Mit welchem Alter habt ihr euren eigenen Ersthund bekommen?

  • Zitat

    Ich finde solche Gedanken absolut nicht unnütz. Denn mit 16 steht man noch nicht so mitten im Leben wie mit 32, 48 oder 51. In diesem Alter haben die meisten eine feste Partnerschaft, ein festes Zuhause und ein festes Umfeld. Mit 16 kann sich das noch alles ändern. Wie gesagt: Studium in einer anderen Stadt (weil man in seiner Wunschstadt nicht angenommen wurde), Ausbildung -> Berufsschule in Blöcken, oder Seminare über mehrere Tage, neuer Partner in Buxtehude oder sonst wo.
    Da finde ich es schon wichtig zu wissen, auf was man sich einlässt! Und ein 32-jähriger macht sich ja auch Gedanken, was ist wenn.. warum soll also ein 16-jähriger das nicht?
    Klar, es kann immer etwas passieren, aber mit 16 ist es einfach Fakt, das das Leben noch nicht so stabil ist, wie 10-20-30 Jahre später.
    Versteht mich nicht falsch, ich hab meinen Hund auch mit 24 bekommen, mitten im Studium. 100% Sicherheit ist da auch was anderes, aber ich habe mir sehr viele Gedanken dazu gemacht. Auch finanziell.
    Wie ist das bei euch, zahlt ihr wirklich ALLES selbst? Also TA-Kosten, Futter, Spielzeug, Halsbänder, Geschirre, Decken, Knabbereien, Hundeschule, bli bla blubb?


    Ich bin 17,nächstes Jahr mit der Ausbildung fertig..und habe mittlerweile 2 Hunde.
    Ja ich habe mir vorher Gedanken über die Anschaffungen gemacht,geschaut das ich das alles schaffe.
    Und ja ,ich zahle alles selber!


    Meine Hunde,meine Verantwortung..und Hunde kosten eben nunmal Geld. ;)
    Wen man sich Gedanken macht,weis man das vorher.

  • mein erster eigener Hund ist Lucky und der ist eingezogen, als ich 20 Jahre alt war.
    Das Hundefieber packte mich aber bereits mit 12 oder 13, als wir einen Fundhund auf dem Grundstück hatten. Wir waren sofort ein Team, aber meine Eltern brachten ihn ins TH - ein Fehler, der ihnen nie wieder passieren würde.
    Danach dauerte es aber noch bis ich 16 war, das unsere Familienhündin einzog. Ich hab mich viel um sie gekümmert, Hundeschule, Gassi etc. und am Hund selber nie das Interesse verloren. Aber sie ist sehr speziell und klebt an meiner Mum.
    Auslandsjahr habe ich übrigens schon gemacht, mit 16-17 nach der 10. Klasse. Danach hab ich meine eigene Wohnung im Elternhaus bekommen und wollte nen eigenes Tier. Also zog ne Katze ein. Ich lernte meinen Freund kennen, ich zog in die erste richtige Wohnung, einen Tag später kam der Kater hinzu.
    Dann machte ich mein Abi, zog direkt danach zu meinem Freund und hab mir da ne Ausbildung gesucht. Dann waren wir im TH - nur mal gucken - und ich hab mich verliebt.
    Dann verlor ich meinen Job und ich hab bei meinen Eltern die Ausbildung gemacht, Bedingung war, ein Hund dürfe mitkommen.
    Und jetzt ist dieses Jahr der Zweithund eingezogen, da war ich 23.
    Ich weiß aber auch, dass ich hier nicht wegziehen werde (grade dieses WE gemerkt - ohne Hund und Großstadt ist so gar nix für mich...) ich eine Familie habe und mein Job Hundekompatibel ist.
    Wobei sich für mich wohl außer dem Auslandsjahr nichts geändert hätte, hätte ich den Hund schon mit 16 bekommen...

  • Seit Juli 2011 hab ich Finnuel, also kurz nach meinem 18ten Geburtstag.

    Dieses Jahr im Mai hab ich einen 2ten Hund dazu geholt.

    Auch recht früh, es sind meine Hunde allerdings werden sie hier geliebt und mir wird unter die Arme gegriffen.
    Finanziell teile ich mir das mit meiner Mutter, die PL OP letztens hat auch sie bezahlt. Sie sind meine Hunde, aber auch irgendwie Familienhund, wohne ja noch zuhaus und mache gerade Abi.

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    Ob man seine Zukunft heute wirklich gut planen kann, weiß ich nicht. Wer bekommt schon unbedingt genau das Studium oder den Ausbildungsplatz, den man sich wünscht... :???: . Ich habe nicht den Beruf erlernen können, den ich mir dann irgendwann erträumte.


    Naja das kannst du aber auch so drehen dass du eigetlich alles kriegst solang du dich genug reinkniest. Geflogen kommt das Traumstudium natuerlich nicht immer ;-)


    Zitat

    Aber ich muss schon zugeben, dass ich wegen den Hunden auf meine Fachweiterbildung verzichte. Da diese über 2 Jahre geht, Blockweise Heimatfern statt findet und in dieser Zeit sehr unfair für die Hunde wäre. Aber ich verzichte gerne und suche die neue Herausforderung im 3. Hund ;) . Ich bin eh nicht der Karrieretyp.


    Und genau das kann sich so abgefahren schnell aendern. Ich versteh zwar total was du meinst aber der Reiz Karriere zu machen, besonders wenn man direkt die Gelegenheit dazu kriegt. Und das ist ja auch gut so.
    Mein Hund hat mich tatsaechlich noch nie von nem Plan dahingehend abgehalten und so ist das auch nicht geplant. Denn da betrachte ich meinen Hund tatsaechlich nur als mein nettes liebes Haustier und nicht als mein Kumpel. Sie ist mir sehr wichtig, aber ich richte nicht direkt meine Zukunft nur auf den Hund ein.
    Ich weiss ich wuerde es spaeter sehr bereuen...und ich bin wahrlich nicht das was man unter Karrierefrau versteht.
    Aber ich hab auch kein Problem ohne meinen Hund Urlaub zu machen. Das ist mein Kompromiss fuer fehlende laengere Auslandsaufenthalte.
    Und ja ich hab es diesbezueglich manchmal sehr geaergert dass ich meinen Hund so frueh geholt hab, so ehrlich muss ich da auch zu mir selbst sein.

  • Hallo,

    Auch ein 16 Jähriger kann Verantwortung über einen Hund haben und man muss halt reif sein und nicht die Interesse verlieren oder die Verantwortung den Eltern überlassen sowas geht einfach nicht. Die unterstützung der Eltern brauchen wir aufjedenfall die, die finanziellen Aspekte übernehmen usw und die Eltern die stehen voll im Leben, ohne die Unterstützung meiner Familie würde ich mir auch keinen holen.

  • Den ersten eigenen Hund habe ich seit Anfang September, bin 20 Jahre jung. Allerdings bin seit Geburt an mit Hunden aufgewachsen und sie waren alle genauso meine Hunde mit der vollen Verantwortung (außer das liebe Geld :D). Arbeite von Zuhause aus im Home Office und wenn alles gut läuft, wird ab nächstem Frühjahr ein Zweithund einziehen.

  • Ich glaube wer wirklich Lust auf Auslandsaufenthalte hat, schafft sich keinen Hund an. Und wenn man ein halbwegs intaktes Netzwerk hat kriegt man die meisten Hunde schon irgendwie gewuppt (Ausmahmen gibt es natürlich)

    Ich wollte immer ins Ausland und hab das auch gemacht in Schule, Studium (Kanada), Zweitstudium (Polen) und später im Beruf (London). Ohne die Finanzkrise und eine dicke Trennung wäre ich vielleicht auch in England geblieben (da sind die Leute übrigens sehr hundeversessen und wenn man nicht gerade mit einem Kangal nach London will, geht das durchaus. Nur dauernd rein- und rausreisen wird schwierig, denn kein Flughafen erlaubt Hunde. Muss man dann alles mit dem Auto machen)

    Ich bin ein großer Fan von Auslandsaufenthalten aber letztlich muss man sich doch fragen 'Was macht mich glücklich'? Kinder oder große Karriere? Karibik oder Kleingarten?
    Man muss nicht die ganze Welt bereisen und Lust auf fremde Sprachen, Essen und Gewohnheiten haben und kann trotzdem ein offener Mensch mit einem ausgefülltem Leben sein.

  • Zitat

    Ich glaube wer wirklich Lust auf Auslandsaufenthalte hat, schafft sich keinen Hund an. Und wenn man ein halbwegs intaktes Netzwerk hat kriegt man die meisten Hunde schon irgendwie gewuppt (Ausmahmen gibt es natürlich)

    Ich wollte immer ins Ausland und hab das auch gemacht in Schule, Studium (Kanada), Zweitstudium (Polen) und später im Beruf (London). Ohne die Finanzkrise und eine dicke Trennung wäre ich vielleicht auch in England geblieben (da sind die Leute übrigens sehr hundeversessen und wenn man nicht gerade mit einem Kangal nach London will, geht das durchaus. Nur dauernd rein- und rausreisen wird schwierig, denn kein Flughafen erlaubt Hunde. Muss man dann alles mit dem Auto machen)

    Ich bin ein großer Fan von Auslandsaufenthalten aber letztlich muss man sich doch fragen 'Was macht mich glücklich'? Kinder oder große Karriere? Karibik oder Kleingarten?
    Man muss nicht die ganze Welt bereisen und Lust auf fremde Sprachen, Essen und Gewohnheiten haben und kann trotzdem ein offener Mensch mit einem ausgefülltem Leben sein.


    Total toll geschrieben. Stimme dir absolut zu :gut: . :smile:

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