Mit welchem Alter habt ihr euren eigenen Ersthund bekommen?

  • Also ich zahle alles selbst, habe aber für große Brocken (wie zB der kürzlich notwendige Klinikaufenthalt von Gordon) meine Eltern voll hinter mir stehen, oderauch für den all wenn mal wieder was großes Unvorhergesehenes passiert ist und es am Monatsende plötzlich eng wird. Son Kredit bei Mama und Papa abzuzahlen ist doch "leichter" als wenn ich mein Konto überziehen müsste.

    Die Hunde sind von ihnen voll akzeptiert und wenns eng wird springen sie gerne ein. So sind letzten Monat zB lauter Versicherungen abgegangen und Gordon brauchte nen Mantel - den hat Mama uns dann mal eben geschenkt, damit der Bub nicht frieren muss (bzw. ich halt nicht mein Konto überziehen muss).


    Wenn das nicht der Fall wäre, hätte ich wohl nicht so schnell die Verantwortung für zwei Hunde übernommen.

  • Ich habe Mona mit 22 bekommen... Meine Mutter unterstützt mich, was die Betreuung tagsüber angeht.
    Sonst zahle ich sehr viel selbst - zumindest seit Papa jetzt nemmer da ist. Da hat Mama nicht mehr so viel geld wie vorher und dann übernehme ich den Großteil (Hundesteuer bezahlt Mama aber immer). Als Papa noch lebte, hat er das alles gezahlt, da stand das gar nicht zur Debatte, dass ich was zahlen muss.
    Und man merkt schon, wenn sich das Leben ändert. Wie gesagt, mein Papa ist vor kurzem gestorben und da wird doch schon viele anders und auch schwerer. Aber ich berreue es keinen Moment Mona angeschafft zu haben - ganz im Gegenteil. :herzen3: Man kann das sicher alles schaffen. Wobei ich nicht weiß, ob ich mich mit 16 bereit für einen ganz eignenen Hund gefühlt hätte... Wir hatten damals zwar unseren Schäferhund und um ihn habe ich mich auch viel gekümmert, aber es war eben doch anders...

  • Ich sehe das wie BerlinPaws.

    Ich will nicht weg von hier - muss ich es dennoch, dann nur mit den Hunden und das war von Anfang an klar.
    Will jemand unbedingt nach dem Abi ins Ausland, dann kommt der Hund entweder mit, bleibt bei der Familie oder man wartet mit der Anschaffung.

    Es ist meines Erachtens alles bloß eine Frage der Prioritäten und Organisation.

  • Zitat


    Wo willst du das denn machen? Australien fällt ja schon mal flach, wegen dem Flug, oder? Das klassische W&T Land ;)
    Aber ich bezweifel, das es mit zwei Hunden (vor allem sind sie beide nicht klein..), so einfach wird. Erstmal das Work - finde erstmal Firmen/Bauern die dir erlauben mit Hund da unterzukommen und noch den Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Auf's Feld wird der große wohl nicht dürfen - der "könnte ja die Sätlinge kaputt trampeln" und dann noch das traveln. Funktioniert ja meistens mit Zug/Bus und da haste wieder das Problem mit zwei Hunden (von größerer Größe).
    Ich will dir das nicht schlecht reden, um Gottes Willen, mich würde nur interessieren, wie du das so planst? Willst du das auf eigene Faust machen oder mit einer Orga? Und wie stellst du dir das vor?
    Ich stelle es mir halt doch recht schwierig vor...

    Ich bin auch am hadern, noch einmal ins Ausland zu müssen. Für meinen Master wäre ein drei-monatiges Pflichtprogramm in Nord Amerika (USA oder Canada) Pflicht. Naja, Hund wäre versorgt, mein Freund würde Maya definitiv nehmen (ist ja auch irgendwie inzwischen sein Hund :roll: ) und meine Freundin würde Micha alle paar Wochen mal ein "Hund-freies" Wochenende gönnen und wäre auch da, wenn mal was wäre. Aber trotzdem.. drei Monate ohne Wuffel??? Irgendwie schon schwer, auf der einen Seite würde ich gerne noch sooo viel sehen von der Welt, aber auf der anderen Seite will ich Maya auch nicht "alleine" lassen.. naja, das Fernweh kommt und geht auch wieder.

    Aber mal eine Frage an die U-18 HH hier, welche Gedanken habt ihr euch denn vor Anschaffung des Hundes gemacht? Also habt ihr Auslandsaufenthalte mit eingeplant? Oder Wohnortwechsel (wegen Studium, Arbeit)?

    Vom Prinzip her möchte ich nach Schottland / Irland die Richtung. In wie weit W&T dort realisierbar ist, mit Hunden, habe ich noch nicht genau erforscht, da ich ohnehin es abhängig davon mache, wie ich zum Studium zugelassen werde, Wartesemester, etc.
    Wenn es nicht geht, wird eben verzichtet.

    Für mich stand von Anfang an fest, dass ein Leben ohne Hund nicht geht. Obwohl ich in den 1,5 Wochen die ich nun weg war, Hunde immer um mich hatte, haben mir die Arbeit mit ihnen extrem gefehlt.

    Ich habe ales mit eingeplant. Sowohl ein Wohnortwechsel (den ich machen möchte und nicht mal machen muss), als auch zeitliche Aspekte im Studium,etc.
    Auslandsjahr war für mich kein ausschlaggebender Grund. Ausland wäre schön, ist aber nicht nötig. Und nur weil ein Auslandsaufenthalt schön wäre, kann ich dem Hunden zu liebe darauf verzichten und bin generell dazu bereit, für die Hunde auf vieles zu verzichten.
    Für jedes Problem gibt es Lösungen, wenn man bereit ist freie zeit zu investieren und hart dafür zu arbeiten.

  • Balin (Kromfohrländer) ist Anfang 2010 eingezogen, da war ich 25 Jahre alt.
    Mit 14 wollte ich unbedingt einen Hund, aber das ging einfach nicht, danach war es einfach kein Thema mehr...
    Schule, Abi, angefangenes Studium, dann ne Ausbildung... kurz vor Ende der Ausbildung kam dann der Gedanke wieder und diesesmal wars machbar...

  • Zitat


    Aber mal eine Frage an die U-18 HH hier, welche Gedanken habt ihr euch denn vor Anschaffung des Hundes gemacht? Also habt ihr Auslandsaufenthalte mit eingeplant? Oder Wohnortwechsel (wegen Studium, Arbeit)?


    Als ich meinen Beagle mit 16 bekommen habe, habe ich mir ehrlich gesagt wenig Gedanken um meine Zukunft gemacht. Ich wusste noch nicht wirklich was nach meinem Abi kommen sollte. Vom Charakter her, war ich noch nie eine Weltenbummlerin, somit waren Auslandsaufenthalte sehr unwahrscheinlich. Dazu kam, dass ich zu der Zeit schon einen sehr festen Freund hatte.
    Ob man seine Zukunft heute wirklich gut planen kann, weiß ich nicht. Wer bekommt schon unbedingt genau das Studium oder den Ausbildungsplatz, den man sich wünscht... :???: . Ich habe nicht den Beruf erlernen können, den ich mir dann irgendwann erträumte. Hätte ich ihn bekommen, wäre ich aber wahrscheinlich mit dem Beagle zusammen umgezogen. Somit bin ich in der Heimat geblieben, habe dort eine Ausbildung gemacht und mir dann während dieser meinen Aussie geholt. Jetzt habe ich eine Arbeit, die mir Spaß macht und sich, dank Schichtdienst, gut mit Hunden vereinbaren lässt.

    Aber ich muss schon zugeben, dass ich wegen den Hunden auf meine Fachweiterbildung verzichte. Da diese über 2 Jahre geht, Blockweise Heimatfern statt findet und in dieser Zeit sehr unfair für die Hunde wäre. Aber ich verzichte gerne und suche die neue Herausforderung im 3. Hund ;) . Ich bin eh nicht der Karrieretyp.

    Ich denke man kann das Thema nicht verallgemeinern und jeder muss für sich selber schauen. Dabei sollte man aber schon sehr ehrlich zu sich selbst sein und sich klar überlegen was man wirklich will. Denn Alles ist mit Hund sicher nicht möglich.


    Ich finde es aber auch sehr erstaunlich, wieviele im jungen Alter schon eigene Hunde haben. Ich bin hier auch eher eine Exotin...in der Familie, auf dem HuPla, bei Freunden, auf Spaziergängen...ich überwiegend nur auf ältere.

  • Zitat

    Ich finde solche Gedanken absolut nicht unnütz. Denn mit 16 steht man noch nicht so mitten im Leben wie mit 32, 48 oder 51. In diesem Alter haben die meisten eine feste Partnerschaft, ein festes Zuhause und ein festes Umfeld. Mit 16 kann sich das noch alles ändern. Wie gesagt: Studium in einer anderen Stadt (weil man in seiner Wunschstadt nicht angenommen wurde), Ausbildung -> Berufsschule in Blöcken, oder Seminare über mehrere Tage, neuer Partner in Buxtehude oder sonst wo.

    Mist, ich hab mal wieder was falsch gemacht:
    ich bin 38 - habe keine feste Partnerschaft (juhu), bin am überlegen, mal wieder umzuziehen und meine Anstellung im öffentlichen Dienst gegen eine Freiberuflichkeit zu "tauschen"! Mein Umfeld splittet sich folgendermaßen: 1/3 kenn ich seit ich 16 bin; 1/3 kenn ich noch net so lange, 1/3 "kommt-und-geht"!

    Ich denke, es gibt "vernünftige 16-jährige" genau so wie "unvernünftige 60-jährige" (meine Eltern holen sich gerade eine Welpen vom Bauernhof: Vater = jagdlich geführter Münsterländer, Mutter = Aussie Mischling. Auslastung/Erziehung ist -laut Meinung meiner Eltern- was für Anfänger und Spießern.... aber wenigstens ist das Umfeld fest, Platz und Zeit vorhanden und die finanzielle Lage ist überschaubar... :hust: ).

  • Selma (Mix Dreifarbiger Jugosl. Laufund) war ca. 3 Monate alt.Jetzt ist sie 3,5 Jahre (ich 26).
    Kali (Boxermix) mit ca. 3 Monaten. Jetzt ist sie ca. 9 Monate.
    Meine Eltern hatten immer Schäferhunde.

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