bei einem Privat genutzten gebrauchten Objektiv irgendetwas kaputt gegangen wäre.
Gerade wenn ich zum selben Preis ein 2.8er Tele bekommen könnte, wie ein neues 4er, würde ich immer zum 2.8er greifen, wenn es von der Abbildungsleistung und der Fokusgeschwindigkeit genauso gut wäre. -
Zitat
Meine aktuellen Objektive habe ich alle gebraucht gekauft und es nicht bereut. Ich kenne ehrlich gesagt auch keinen einzigen Fall, bei dem bei einem Privat genutzten gebrauchten Objektiv irgendetwas kaputt gegangen wäre.
Gerade wenn ich zum selben Preis ein 2.8er Tele bekommen könnte, wie ein neues 4er, würde ich immer zum 2.8er greifen, wenn es von der Abbildungsleistung und der Fokusgeschwindigkeit genauso gut wäre.
Ganz genauso geht es mir auch. Bei Fremdhersteller-Objektiven kann ich die Vorsicht gut verstehen. Bei allen anderen kann man aber doch einfach wieder verkaufen, wenn es einem doch nicht gefällt.
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Linda, sicher, dass du ne 2.8er bei Bewegungsbildern brauchst?
Das Teil is ziemlich Gassi-unfreundlich da mega schwer und klobig. 2.8 hab ich nie gebraucht bei den Bewegungsbildern. Für richtig große Blenden hast du - wie ich - Festbrennweiten.Ich will das 4er nun nicht anpreisen weil ichs selbst noch vieeeel zu wenig getestet hab um ne konkrete Meinung dazu zu haben. Aber ne gebrauchte Ier Version vom 2.8er womit bisher nur Hochzeiten - also nix schnelles - fotografiert wurden, ich weiß nicht. Und dafür 1200€?
Ich werd heut wieder testen ob ich mit AF-S oder AF-C besser klar komme bei Bewegung.. und ob ich überhaupt was zambring
(davor hab ich demaßen Schiss..)
Jedenfalls geh ich heut fotografieren und hab zur Abwechslung auch ne Hilfsperson. -
Kann man von dir eigentlich mitterweile schon mehr Bilder von dem 4 er sehen ? Ich hätte da auch Interesse dran ,
nicht jetzt aber schauen kann man ja mal.
- Vor einem Moment
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